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Wenn Sie mir Ihre Meinung, Gedanken, Kritiken oder anderes schreiben möchten.

Post bitte an: info@maennerberatung.de

 

 

 

Nachfolgend können Sie ausgewählte Anfragen und Zuschriften an mich einsehen. Die persönlichen Angaben (Namen, Alter, Orte, etc.) der Absender und anderer beschriebener Personen habe ich teilweise verfremdet, um die Anonymität der betreffenden Personen zu wahren. Überdies habe ich Textstellen gelöscht, die für eine Veröffentlichung nicht geeignet sind.

Peter Thiel

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von:...

Gesendet: Sonntag, 26. Mai 2013 20:11

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Danke!

Sehr geehrter Herr Thiel,

vielen Dank für ihren unermüdlichen Einsatz! Mit großem Interesse habe ich seit langer Zeit wieder einmal Ihre Seiten gelesen und denke, dass ein Dankeschön das Mindeste ist, was man tun kann.

Eine Frage hätte ich noch zu Ihrer sehr kurzen Linkssammlung. Zwar haben Sie einen Link zum Bundesforum Männer gesetzt nicht jedoch beispielsweise auf Manndat. Gibt es dafür einen Grund?

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

Hallo Herr ...,

ich gehe sehr sparsam mit Linksetzungen um. Daher überleg ich immer, welche Organisationen mir am wichtigsten sind. Die kriegen dann auch eine Verlinkung. Außerdem bin ich selber im Bundesforum aktiv, da ist es natürlich naheliegend, dass ich da auch einen Link hin setze.

 

 

Beste Grüße

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 22. Januar 2013 15:54

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Besichtugungsanfrage

Hallo liebes Männerhaus Berlin-Team ,

mein Name ist ... . Ich möchte Anfragen, ob es in Ihrer Einrichtung in der Zeit vom 25.2-1.3.2013 möglich ist mit insgesamt 19 Studenten eine Besichtigung durchzuführen.

Wir studieren Soziale Arbeit in ... (sind im 6. Semester) und möchten uns nun auch praktisch ein Bild machen, was es bedeuten kann in diesem Arbeitsfeld zu arbeiten. Auch sprechen Dozenten von Ihren Arbeiten und sprechen von „Leuchtturmprojekte“ mit Strahlkraft und Symbolcharakter über Berlin hinaus.

Senden Sie mir bitte Terminvorschläge (vom 25.2-1.3.2013) zu.

Wunschtermin von meiner Seite aus: Dienstag 25.2 oder Donnerstag 28.2

 

Ich Danke Ihnen im Voraus und wünsche auf diesem Weg eun Gutes und Gesundes Jahr 2013!

Herzliche Grüße

BA Studentin ... 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 31. Dezember 2012 10:34

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Newsletter und Ahnungslosigkeit

 

Hallo, Herr Thiel,

als ich heute einer Bekannten von meiner Korrespondenz mit Ihnen berichtete und Ihren Namen nannte, hörte ich ein "Was-DER Peter Thiel?" und erfuhr, dass Sie ein medienbekannter Psychologe sind. Ich wollte Ihnen versichern, und das ist vielleicht auch ein schönes Feedback für einen Menschen mit Promistatus, dass meine Kontaktaufnahme mit Ihnen sich einzig aus dem Studium Ihrer Ausführungen zu Dreierbeziehung, Partnerschaft etc. bezog, die mir den Eindruck vermittelten, in Ihnen und ihrer Denk- und Schreibweise einen ungewöhnlichen Zeitgenossen gefunden zu haben, der Anstöße auch außerhalb des mainstream findet und gibt. Für mich waren Sie erst mal Peter Thiel, mehr nicht. Mein mails an Sie waren ohne das Bewußtsein geschrieben, es mit einer "Berühmtheit" zu tun zu haben, Ihr Name ist mir nicht begegnet, wohl auch, weil mein Interesse an dem Thema, das mich gerade so umtreibt, erst 4 Wochen alt ist.

Umso mehr bedanke ich mich bei Ihnen für die substanzielle Antwort, die schon Wirkung zeitigt.

Natürlich wird es unter den neuen Gesichtspunkten auch eine pekuniäre Frage sein, aber wenn es von Ihrer Seite logistisch machbar ist und ich es mir leisten kann, möchte ich weiterhin gerne mal mit Ihnen persönlich ein paar Fragen angehen, die mich seit Jahren beschäftigen (seit 3 Jahren Analyse).

Ich denke, dass durch die Genese meiner Kontaktaufnahme zu Ihnen die Prominentenscheu nicht allzusehr die Oberhand gewinnt.

Mit besten Grüßen

...

 

 

 

Hallo Herr ...,

womöglich verwechselt mich Ihre Bekannte oder auch nicht. Psychologe bin ich allerdings nicht, genau so wenig wie Milliardär, wie mein Namensvetter Peter Thiel, der mit Facebook reich geworden ist.

Ab und an habe ich aber schon was fürs Fernsehen oder die eine oder andere Zeitung oder Zeitschrift gemacht, es hält sich aber in Grenzen. Gewöhnlich reise ich unerkannt durch die Lande. Das ging wohl auch Goethe so als er mit der Kutsche von Weimar nach Berlin reiste.

Bei Bedarf stehe ich Ihnen für die eine oder andere Frage zur Verfügung. Finanziell würde das in einem machbaren Rahmen bleiben.

 

Beste Grüße

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: Markus Gump [mailto:gump@businessdealer.de]

Gesendet: Freitag, 21. Dezember 2012 12:52

An: info@maennerberatung.de

Betreff: AW: persönliche Integrität - wo ist die zu finden

 

Was wollen Sie denn noch von mir?

Nichts besseres zu tun?

Wir sind uns einig:

Alles ist geklärt.

Welche beratung ? Welche hilfe?

Integrität bedeutet auch zu dem zu stehen, was IST.

In Ihnen sowie Ihrer Art zu "arbeiten" sehe ich Eher eine Art Lebenskunst, nicht aber einen wirksamen Therapeuten - penetrant sowie Unverschämt und - rufschädigend. Geholfen haben sie mir nicht, Ja noch nicht mal versucht, Noch nicht mal glaube ich sogar, daß sie dazu in der lage sind, Leuten bei ernsthaften psychischen problemen zu helfen.

Haben sie offenbar selber welche? oder wie erklären sie sich Diese art der kommunikation..

Könnte ich mir auch überlegen, ob ich mal hier oder Da Ihren Namen erwähne. Wo haben sie nochmal studiert..?

Achja, ungefragt bespammen habe ich auch noch vergessen, Was sagt die Rechtslage dazu?

Auf jeden Fall muss ich mir keine Mails kommen lassen, In denen homosexuelle Männer die "operativen" Probleme einer Erfolgten Medizinischen Beschneidung...etc.. entsetzlich!

