Erektion

 

 

 

 

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Peter Thiel - Systemischer Berater und Therapeut (DGSF

Stand 13.05.2017

 

 

 

 

Schlüsselwörter

Ambivalenz, Angst, Aufdringlichkeit, Begehren, Besenstiel, Cialis, Dauererektion, Dauerlatte, Erektile Dysfunktion, Erektionsstörung, Erektionsstörungen, Impotenz, Initiative, Kontrolle, Kontrollverlust, Latte, Libidoverlust, Penetration, Potenz, Potenzmittel, Potenzstörung, Potenzstörungen, Priapismus, schlaffer Schwanz, Sex-Appeal, sexueller Reiz, Spontanität, steifer Schwanz, Tadalafil, Urologe, Versagensängste, Viagra

 

 

 

 

 

Erektion (la: erectus = aufrechtstehend, gerade)

Das lateinische Wort erectus ist auch aus anderen Zusammenhängen bekannt. So die Bezeichnung Homo erectus (lateinisch: "aufgerichteter Mensch", eine ausgestorbene Art der Gattung Homo (Mensch), die vor rund 500.000 Jahren lebte. Fossile Funde fanden sich auf Java und dem asiatischen Festland.

 

Als Erektion bezeichnet man die Versteifung des männlichen Penis. Die Fähigkeit zur Erektion haben schon männliche Säuglinge und erst recht Jungen. Sonderformen der Erektion sind eine Dauererektion ohne sexuelle Erregung (Priapismus) und ein bei Erektion nach unten gebogener Penis (Chorda penis).

Die Erektion beruht auf einer Volumen- und Konsistenzzunahme des Penis, bedingt durch einen erhöhten Blutgehalt der corpora cavernosa. Dieser kann sowohl durch einen vermehrten Zufluss arteriellen Blutes, durch ERweiterung der Strombahn infolge Erregung gefäßerweiternder Nerven (der nervi erigentes) als kongestive vermehrte Blutfülle, oder durch eine Hemmung des venösen Rückflusses (als passive vermehrte Blutfülle) oder schließlich durch beide Vorgänge hervorgerufen werden. An der Versteifung ist auch die "unwillkürliche Muskulatur" beteiligt, diese finden wir z.B. auch bei dem Phänomen der "Gänsehaut". Die "willkürliche Muskulatur", mit der wir z.B. Arme und Beine bewegen, hat jedoch keinen Einfluß auf die Erektion.  Damit der Penis sich versteift, müssen sich unwillkürliche Muskelfasern, die sich in den Schwellkörpern des Penis befinden, entspannen. Die dafür notwendigen Signale kommen vom Gehirn. Stehen im Gehirn die Signale auf Grün, werden Nervenimpulse vom Gehirn über das Rückenmark hinunter zum Steißbein geleitet. Von dort erhalten die unwillkürlichen Muskelfasern in den Schwellkörpern des Penis das Signal zur Entspannung. Jetzt kann Blut in die Schwellkörper fließen, sie dehnen sich aus und drücken die Venen ab, aus denen das Blut normalerweise wieder abfließen würde. Durch die Füllung mit Blut beginnt der Penis sich aufzurichten und steif und hart zu werden.

Und damit ist auch schon ein typisches männliches Missverständnis beschrieben. Da Männer häufig Willensmenschen sind und Amateure des "Geschehenlassens", meinen sie oft, eine Erektion willentlich beeinflussen zu müssen und zu können. Genau das Gegenteil ist aber der Fall, nur das "sich überlassen" kann - muss aber nicht - zur Erektion führen. Hat der Mann Stress, ist er mit seiner Partnerin im Clinch, hat er Angst vor der Frau (oder dem Mann in einer homosexuellen Beziehung), ist die Scheide der Frau zu eng oder zu trocken oder fehlt - warum auch immer - das Begehren, bleibt die Erektion aus. Versucht der Mann nun, nach dem Motto "jetzt muss ich meine Manneskraft aber beweisen", die Erektion willentlich zu beeinflussen, kann es zu einer Verschärfung und Chronifizierung der nicht zustande kommenden Erektion kommen, den man dann Erektionsstörung, erektile Dysfunktion oder Impotenz nennt. 

 

Die Fähigkeit zur Erektion (Potenz) ist ein zentrales Attribut von Männlichkeit. Dementsprechend gefährdet ist ein Mann, der sich impotent fühlt oder zeitweilig impotent ist. Eines der schlimmsten Vorwürfe, bzw. Beleidigungen die er von einer Frau bekommen kann, ist der Vorwurf der Impotenz. Dabei hat die Frau nur bedingt recht. Denn eine Erektionsstörung ist meistens eine Paarproblem. Vielleicht fühlt der Mann sich von der Frau nicht mehr angezogen oder die Frau gibt offene oder versteckte Signale, dass sie mit dem Mann nicht in geschlechtlichen Kontakt kommen möchte, dies kann z.B. der Fall sein, wenn sie eigene Versagensängste hat. Die Erektionsstörung des Mannes kann daher ebenso schnell verschwinden wie sie gekommen ist, wenn sich z.B. der Mann einer anderen ihm zugewandten Frau zuwendet.

Eigenartiger Weise ist die Erektion des Jungen oder Mannes auch im sich liberal und aufgeklärt gebenden Deutschland noch immer stark tabuisiert und auch kriminalisiert. Zwar kann man sich in abgetrennten Läden pornografische Literatur oder Medien kaufen und dort eine Erektion in Augenschein nehmen.. Doch schon das öffentliche Zeigen eines erigierten Penis außerhalb dieser Geschäfte zählt als strafrechtlich zu verfolgender Exhibitionismus (§183 BGB) oder Verbreitung pornographischer Schriften(§184 BGB). Gerade so als ob unbeteiligte Menschen einen Herzstillstand oder eine Panikattacke erlitten, wenn sie einen erigierten Penis auf der Titelseite des "Spiegel" oder in der Tagesschau erblicken würden.

 

 

Strafgesetzbuch

§183 Exhibitionistische Handlungen

(1) Ein Mann, der eine andere Person durch eine exhibitionistische Handlung belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, dass die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält.

(3) Das Gericht kann die Vollstreckung einer Freiheitsstrafe auch dann zur Bewährung aussetzen, wenn zu erwarten ist, dass der Täter erst nach einer längeren Heilbehandlung keine exhibitionistischen Handlungen mehr vornehmen wird.

(4) ...

 

 

 

 

Interessant an dem sexistischen § 183 StGB ist, dass nur der Exhibitionismus von Männern, nicht aber der von Frauen strafbewehrt ist. Eine solche einseitig Männer kriminalisierende Regelung steht in unseliger reaktionärer deutscher Tradition. So z.B. beim §175 BGB, der in seiner verschärften nationalsozialistischen Fassung von 1935 homosexuelle Handlungen von Männern mit Strafe bis zu fünf Jahren Gefängnis bedrohte. Mit Rückendeckung der beiden höchsten deutschen Gerichte, dem Bundesverfassungsgericht und dem Bundesgerichtshof wurde die NS-Tradition auch nach dem Krieg fast ungebrochen fortgesetzt. Von 1953 bis 1965 wurden in der BRD fast 100.000 Männer aufgrund §175 BGB angeklagt wurden und fast jeder zweite rechtskräftig verurteilt wurde. Die zuständigen Richter an den beiden Bundesgerichten die dieses Unrecht an Männern ermöglichten, wurden dafür nie zur Rechenschaft gezogen.

 

vergleiche hierzu: 

Ron Steinke: "Ein Mann, der mit einem anderen Mann ...", In: "Forum-Recht", 2/2005, S. 60-61 

 

 

In Sachen Freizügigkeit geht es in Deutschland den Pferden, genauer gesagt den Hengsten, viel besser als den Männern. Sie dürfen ihren erigierten Penis, von dessen Größe Männer nur träumen können, unbehelligt vom deutschen Strafrecht und verklemmten deutschen Staatsanwälten auf der Koppel oder dem Reiterhof dem staunenden Betrachter oder der Betrachterin zeigen, mitunter sind dies sogar pubertierende Mädchen, die auf dem Reiterhof den erregten Hengst am Zaumzeug führen und dies offenbar normal zu finden scheinen. Nebenbei bemerkt tragen auch Stuten ihr Geschlechtsteil ungeniert durch die Gegend, ohne dass dies bisher bei pubertierenden Jungen zu Traumatisierungen geführt haben soll.

Doch wir wissen, wenn zwei das gleich tun, ist es nicht das selbe. Und deshalb sind Pferde auch nicht vom deutschen Strafrecht erfasst und dürfen daher weiterhin unbedeckt und mit erigiertem Penis über die Koppel laufen. Und die deutsche Verhüllungskultur wird wohl auch zukünftig nicht nur den Berliner Reichstag, den man mit einiger Phantasie als unvollständiges phallisches Symbol (Eichel) erkennen kann, züchtig verdecken.

 

 

 

 

 

"Störungen" der Erektion

Erektionsstörungen entstehen zu 90 Prozent im Kopf, da die betreffenden Männer (und auch Frauen) annehmen, so und nicht anders müsse es jetzt sein. Das erinnert ein wenig an Erich Honecker, der meinte, so und nicht anders müsse es in der DDR sein und dies meinte mit einem Zitat von August Bebel unterlegten zu müssen: Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf.

Männer wie der Machtmensch Erich Honecker und sein kontrollsüchtiger Stasichef Erich Mielke (Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser) waren schließlich selbst der Ochs und der Esel, die den Sozialismus in seinem Lauf auf die schiefe Bahn brachten, von wo die Schussfahrt dann irgendwann einmal nicht mehr zu stoppen war. Wie es um die sexuelle Potenz der beiden aussah ist nicht überliefert. Von Margot Honecker im fernen Chile könnten wir noch etwas erfahren, doch es steht zu befürchten, dass sie ihr Insiderwissen eines Tages mit ins Grab nehmen wird.

 

Wir halten fest: Störungen der Erektion gibt es eigentlich nicht, sondern nur eine Form des menschlichen Denkens, die das Ausbleiben oder die Instabilität einer Erektion als eine "Störung" versteht. Gleichwohl gelangen Männer oftmals nicht zur Erektion oder "können" sie nicht "aufrechterhalten" - grad so, also könnte man willentlich eine Erektion aufrechterhalten. Die fehlende oder schwächer werdende Erektion wird dann als Erektionsstörung bezeichnet. Wobei hier auch der Begriff des "Könnens" in die Irre leiten kann. Eine Erektion ist weniger eine Frage des Könnens, sondern eine Frage der Selbstregulation des Mannes bei der Masturbation oder in der Interaktion im Kontakt mit einer Sexualpartnerin (oder bei homosexuellen Kontakt mit einem Partner).

 

 

Aus praktischen Gründen werden wir hier vorerst noch den Begriff der "Erektionsstörung", im medizinischen Jargon auch erektile Dysfunktion benannt, benutzen. 

 

Cirka 8 Millionen deutsche Männer sollen sogenannte Erektionsstörungen haben. Dabei müssen natürlich chronische und zeitweilige Erektionsstörungen unterschieden werden. Zeitweilige Erektionsstörungen sind kein Grund zur Beunruhigung, jeder Mann hat Zeiten, in denen es bei intimen Kontakt, nicht zu einer Erektion kommt, häufig z.B. in psychisch angespannten Situationen.  Erektionsstörungen können sich natürlich auch nur dann bemerkbar machen, wenn eine Erektion erwartet wird, z.B. beim Geschlechtsverkehr oder bei der Selbstbefriedigung. Oder aber im umgekehrten Fall, wenn eine Erektion eintritt, obwohl man sie gar nicht haben will (Dauererektion). Nicht jeder der einen Pornofilm ohne eigene Erektion sieht hat eine Erektionsstörung, bei der Qualität der meisten Pornofilme dürfte da auch kein Wunder sein.

Nun kann man schnell zu der Meinung kommen, dass eine "Erektionsstörung" ein reines Männerproblem wäre, unter denen Frauen zu leiden hätten, weil sie das Pech haben, so einen Schlappschwanz im Bett zu haben. Doch weit gefehlt, denn die Hälfte des definierten Problems gehört den Frauen. Systemisch gesehen kann man davon ausgehen, dass cirka 8 Millionen Frauen mit ihren männlichen Sexualpartnerin eine Erektionsstörung gemeinsam herstellen, denn eine solche "Störung" ist ohne das aktive oder passive Tun und Lassen und die Interaktion von Mann und Frau nicht zu verstehen.