Ihnen muss so sehr langweilig sein, daß Sie mich als Spielball Herausgesucht haben, so langweilig so furchtbar laaaaangweilig!

Wie gesagt, helfen können sie mir nicht. Ich denke auch nicht Daß sie das je wollten - alles was sie auf dem schirm haben Ist die "schnelle nummer" und abkassieren.

Ruft Sie keiner an?... Und das zur Hochsaison Der Leiden, die Weihnachtszeit, der Jahreswechsel...?

Also eigentlich dürften Sie nicht eine Minute Zeit haben zum Spielen...

Nun gut.

Viel Spass

 

 

 

Hallo Herr Gumpp,

Danke für die Selbstauskunft. Ein Blick in den Spiegel hätte Ihnen aber auch gereicht, um das ganze Elend dieser Welt zu sehen und womöglich auch noch zu begreifen.

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

-----Original Message-----

From: Thomas Delling ...

Sent: Friday, February 10, 2012 7:26 PM

To: info@maennerberatung.de

Subject: Re: Beratung Lobeshymne

 

Lieber Herr Thiel,

Nun haben Sie mir schon zum zweiten Mal geholfen.

Ihre Zielsicherheit ist beeindruckend! Ich staune über Ihre Effizienz bei der Analyse meiner Umstände und über die Klarheit die ich hinterher über mich selbst habe. Nun kann ich wieder getrost an meiner Entwicklung arbeiten. Dies wäre mit Ihnen vielleicht einfacher, aber ich will mir mein Fortkommen lieber selbst erarbeiten. Vielen Dank für die Wegweisung. Falls ich wieder im Dunkeln tappe, worin meine wahren Probleme liegen, werde ich auch ein drittes Mal auf Sie zu zurückkommen! Und ich bin schon jetzt gespannt, was ich über mich lernen werde.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Delling

 

 

 


 

 

 

-----Original Message-----

From: ...

Sent: Sunday, January 01, 2012 12:04 PM

To: info@maennerberatung.de

Subject:

 

Wau - tolle Seite

Es gibt aber Dinge die sind tiefgreifender als nur einfach körperliche Gewalt. Man glaubt gar nicht, solange man es nicht selbst mit bekommen hat, wie sehr jemand auch verletzten kann, ohne körperliche Gewalt anzuwenden.

Wobei dabei oft nur ein Opfer (aus früherer Zeit) nun zum Täter wird.

...

Falls jemand von Ihnen zufällig der schwedischen Sprache mächtig sein sollte, empfehle ich das Buch

"När mardrömmen blev sann" von Glenn Forrestgate zu lesen.

 

Das Buch ist eine Selbstbiographie

Ein zehnjähriger Alptraum, den Glenn mit seiner Lebenspartnerin Melinda durchlebte. Melinda, die eine schreckliche Kindheit bei einer trinkenden und schlagenden Mutter durchlebt hatte, mit ca. 20 Jahren vergewaltigt wurde, später erfuhr dass sie ihr Leben einem „Berufsunfall“ ihrer Mutter zu verdanken hatte, die in früheren Jahren als Prostituierte tätig war, dieses alles nie verarbeitet, sondern nur verdängt und vor der Welt versteckt hatte, war nicht in der Lage eine normale Beziehung zu leben. Ewas schüchtern machte sie einen normalen Eindruck, doch als sie mit Glenn zusammen in eine gemeinsame Wohnung zog, brach die Krankheit bald aus.

Sie zwang Glenn, der ein erfolgreicher DJ und Plattenverlagsdirektor war, und sogar einen Grammis für seine Musik bekam, zu nächtelangen Spaziergängen, obwohl die Nacht doch eigentlich zum Schlafen sein sollte, um am nächsten Tag wieder fitt zur Arbeit gehen zu können.

Während dieser Nachausflüge begann sie ohne ersichtlichen Grund plötzlich auf ihn einzutreten, gegen das Schienbein und den Oberschenkel. Zu Hause rastete sie immer öfters aus, bewarf ihn mit harten Gegendständen, vom Bürolocher bis zu schweren Faxgeräten, so dass Glenn regelrecht schwer verletzt wurde, sich nur durch die Flucht ins Badezimmer retten konnte. Einmal stach sie sogar mehrmals mit einem großen Küchenmesser so auf Glenn ein, dass er gerade noch, blutend wie ein Schwein, aus der Wohnung flüchten konnte. Ein andermal bewarf sie ihn so hart und trat nach ihm, während er schon am Boden lag, dass Glenn dachte, er würde sterben. Nachts konnte Glenn nur noch mit „einem wachen Auge“ schlafen, da Melinda mehrmals, während er schlief, aus völlig unersichtlichen Gründen, mit den Fäusten auf seinen Kopf einschlug. Mehr als einmal flüchtete er ins Krankenhaus, um sich ärztlich versorgen zu lassen. Bei einer dieser Gelegenheiten stellte er Anzeige gegen Melinda. Melinda kam daraufhin in eine Psychiatrie mit Wochenendausgang, die sie bei Glenn zu Hause verbrachte. Vor diesen Wochenenden fürchtete sich Glenn. Als Melinda aus der Psychiatrie wieder raus kam, da sie dort totale Normalität vortäuschte, was ihr glänzend gelang, wurde es noch schlimmer.

Mehr als einmal dachte Glenn an Selbstmord, stand auf einer Brücke und war kurz davor zu springen Auch seine beruflicher Karriere war durch dieses Leben den Bach runter gegangen.

 

Irgendwann zeigte Glenn sich selbst an. Er behauptete er hätte Melinda misshandelt. Das brachte ihm erst einmal einen Gefängnisaufenthalt ein, während der er endlich, endlich wieder sich sicher fühlte, da er ruhig, ohne Angst mitten in der Nacht geschlagen zu werden, schlafen konnte. Glenns Problem bei der Anzeige war nur, man glaubte ihm nicht. Wenn er seine Freundin misshandelt hatte, wieso war sie völlig unversehrt, während sein Körper Zeichen von schlimmster Misshandlung aufwies. Nun kam Glenn in die Psychiatrie. Dort fühlte er sich sicher vor Melinda.

Mehr als einmal versuchte er den Absprung. Melinda terrorisierte ihn nicht nur, sondern sie überwachte ihn, versuchte sein ganzes Leben, seinen Umgang usw. zu kontrollieren. Zehn Jahr dauerte der Alptraum, bis Glenn den Absprung schaffte. Trotz Besuchsverbot, den das Gericht Melinda auflegte, wird er aber immer wieder von Melinda terrorisiert.

Dies Buch zeigt auf, wozu Menschen in der Lage sind, die, wenn sie schreckliche Ereignis, egal welcher Form von körperlicher Misshandlung, die während ihrer Kindheit passierten, nicht verarbeiten, sondern nur verdängen, so psychisch krank werden, so dass sie eine Gefahr für andere werden.

Dieses Buch zeigt auch wie die schwedische (und nicht nur die) Gesellschaft und Justiz völlig hilflos gegenüber der Tatsache sind, dass nicht nur Männer gewalttätig sind, sondern auch Frauen, ob nun körperlich oder psychisch, spielt da keine wesentliche Rolle, Gewalt gegen ihren Partner ausüben, und sich in einer Art und Weise verhalten, die für den Partner völlig unverständlich ist.

Dieses Buch zeigt auch die totale Blindheit von den Menschen, die beide kannten. Einer warnte Glenn vor Melinda, er solle die Finger von ihr lassen, da sie nicht ganz in Ordnung sei. Aber komischer Weise schien sich niemand darüber gedanken zu machen, warum Melinda so war. Sicher niemand hätte sich mit ihr darüber unterhalten können, da Menschen mit solcher psychischen Erkrankung ihre eigene Krankheit oft selbst nicht erkennen, bzw. diese vedrängen, als nicht gegeben ansehen, aber sie hätten sich mit Glenn darüber unterhalten können, wenn man denn überhaupt, was aber nicht war, bereit gewesen wäre, sich mal zu überlegen, warum Melinda so war.

Dieses Buch zeigt auch die Hilflosigkeit von Männern in dieser Situation. Als Melinda wieder einmal, da lebte Glenn schon von ihr getrennt, und sie hatte gerichtliches Besuchsverbot, an seiner Wohnungstür schlug und trat, weil sie hereinwollte, rief er die Polizei an, was vollkommen legitim war, denn immerhin gab es den Gerichtsbeschluss, dass sie sich von ihm fern zu halten hatte. Die angerufenen Polizisten lachten ihn trotzdem aus. Ihre Antwort war einfach: „Mensch, du bist doch ein Kerl. Mit so einer Situation wirst du doch alleine fertig.“ Hätte Glenn da wirklich dem Rat der Polizei folgen sollen?

Wir finden heutzutage viele Berichte in den Medien über Opfern von sexuellen oder anderen Misshandlungen, die in deren Kindheit passierten. Oft wird auch berichtet, dass solche Personen, solange sie nicht bereit sind sich mit dem war ihnen angetant wurde, sich auseinadnerzusetzen, Probleme haben normale Beziehungen einzugehen. aber komischer Weise hört das öffentliche Interesse, wenn es denn überhaupt da ist, damit auf. Dass Opfer, wenn sie sich mit dem Geschehen in ihrer Kindheit nicht auseinandersetzen, selbst Täter werden und Opfer schaffen, scheint in dieser Gesellschaft, und leider nicht nur in Schweden, niemanden zu interessieren. Da diese neuen Opfer ein Geschehen zu verarbeiten haben, dass sie, selbst wenn sie die Hintergründe verstanden haben, kaum alleine verarbeiten können, wird es zu einer Verarbeitung kaum kommen.. Ja sein verändertes Verhalten wird von seiner Umgebung, die nun mal völlig blind ist, auch nicht verstanden. Und wie sollte er sich gegenüber der Umgebung auch äußern, wenn er nicht einmal weiß was für Folgen das für die Person haben könnte, die ihm das angetan hat, aber im Grunde dafür nicht die Schuld trägt.

 

Es ist wirklich schade, dass es dieses Buch nicht auf deutsch gibt. Es zeigt einfach zu deutlich auf, dass Gewalt oft aus reiner Hilflosigkeit entsteht. Aus Verdrängung von Geschehnissen.

MfG.

...

 

 

 

Hallo Herr ...,

Danke für Ihre Nachricht.

 

Vielleicht übersetzen Sie das Buch ins Deutsche?

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: Gabriela Illigens ...

Gesendet: Montag, 2. Mai 2011 12:14

An: info@maennerberatung.de

Cc: ...

Betreff: Eintrag auf Ihrer Website

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich wende mich heute in einer besonderen Angelegenheit an Sie als Vertreter des Männerhauses. Unter Ihrem Link zum Männerhaus Berlin wird bei Google maps Herr Senator Harald Wolf als Ansprechpartner für Männerfragen in Berlin benannt. Laut Geschäftsverteilungsplan des Berliner Senats ist dies nicht der Fall. Ich bitte Sie daher höflichst, zu veranlassen, das dieser Hinweis umgehend entfernt wird.

Mit bestem Dank und freundlichem Gruß

Im Auftrag

Gabi Illigens

 

Gabriela Illigens

Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen

- IV C-

Leiterin des Referats für Frauen in besonderen Konflikt- und Lebenslagen

-Abteilung Frauen und Gleichstellung-

Martin-Luther- Str.105

10825 Berlin

Tel. +4930/9013-8943

Fax: +4930/9013-8902

E.Mail Gabriela.Illigens@senwtf.berlin.de

Unsere Senatsverwaltung wurde für ihre familienbewusste

Personalpolitik und ihr fortdauerndes Engagement

für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgezeichnet.

 

 

 

 

Sehr geehrte Frau Illigens,

Danke für Ihren Hinweis. Bitte teilen Sie uns doch mit, auf welcher Seite von www.maennerberatung.de Sie diese Information gefunden haben wollen, damit wir das prüfen und gegebenenfalls korrigieren können.

 

Bitte teilen Sie uns noch mit, wer laut Geschäftsverteilungsplan des Berliner Senats für Männerfragen zuständig ist, damit wir eine entsprechende Information auf www.maennerberatung.de platzieren können.

 

Besten Dank

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 9. April 2011 12:28

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Hallo liebe Männerberatung! Hallo Herr Thiel!

Ich bin Schülerin der Jahrgangsstufe 12 des ...- Gymnasiums in ... und schreibe eine Facharbeit im Fach Deutsch zum Thema "Die Problematik der Kommunikation zwischen Mann und Frau". Ich bin auf folgenden Link gestoßen http://www.maennerberatung.de/kommunikation.htm

und könnte diese Informationen sehr gut in meine Facharbeiten mit einbinden. Nun frage ich Sie, Herr Thiel, ob das in Ordnung ist, da ich die Urheberrechte keinesfalls verletzen möchte.

 

Mfg, ...

 

 

 

Hallo Frau ...,

Sie dürfen meinen Text gerne verwenden, so lange Sie die Zitate kenntlich machen und dabei die Fundstelle http://www.maennerberatung.de/kommunikation.htm angeben.

 

 

Gutes Gelingen.

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 19. Februar 2011 00:20

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Hallo Herr Thiel,

ich bin gerade über ihre Seite(n) gestolpert und darin begeisterter Weise hängengeblieben. Wohnte ich in Berlin oder Umgebung, so würde ich mich mit meinem paartherapeutischen Anliegen an Sie wenden. Da das aber leider nicht der Fall ist (ich lebe im ...., bleibt mir die Frage, ob Sie mir eine/n systemisch arbeitende/n Kollegen oder eine Kollegin empfehlen können, der oder die einerseits -räumlich- etwas näher dran ist als Sie, andererseits aber so ausgerichtet ist wie Sie . Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie eine Antwort für mich haben.