Erektionsstörungen werden in vielen Fällen zirkulär, also in der Beziehung zwischen dem Mann und der Frau gemeinsam hergestellt. Von daher kann man Erektionsstörungen als Beziehungssymptome mit mindestens zwei Teilnehmern auffassen. Es ist daher völlig unzureichend, für eine solche Symptombildung nur den Mann verantwortlich zu machen, nur weil dieser auf Grund des nicht oder nur wenig erigierten Penis der im Vergleich zur Frau deutlich sichtbarere Symptomträger ist. 

Mitunter ist es aber auch so, dass die sexuelle Initiative der Frau relativ gering ausgeprägt ist. Trifft sie nun auf einen "reaktiven" Mann, so deutet der Mann die geringe Initiative der Frau als sexuelle Interesselosigkeit. Dies kann zutreffend sein oder auch nicht. Entweder hat die Frau kein sexuelles Interesse an dem Mann oder sie hat ein sexuelles Interesse aber gleichzeitig das Verhaltensmuster der Mann solle aktiv werden und sie reagiert nur darauf. So oder so, ausbleibende sexuelle Signale der Frau führen jedenfalls dazu, dass sich beim Mann keine oder nur eine schwache Erektion ausbildet. Das ist z.B. der Fall, wenn im Eisenbahnabteil ein Mann einer ihm fremden Frau gegenüber sitzt. Bleibt hier beim Mann eine Erektion aus, sprechen wir nicht von einer Erektionsstörung, sondern davon, dass der Mann normal sei. Der Mann deutet nämlich die fehlende sexuelle Initiative der Frau "richtigerweise" so, dass diese keinen sexuellen Kontakt mit dem ihr fremden Mann haben will. Und so bleiben beide möglicherweise mehrere Stunden gegenüber sitzen, ohne dass es bei der Frau oder bei dem Mann zu sexuellen Erregungen kommt. Dies gilt beim Mann auch für den Fall, dass die Frau zwar sexuelle Phantasien entwickelt, sich aber mit keiner Regung nach außen verrät. 

Wie immer im Leben gibt zu jeder Angelegenheit auch das Gegenteil. So den umgekehrten Fall, "aktiver" Mann trifft nicht interessierte Frau und bekommt dennoch - oder gerade deswegen eine Erektion. 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 16. Februar 2006 21:53

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Penis

 

Hallo,

...

Wenn ich in der Sauna bin (gemischt) da bekomm ich auch immer einen steifen penis, da muss ich immer frühzeitig raus, wie kann ich das unterbinden???

Ich weiß doofe fragen, aber das sind halt so probleme, wo ich keinen Rat mehr habe.

Hoffe ihr könnt mir helfen

...

 

 

 

Der gute Mann hat offenbar in seinem Kopf einen besonderen Film laufen, das ist erst einmal weder gut noch schlecht, sondern löst bei ihm eine Erektion aus. Nun könnte man tolerant sein und dem Mann seine Erektion lassen. Dies würde aber möglicherweise der Sauna zukünftig weniger Damenbesuch bescheren, denn ein erregierter Penis in der Sauna mag zu Irritationen bei den weiblichen Gästen führen, es sei denn, sie sind gerade auf der Suche nach einem potent wirkenden Mann.

Letztlich zählt für eine anziehende, erotische und leidenschaftliche sexuelle Begegnung nicht Schönheit oder Reichtum des Partners, sondern dessen Sex-Appeal, also der ganz individuelle sexuelle Reiz der von ihm oder ihr ausgeht. Dabei gibt es keine gleichen Empfangsantennen für alle. Was der eine total aufregend finden mag, kann für den anderen total abstoßend sein. 

Sex-Appeal wird nicht allein dadurch ausgelöst, sich dem Partner oder der Partnerin mit Reizwäsche zu präsentieren, sondern dadurch die sexuelle "Sprache" zu entwickeln, auf die der andere "abfährt".

Diese einfache Tatsache ist ja schon lange bekannt. So z.B. in einem Witz, den man sich in den 70er Jahren in der DDR erzählte:

In Moskau wird eine US-amerikanische Delegation unter dem amerikanischen Präsidenten Richard Nixon erwartet. Im Kreml überlegt man womit man dem amerikanischen Gast eine besondere Freude machen kann. Genosse P. aus dem Politbüro schlägt vor, dass man für den amerikanischen Gast eine Stripteasevorstellung geben könnte, die Amerikaner würden doch so etwas lieben. Der Vorschlag wird einstimmig angenommen. Zur Generalprobe erscheint das gesamte Politbüro unter Führung des Generalsekretärs Leonid Iljitsch Breschnew. Auf der Bühne des Bolschoitheaters entkleidet sich eine achtzigjährige Frau. Die Politbüromitglieder gucken etwas betreten. Das Politbüromitglied M. flüstert dem Politbüromitglied S. zu, er könne gar nicht verstehen, was den Amerikanern so am Striptease gefällt. Schließlich fragt Genosse Breschnew den verantwortlichen Genossen P. wer denn die alte Frau sei, die sich auf der Bühne ausziehen würde und warum man nicht eine jüngere und attraktivere genommen habe. Politbüromitglied P antwortet: Das ist die Genossin Mascha Iwanowa und sie wurde deshalb ausgewählt, weil schon Genosse Lenin sie persönlich gekannt hat. 

 

 

 

 

 

Begehren, Erregung und Spontanität

 

„Wie wir ... zu zeigen versucht haben, herrscht eine epidemische Angst vor der Spontanität. Sie ist das `Infantile par excellence, denn sie trägt der sogenannten `Realität` nicht Rechnung, sie ist unverantwortlich.

Perls, Frederick S.; Hefferline, Ralph F.; Goodman, Paul: Gestalttherapie Grundlagen. dtv, 1979, S. 188

 

In der Entwicklung des Menschen von der Geburt bis in das Erwachsenenalter findet im allgemeinen eine Veränderung von der am Anfang vorherrschenden Spontanität, die z.B. aus den unmittelbaren Bedürfnissen des Säuglings oder des Kleinkindes folgt, hin zu Überlegung, Rationalität und Planung statt. Der Säugling schreit, wenn er hungrig wird, das Kleinkind trampelt wütend auf den Boden, wenn die Mama ihm sein Spielzeug wegnimmt, das Kind rennt dem auf die Straße rollenden Ball nach, ohne vorher nach links und rechts zu schauen und auf die Autos zu achten. Der Erwachsene hat dagegen gelernt sich zu beherrschen, abzuwarten oder in rational durchdachter Weise seine Ziele zu verwirklichen. Dies erscheint in einem gewissen Umfang sinnvoll zu sein, da unsere heutige Kultur nicht aufrechtzuerhalten wäre, wenn wir nur unseren spontanen Impulsen folgen würden. Bedauerlicherweise wird beim heranwachsen des Kindes zum Erwachsenen im Laufe der Zeit Spontanität jedoch oft so rigide verdrängt und abgespalten, dass wir schließlich nur noch wie Marionetten oder Automaten in der Welt zu sein scheinen. Sexualität bleibt davon nicht unbeeinflusst. Sexualität ist dem Grunde nach ein spontanes Geschehen der Hingabe. Spontanität wiederum ist  das Infantile par excellence, also das, was Erwachsene nach den vorherrschenden gesellschaftlichen Regeln eben gerade nicht tun sollen. Gleichzeitig gehört zu den Grundregeln unserer Gesellschaft, Stärke zu zeigen und "potent" zu sein, also "geschlechtlich erregbar. Dieser widersprüchlichen Forderung kann nur Genüge geschehen, wenn es gelingt, den Geschlechtsakt hinreichend sadomasochistisch zu gestalten, um Aggression als auslösendes Vorgefühl der Sexualität einsetzen zu können und Sexualität wiederum als Mittel, bestraft zu werden, zur Linderung der Angst." (Perls, 1979, s. 157).

Sexuelle Begegnungen finden in einem Dreieck von Wollen, Nicht-Wollen und Geschehen lassen statt. Wollen ist zielgerichtetes Tun und Unterlassen. Nicht-Wollen ist Abspalten und sich Entfremden. Geschehen lassen heißt, einzutauchen in den Fluss und sich von der Strömung dahin tragen zu lassen, wohin sie gerade trägt. Jegliches hat seine Zeit und seine Berechtigung.   

 

In einer erfüllten, d.h. auf umfassende Befriedigung abzielenden, sexuellen Begegnung geht es auch um die Aufgabe des eigenen Willens und der eigenen Kontrolle, zugunsten von Spontanität, des sich Einlassens und des Geschehenlassens, dessen was sich gerade entwickeln will. Dies zu akzeptieren heißt auch erst einmal das anzunehmen, was sich spontan entwickeln will, also auch Lustlosigkeit und eine fehlende oder schwache Erektion. Der Wunsch nach mehr Lust und orgastischer Potenz braucht dabei nicht abgespalten werden, nur muss man sich von dem Vorsatz lösen, der in die alte Falle führt, diese willentlich herbeiführen zu wollen. Doch wie lässt sich der Wunsch nach Lust und orgastischer Potenz den sich Männer und Frauen erfüllen wollen, schließlich herbeiführen? 

 

"Indem man schließlich »aus dem Weg geht«, um die große Regel des Tao zu zitieren. Man löst sich von seiner vorgefaßten Idee, wie es ausgehen »müßte«. Und in die so entstandene »fruchtbare Leere« strömt die Lösung ein. Das heißt, man wird handgemein, spielt die eigenen Interessen und Fertigkeiten aus, läßt sie aufeinanderprallen, um den Konflikt zuzuspitzen und um sie zerstört und verändert in die heraufdämmernde Idee eingehen zu lassen; und schließlich klammert man sich an seine Interessen nicht mehr als an die »eigenen Interessen. In der Erregung des Schöpfungsvorgangs findet man zu einer schöpferischen Unparteilichkeit zwischen den sich befehdenden Kontrahenten, und dann, in einem ganz unverantwortlichen, fröhlichen Gemetzel, tobt nun wahrscheinlich jeder der Kontrahenten alle seine Aggressionen für und wider die eigene Seite aus. Aber das Selbst wird nun nicht länger zerstört, denn es findet jetzt erst heraus, was es ist." (Perls, 1979, S. 151)

  

Dies ist nun einfacher gesagt als getan oder, um Brecht zu verfremden: Das einfache, was schwer zu machen ist.

 

Viele Wege führen nach Rom und welcher der "richtige" ist, kann niemand vorhersagen. Jeder Mann und jede Frau, jedes Paar muss daher den eigenen Weg suchen und gehen. Der Weg ist auch schon ein Stück des Ziels. Man kann nicht den richtigen Weg finden, da der Weg nicht vorgezeichnet ist, sondern sich erst im Prozess des Gehens vor einem öffnet. Auch Irrwege und Holzwege können sich öffnen, bei denen man leicht meinen kann, sich im Wald verlaufen zu müssen.

 

Der Sexualtherapeut Clement spricht, auch im Hinblick auf "Erektionsstörungen", von der Thematik des gegenseitigen Begehrens beider Partner, die  in der Sexual- und Paartherapie zum Thema werden können. 

Das gegenseitige Begehren kann durch verschiedene Umstände und Mechanismen blockiert oder behindert sein, als dessen Folge schließlich eine "Erektionsstörung" erscheint. 

Begehren ist selbst ein spontaner Vorgang, der der willentlichen Steuerung nicht zugänglich ist. Dieses Dilemma muss auch in der Sexualtherapie berücksichtigt werden, es nützt also nichts, dem Paar einfache Handlungsanweisungen zu geben,  so wie das etwa bei einer Bauanleitung von Ikea durchaus sinnvoll ist. 

 

Das Begehren kann durch verschiedene Momente behindert sein, so z.B. auch durch eine sogenannte Sei-spontan-Paradoxie, die Watzlawick so beschreibt:

 

"Die vielleicht häufigste Form, in der sich Paradoxien in zwischenmenschlichen Beziehungen ergeben können, ist die der Aufforderung zu einem bestimmten Verhalten, das seiner Natur nach nur spontan sein kann. Der Prototyp dieser Aufforderung versetzt den Empfänger in eine unhaltbare Situation, da er, um ihr nachzukommen, spontan in einem Kontext von Gehorsam, von Befolgung, also von Nichtspontanität, sein müsste." 

Watzlawick, Paul; Beavin, Janet, H.; Jackson, Don D.: "Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien", Verlag Hans Huber, Bern; 1969/2000/2003, S. 184

 

 

 

Die Aufforderung spontan zu sein, ist eine paradoxe Handlungsaufforderung, die eine Doppelbindung erzeugt. Diese ist dadurch gekennzeichnet, dass es 

1. eine bindende komplementäre Beziehung (Frau und Mann) gibt

2. Innerhalb dieser Beziehung wird ein Befehl (Erwartung, Handlungsaufforderung) gegeben, der befolgt werden muss, aber nicht befolgt werden darf, um befolgt zu werden

3. Der die inferiore Position in dieser Beziehung einnehmende Mann (oder auch die Frau, wenn umgekehrt der Mann verlangen würde: Sei doch mal lustvoller) kann den Rahmen der Beziehung nicht verlangen oder die Paradoxie nicht dadurch auflösen, daß er über die Absurdität kommentiert, d.h. metakommuniziert (dies wäre gleichbedeutend mit Insubordination). 