...

 

 

 

Hallo Herr ...,

Danke für das Kompliment.

Schauen Sie mal auf www.familientherapie.org

Und da Postleitzahl für Ihre Gegend eingeben.

 

Da finden Sie z.B. in ... zwei Kollegen

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 12. Januar 2011 16:55

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Männergruppen

 

Hallo Herr Thiel,

bei meiner Recherche zu Männergruppen bin ich auf Ihre Seite gestoßen. An sich ist das alles ganz schön geschrieben, aber beim Lesen der unten zitierten Zeilen zu Bastian und Enke hatten Sie mich leider verloren. Ich dachte, die Zeit der frauenfeindlichen Männergruppen wäre vorbei.

Gruß,

C. Willis

 

"Man könnte meinen, die Frau wäre ihr Todesurteil gewesen. Und da ist durchaus etwas wahres an oder können Sie sich erklären warum Mönche wie auch der Papst oft sehr alt werden, obwohl sie keine Frau haben, mit der sie zusammenleben."

 

 

 

Hallo Herr ...,

 

ich habe Sie sicher nicht verloren, weil wir noch nie zusammen waren. Möglicherweise träumten Sie aber den Traum von der vollendeten Harmonie, der dann jäh platzte. Da hilft womöglich nur die alte Weisheit:

Wer nichts erwartet, kann nicht enttäuscht werden.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 5. August 2010 20:01

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Kompliment

 

Sehr geehrter Herr Thiel, 

auf der Suche nach Antworten bin ich auf Ihre Homepage gestoßen und muss sagen, sie gefällt ausgesprochen gut! Ich bewundere Ihren Scharfsinn und die Art, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Im ersten Moment war ich zwar etwas „schockiert“ ob Ihrer schonungslosen Offenheit, mit der Sie die Anfragen der ohnehin schon verzweifelten Ratsuchenden beantworten. Jetzt sehe ich aber, dass Sie nicht etwa aus Mangel an Empathie so agieren wie sie agieren, sondern – im Gegenteil – dem Ratsuchenden die Sicht für die Realität und das Wesentliche zu öffnen versuchen. Das nenne ich Ehrlichkeit, ohne die meines Erachtens Empathie überhaupt nicht möglich ist, sondern bestenfalls Mitleid. Aber wie auch immer: Ich wünschte, ich hätte Ihren klaren Blick gehabt, als ich diesen Narzissten kennengelernt habe. Mir wäre einiges erspart geblieben, obwohl ich in dieser Zeit auch viel über mich selbst gelernt habe. Da ich nicht das „willige Opfer“ bin, dass einem solchen Menschen die nötige Plattform bieten kann, hat er den Kontakt zu mir abgebrochen. Mich beschäftigt nur immer noch eine Frage: Kann ich ihm wirklich nicht „helfen“? Ich weiß von ihm selbst und spüre auch, dass er bereit ist, an sich zu arbeiten. Leider ist er meistens aber unfähig, seine „zur Besserung“ getroffenen Entscheidungen auch umzusetzen.

 

Mit besten Grüßen,

...

 

 

 

Hallo Frau ... ,

Danke für das Kompliment.

Natürlich können Sie Ihrem Freund helfen. Aber nicht im dem Sie seine Spielchen und Muster so oder so mitmachen.

Ihr Freund ist sicher nicht unfähig, sondern unwillig seine „zur Besserung“ getroffenen Entscheidungen auch umzusetzen. Das ist Teil des Spiels.

Der Spieler will sich nicht festlegen, denn mit Verbindlichkeit hat er so seine Probleme. Das mag Tausend Gründe haben, Herkunftsfamilie, Traumata, etc. pp. entbindet aber nicht von der Aufgabe einen Schritt weiterzugehen, um einen Schritt weiterzukommen.

 

Vielleicht schenken Sie ihm mal den Film "Und täglich grüßt das Murmeltier".

In diesem Sinne.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 22. Juni 2009 11:05

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Männerberatungsseite

 

Lieber Herr Thiel,

 

Gratulation zu Ihrer gelungenen Website!

Allen Unkenrufen anderer Absender zum Trotz, habe ich Ihre Frage&Antwort-Seite zum Thema Penis mit Interesse gelesen und auch mit viel Freude und Spaß.

Ich bin kein Fachmann auf dem Gebiet und kann mir über Ihre Professionalität, die von einigen auf Ihrer Post-Seite bemängelt wird, kein Urteil bilden, aber ich finde die Art und Weise, wie Sie die gefühlte hunderttausendste "Warum ist mein Penis klein?"-Frage mit Witz und auch Verstand beantworten, absolut verständlich. Wenn man als Mann Schmerzen am Penis verspürt oder weiße Flüssigkeit ausstößt, sollte man doch bitte sofort zum Arzt gehen und nicht im Web stöbern!

In diesem Sinne habe ich mich gefragt, ob Sie nicht Lust hätten, Ihre Penis-Q&A-Seite als kleines Büchlein verlegen zu lassen, quasi als Gegenbeweis zur ewig prüden Dr.-Sommer-Seite in der Bravo, als Klo-Lektüre für WGs? Ich bitte dies nicht negativ zu verstehen, es wäre einerseits amüsant zu lesen und aufklärerisch im Sinne der Peinlichkeitsprüderie der Männer, die immer noch nicht über ihr Genital reden können.

Ich würde sofort 3 Exemplare bestellen!

Viel Erfolg weiterhin,

im besten Sinne

Ihr ...

 

 

 

Hallo Herr ... ,

Danke für das Kompliment. So ein kleines Büchlein könnte ich sicher zusammenstellen, das wäre sicher nicht nur für Männer, sondern auch für Frauen interessant. Ich müsste nur noch einen interessierten Verleger finden. Haben Sie einen parat?

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 21. Juni 2009 00:00

An: info@maennerberatung.de

Betreff: anders wär schon auch mal schön

 

Humor haben Sie auf jeden Fall! Deswegen werde ich Ihre Seite meinem Liebsten wärmstens empfehlen. Blöd nur dass Berlin von ... aus nicht gerade um die Ecke ist. Ich habe ein Problem mit seinem Problem, Erektionsschwierigkeiten (oft nicht vollständig, nicht anhaltend- trotz Lust) und Orgasmusschwierigkeiten (dauert ewig bis dahin und geht nur wenn ich auf ihm bin- ziemlich anstrengend!!). Klar geht’s auch so, aber anders wär schon auch mal schön. Wir sind seit 5 Jahren ein Paar, ich bin die erste Frau, die ihn darauf ansprach und auch die erste bei der Orgasmen überhaupt möglich sind (stolz!). Und seit 5 Jahren sage ich „tu mal was für dich, dir (uns) entgeht sooo viel… Vielen Dank

 

 

 

 

Liebe Frau ... ,

Danke für Ihre freundlichen Worte.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht, so meine Devise in Zeiten der Not. Das Leben ist schon anstrengend genug, finde ich, da will ich nicht auch noch im Internet die Anstrengung vergrößern.

Ihrem Mann reicht`s offenbar, sonst hätte er schon was unternommen. Leider kriegt mann und frau nicht alles, was er/sie sich wünscht.

 

Beste Grüße

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 15. Dezember 2008 10:09

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Eine kleine Bitte

 

Sehr geehrter Peter Thiel,                                                                      ... den, 15.12.08

 

ich sitze hier zur Zeit in der Schule in der Oberstufe in ... im fach WiPo (Wirtschaft & Politik) und soll ein Portfolio zum Thema Geschlechterrollen vorbereiten. Ich habe zu diesem Thema die Fragestellung

"Inwiefern wird der Mann durch die fortschreitende Emanzipation benachteiligt ?" und wollte Sie Fragen ob Sie mir vielleicht mit Hilfe von 1-2 Anonymisierten Fällen zur Hilfe kommen würden? Ich wäre Ihnen sehr Dankbar für diese Hilfestellung, denn es war schon sehr interessant auf Ihrer Homepage die offenen Briefe zu lesen.

Es hat mich außerdem sehr beeindruckt inwiefern Männer in Wirklichkeit unterdrückt werden, es ist mir vorher niemals so aufgefallen. Aber dank ihrer und anderer Seiten ist mir einiges klar geworden und ich habe starkes Interesse an dem Thema gewonnen. Wenn Sie es aus bestimmten Gründen nicht möchten/dürfen, kann ich das sehr gut Akzeptieren, ich kenne mich mit dem Thema Schweigepflicht nicht sehr gut aus, aber eine kurze Antwort wäre in allen Fällen sehr nett von Ihnen.

Gruß

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

Danke für Ihre Anfrage.

 

Sie fragen: "Inwiefern wird der Mann durch die fortschreitende Emanzipation benachteiligt?"

Ob wir eine "fortschreitende Emanzipation" haben, da habe ich meine Zweifel. Ich glaube es gab schon immer eine Benachteiligung von Männern gegenüber Frauen. Die früheren gesetzlichen Benachteiligung von Frauen wurden inzwischen alle aufgehoben, während die gesetzliche Benachteiligung oder gar Diskriminierung von Männern andauert.

 

 

Mit Blick auf die männerbenachteiligende und teilweise auch männerdiskriminierende Politik der Bundesregierung und anderer staatlicher Stellen würde ich nicht von Emanzipation in der Breite, sondern bestenfalls von einer ideologiezentrierten Schmalspuremanzipation zugunsten von Frauen reden.

 

Die Diskriminierung von Männern bei der sogenannten allgemeinen Wehrpflicht, die gar keine allgemeinen Wehrpflicht, sondern eine Wehrpflicht für Männer ist, wurde in der Bundesrepublik Deutschland am 21. Juli 1956 eingeführt.

 

 

Die Wehrpflicht wurde mit dem Inkrafttreten des Wehrpflichtgesetzes (WPflG) am 21. Juli 1956 eingeführt. Wehrpflichtig waren alle deutschen Männer, die nach dem 1. Juli 1937 geboren waren (siehe weißer Jahrgang). 1968 wurde im Grundgesetz verankert:

Art. 12a [Wehr- und Dienstpflicht]

(1) Männer können vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an zum Dienst in den Streitkräften, im Bundesgrenzschutz oder in einem Zivilschutzverband verpflichtet werden.

(2) Wer aus Gewissensgründen den Kriegsdienst mit der Waffe verweigert, kann zu einem Ersatzdienst verpflichtet werden. Die Dauer des Ersatzdienstes darf die Dauer des Wehrdienstes nicht übersteigen.''

http://de.wikipedia.org/wiki/Wehrpflicht

 

 

 

Die sorgerechtliche Diskriminierung von nichtverheirateten Vätern nach §1626a BGB hat im Jahr 2003 die ausdrückliche Billigung des Ersteb Senates des Bundesverfassungsgerichtes unter seinem Präsidenten Prof. Dr. Papier gefunden.

Urteil des Ersten Senats vom 29. Januar 2003 - 1 BvL 20/99 und 1 BvR 933/01

 

 

 

Immerhin gibt es am Bundesverfassungsgericht auch ein paar Richter, die sich der dort nicht selten praktizierten männerdiskriminierenden Rechtsprechung nicht anschließen:

 

 

Karlsruhe urteilt für Gleichberechtigung von Männern im Knast

Dienstag, 02. Dezember 2008 10.18 Uhr

Karlsruhe (dpa) - Männliche Häftlinge dürfen gegenüber weiblichen Gefangenen in derselben Haftanstalt nicht benachteiligt werden - weder beim Kauf von Kosmetikartikeln noch bei der Telefonerlaubnis. Das hat das Bundesverfassungsgericht in einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss entschieden. Geklagt hatte ein Insasse der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede. Der zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilte Mann forderte dieselben Vergünstigungen wie die Frauen im Hafthaus nebenan: unüberwachte Telefonate für 30 Euro im Monat sowie freien Einkauf von Kosmetika für 25 Euro, zu bezahlen jeweils vom eigenen Geld.

Das lehnte die Haftanstalt ab. Erstens gebe es im Männer-Hafthaus - anders als bei den Frauen - keinen gesonderten Telefonapparat, zudem wäre der Überwachungsaufwand zu groß. Und zweitens dürften laut Hausordnung nur Frauen Kosmetik kaufen, «aufgrund der grundsätzlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen». (Az: 2 BvR 1870/07 - Beschluss vom 7. Dezember 2008)

Nach den Worten einer Kammer des Zweiten Senats in Karlsruhe verstößt dies gegen das Verbot der Diskriminierung wegen des Geschlechts. Auch wenn die Nachfrage nach Pflegeprodukten bei Frauen statistisch verbreiteter sei, «handelt es sich nicht um ein von Natur aus nur bei Frauen auftretendes Interesse», heißt es in der Entscheidung. «Den Angehörigen eines Geschlechts kann die Befriedigung eines Interesses nicht mit der Begründung versagt werden, dass es sich um ein typischerweise beim anderen Geschlecht auftretendes Interesse handelt.»

Ähnliches gilt für die Telefonate: Einschränkungen aus Sicherheitsgründen wären zwar grundsätzlich möglich - allerdings gelte für die Bielefelder JVA insgesamt die höchste Sicherheitsstufe, nicht nur für das Männerhaus.

http://www.justiz.nrw.de/Presse/dpa_ticker/DPA_02123/index.php

 

 

Bundesverfassungsgericht - Pressestelle -

Pressemitteilung Nr. 100/2008 vom 2. Dezember 2008

Beschluss vom 7. November 2008 – 2 BvR 1870/07 – Gleichbehandlung männlicher und weiblicher Gefangener bei Telefongesprächen und beim Einkauf

Die Verfassungsbeschwerde eines Strafgefangenen, der sich gegen die Ungleichbehandlung männlicher und weiblicher Gefangener in Bezug auf Telefonate und Einkaufsmöglichkeiten wandte, war erfolgreich.