Ein Mensch in dieser Lage befindet sich in einer sogenannten unhaltbaren Situation. (vergleiche hierzu Watzlawick, S. 179)

  

 

 

 

 

 

Erektionsstörung als "Krankheit"

 

Treffen sich zwei Penisse. Sagt der eine:

Hast Du schon gehört, die AOK soll jetzt die Kosten für Viagra übernehmen.

Sagt der anderes: 

Ich wusste ja, dass die uns nicht hängen lassen.

 

 

So gut wie der Witz ist, so problematisch ist der häufig übliche Umgang mit sogenannten "Erektionsstörungen". Zum einen wird der Mann hier als eine Art defekter Maschine oder Computer angesehen, der eigentlich eine als normal unterstellte Funktionsweise hätte, die nun gestört wäre, da sich beim Mann keine Erektion einstellt (Defekt), obwohl der äußere Rahmen - so z.B. mit einer Frau gemeinsam nackt im Bett liegen - doch zu einer Erektion führen müsste. Wäre dies so einfach, würden alle Männer an einem Nacktbadestrand ständig mit einem erigiertem Penis herumlaufen, während den ebenso erregten Frauen ständig die Muschi tropfen würde, weil sie ebenso geil wie die Männer wären. Doch das Gegenteil ist der Fall. Am FKK-Strand oder in einer normalen Sauna sieht man nur selten einen Mann mit einem erigierten Penis - was allerdings auch schon wieder als Störung aufgefasst werden kann, denn angesichts so vieler interessanter nackter Menschen wäre es nicht verwunderlich, wenn dies beim Mann zu sexuellen Reaktionen führen würde. Doch man(n) ist ja kultiviert und lässt beim FKK oder in der Sauna sexuelle Phantasien nicht ins Kraut schießen und keiner der anderen Gäste würde auf die Idee kommen, dass der schlaffe Penis der Männer eine Erektionsstörung sein könnte. Im Swingerclub kann dies schon wieder ganz anders sein. Ein männlicher Besucher, der hier keinen Ständer bekommt, wird vermutlich von sich annehmen, er wäre gestört, denn bei so viel erlaubter und erwünschter sexueller Freizügigkeit, müsste er sich doch kaum noch einkriegen.

Der Viagrawitz ist als Witz gut und gleichzeitig suggeriert er dem oral verwöhnten Mann (Patient), der medizinisch-industrielle Komplex (Krankenkassen, Ärzte, Medizin, etc.) hätten den Schlüssel (Viagra) zu einer guten Sexualität in der Hand. Bei einem Großteil der Männer, die ebenso technisch fixiert und gefühlsblockiert sind wie die meisten Vertreter des medizinisch-industriellen Komplexes stößt das Angebot Viagra auf großen Interessen, denn hier - so meinen sie - bräuchten sie nichts weiter tun - als eine Pille zu schlucken und ihr Schwanz richtet sich zu einer von der holden Weiblichkeit dankbar aufgenommenen Größe und Härte auf. Fehlt nur noch die Viagra-Pille zur Beendigung einer Erektion, denn einmal Viagra genommen, kann der Mann die künstlich hervorgerufene Erektion nicht einfach abstellen, sondern muss so lange warten, bis die Wirkung des Medikamentes nachlässt. Ein Quicki, drei Minuten vor dem Losgehen zur Arbeit, verbietet sich mit Viagra, denn welcher Mann will schon mit einem Ständer auf der Arbeitsstelle erscheinen. Man stelle sich hier einmal vor, Franz Müntefering (SPD) würde eine Regierungserklärung mit ausgebeulter Hose halten, nur weil er kurz zuvor noch Viagra konsumiert hat. So liberal sind wir in Deutschland noch lange nicht, dass dies keine tiefgreifenden Konsequenzen für "Münte" hätte.

 

 

 

Eine Erektionsstörung als Krankheit zu bezeichnen: 

 

"Die erektile Dysfunktion (ED) ist ein häufig anzutreffendes Krankheitsbild, entweder als Erkrankung sui generis oder als Komplikation."

Sperling, Herbert; Hartmann, Uwe; Weidner, Wolfgang; Stief, Christian Georg: "Erektile Dysfunktion. Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie", In: "Deutsches Ärzteblatt" 2005, Heft 23, S. 1664

 

 

ist sicher ein erster Schritt, eine Erektionsstörung zu pathologisieren, medizinieren und schließlich chronisch zu machen und den solcherart für krank erklärten Mann in die Obhut der weißen Priesterschaft, auch Ärzte oder Mediziner genannt, zu schicken. Sogenannte Krankheiten gehören nach verbreiteter Ansicht bekanntlich in die Hand von Ärzten und ist der "Patient" erst einmal dort angekommen, verhält es sich oft so ähnlich wie in dem alten Witz über Walter Ulbricht, der auf den 2. Parteitag der SED sagt: 1945 standen wir ein Schritt vor dem Abgrund, heute sind wir zwei Schritte weiter.

 

Ärzte mögen ja gute Diagnostiker sein und sich auch mit physiologischen Abläufen ganz gut auskennen, doch wenn sie Erscheinungen wie die sogenannten Erektionsstörungen behandeln wollen, gleichen sie wohl eher Meteorologen, die zwar das Wetter für die nächsten Tage einigermaßen gut prognostizieren können, von denen man jedoch noch nie gehört hat, dass sie auch das Wetter beeinflussen können. 

 

In relativ wenigen Fällen dürften Erektionsstörungen physiologische oder organische Ursachen haben. In den überwiegenden Fällen jedoch wohl nicht. So ist eine ärztliche Untersuchung zwar sicher nicht verkehrt, man zahlt seine Praxisgebühr von 10 Euro und bekommt im besten Fall mitgeteilt, dass keine organischen Ursachen gefunden werden konnten. Damit hat man grünes Licht, entweder sich selbst und die Beziehungspartnerin wieder potent zu machen oder jenseits der Medizin die Hilfe eines kompetenten Sexualtherapeuten für die Lösung auftretender sexueller Schwierigkeiten oder Probleme in Anspruch zu nehmen. Allerdings kann der Besuch bei einem Arzt auch zum Beginn einer "Krankheits-Karriere" werden, die man selber eigentlich gar nicht beginnen wollte. Man geht mit einem leichten Unwohlsein und leichten Störungen in die Arztpraxis hinein und kommt als Patient mit einer chronischen Krankheit und diversen Rezepten wieder raus, die man(n) in der nächsten Apotheke für die verschiedensten Chemikalien, auch Medikamente genannt, einlösen kann.

Die Schulmedizin, die im Erfinden neuer Krankheiten äußerst erfindungsreich ist (vergleiche hierzu: Blech, J.: "Die Krankheitserfinder. Wir wir zu Patienten gemacht werden", Frankfurt/Main, Fischer, 2003), hat im Laufe der Zeit auch die sogenannten Erektionsstörungen als "Krankheit" erfunden. Die Krankenkassen, in Zeiten scheinbar überquellenden Reichtums damit beschäftigt, die Milliarden an Beitragszahlungen der Versicherten unter die stetig anwachsende Ärzteschaft zu verteilen, spielte mit und so beschäftigen sich heute einige Tausend Mediziner auf Kosten aller, auch nichterektionsgestörten Beitragszahler damit, diese sogenannten Erektionsstörungen heilen zu wollen. Auch die pharmazeutische Industrie hat das gewinnversprechende wirtschaftliche Potential von "Erektionsstörungen entdeckt und wirft fleißig Medikamente mit wundersam klingenden Namen wie Prostagladin E1, Yohimbin, Sildenafil, Vardenafil, Tadalafil auf den Markt, die besser in einer Sondermülldeponie aufgehoben wären, statt von Männern geschluckt zu werden. Doch was soll`s. Ist das Zeug erst einmal produziert, so muss es auch gewinnbringend entsorgt werden. Sondermüllentsorgung ist aber teuer und da ist jeder wundergläubige Mann, der sich als Deponie zur Verfügung stellen will und dafür auch noch zahlt, hochwillkommen.  

Doch selbst optimistisch eingestellte Vertreter der Ärzteschaft müssen etwas verklausuliert einräumen, dass Hoffnung die auf die Wohltaten der chemischen Industrie setzt, wohl keine große Berechtigung hat:

 

"Die mittlerweile zur Verfügung stehenden medikamentösen und nichtmedikamentösen Therapieoptionen ermöglichen es prinzipiell, jede Form der erektilen Dysfunktion zu behandeln, wobei allerdings nur bei einem kleinen Teil der Patienten eine Heilung erzielt werden kann. ..." (S. 1669)

Sperling, Herbert; Hartmann, Uwe; Weidner, Wolfgang; Stief, Christian Georg: "Erektile Dysfunktion. Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie", In: "Deutsches Ärzteblatt" 2005, Heft 23, S. 1669

 

 

In Zeiten knapper Kassen versuchen gottlob auch die Krankenkassen nicht mehr allen Unsinn zu finanzieren, der gerade auf dem Markt im Schwange ist. Doch da sei die deutsche männliche und weibliche Richterschaft davor, die in der Tendenz einen Anspruch des männlichen Kassenmitglieds auf Viagra zu befürworten scheint. 

 

vergleiche hierzu: 

"Ist Viagra doch verordnungsfähig?", Isabel Siekmann, in: "Patienten Rechte", 2003, Heft 1, S. 3-5

 

 

Das Landessozialgericht Brandenburg stellt immerhin in einem Urteil vom 25.02.2004, Az.: L 4 KR 15/03 fest, dass ein auf Erstattung der Kosten für die Medikamente Viridal, Viagra und Cialis in Höhe von 924,15 Euro klagender Mann nicht Recht bekommt. "Der Anspruch scheitere jedoch am Wirtschaftlichkeitsgebot des §12 Abs. 1 Satz 1 und Satz 2 Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V). 

Dem Mann wurde im Vorfeld der gerichtlichen Auseinandersetzung vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung eine sogenannte "Erektionshilfe" empfohlen, für die die Krankenkasse offenbar dem Mann einen Kostenzuschuss in Höhe von 442,56 DM anbot. Dieser lehnte verständlicherweise diese Zumutung mit der Begründung ab: "... die relativ große, unförmige Vakuumpumpe mache jegliche Partnersuche beim ersten näheren Kontakt sofort zunichte." Das Landessozialgericht sah das aber offenbar unter dem Aspekt des Wirtschaftlichkeitsgebotes anders. 

 

vergleiche hierzu: 

"Kein Anspruch auf Viagra", Landessozialgericht Brandenburg, Urteil vom 25.02.2004, Az.: L 4 KR 15/03, veröffentlicht in: "Patientenrechte", 2004, Heft 3, S. 85-87 

 

 

Die Beitragszahler können jedoch die Logik von Kläger, Krankenkasse und Landesozialgericht überhaupt in Frage stellen und statt dessen fragen, was denn noch alles durch sie finanziert werden soll. Möglicherweise leidet morgen jemand daran, dass seine Frau sich dem ehelichen Geschlechtsverkehr verweigert und der Mann daraufhin die Krankenkasse verklagt, die Kosten für eine Prostituierte zu übernehmen, weil er sich sonst nicht als vollständiger Mann fühle. Das Landessozialgericht würde wahrscheinlich mit Hinweis auf das Wirtschaftlichkeitsgebot dem Mann erklären, er könne ja auch auf Kosten der Krankenkasse eine Gummipuppe von Beate Uhse finanziert bekommen.

 

 

Die Krankheitslogik der Krankheitsindustrie bleibt so immer in ihrem eigenen engen Rahmen stecken, die sogenannten Patienten unmündig wie sie leider oft sind und anscheinend auch oft bleiben wollen, machen die albernen Pirouetten mit. Auf die Idee, dass "Erektionsstörungen" in erster Linie "Beziehungsstörungen" sind, scheint keiner zu kommen. Die Krankenkassen nicht, weil sie sonst ihre verengten Ansichten über Gesundheit und Krankheit in Frage stellen müssten, die Ärzteschaft ebenso und die sogenannten "Patienten", wollen schlichtweg ein "mehr desselben", wie Watzlawick formuliert, aber keine wirkliche Veränderung.