In der Justizvollzugsanstalt, in der der Beschwerdeführer untergebracht ist, dürfen die in einem gesonderten Hafthaus untergebrachten weiblichen Gefangenen von ihrem Eigengeld monatlich für 30 Euro telefonieren und für 25 Euro Kosmetika einkaufen. Der Antrag des Beschwerdeführers, ihm dasselbe zu gestatten, wurde abgelehnt. Seine Klage zum Landgericht blieb erfolglos. Nach Auffassung des Landgerichts stützte sich die ablehnende Entscheidung hinsichtlich des Telefonierens zu Recht darauf, dass im Hafthaus des Beschwerdeführers, anders als in dem Hafthaus für die weiblichen Gefangenen, keine speziell für die Gefangenen eingerichteten Telefonapparate zur Verfügung stünden und die im Hafthaus des Beschwerdeführers aus Sicherheitsgründen notwendige Überwachung der Gespräche zudem personell nicht zu leisten sei.Hinsichtlich des Kosmetikeinkaufs liege eine Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ebenfalls nicht vor, da es sich aufgrund der grundsätzlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen nicht um einen im wesentlichen vergleichbaren Sachverhalt handele. Die 3. Kammer des Zweiten Senats hob den Beschluss des Landgerichts wegen Verstoßes gegen Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG (Verbot der Benachteiligung oder Bevorzugung u.a. wegen des Geschlechts) auf und verwies die Sache zur erneuten Entscheidung an das Landgericht zurück.Zur Begründung heißt es in dem Beschluss unter anderem:

Die geltend gemachten Unterschiede in der Ausstattung der Hafthäuser mit Telefonapparaten sind der Prüfung am Maßstab des Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG nicht von vornherein entzogen, zumal nichts dafür spricht, dass nicht eine Angleichung mit geringem Aufwand möglich wäre. Zwar kann für das Maß an Einschränkungen, das Gefangene hinzunehmen haben, auch die Ausstattung der jeweiligen Anstalt von Bedeutung sein. Angesichts des grundrechtlichen Verbots der Benachteiligung aufgrund des Geschlechts kann es aber andererseits nicht im freien Belieben der Justizvollzugsanstalten oder ihrer Träger stehen, eine spezifische faktische Benachteiligung von Frauen und Männern im Haftvollzug dadurch herbeizuführen, dass deren Unterbringungseinrichtungen unterschiedlich ausgestattet und an diesen Unterschied der Ausstattung sodann Unterschiede der sonstigen Behandlung geknüpft werden. Soweit die ablehnende Entscheidung auf den Überwachungsbedarf gestützt war, hat das Landgericht versäumt, diese Begründung daraufhin zu befragen, ob sie auch und gerade im Hinblick auf die praktizierten Unterschiede in der Behandlung männlicher und weiblicher Gefangener tragfähig war.Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass von unüberwachten Telefonaten aus dem Hafthaus der weiblichen Gefangenen geringere Gefahren für die Anstaltssicherheit ausgehen als von unüberwachten Telefonaten aus dem Hafthaus, in dem der Beschwerdeführer untergebracht ist, wären geeignet, die Ungleichbehandlung auch vor Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG zu rechtfertigen. Solche Anhaltspunkte wurden jedoch nicht geprüft.Die unterschiedliche Behandlung hinsichtlich des Kosmetikeinkaufs hat das Landgericht zu Unrecht als mit Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG vereinbar angesehen. An das Geschlecht anknüpfende differenzierende Regelungen sind mit Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG nur vereinbar, soweit sie zur Lösung von Problemen, die ihrer Natur nach nur bei Männern oder nur bei Frauen auftreten können, zwingend erforderlich sind, oder eine Abwägung mit kollidierendem Verfassungsrecht sie legitimiert. Geschlechtsbezogene Zuschreibungen, die allenfalls als statistische eine Berechtigung haben mögen (Geschlechterstereotype), und tradierte Rollenerwartungen können danach zur Rechtfertigung von Ungleichbehandlungen nicht dienen. Auch wenn das Interesse an Kosmetikprodukten in der Gruppe der Frauen verbreiteter oder häufiger stark ausgeprägt sein mag als in der Gruppe der Männer, handelt es sich nicht um ein von Natur aus nur bei Frauen auftretendes Interesse. Den Angehörigen eines Geschlechts kann die Befriedigung eines Interesses nicht mit der Begründung versagt werden, dass es sich um ein typischerweise beim anderen Geschlecht auftretendes Interesse handele. Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG schützt auch das Recht, unbenachteiligt anders zu sein als andere Mitglieder der Gruppen, denen man nach den in dieser Bestimmung genannten Merkmalen angehört.

 

http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg08-100.html

 

 

Das Urteil wurde von der 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch

den Richter Mellinghoff,

die Richterin Lübbe-Wolff

und den Richter Gerhardt

 

am 7. November 2008 einstimmig beschlossen:

 

 

Man kann vermuten, dass männerfeindliche Urteile am Bundesverfassungsgericht eher eine Sache des 1. Senates sind.

Über die persönlichen Gründe für die männerfeindliche Rechtsprechung der Richter am 1. Senat kann man nur spekulieren. Vielleicht haben die dortigen Herren und Damen ein nicht aufgearbeitetes Vaterproblem.

 

 

So viel in aller Kürze

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von:

Gesendet: Donnerstag, 30. Oktober 2008 11:18

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Internetseite

 

Hallo,

habe Ihre Internetseite dank einer Artikelserie zum Thema Männer ab 40

in unserer lokalen Tageszeitung (Thüringer Allgemeine) gefunden. Was mir gut gefällt sind die vielfältigen und sehr informativen Artikel, als sehr störend finde ich den sehr unübersichtlichen Aufbau der Seite.

So gehen m.E. viele wichtige Informationen unter.

Ansonsten weiter so, werde Ihre Seite wohl öfter besuchen.

 

M.f.G.

...

 

 

 

Hallo Her ... ,

 

Danke für Lob und Kritik,

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von:...

Gesendet: Freitag, 19. September 2008 09:10

An: info@maennerberatung.de

Betreff: heute Ihre seite gefunden

 

Liebe Freunde von Maennerberatung: GANZ TOLL!!

dies wird eine meiner favoriten, da gibt es ja 1001 Themen fuer mich!

Bin 57, liebe gruesse

...

 

 

 

Hallo Herr ... ,

Danke für Ihr positives Feedback.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 12. September 2008 07:54

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Eure Webseite

 

Hallo

 

Guckt Euch mal ... an, damit bekomt man gute Webseiten hin. http://www.....de/

 

Gruss

Alex

 

 

 

 

Hallo Alex,

 

wie viel bezahlen Sie denn, wenn wir uns das angucken?