 

vergleiche hierzu: 

Watzlawick, Paul; Weakland, John H.; Fisch, Richard: "Lösungen. Zur Theorie und Praxis menschlichen Wandels", Verlag Hans Huber, Bern; 1974/1992/1997/2001/2003

 

 

 

Wer nicht auf die fragwürdige Hilfe der Weißkittel setzen will, dem sei die Selbsthilfe empfohlen, oder in hartnäckig unlösbar erscheinenden Fällen die Unterstützung durch einen fachlich kompetenten Berater. Das kann im Einzelfall auch einmal ein Arzt sein, wenn er neben seiner hier kaum nützlichen medizinischen Ausbildung die erforderliche Kompetenz erworben hat. Genauso gut kann es aber auch ein Pfarrer sein, der sich neben seinen theologischen Kenntnissen, die hier ebenfalls nicht viel weiterhelfen, die erforderliche Fachkompetenz angeeignet hat. Katholische Pfarrer solle man aber meiden, denn diese müssen von der Sünde abstand nehmen und werden daher wohl kaum genügend Empathie für die Sorgen eines in Sachen Sex ratsuchenden Mannes haben. Wir empfehlen auf Grund unseres theoretisch methodischen Hintergrundes natürlich einen systemisch ausgebildeten Berater.

Manchmal braucht man aber auch nur der Zeit zu vertrauen, in der sich wie im folgenden Fall, auch ohne die Hilfe eines Beraters - wir kamen leider erst nach zwei Monaten dazu die erste Anfrage zu beantworten - ein Problem auch ganz ohne unsere Hilfe von alleine löst und keiner so recht sagen kann, wie dies geschehen ist:

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Sonntag, 4. September 2005 20:04

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Hallo,

ich habe seit kurzem eine neue Freundin, die ich aber nur am Wochenende sehe. Ich bin noch Jungfrau, sie aber nicht. Habe es ihr aber schon mal gemacht und so...

Nun war mir in der vergangenen Woche schon klar geworden das ich nun mit ihr schlafen wolle und es am Wochenende wohl passieren wird. Wenn ich manchmal an sie gedacht habe war ich oft erregt. Am Freitag abend haben wir dann haben wir wunderschön geschmust usw. sie war auch schon nackt und ich hatte noch die Boxershorts an, ich war die ganze zeit total erregt, habe sie den gefragt ob wir es tun sollen. Dabei war ich schon voll nervös geworden und als sie das bejaht hat, noch viel mehr. Merkte dann das meine Erektion voll bis ganz nach lies, und da wurde ich noch nervöser. Hab noch mit der Hand versuch nachzuhelfen aber das klappte alles nicht. Als ich denn noch das Kondom falsch herum überzuziehen, ging schließlich gar nix mehr. Meinte den zur ihr das heute irgendwas schief gelaufen ist. Ich kam mir dabei so ätzend vor, aber sie hatte nix dazu gesagt. Am nächsten tag haben wir mittags ein wenig gekuschelt, dabei war ich wieder voll erreg.

Nun frage ich mich warum es am Freitag nicht geklappt hatte? Da ich nur eine leichte Vermutung habe das es durch die Nervosität gekommen ist wollte ich mahl nen Experten rat bekommen.

Besten dank im voraus!!!

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: mb [mailto:info@maennerberatung.de]

Gesendet: Mittwoch, 9. November 2005 15:29

An: ... 

Betreff: AW:

 

Sicherlich lag es an der Nervosität.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: : 

Gesendet: Mittwoch, 9. November 2005 15:30

An: mb

Betreff: Re:

 

Hallo,

besten dank für deine Antwort. Nun klappt auch alles Wunderbar...

Mit freundlichen Grüßen,

 

  

 


 

 

Anfragen und Mitteilungen zum Thema

Unsere E-Mail Beratung ist kostenfrei für die erste von Ihnen an uns gesendete E-Mail und unsere darauffolgende Rückmeldung, bzw. unsere Antwort auf Ihre Fragen. Für eventuelle weitere Korrespondenz, in der wir ausführlicher als in unserer ersten Rückmeldung auf Ihre Fragen eingehen können, kostet je E-Mail 20 €.

Bitte beschränken Sie sich bei Ihren Anfragen auf maximal 40 Zeilen. Wird die Zeilenzahl von 40 Zeilen überschritten, beantworten wir Ihre Mail in der Regel nur nach Vorabüberweisung von 20 €.

Kontakt: info@maennerberatung.de

 

Die auf Ihre Anfragen gegebenen Antworten stellen nicht "die Wahrheit" darüber dar, "wie es wirklich ist", sondern sind eine subjektive Ansicht oder Meinung zu diesem Thema. 

Wegen der Vielzahl der uns per Mail erreichenden Anfragen bitten wir Sie um Verständnis, falls Sie nicht sofort eine Antwort von uns erhalten. 

In dringenden Fällen empfehlen wir Ihnen eine zeitnahe telefonische oder persönliche Beratung. Geeignete Beratungsstellen und Berater finden Sie in Wohnortnähe oder auch über das Internet.

Bei Interesse können Sie bei uns eine Einzelberatung, Paarberatung oder telefonische Beratung vereinbaren. Zeitdauer und Kosten nach vorheriger Absprache.

Falls Sie eine persönliche oder telefonische Beratung wünschen, finden Sie nähere Informationen hier.

 

Nachfolgend können Sie ausgewählte Anfragen an uns und unsere Antworten darauf einsehen. Die persönlichen Angaben (Namen, Alter, Orte, etc.) der Absender und anderer beschriebener Personen wurden teilweise verfremdet, um die Anonymität der betreffenden Personen zu wahren.

 





-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ....
Gesendet: Dienstag, 2. Mai 2017 16:22
An: info@maennerberatung.de
Betreff: Bitte um Hilfe

Hallo liebes Team, ich bitte von Herzen um Hilfe:

Folgende Situation: ich habe seit 3 1/2 Jahren eine super hübsche und liebe Freundin. Vor ca. 3 Jahren haben wir das erste mal versucht miteinander zu schlafen, doch ich habe keinen hoch bekommen. Dies war auch bei den nächsten versuchen in den nächsten Wochen so, das hat mich innerlich natürlich fertig gemacht. Wir haben erst mal damit aufgehört und uns mit oralverkehr und so etwas "über Wasser gehalten". Vor kurzem haben wir einen neuen Versuch gemacht, mit dem gleichen Ergebnis!! Nach 3 Jahren!! Ich habe keine Probleme einen hoch zu kriegen, und damals vor 3 Jahren meinte der Arzt auch unten ist alles in Ordnung... mittlerweile mache ich mir so viel Gedanken, ich habe Angst davor asexuell oder schwul oder so zu werden. Ich und meine Freundin sind beide 19 Jahre alt. Mittlerweile habe ich auch echt ziemlich Panik vor Sex, ich werde einfach so nervös und möchte das alles nicht, ich wünschte einfach es gäbe etwas, das meinen Penis zwingt hart zu werden und auch zu bleiben... ich weiß nicht was ich tun kann...... mein größter Wunsch ist es Sex mit meiner Freundin zu haben, um endlich eine ganz normale Beziehung mit ihr führen zu können, ansonsten lieben wir uns nämlich sehr... bitte um Hilfe:(

Ich frage mich grundsätzlich, was man tun kann. Ich denke, dass das Hauptproblem diese Angst ist. So bald ich an Sex denke, oder manchmal auch nur hübsche Frauen sehe, muss ich daran denken, dass ich ja gar kein Sex haben kann. Ansonsten bin ich eigentlich ein ziemlich selbstbewusster Typ, deswegen passt das eigentlich gar nicht zu mir..

Mit freundlichen Grüßen

 

 


Sehr geehrter Herr ...,

das Problem entsteht in aller Regel im Kopf und aus der vorhergehenden Interaktion mit Ihrer Freudin und sonstigen Stichwortgebern (Elternhaus, Erziehung, Moral, Leistungsdenken etc. pp).

Von daher kann das Problem mit einer anderen Art des Denkens und einer veränderten Interaktion mit der Sexualpartnerin gelöst werden.

Ärzte sind da völlig machtlos, die haben in ihrem Studium ja nicht gelernt, wie man mit solchen Problemen umgeht, sondern sich im Grundsatz mit Tablettenkunde und anderen Merkwürdigkeiten beschäftigt. Jesus Christus pflegte mit der Hand zu heilen, die Ärzte (nicht alle) pumpen statt dessen die armen Patienten mit Medikamenten voll, so dass die immer kränker, statt gesunder werden.

Ein Arzt hat - bei vorschriftsmäßiger Ausübung seines Dienstes - noch nie eine spontane Erektion bei einem Mann bewirkt, bestenfalls Penisversteifungen durch chemische Steifmacher. Aber welcher Mann will schon mit einer chemischen "Keule" seine Partnerin beglücken. Genau so gut könnte man seiner Partnerin auch Plasteblumen statt duftender Rosen schenken.

Ich empfehle Ihnen eine kompetente Beratung, da kann man die Sache erfolgreich auflösen.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 


 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 10. Juni 2016 17:22
An: info@maennerberatung.de
Betreff: Sehr hohe Dosierungen von ED-Mitteln

Sehr geehrte Damen und Herren!

Auf Reisen nehme ich hin und wieder (anstelle einer Injektion) z.B. Tadalafil 60mg (!). Das reicht seit geraumer Zeit nicht mehr. In der letzten Woche hat die anderthalbfache Menge kein befriedigendes Ergebnis gezeigt, so dass ich am nächsten Tag gewagt habe, noch einmal eine 60mg-Tablette einzunehmen: dieses Mal mit Erfolg! Nebenwirkungen gleich Null.
Ich weiß, dass in den Erprobungsphasen solcher ED-Mittel sehr viel höhere Dosierungen gegeben wurden, und weiß auch, dass von Fachleuten darauf verwiesen wird, nicht mehr als die offiziell angegebenen Mengen zu schlucken. Aber sprechen tatsächlich Forschungsergebnisse oder Erfahrungen dagegen, hin und wieder - und wenn, in etwa wöchentlichem Abstand - 100 oder 120mg Tadalafil einzunehmen (alternativ natürlich auch Sildenafil oder Vardenafil in entsprechend hohen übernormal Dosierungen)?

Für den Fall, dass Sie meinen, mir antworten zu können: Herzlichen Dank!


...

 

 



Sehr geehrter Herr ...,

leider bin ich kein Arzt oder Apotheker, sonst könnte ich Ihnen hier sicher eine informative Auskunft geben.

Wieso kommen Sie denn nicht ohne chemische Hilfsmittel zu einer Erektion?

Vielleicht haben Sie die falsche Partnerin oder den falschen Partner oder es gibt sonstige gute Gründe, warum sich keine Erektion einstellen will.


Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 28. Dezember 2015 15:10
An: info@maennerberatung.de
Betreff: Erektionsstörungen

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich bin zufällig übers Net auf Ihre Seite Männerberatung gestolpert, und habe auch eine Fragen von Männern und Ihre Antworten gelesen. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie mir kurz antworten könnten.



Kurz zu meinem Problem.

Bin 55, seit 26 Jahren mit meiner Frau verheiratet, es gibt keinen Streit oder so, unser Sohn ist 21, unsere Ehe in Ordnung.

Bisher war es so, das wir 3-4 mal pro Woche Sex hatten. Seit ca. 1 Jahr habe ich mit nachlassender Erektion zu kämpfen, was dazu führte, das teilweise gar nichts mehr ging, und kein GV möglich war.

Ich habe vor ca. 1/2 Jahr eine andere Frau kennengelernt, mit der es zwischenzeitlich auch mehrmals Sex hatte. Hier gabs allerdings absolut keine Erektions Probleme, der Sex war lang, und für alle erfüllend.

Meiner Frau habe ich das vor ca. 6 Wochen gesagt, sie war erst bestürzt, da der Sex zuhause jetzt aber auch wieder geht, kann Sie damit leben.

Ich möchte mich nicht trennen, das ist die größte Angst meiner Frau. Möchte aber auch auf den sehr guten Sex mit der Freundin auch nicht verzichten.

Allerdings wir haben alle 3 jetzt mit der Situation etwas zu kämpfen. Meine Freundin möchte mich mehr bei sich haben, meine Frau natürlich auch. Es ist schwer hier jetzt die richtige Balance zu finden.



Haben Sie einen Rat für mich ?



...

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Männerberatung [mailto:info@maennerberatung.de]
Gesendet: Sonntag, 8. Mai 2016 22:08
An: ...
Betreff: AW: Erektionsstörungen

Sehr geehrter Herr ... ,

das ist ja kein Wunder, wenn hier die Erektion ausfällt.

Der Krug geht so lange zu Wasser bis er bricht, sagt der Volksmund.

Und die feministische Bewegung / Wildwasser & Co prägte den Satz: Kein Küsschen auf Kommando.

Das kann man auch prima für Männer erweitern auf: Keine Erektion auf Kommando.


Sexualität lebt vom Begehren, und das scheint mir in Richtung Ihrer Frau doch nachgelassen zu haben, so ist es denn kein Wunder, wenn auch die Erektion nachlässt, sondern einfach ehrlich.

Wenn man seine Beziehungen ehrlich gestaltet, kann womöglich auch eine Dreiecksbeziehung funktionieren, wie lange, das weiß kein Mensch, aber das weiß man bei einer Zweierbeziehung ja auch nicht, auch wenn die CDU noch so tut, als gäbe es die Ehe auf Lebenszeit.



Mit freundlichen Grüßen


Peter Thiel


 

 


 

 

 


-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 10. August 2015 17:18
An: info@maennerberatung.de
Betreff: Bitte helfen Sie mir

 

Betreff: Kaputte Sexualität

 

 

Sehr geehrter Herr Peter Thiel, 

als aller erstes muss ich mein großes Lob an Sie und Ihren Einsatz bekunden.

Vielen herzlichen Dank dafür, dass Sie sich die Zeit nehmen, sich mit meinen Anliegen auseinander zu setzen. Ich habe niemanden, mit dem ich darüber sprechen kann. 

Zu mir als Person

Ich bin 29 Jahre alt. Ich bin ein attraktiver, aufgeschlossener, kommunikativer Mensch der mitten im Leben steht. Ich habe Freunde, Hobbys und führe ein „normales“ Leben. Ich wirke sehr anziehend auf Frauen und bin ein Selbstbewusster Mensch. Auf Grund meiner Fetis habe ich allerdings noch nie eine Beziehung gehabt, die länger als 2 Wochen hielt. 

Zum Wesentlichen

Meine Masochistische Ader begann sich bereits im Kindergarten zu Entwickeln. Zu erwähnen ist hier, dass ich der jüngste in meiner Familie bin und bereits in diesem Alter mit meinen Brüdern heimlich Erotikfilme angeschaut habe, wenn meine Eltern nicht da waren. 

In meinen Leben hatte ich ständig Autoritätspersonen,  wie z.B. Lehrer die mich vor der Klasse bloßgestellt haben. Nach der Grundschule war es dann ein Mitschüler, unter den ich Jahre lang gelitten habe.

Nach ein paar Jahren konnte ich letztendlich den Menschen die mir Schaden zugefügt hatten von Herzen vergeben und seit dem belastet mich diese Vergangenheit nicht mehr. 

Mein Fetis beziehen sich auf Frauenfüße, Erniedrigungen aller Art. Schmerzen, Unterwerfung, Demütigung. Größtenteils spielen sich diese Neigungen nur in meiner Fantasie ab.

Sexuell werde ich nur durch solche Gedanken erregt. Seit dem ich eine kurze Beziehung zu einer Frau hatte und ihre Brüste geknetet habe, hatte mich kurzfristig auch der Gedanke an Brüsten leicht in Erregung gebracht. Aber das hat sich leider schnell wieder Rückentwickelt.

Als Sie mich Oral und mit der Hand im Genitalbereich stimulieren wollte, wurde das auch nichts.

Es ist noch zu erwähnen, dass ich als Kind einen Leistenbruch hatte. Meine Hoden somit überdurchschnittlich ist und mein Penis eher unterdurchschnittlich. Ich habe aber eigentlich gelernt mich so anzunehmen.

Mein Hauptproblem ist mir schon bewusst – Angst.

Da mich der Gedanke mit einer Frau Geschlechtsverkehr zu haben nicht erregt, habe ich Angst Sie zu enttäuschen. Angst dass mein Glied nicht groß genug ist um sie zu befriedigen. Angst dass ich erst gar nicht erregt werde um den Akt mit ihr durchführen zu können. Angst, weil ich 30 Jahre alt bin und kein Plan habe, wie ich eine Frau richtig befriedigen kann.

 

Gibt es einen Weg mir zu helfen? Und welche Ratschläge habe Sie an mich?

Vielen herzlichen Dank im Voraus.

...

 

 

 

Sehr geehrter Herr ..., 

Danke für Ihre Anfrage.

Hier wäre ganz sicher eine persönliche Beratung angebracht. Per E-Mail kann man das Thema - wie geschehen - ansprechen, aber sicher nicht lösen.

Ich würde Ihnen hier also empfehlen, mit einem kompetenten Berater vor Ort Kontakt aufzunehmen.  

Bei Bedarf kann ich Ihnen vielleicht jemanden empfehlen, wenn Sie mir mitteilen in welcher Region Sie wohnen. 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 23. Dezember 2014 22:17
An: info@maennerberatung.de
Betreff: Zurück zur "Normalität"

 

Sehr geehrter Herr Thiel,  

schon interessant wie ich (47 J.) auf Ihre Seite gestoßen bin mit den überzogenen Suchbegriffen "Erwartung knallharte Erektion".  

Ich schaffe es schon seit Jahren, mich immer wieder auf's Neue sexuell zu verunsichern. Kleinste "Missgeschicke" beim Sex (bei der Selbstbefriedigung oder mit der Partnerin) veranlassen mich zur Annahme den Bogen überspannt zu haben und zur Vermutung, ich könne keine Erektion mehr bekommen, würde beim Sex nichts mehr spüren, sei schwer erregbar etc. - irgendetwas mit meinem Körper sei nicht okay - dem ist aber nicht so.  

Bisher ist es mir immer wieder gelungen mich einzufangen, nur diesmal weiß ich nicht so recht weiter, womit ich zum aktuellen Thema komme:  

Ich bin seit 6 Monaten mit einer verheirateten Frau liiert und erfahre gerade sehr spannendes sexuelles Neuland. Aus der Spannung/Freude heraus, stets hochgradig erregt zu sein, allerdings mit sehr langer Vorlaufzeit bis zum Orgasmus, wollte er plötzlich zwischen den Akten nicht mehr so richtig stehen ... und schon bekomme ich wieder die Panik, keine Erektion mehr bekommen zu können; also helfe ich fortan mit Spedra100 nach - bloß keine Blöße zeigen! Nur geht die Rechnung immer schwerer auf - bin ich vielleicht nicht mehr erregbar oder habe panische Angst vor dem Versagen, das alles Nachfolgende lähmt?  

Meine Ängste: Ich kann Sie nicht mehr befriedigen; sie erregt mich nicht mehr ausreichend; ich begehre Sie vielleicht nicht mehr; ich kann vielleicht auch nicht loslassen und setze mich unter Stress mit der Selbstbetrachtung, wieso erregt mich die Umarmung mit ihr nicht mehr so ...  

Selbst bei der Selbstbefriedigung beobachte ich jetzt schon, ob er hart genug wird, wie lange und ob es überhaupt klappt.  

Ich bin total verunsichert und weiß hier ehrlich nicht weiter.  

PS: Ich habe mir gewünscht, dass Sie schnellstmöglich Ihren Mann verlässt und zu mir kommt, wir zusammen ziehen und eine Familie planen - jetzt erkenne ich, dass ich Ihr entweder mehr Zeit geben muss oder alles nur eine große Illusion ist - Zweifel nagen an mir!

 

Habe ich mich hier in eine ausweglose Situation hineinmanövriert - wie erlange ich hier bloß wieder Zuversicht und Gelassenheit?  

Ist es diesmal vielleicht doch etwas Körperliches?  

Über eine baldige Antwort würde ich mich freuen.

 

...

Vielleicht sollte ich auch einen persönlichen Termin vereinbaren?=

 

 

 

Hallo Herr ...,

Sie sind - um es etwas salopp auszudrücken - einfach ein wenig überdreht.

Die Aufgabe lautet also, wieder ein bissel runter zu klettern, von der Palme, auf die Sie gestiegen sind, um die schönen Kokosnüsse zu pflücken, aber dabei vergessen haben, dass man in einer Palmenkrone nicht wohnen kann und überdies ist nun auch noch die Leiter umgekippt, über die Sie wieder auf den Boden der Tatsachen hinunterklettern könnten.

Falls Sie bei der Herstellung von Bodenhaftung Hilfe brauchen, können Sie mich gerne kontaktieren.  

 

Mit freundlichen Grüßen  

 

Peter Thiel

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 24. Dezember 2014 01:30
An: <info@maennerberatung.de>
Betreff: Re: AW: Zurück zur "Normalität"

 

Hallo Herr Thiel,  

haben Sie recht vielen Dank für Ihre wirklich schnelle Antwort!  

Mit Ihrer bildhaften Sprache haben Sie vermutlich recht. Meine Sehnsüchte sind zerplatzt und ich bin traurig über den Scherbenhaufen, den ich mir selbst bereitet habe.

...

 

 

 

 

Hallo Herr ...,  

Scherben bringen Glück, von daher könnte Sie froh über den Scherbenhaufen sein.

Oder in Anlehnung an Herrmann Hesse: In jedem Abschied liegt schon ein Neuanfang:

 

 

  Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe

Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

 

...

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 20. Februar 2014 11:52

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektionsstörung

Guten Tag, mein Problem: ich bekomme schon nach kurzer Zeit nach Einnahme von 25 mg Sildenafil eine harte Erektion. Sie bleibt auch während des Vorspiels ohne Schwierigkeit bestehen. Versuche ich mein Glied einzuführen bricht die Erektion zusammen. Es ändert sich auch nicht nach Einnahme von 100 mg. Können Sie mir einen Rat geben? Besten Dank für eine Antwort. ...

 

 

 

Hallo Herr ...,

die Erektion wird über das Gehirn gesteuert.

Offenbar schaltet Ihr Gehirn die Erektion ab, wenn Sie Ihren Penis in die Vagina einführen wollen.

Ihr Gehirn hat offenbar die Programmierung: Nein, ich will nicht den Penis in die Vagina einführen.

Sie bräuchten also nur die Programmierung ändern, wenn Sie eine Penetration erreichen wollen.

Programmierungen können Sie aber nicht mit Medikamenten ändern, wäre das so einfach, bräuchten wir keine Programmierer mehr, sondern jeder Computerbenutzer würde seinen Computer nur noch Medikamente verabreichen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 23. Oktober 2013 22:07

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ejakulationsvolumen und Erektion

Guten Tag!

 

Ich bin 32 Jahre "jung" und habe folgendes Problem:

Seit ca. 8 Monaten habe ich ständig weichen Stuhlgang. Seit 3 Monaten wird meine Erektion schwächer und beim Orgasmus quillt mein Ejakulat nur mehr heraus und hat eine Menge von ca. einem Teelöffel. Das ist deutlich weniger als früher. Noch dazu tröpfelt mein Harn kurz nach dem Urinieren kurz nach.

Wenn ich mit großem Druck uriniere, muss ich damit rechnen, dass ich "hinten" auch etwas rauskommt; also muss ich den Druck immer etwas milder ausfallen lassen.

Ich war schon bei 2 Urologen und beide haben gesagt, dass die Prostata in Ordnung sei und die Harnblase völlig entleert wird.

 

Meine Fragen:

1. Kann die Menge von psychischen Faktoren abhängen?

2. Welche Gründe kann es geben, dass ich nicht mehr richtig spritze?

3. Warum ist die Erektion so schwach?

4. Kann in meinem Alter das Rauchen schon solche Beschwerden auslösen? Wenn ja; würde sich das bei einem Verzicht wieder normalisieren?

5. Was sagen Sie generell zu meinen Beschwerden?

 

Ich bin schon sehr verzweifelt und hoffe, dass Sie mir weiterhelfen können. Vielen Dank!

 

LG, ...

 

 

 

 

Hallo ...,

Wenn die Urologen da nichts finden konnten, würde ich "psychische" Gründe für ausschlaggebend halten. Dies besprechen Sie dann im persönlichen Gespräch am besten mit einem guten Therapeuten, der auch mit psychosomatischen Phänomenen vertraut ist.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 23. März 2012 13:43

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektion mit Tochter auf dem Schoss.

Hallo,

ich habe ein Problem mit meiner Frau, und wuerde gern Eure Meinung und/oder Rat wissen.

Einige Male (4-5 mal ueber einen Zeitraum von ca 18 Monaten) bekam ich eine Erektion wenn meine Tochter bei mit auf den Schoss kam. Da sie das taeglich macht, war die Erketion also die absolute Ausnahme. War im Prinzip immer, dass ich relaxt auf dem Sofa sass (TV gucken etc) und meine Tochter (damals 4 Jahre) kam zum Hoppe Reiter spielen. Das erste mal hab ich mir nichts dabei gedacht, da ich ja keine sexuelle Erregung oder Beduerfnis spuerte. So ist es dann 2-3 mal mehr passiert. Meine Frau meinte aber eine Art glueckseliges Laecheln entdeckt zu haben und interpretierte dass mich das Ganze sexuell errege. Wir vereinbarten dann, falls es nochmal geschehen sollte, dass ich meine Tochter entweder vom Schoss herunternehme oder ein Kissen auf meinen Schoss lege um jedwede Moeglichkeit des Kontakt zwischen Kind und eregierten Glied (das zudem ja in schluepfer und Hose steckte) zu vermeiden. So kam es dann auch, doch als ich meine Tochter vom Schoss nahm, sagte meine Frau dass sie glaube ich haette ein Problem und verdaechtigt mich seit dem einen paedophilen Hang zu haben.