Gucken Sie sich doch mal diese Seite an.

www.youporn.com

 

da wissen sie dann vielleicht wie Sie gut ficken können. Oder auch nicht.

 

Beste Grüße

 

 

Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Samstag, 26. April 2008 21:42

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Stichwort: Aktualisierung

 

Ich finde das die glatte Halsabschneiderei. Vielleicht sollte Herr Thiel mal wieder ein paar einschlägige Weiterbildungen geniessen. Ich habe nicht den Eindruck, dass Ihre Tipps so von ferne, die sich –genau analysiert- auf ein Minimum von drei bis vier reduzieren lassen, 10 Euro wert sind. Ich finde es unglaublich, wie man mit so viel Halbwissen bzw. Nichtwissen Geld verdienen moechte.

 

Wie waere es mit einem “Berufswechsel” oder ein wenig mehr “Lust” auf etwas, von dem man wirklich Ahnung hat?

 

 

 

Liebe Frau ....

 

Danke für Ihre wertvollen Vorschläge, die ich mir gleich zu Herzen nehmen werde. 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 30. Januar 2008 11:26

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Kritik

 

Hallo ...

Bezugnehmend auf unten angeführtes Zitat, auf welches ich bei einer Internet-Recherche bzgl. Masturbation gestoßen bin, möchte ich dazu meine Meinung kund tun.

Als Psychologe und angehender Psychotherapeut bin ich wirklich schockiert über ihre Aussagen in diesem Online-Männerberatungs-Forum, die teilweise laienhaft und oft kontraproduktiv sind. Als Beispiel möchte ich das bereites erwähnte Zitat anführen. Eine wirklich konstruktive Antwort, mit der sie ihrem Online-Klienten bestimmt positiv weitergeholfen haben.

Aber so ist das manchmal in einem Spiel.

Rien ne va plus - Nichts geht mehr.

Was bitteschön bezwecken sie mit so einer Aussage. Paradoxe Intervention? Verarschung der Klienten? Verbreiten von Hoffnungslosigkeit als Intervention?

MfG

... 

 

 

"Hallo ... ,

möglicherweise sind Sie ein Spielertyp. Andere Spielertypen fahren nachts betrunken Auto, um zu testen, ob sie Glück haben und keinen Unfall bauen.

Andere Männer masturbieren in öffentlichen Parks - mit der heimlichen Hoffnung, erwischt zu werden. Sie erledigen das von zu Haus aus, von ihrem heimischen PC. Ihre Freundin gleich nebenan. Eine gute Gelegenheit, um erwischt zu werden.

Manchmal klappt das und die erhofft und gefürchtete Strafe folgt auf dem Fuß (Polizei, Gericht). Bei Ihnen hat das bisher auch immer ganz gut geklappt, dass Sie sich haben erwischen lassen.

Ihre Freundin war bisher eine gute Mitspielerin. Nun steigt sie vielleicht aus. Aber so ist das manchmal in einem Spiel.

Rien ne va plus - nichts geht mehr.

Peter Thiel" (zit. http://www.maennerberatung.de/sucht.htm)

 

 

 

Lieber Herr ... ,

Sie haben offenbar die Weisheit mit Löffeln gefressen und wissen daher genau, welche Aussagen "laienhaft und oft kontraproduktiv sind"

Das freut mich für Sie und Ihre zukünftigen Klienten, die auf Grund Ihrer hohen fachlichen Kompetenz sicher alle nach kurzer Zeit geheilt aus Ihrer Behandlung entlassen werden können.

 

Beste Grüße

 

Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 29. Juni 2006 12:42

An: info@maennerberatung.de

Betreff: ...

 

 

Lieber Herr Thiel,

anbei ... 

Ich habe mir auch Ihre Homepage angeschaut und möchte Ihnen an dieser Stelle einen Lob aussprechen - und das nicht nur als Journalistin, sondern auch als Sozialpädagogin. Ich finde Ihre Texte sehr gelungen. Mit einfachen Worten bringen sie einem ein sehr komplexes Thema näher, das noch dazu bei vielen mit Ängsten und Abwehrhaltung besetzt ist.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihr berufliches Engagement und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

...

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 28. April 2006 11:48

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Zuspruch

Wichtigkeit: Hoch

 

Lieber Herr Thiel, liebes Männerberatungs-Team,

ich möchte hier nur mal meine Anerkennung für Ihre Arbeit kund tun. Ich finde, Sie machen das ganz hervorragend. Und diesen Satz könnte ich jetzt ein Dutzend Mal wiederholen. Vielleicht bekommen Sie ja auch mal solche E-Mails. Was für ein Glück, dass es heutzutage Leute wie Sie gibt. Aus Ihren Seiten spricht eine sehr komplexe Herangehensweise, auch eine Klugheit, die angesichts verbreiteter Ignoranz und Dummheit in der Behandlung dieser Fragen einfach sehr wertvoll ist. Ihr warmer Ton im Umgang mit völlig fremden Menschen drückt in diesen oftmals heiklen Dingen immer eine gewisse Nähe aus, wirkt aber nie distanzlos. Und auch, wenn es Ihr Job ist, so zu sein, so haben Sie doch irgendwie eine besondere Gabe dafür. Ich wünsche Ihnen, dass Sie die nötige Kraft und Ausdauer dafür nicht verläßt, und dass hoffentlich auch die Finanzierung für derartige Tätigkeiten erhalten bleibt.

Kurz zu meinem Hintergrund: Ich (weiblich, ... Jahre) habe vor kurzem Ihre Internetseiten entdeckt, da ich mich - quasi über Nacht - für einen guten Bekannten zum "Therapeuten" entwickelt habe, nachdem er sich in seiner Verzweiflung mir gegenüber ... geoutet hat. NIE wäre ich darauf gekommen, so wie ich überhaupt von derartigen "Männer" - oder Beziehungsproblemen" zuvor nur einen sehr blassen Schimmer hatte, obwohl (oder gerade weil) ich mich als berufstätige Mutter, seit ...  Jahren glücklich verheiratet, für durchaus fest im Leben stehend halte.

Herzliche Grüße nach Berlin

...

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Freitag, 20. Januar 2006 22:56

An: info@maennerberatung.de

Betreff: (Kein Thema)

 

Ich will dir mal eins sagen alle fragen die man dir stellt werden nie klar beantwortet warum????????

ich weiß glaub ich warum weil sie keine AHNUNG haben ???????????

so ein schwachsinn

 

 

 

Hallo ...,

wenn Sie die Antwort schon wissen, brauchen Sie uns doch nicht zu fragen und können Ihre wertvolle Zeit für besseres verwenden.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Freitag, 21. Oktober 2005 04:09

An: männerberatung.de

Betreff: Re: AW: Paarberatung

 

Hallo Herr Thiel,

hoffe Sie koennen sich noch an mich erinnern. Ich hatte Ihnen mal per mail geschrieben. Wir sind in ... stationert.