Wir waren auch in der Beratung und aus dem Internet habe ich auch einige Informationen. Ergebnis war: Es kann passieren, das Maenner eine ungewollte Erektion bekommen in diesen Situationen. Knackpunkt ist ob man das "Spiel" weiterspielt, um sie daran zu erregen, oder sobald man merkt dass sich etwas regt das Spiel beendet und die Tochter vom Schoss nimmt.

...

Seitdem besteht sie darauf, dass ich jeden Koerperkontakt auf ein minimum reduziere. Das heisst kein auf dem schoss mehr, kein streicheln, das maximale ist ein fluechtiges Kuesschen auf die Stirn oder an der Hand nehmen beim spazierengehen. Aber keine Umarmung oder Druecken.

...

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich weiss schon nicht mehr was normal ist.

Habe ich damals falsch (oder nicht ganz richtig) reagiert, als ich die erste Erektion hatte (wie gesagt dass kam alle 3 Monate mal vor). Was ist das richtige Verhaeltnis zur Tochter und wieviel Koerperkontakt ist richtig oder falsch....hier denke ich zumindest dass was ihr gefaellt und mir gefaellt (z.B. kuscheln auf dem Sofa beim TV gucken) ok ist.

Was fuer Konsequenzen kann es haben wenn ich meine Toechter auf Wunsch der Mutter quasi zurueckweise? Und meine Frau wirft mir vor die "Regeln" nicht 100 % einzuhalten...wie auch da mit 2 Kindern immer mal eins auf den Schoss springt oder irgendwie die Naehe sucht. Deshalb denkt meine Frau drueber nach mich zu verlassen (...sie ist sowieso nur noch bei mir der Kinder wegen).

Ziemlich verfahren alles...ich komme mir vor wie unschuldig verurteilt und sitzte in einer (imaginaeren) Zelle.

 

 

 

 

Hallo Herr Schäfer,

ich habe den Eindruck, dass zwischen Ihnen und Ihrer Frau sexuell gar nichts mehr läuft. Die Beziehung ist offenbar kurz vor dem Ruin. Das scheint mir das eigentliche Problem zu sein, aus dem alles andere folgt und um das Sie sich daher vorrangig kümmern sollten.

Habe ich da vielleicht recht?

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 18. März 2012 18:02

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Dringend - Erektions Probleme

Hallo

 

Ich habe zur Zeit ein sehr grosses problem und zwar:

Vor 1.5 monaten hat alles angefangen da ich beim vorspiel erekt war aber wo ich das kondom anziehen wollte nix mehr ging. 3tage darauf beim naechsten versuch das gleiche. nach 1-2wochen ging dann fuer euber 1 woche gar nichts mehr(null erektion). nach ueber einer woche ohne erektion und verzweiflung bekam ich wieder eine erektion aber sehr schwach. Ich ging dann nach einer weile ins krankenhaus und es stellte sich heraus das ich im penis oder blase eine unerklaerbare entzuendung hatte. die habe ich mit viel antibiotica usw wegbekommen. Es sind jetzt schon ueber 2 wochen her seit der positiven urinprobe. ich bin wieder im stand erektionen zu bekommen wenn auch ziemlich schwerer als davor, und manchmal brennt mein penis beim anspannen auch noch ein wenig. die erektionen halten nur fuer kurze zeit(nicht beim sex) und sind fast immer nur halb-steiff. als ich es mit meiner freundin wieder versuche n wollte, hat es wieder nicht geklappt. (und dann wird gesagt das man sich keine sorgen machen soll weil das die sache nur verschlimmert). Letztes mal nachdem er schlaff gemacht hat vor dem sex und 1-2tage danach sich ziemlich wenig getan hat in richtung erektion, doch dann nach 2tagen als ich im auto saas hatte ich so ein gefuehl als wuerde irgend ein kleines koernchen, oder samenbollen meinen penis hochwandern(nach drausen). ich habe dann gepinkelt und danach hatte ich auch ein besseres gefuehl. Doch das problem ist deshalb trotzdem noch nicht geloest.

 

Ich habe jetzt voll angst das dieses problem sich nicht klaeren laesst und ich eventuell impotenz werde/bin? Ich bin jetzt 21 Jahre alt. Hatte vor dieser sache immer nie ein problem, bei der kleinsten erotik szene in einem film habe ich schon einen steiffen bekommen, was jetzt nciht mehr der fall ist. ich muss manchmal richtig an mir rumspielen oder den penis versuchen anzuspannen (mehrmals) um wenn ich gl ueck habe einen steiffen zu bekommen.

 

Heutzutage traue ich mich garnicht erst anzufangen weil es sowieso wieder nicht klappt. gestern nacht war er sehr steiff, habe mir dann ueberlegt anzufangen aber mir dann gedacht, warte mal 2minuten ab ob es anhaelt und ploetzlich wurde er nur noch haltsteiff....

 

Was soll ich machen. Dieses problem toetet mir noch den letzten nerv und habe auch ein wenig sorgen das wenn es nicht besser wird, das ich irgendwann meine freundin verliere. Wenn ich nur an frueher gedacht habe, beim sex, wie ich versucht habe meine gefuehle zu unterdruecken um nich zu frueh zu kommen, und jetzt muss ich kaempfen um sie ueberhaupt aufrecht zu halten.

 

Normaler weisse schaffe ich nie mehr als eine runde pro nacht. Vllt am morgen wieder wenns gut klappt.

Ich habe auch oefters mandelentzuendung die ich in 3monaten operieren lassen werde. Doch das koennte nichts damit zutun haben oder?

 

Ich waere ueber einen exp erten-rat mit fakten wenn moeglich sehr dankbar.

Ich bin echt auf euch angewiesen deshalb bitte ich auf eine as soon as possible antwort

 

Vielen Dank

...

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

keine Panik auf der Titanic, würde da Udo Lindenberg sagen. Das gibt sich wieder.

Irgendwann, das ist bekannt, hat jedes Auto mal einen Aussetzer. Da hilft es nicht aufgeregt umherzulaufen, davon springt er auch nicht wieder an.

Eine körperliche Abklärung beim Arzt kann sicher nichts schaden und wenn da nichts gefunden wird, dann ist es einfach die Psyche, die wieder ins Gleichgewicht kommen will.

Bei Bedarf würden Sie sich dafür vor Ort einen guten Berater an Ihre Seite holen.

 

Beste Grüße

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 23. Februar 2012 16:35

An: info@maennerberatung.de

Betreff: erektion

Sehr geehrtes Team der Maennerberatung,

 

als ich diesen artikel las wurde mir anders.

Sie sprechen davon, dass erektionsstörungen zu 90 % nicht Organisch ist mit was für einer Berechtigung??

Die Mediziner scheinen das anders zu sehen, mal ganz davon abgesehen, wenn ich Ihrem Ausdruck folgen würde, dass Frauen zur Hälfte eine Art "Mitschuld" tragen empfinde ich es als etwas zu vor eilig.

Es mag sein, dass es Frauen gibt die damit ein Problem haben, dass ein Mann eine Erektionsstörung hat was vielleicht auch noch auf 10 von 100 Frauen passt.

Oftmals ist es so, dass doch organische Probleme oder psychische Probleme hinter Erektionsstörungen stecken.

Ich finde das etwas sehr überheblich Frauen dafür zur Verantwortung zu ziehen, wenn auch nur zur Hälfte.

Meiner Meinung nach ist ein Mann mit einem Besuch bei einem Facharzt (Urologen) und einen sehr guten Psychologen besser beraten als auf dieser Internetseite.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

...

 

P.S Ich spreche hier zu Ihnen aus eigener Erfahrung der oben liegender Text ist nicht als Beleidigung zu werten sondern eher als leichter Kritik.

 

 

 

 

Hallo Frau ...,

die Mediziner gibt es nicht, sondern nur den Mediziner oder den Mediziner. Jeder darf die Sache so sehen wie er sie sehen mag. Wir leben ja gottlob noch nicht in einer Diktatur, wo nur eine Meinung erlaubt ist.

Es steht jeden Mann frei, zu einem Urologen oder anderen Spezialisten zu gehen. Einige waren schon erfolglos dort und hinterher bei mir. So ist das auch manchmal.

Ich wüsste nicht, dass ich Frauen zur Verantwortung gezogen hätte, ich habe nur mein Sicht auf die Dinge kundgeben und diese ist systemisch geprägt, grad wie es schon Goethe ausdrückte:

 

 

 

Epirrhema

Müsset im Naturbetrachten

immer eins wie alles achten;

Nichts ist drinnen, nichts ist draußen:

Denn was innen, das ist außen.

So ergreifet ohne Säumnis

Heilig öffentlich Geheimnis

Freuet euch des wahren Scheins,

Euch des ernsten Spielens:

Kein Lebendiges ist ein Eins

Immer ists ein Vieles.

 

Johann Wolfgang Goethe

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 13. Juli 2011 11:55

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Hilfe

 

Liebes Beraterteam,

Ich (19) habe seit ugf einem Monat folgendes Problem. Noch vor einem Monat hatte ich sehr oft eine Erektion. Ich musste oft nur an Mädchen denken und schon stand "er". Spontane Erektionen waren auch sehr oft der Fall und natürlich Morgenerektionen. Nebenbei war ich jedoch traurig und frustriert darüber, dass ich keine Freundin habe und in meinem Alter noch "Jungfrau" bin. Vor einem Monat ergab sich dann endlich die Gelegenheit mit einem schönen Mädchen zu schlafen ... ich bekam keine Erektion. Das ist sicher auf Nervosität beim Ersten Mal zurückzuführen - hoffe ich zumindest. Das Problem ,das ich nun noch immer, einen Monat danach, habe ,ist, dass ich kaum Morgenerektionen bekomme, auf sexuelle Phantasien sich nichts rührt, ich nur eine einzige spontane Erektion in der Zeit hatte und Selbstbefriedigung nur durch Stimulation möglich ist. Früher tat ich SB, weil ich es wollte, weil er stand, weil ich "notgeil" war. Jetzt tu ich es, um mir zu beweisen, dass ich es noch kann. Ich bin ziemlich verzweifelt. Freunde meinen, das Problem wäre normal, es vergehe, und ich solle mir eine Freundin suchen. Aber wie kann ich das, wenn ich doch solche Probleme habe ? Und es zieht sich schon einen Monat hin und ich habe nicht das Gefühl, dass es irgendwie besser wird. Vielleicht haben Sie einen Rat für mich.

Freundliche Grüße !

 

 

 

Hallo ...,

nun, möglicherweise ist dies ein Ergebnis ihres sexuellen Beisammenseins mit dem "schönen Mädchen", mit dem Sie sich "umprogrammiert" haben. Wie bei den Kindern, die unbedingt die heiße Ofenplatte anfassen wollen und wenn man sie lassen würde, sich daran die Finger verbrennen. 

Hier hilft Loslassen und Gelassenheit, Gelassenheit und noch mal Gelassenheit, dann kommen die Dinge wieder ins rechte Lot.

Gelassenheit ist eine hohe Kunst. Da die meisten Menschen alles mögliche können, nur keine Gelassenheit, kommt es zu allen möglichen Problemen, so eben auch zu Frustration über vermeintliche sexuelle Störungen, die um so hartnäckiger bleiben, wie man sich an sie fixiert.

Hören Sie einfach auf, zu meinen, morgen müsse es "besser" werden. Wenn Sie das geschafft haben, wird es von ganz allein "besser werden".

 

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen und viel Gelassenheit.

 

Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 5. Juli 2011 17:13

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektionsproblem

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich (33jr.) habe ein Problem mit meinen Erektionen. Seit einem halben Jahr bin ich in einer sehr glücklichen Beziehung, fühle mich zu meiner Freundin körperlich hingezogen und habe im Kopf Lust, aber die Lust kommt nicht richtig unten an. Es gibt immer wieder sozusagen "halbe" Erektionen, die aber nicht fest genug sind, damit wir richtig miteinander schlafen können. Ich bin beim Urologen/Andrologen gewesen, der nach seiner Untersuchung meint, körperlich ist alles in Ordnung. Er hat mir (auf meinen Vorschlag hin) trotzdem Cialis als Hilfestellung verschrieben, aber auch damit komme ich über "halbfest" nicht hinaus. - Vor meiner jetzigen Beziehung bin ich mehrere Jahre nicht sexuell aktiv gewesen. In der vorigen Beziehung hatte ich auch einige Anlaufschwierigkeiten, aber nach einigen Wochen war alles ok. In der Zwischenzeit "nur" Selbstbefriedigung. - Mir ist aufgefallen, daß ich bei Selbstbefriedigung auch nur bis "halbfest" gehe und von dort aus zur Ejakulation bzw. zum Höhepunkt komme.

Habe ich mir vielleicht über die Jahre mit der Selbstbefriedigung und dem damit verbundenen Kopfkino sozusagen den falschen Weg angewöhnt, so daß ich mir jetzt den Weg zur richtigen Erektion verbaut habe? Meine Freundin hält geduldig zu mir, zumal ich weiß, wie ich sie auch ohne Erektion zum Höhepunkt bringen kann. Glücklich ist sie natürlich trotzdem nicht. Ich habe auch ein paar Mal von hinten sozusagen in ihre Po-Ritze ejakuliert (dafür reicht die halbe Erektion...), aber das mag sie nicht so sehr, da sie sich dabei passiv fühlt. - Ich habe langsam richtig ohnmächtige Angst, zumal ich bisher nur mit ihr aber mit niemandem so richtig über das Thema sprechen konnte. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung! 

Mit freundlichen Grüßen ...

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

man könnte meinen, nicht nur der Körper sagt nein, sondern auch der Verstand. Nur das Über-Ich sagt ja, doch das reicht nicht aus.

Stellen Sie sich vor, Sie sind müde, haben aber eine Eintrittskarte für die Berliner Philharmoniker, die Sie nicht verfallen lassen möchten, da es sich doch um ein so besonderes Ereignis handelt. Dem Körper ist das aber schnuppe und prompt schlafen Sie bei der Aufführung ein.

Nicht viel anders dürfte es bei Ihrer beider "Erektionsschwäche" sein. Das Symptom gehört in der Regel immer allen Beteiligten im System, also auch Ihrer Partnerin.

Womöglich fehlt die gegenseitige sexuelle Attraktion, dann wäre es auch kein Wunder, wenn die Erektion ausbleibt. Das ist ja oft bei Geschwistern so, keine gegenseitige sexuelle Attraktion, da kann der Mann oder die Frau noch so sexy aussehen, das internalisierte Inzestverbot sorgt für Ruhe im Karton.

Womöglich sind sie beide auf der sexuellen Ebene nicht für einander geschaffen, grad wie es umgekehrt Menschen gibt, die auf der sexuellen Ebene wunderbar agieren aber in den anderen Bereichen des Lebens eher vor sich hin dümpeln und zu keine aufregenden Interaktion kommen. Man kann da natürlich therapeutisch ein wenig probieren, manchmal hilft`s ja auch weiter, aber manchmal eben auch nicht.

 

Beste Grüße

 

Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 17. Juni 2011 17:02

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Beratungs-Frage

 

Hallo Herr Thiel,

 

ich (39) bin seit 11 Monaten in einer eigentlich sehr schönen neuen Beziehung. Nur wäre alles gut, würde ich Ihnen nicht schreiben. Ich möchte gerne gemeinsam mit meinem Freund (43) an unserer Sexualität arbeiten, ohne ihn aber dabei unter Druck zu setzen (ich weiß aus eigener Erfahrung wie kontraproduktiv das ist) oder sein Ego anzukratzen.

Meine Sexualität empfinde ich als gesund und natürlich, seine hingegen ist eher "brav". Ich fühle mich im Alltag unterfordert. Ein wichtiges Problem ist, dass mein Freund entweder sehr schnell kommt (z.T. direkt beim Eindringen, anfassen kann ich ihn vorher auch kaum) oder Erektionsprobleme hat. Ich übe mich sehr in Geduld, trage aber immer wieder Ideen, Tips, Literatur heran zur Lösungsfindung. Ich merke, wie sehr das Thema an ihm nagt, wir haben kleine Erfolge, aber trotzdem grundsätzlichen Defizit auf meiner Seite.

Ich bin verzweifelt und wünsche mir "professionelle Beratung" zur Lösungsfindung. Ist es schon "unter Druck setzen", wenn ich ihm vorschlage, eine Beratung (bei ihnen) zu machen (allein oder gemeinsam?)? Die Literatur, die ich im zuspielte, hat er bisher nicht gelesen. Oder ist es vielleicht sinnvoll, wenn ich mich erstmal alleine beraten lasse?

 

Über Antwort freue ich mich sehr!

...

 

 

 

Hallo ...,

viele Wege führen nach Rom.

Ich kannte mal eine Ehefrau, die ging 12 Monate nach Indien in einen Ashram. Als sie wieder zurückkam war sie erleuchtet. Ihr Ehemann war in der Zwischenzeit völlig versumpft und aufgedunsen. Da die Frau aber inzwischen erleuchtet war, hat ihr das nichts ausgemacht, denn sie wusste jede/r geht seinen ganz eigenen Weg und man kann das Glück nicht zwingen.

Manchmal begegnen sich die Wege zweier Menschen und manchmal entfernen sie sich voneinander. So packte sie denn ihre noch im Haus verbliebenen Sachen, wünschte ihrem Ehemann alles gute und ging ihres Weges.

 

Vielleicht kommen Sie erst mal allein zu mir in die Beratung und geben aber Ihrem Mann Bescheid, wenn Sie einen Termin bei mir vereinbart haben.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Dienstag, 8. März 2011 12:57

An: info@maennerberatung.de

Betreff: EREKTIONSSTÖRUNG / LUSTLOSIGKEIT

 

GUTEN TAG

MEIN PROBLEM IST: ICH BIN 21 JAHRE ALT UND HABE SCHON EREKTIONSSTÖRUNG!? HABE VOR PAAR TAGEN IRGENDWO GELESEN DAS PORNOS SCHAUEN FÜR EREKTIONSStÖRUNG SORGT UND ES KÖNNTE AUCH ZUTREFFEN DA ICH IN LETZTER ZEIT SCHON EIN PAAR PORNOS GEGUCKT HABE.

ALSO BEI MIR LÄUFT ES IMMER SO AB BEIM MASTURBIEREN VORM PORNO HABE ICH KEINERLEI PROBLEME OHNE PORNO WIRD ER IN DEN MEISTEN FÄLLEN NUR HALBSTEIF UND BEIM SEX WIRD ER NUR FÜR KURZE ZEIT RICHTIG STEIF ( MEISTENS BEIM VORSPIEL ) ABER ER LEGT SICH SCHNELL UND WIRD HALBSTEIF UND ES FÜHLT SICH DANN SO AN ALS WÜRDE ICH PLÖTZLICH KEINE LUST MEHR HABEN!!!

WAS KANN ICH JETZT TUN?

HILFT ES WENN ICH JETZT KEINE PORNOS MEHR SCHAUE ODER SOLL ICH WENIGER MASTURBIEREN?

WAS HILFT?

 

 

 

Hallo Herr ...,

das liegt sicher weniger am masturbieren oder an Pornos, als an der Schwierigkeit mit Ihrer Partnerin sexuell gut zu kommunizieren. Sexuelles Interesse an der Partnerin allerdings vorausgesetzt.

Da wäre dann also auch die Veränderung zu suchen.

 

Das ist nicht viel anders als beim Standardtanz mit einer Partnerin. Wenn es da nicht gut läuft, liegt das auch nicht daran, dass man zu viele Tanzfilme gesehen hätte oder allein nicht tanzen könne oder allein zuviel tanzt. Sondern eben an der tänzerischen Kommunikation zwischen den beiden Tanzpartnern.

 

Was da hilft ist die eigenen und die fremden Blockaden und Grenzen zu erkennen, sich daran entwickeln und üben und neue Erfahrungen sammeln. Das darf dann auch mal ein paar Monate dauern, Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 12. August 2010 18:42

An: info@maennerberatung.de

Betreff: großes Problem

 

Hallo Herr Thiel,

vor ca. 3-4 Monaten hat mir (43) mein Arzt aufgrund einiger Beziehungsprobleme und der daraus resultierenden depressiven Verstimmung Citalopram verschrieben. Als nach 5 Wochen Einnahme keine pos. Wirkung zu merken war, habe ich das Medikament abgesetzt. Zwei Tage nach dem Absetzen bemerkte ich Erektionsstörungen. Spontane Erektionen waren nicht mehr möglich. Das Ejakulat wurde geringer, bzw. fehlte völlig. Eine gewisse genitale Taubheit, bzw. Gefühllosigkeit stellte sich ein. Im Laufe der folgenden Wochen gab es einige Auf und Ab, bis schlußendlich gar nichts mehr ging. Ich nehme zwar erotische Reize war und mache mir dazu entsprechende Gedanken, aber die gewohnte Lust fehlt oder wird einfach nicht nach unten weitergeleitet. So schlecht es mir in meinem Leben auch schon ging, erektile Funktionstörungen hatte ich nicht einmal, eher das Gegenteil. Ich fühle mich auch nicht depressiv. Nun habe ich Angst, dass das nun so bleibt. Es ist als wäre plötzlich der Stecker gezogen worden, von einem Moment auf den anderen. Wie gibt es denn sowas? Ist Ihnen das Phänomen nach dem Absetzen von Citalopram bekannt? Gab es schon ähnliche Anfragen? Während der Einnahme verspürte ich kaum Nebenwirkungen, höchstens eine orgasmusverzögernde Wirkung, die mich aber nicht beeinträchtigte. Die ganze Misere geht jetzt schon seit 2,5 Monaten und es macht sich eine bedrohliche Verzweiflung breit. Andrologisch und Urologisch habe ich sofort eine Abklärung in die Wege geleitet. Da ist bislang nichts rausgekommen. Ich bin kerngesund. Die Psychiaterin meint, alles sei psychosomatisch. Ich traue der Psyche so einiges zu, aber in diesem Fall bin ich mir ziemlich sicher, das dem nicht so ist. Ich fühle mich meiner Persönlichkeit beraubt.

Auf Ihre Einschätzung bin ich gespannt.

Im voraus vielen Dank, auch überhaupt für die Möglichkeit mein Problem mitteilen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

Hallo Herr ...,

einen Fehler haben Sie gemacht, Sie sind zu einem Arzt gegangen, statt zu einem Psychotherapeuten oder einem ähnlich talentierten Wunderheiler. Diese Fehlentscheidung hat die Beitragszahler unnötig Geld gekostet, die Krankenkasse weiter in die Insolvenz geführt und Ihnen 5 Wochen Aufnahme von Giftstoffen und eine anschließende Erektionsstörungen eingebracht. Wären Sie wenigstens Proband für eine Pharmastudie geworden, da hätten Sie wenigstens noch Geld für Ihre geduldige Teilnahme bekommen.

Der einzige dem es richtig gut geht, ist der Arzt. Der bekommt für seine Alchimie Geld von der Krankenkasse und kann sich so seine nächste Pauschalreise nach Jamaika finanzieren, um dort mit einheimischen jugendlichen Frauen für ein paar Tage sein Alter zu vergessen.

Nach Ihrem Fehler haben Sie sich besonnen, nachgedacht, eine Psychiaterin konsultiert und dann auch mich. Das ist der Königsweg. Dennoch, der Stecker bleibt erst mal gezogen, denn der Krug geht so so lange zu Wasser bis er bricht und wenn er erst einmal gebrochen ist, dann wächst er auch nicht so schnell wieder zusammen, wie mann sich das wünscht, da man ja mein, mann müsse nun wieder fleißig Wasser holen.

Wasser holen ist aber nicht angesagt, schon gar nicht mit einem kaputten Krug. Angesagt ist vielmehr, die Überholspur zu verlassen und rechts auf eine Landstraße abzubiegen, am nächst besten Wald anzuhalten und einen Spaziergang zu machen, auf dem man mal wieder nachdenken und sich besinnen kann. Besinnen darauf, was eigentlich wichtig ist. Ist das erkannt, kann man sich auf den Weg begeben, aber bitte nicht wieder auf die Autobahn fahren, sondern mit Tempo 60 über die Landstraße - der Weg ist das Ziel. Bei diesem ruhigen Tempo wird sich alles wichtige finden lassen, der Schlüssel zum Glück, die Leidenschaft, die Kreativität und der Eros.

Bei Bedarf holen Sie sich einen Lotsen an Bord, der Sie dabei unterstützen kann, aus den Untiefen wieder ins freie Fahrwasser zu kommen.

Gutes Gelingen

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 26. April 2010 13:23

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Sexualtät + Masturbation

 

 

Guten Tag Herr Thiel,

über eine Antwort von Ihnen zu meinem Problem würde ich mich sehr freuen!