Mir geht es gut. Ich wollte mich bloss nochmal bei Ihnen bedanken. In unserer Beziehlung klappt es wieder bestens und ich bin froh, keine Scheidung eingereicht zu haben. Haette ich wahrscheinlich eh nicht gemacht. Mein Mann ist einfach zu lieb, grins.

Allerdings haben meine Freundin und ich mal per Internet den Namen der Therapeutin eingegeben und das Ergebnis war nicht gerade erfreulich. Ich frage mich, wie diese Frau ueberhaupt noch praktizieren darf.....und meine Freundin arbeitet mit der Person zusammen. Oh Lord, aber das nur nebenbei.

 

Vielen, lieben Dank und ich hoffe Sie haben ein schoenes Wochenende!

Gruss,

 

 

 


 

 

 

----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Dienstag, 26. Juli 2005 11:11

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Peter Thiel

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hoffe mittlerweile, dass ihre Internetseiten nur ein Scherz sein sollen. Jedenfalls kann ich nicht erkennen wie es jemandem helfen soll, indem man sich lustig über ihn macht.

Die "Antworten" die ich teilweise von Herrn Thiel auf den Seiten lesen musste sind haarsträubend. Nur ein Beispiel: Wenn ein Junge seine Vorhaut nicht zurückziehen kann, ist es möglich dass es normal ist, so wie es "dicke und dünne Menschen gibt."( im Sinne von keine Probleme). Andererseits ist solch eine Penishautverengung (Phimose) häufig Ursache von äusserst schmerzhaften Erektionen, da die Enge eine Störung der Blutzufuhr bewirken kann.

Ähnliche Schnitzer in der "Beratung" musste ich immer wieder entdecken.

Falls Sie diese Seiten alleine führen, Herr Thiel, wäre es angeraten, entweder einen Kurs in Anatomie und Medizin zu besuchen, oder ihre Kunden anständig zu beraten!

Mit freundlichen Grüßen,

... 

 

 

 

Hallo Herr oder Frau ... ,

Kritik ist willkommen. allerdings müssten Sie auch die Textstellen mit einem konkreten Fundort angeben, die Sie als kritikwürdig einschätzen. Dann kann ich Ihnen darauf auch konkret antworten.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Montag, 9. Mai 2005 23:30

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ihre Seite

 

Hallo!

Ich möchte ihnen hiermit zur Gestaltung ihrer Seite gratulieren.

Ich besuche den 12Jahrgang eines Fachgymnasiums und bin gerade dabei ein Refert zum Thema Sexualorgane und Fortpflanzung zu erstellen und bin sehr froh auf ihre Seite gestoßen zu sein.

Einen schönen Tag noch.

Mit freundlichen Grüßen.

Marina ... (20)

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Mittwoch, 20. August 2003 12:58

An: webmaster@maennerberatung.de

Betreff: Ein Lob und eine Frage

 

Liebe Männerberater!

 

Auf der Suche nach Infos über die speziellen Probleme missbrauchter Jungs (im Besonderen durch ihre Mutter) bin ich auf Ihre Seite gestoßen. Es ist gar nicht so einfach, zu diesem Thema Infos zu bekommen, weder im Internet noch in der Literatur. Da war ich sehr erfreut, bei Ihnen einen wirklich guten Text dazu zu finden. Klasse!

 

Sind Ihnen eigentlich im Raum Ruhrgebiet (Essen, Bochum, Gelsenkirchen, Bottrop, Dortmund, Gladbeck, Recklinghausen) Therapeuten bekannt, die sich in diesem Bereich besonders engagieren?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Heike Schuster (Name geändert) 

 

 


 

 

Hallo, Männerberatungsteam,

es freut mich, dass mit Ihrer "Männerberatung" ein weiterer wichtiger Schritt hin zur tatsächlichen Gleichberechtigung und weg von der bisher üblichen alleinigen "Frauenberatung", welche bundesweit in einem dichten Netzwerk praktiziert wird, gesetzt wird. Und natürlich hoffe ich, dass es bald schon auch in Deutschland eine offizielle, im politischen Regierungsalltag verankerte "Abteilung für Männerfragen" geben wird, wie sie beispielsweise in Österreich im "Amt für Soziales" existiert. Trotz des auch dort massiven Protestes aus feministischen Reihen und der immer wieder geäußerten Befürchtung, dass Männerförderung Frauenschädigung bedeute, blickt man in Österreich auf erste Erfolge auch in der Geschlechterkriegsproblematik zurück.

Leider erhielt ich auf meine Anfrage ans Bundesjustizministerium und ans Bundesfamilienministerium, wann es in Deutschland eine entsprechende "Abteilung für Männerfragen" geben werde, zur Antwort: "Daran ist auf lange Sicht nicht zu denken."

Die Einrichtung Ihres in der Presse bundesweit große Beachtung findenden Männerhauses ist eine notwendige und hoffentlich auch Not wendende. Ich wünsche Ihnen und allen Hilfe suchenden Männern Erfolg und Glück damit.

Herzlich

Dr. phil. Karin Jaeckel

Autorin

www.karin-jaeckel-autorin.de

27.2.02

 

 


 

 

Ihren Auftritt im Sat 1 Frühstücksfernsehen

Heute morgen habe ich Sie im Frühstücksfernsehen gesehen und ich möchte Ihnen mitteilen, was ich dazu denke. Ich bin seit Jahren Mitarbeiterin in einem Frauenhaus und arbeite mit den körperlich und seelisch misshandelten Frauen und ihren traumatisierten Kinder, die entweder durch miterlebte Gewalt oder durch das Mitbekommen der Gewalt an ihren Müttern schwer leiden. Ich bin bestimmt nicht männerfeindlich, und denke auch das es vereinzelt bestimmt Gewalt an Männern durch ihre Partnerinnen gibt, aber ich finde es wirklich quatsch, die Zahlen der Misshandlungen an Männern mit denen der Frauen gleichzusetzen. Das können Sie mir nicht erzählen und in unseren überregionalen Arbeitskreisen der Frauenhäuser sorgt ihre Einstellung für ein gewisses Maß an Witz. Außerdem denke ich nicht, dass die Dringlichkeit und Umsetzung der vielen Frauenhäuser in Deutschland nur durch die engagierte Frauenbewegung zu Stande gekommen ist.

Ich wollte Ihnen nur meine Meinung verdeutlichen, weil Ihr Auftritt im Fernsehen mich schon recht ärgerlich gemacht hat.

Vielleicht sollten Sie manche Ihrer Argumente einmal überdenken und nicht mit einer Dunkelziffer begründen.

Ich wünsche Ihnen noch viel Kraft bei Ihrer Arbeit.

Ramona Meier (Name geändert), 26.02.2002

 

 

 

 


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