Ich bin 59 und lebe nach einer recht sexlosen 25jährigen Ehe allein, weil ich Gelegenheit hatte und habe, die eine oder andere (teilweise deutlich jüngere) Frau kennenzulernen. Ich bin nicht schüchtern oder kontaktgehemmt.

Seit ca 4 Jahren bin ich mehr oder weniger mit einer 30 Jahre jüngeren Dame (Mädchen) auch ab und zu sexuell zusammen. Von meiner Seite aus ist es Liebe. Da ich aber nicht wirklich geliebt werde, habe ich auch von Zeit zu Zeit sexuellen Kontakt zu anderen (auch älteren) Frauen.

Nun zu meinem Problem: Ich sehe mir im PC bald täglich (nicht nur attraktive) Frauen an,und masturbiere. Ich habe auch täglich Samenerguss und das angenehme Gefühl, das kein Mann in seinem Leben missen sollte. Die Erektion beim Ansehen der Videos kommt durch Unterstützung meiner Hand recht zügig und hart! Um so trauriger bin ich,dass es mir bisher nicht richtig gelungen ist, meine Liebe richtig "vorzunehmen", so dass sie denken muß, ich sei impotent. Auch Cialis hilft da kaum. Mit anderen Frauen schlafen gelingt auch leider nicht immer. Oft nur in der Nacht oder morgens, wenn ich Ruhe hatte. Ich merke auch, dass ich vor dem PC auch längere Zeit (trotz harten Gliedes) benötige, um zum Höhepunkt zu gelangen. Das wird die Abstumpfung sein.

Kurzum: Allein gute Erektion...mit Frauen oft ein Problem. Kann man da von "Versagungsängsten" sprechen, von denen ich nicht mehr loskomme? Habe ich zuviel Scheu vor dem Erfolg mit einer Frau in der Realität? Nur selten bin ich beim Intimwerden mit einer Frau ausreichend erregt...oft genug leider nur schlaff, obgleich ich mit einer Frau all das mache, was ihr oral gefallen muss. Ich bin kein Spießer.

Obgleich ich also alles Körperliche an einer Frau genieße, bin ich oft genug nicht "hart "genug, um schließlich einzudringen.

Kurze Zeit später allein, ist dann die Welt wieder in Ordnung.

Ich bitte Sie höflichst um Ihre ausführlich Stellungnahme.

Mit bestem Gruss

...

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

physiologisch dürfte bei Ihnen alles o.k. sein, das ist doch schon mal gut.

Ich denke, Ihr Thema ist das des mangelnden sexuellen Begehrens, gekoppelt mit dem Thema der Angst. Beides vermischt sich und es ist müßig herauszufinden, was zuerst da war.

Das sexuelle Begehren unterliegt keiner Einheitsnorm, sondern gestaltet sich je nach dem, welche Menschen (gegen- oder auch gleichgeschlechtlich) sich wie begegnen.

"Angst essen Seele auf", so der Titel eines Filmes von Rainer Werner Fassbinder). Man kann das auch auf die Sexualität übertragen. Zu viel Angst führt beim Mann zu sexueller Impotenz und bei der Frau zur Frigidität.

Diese Impotenz tritt bei Ihnen aber nur in der Begegnung mit Frauen auf, nicht jedoch wenn Sie masturbieren, es ist also eine Begegnungsangst. Allerdings haben Sie beim Masturbieren offenbar Probleme, zum Orgasmus (Ejakulation) zu kommen. Sie haben offenbar einen inneren Widerstand "zu kommen". 

 

Mangelndes sexuelles Begehren, gekoppelt mit Angst, dürfte aber nicht nur Ihr Thema sein, sondern auch das Thema der Frauen, mit denen Sie sexuelle Kontakte haben.

Ihre 30 Jahre jüngere Freundin sucht womöglich einen Papa in Ihnen, nicht aber den feurigen Liebhaber. Wenn dem so wäre, bräuchte man auch nicht mehr weiter nach diesem oder jenem Grund suchen, warum in der Begegnung mit ihr bei Ihnen die Erektion ausbleibt.

Nun wird sich aber wohl bei Ihnen keine Veränderung einstellen, wenn Sie sich ersatzweise an den Computer flüchten und dort sexuelle Surrogate konsumieren.

Statt dessen wäre es angezeigt, sich auf die Begegnung mit ihrem weiblichen Gegenüber einzulassen. Dies darf durchaus auch mit einer gewissen Vorsicht passieren, nur darf die Vorsicht nicht so aussehen, sich der Frau als gepanzerter Ritter zu nähern, noch dazu mit heruntergezogenen Visier. Das ist der Erotikkiller schlechthin. Besser Sie nähern sich der Frau als eine Art Minnesänger, der die Frau, aber auch sich selbst, mit seiner Leier und seinem Gesang in eine sexuelle Trance versetzt.

 

 

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

Was es ist

Es ist Unsinn

sagt die Vernunft

Es ist was es ist

sagt die Liebe

 

Es ist Unglück

sagt die Berechnung

Es ist nichts als Schmerz

sagt die Angst

Es ist aussichtslos

sagt die Einsicht

Es ist was es ist

sagt die Liebe

 

Es ist lächerlich

sagt der Stolz

Es ist leichtsinnig

sagt die Vorsicht

Es ist unmöglich

sagt die Erfahrung

Es ist was es ist

sagt die Liebe

 

Erich Fried

 

 

 

 

 

<<Lied Version von Mia>>

Was es ist

Ich dreh den Kopf und bin noch müde.

Ich hatte eine kurze Nacht.

Lass meine Augen zu und frag mich:

Was hat mich um den Schlaf gebracht?

Ich fühl dich bei mir und genieße

Deine Hand in meiner Hand.

Was ich jetzt weiß und was ich wusste,

Bin nicht mehr fremd in meinem Land.

 

Ein Schluck vom schwarzen Kaffee macht mich wach.

Dein roter Mund berührt mich sacht.

In diesem Augenblick, es klickt

Geht die gelbe Sonne auf.

 

Es ist, was es ist sagt die Liebe.

Was es ist fragt der Verstand.

Wohin das geht das wollen wir wissen, mmh

Es ist was es ist sagt die Liebe.

Was es ist sagt der Verstand.

Ich freu mich auf mein Leben.

Mache frische Spuren in den weißen Strand.

 

Luise schreibt mir aus Amerika.

Man schätze dort ihre direkte Art.

Und auf Ibiza tanzt Matthias im Pascha.

Das ist unsere Gegenwart.

Ich fühle wie sich alles wandelt.

Und wie ich's selber ändern kann.

Was mich beengt in meinem Leben,

Denn mit ändern fängt Geschichte an.

Fragt man mich jetzt woher ich komme.

Tu ich mir nicht mehr selber leid.

Ich riskier was für die Liebe.

Ich fühle mich bereit.

 

Und die schwarze Nacht hüllt uns ein.

Mein roter Mund will bei dir sein.

In diesem Augenblick, es klickt.

Leuchtet uns ein heller Tag.

 

Es ist was es ist sagt die Liebe.

Was es ist fragt der Verstand.

 

Wohin das geht das wollen wir wissen.

Und betreten neues deutsches Land.

Es ist was es ist sagt die Liebe.

Was es ist sagt der Verstand.

Ich freu mich auf mein Leben.

Mache frische Spuren in den weißen Strand.

 

Es ist was es ist sagt die Liebe.

Was es ist sagt der Verstand.

 

Es ist was es ist sagt die Liebe.

Was es ist sagt der Verstand.

Wohin es geht wollen wir wissen.

Und betreten neues deutsches Land.

Es ist was es ist sagt die Liebe.

Was es ist sagt der Verstand.

Ich freu mich auf mein Leben.

Mache frische Spuren in den weißen Strand.

 

Mia

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ....

Gesendet: Samstag, 3. April 2010 15:36

An: info@maennerberatung.de

Betreff: erektionsstörung

 

 

Hallo,

ich habe seit kurzem eine neue Freundin, die ich aber nur am Wochenende sehe. Ich bin noch Jungfrau, sie aber nicht. Habe es ihr aber schon mal gemacht und so...

Nun war mir in der vergangenen Woche schon klar geworden das ich nun mit ihr schlafen wolle und es am Wochenende wohl passieren wird. Wenn ich manchmal an sie gedacht habe war ich oft erregt. Am Freitag abend haben wir dann haben wir wunderschön geschmust usw. sie war auch schon nackt und ich hatte noch die Boxershorts an, ich war die ganze zeit total erregt, habe sie den gefragt ob wir es tun sollen. Dabei war ich schon voll nervös geworden und als sie das bejaht hat, noch viel mehr. Merkte dann das meine Erektion voll bis ganz nach lies, und da wurde ich noch nervöser. Hab noch mit der Hand versuch nachzuhelfen aber das klappte alles nicht. Als ich denn noch das Kondom falsch herum überzuziehen, ging schließlich gar nix mehr. Meinte den zur ihr das heute irgendwas schief gelaufen ist. Ich kam mir dabei so ätzend vor, aber sie hatte nix dazu gesagt. Am nächsten tag haben wir mittags ein wenig gekuschelt, dabei war ich wieder voll erreg.

Nun frage ich mich warum es am Freitag nicht geklappt hatte? Da ich nur eine leichte Vermutung habe das es durch die Nervosität gekommen ist wollte ich mahl nen Experten rat bekommen.

Besten dank im voraus!!!

 

 

 

Hallo ...,

Sie haben richtig vermutet. Nervosität. Das ist wie bei einem Schauspieler, der gerade sein Diplom der Schauspielschule bekommen hat und nun zum ersten Mal in einem regulärem Theaterstück auf der Bühne steht.

 

Die Aufregung gibt sich erfahrungsgemäß. Also nicht verzagen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 3. April 2010 08:28

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

 

Hallo,

Ich bin 15 jahren und ich habe ein proplem !!

Ich hab seit einem Jahr öfters einen steifen penis also nicht nur morgens sondern was ja normal in dem alter ist , aber es geht in der schule los da hab ich ja man könnt sagen durchgehend einen steifen zwischen durch mal nicht aber fast immer wo ran liegt das ?? Bitte Helfen sie mir !!

MFG

 

 

 

Hallo ...,

das liegt einfach daran, dass Sie nicht nur am Morgen eine Erektion haben, sondern eben auch zwischendurch. In Ihrem Alter ist das ganz normal, wenn gleich es einem natürlich peinlich sein kann, wenn andere die Erektion möglicherweise erkennen können.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 10. August 2009 16:14

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Nach links

 

Guten Tag,

 

Ich habe folgendes Problem: Mein Glied neigt sich, meiner Meinung nach extrem stark nach links. Eher gesagt kippt es nach links weg, um fast 90°. Des weiteren ist es immer öfter so, dass „er“ im entscheidenden Moment wortwörtlich schlapp macht. Er geht, auch wenn ich drin stecke, manchmal ( Immer öfter) auf seine unerregte Größe zurück. Mittlerweile kann man sagen, dass ich schon Angst habe das es beim nächsten mal wieder passiert. Ich habe das Gefühl, dass wenn ich Ihn bei der SB „gerade“ halte, dass er länger im steifen Zustand bleibt. Kann das an dem nach links fallen liegen ?? Ich habe mich bis jetzt immer gescheut zum Arzt zu gehen, allerdings habe ich auch Angst meine neue Freundin zu enttäuschen.

 

Zudem, weiß nicht ob dadurch, dass er nicht richtig steif ist, „komme“ ich relativ schnell. Das ist eine sehr große Belastung für mich und ich weiß nicht ob ich nur das nur einbilde oder ob das wirklich daran liegt. Das ganze fing vor ca. 4-5 Jahren an und ich habe das Gefühl, dass dieses Wegkippen nach Links in den letzten Jahren noch extremer geworden ist.

Kann es sein dass dadurch der linke Schwellköper nicht richtig durchblutet wird bzw. das Blut nicht gehalten werden kann ??

 

Was soll ich tun ??

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

funktionale Symptome, wie etwa die "Linkslastigkeit" des erregierten Penis, lassen Sie bitte vom Urologen abklären.

Alles andere dürfte jedoch psychisch bedingt sein, ein Urologe hilft Ihnen da also auch nicht weiter.

Für die Behebung psychisch bedingter Symptome können Sie sich an einen kompetenten Psychotherapeuten wenden und die Sache Schritt für Schritt auflösen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 21. Juni 2009 00:00

An: info@maennerberatung.de

Betreff: anders wär schon auch mal schön

 

Humor haben Sie auf jeden Fall! Deswegen werde ich Ihre Seite meinem Liebsten wärmstens empfehlen. Blöd nur dass Berlin von ... aus nicht gerade um die Ecke ist. Ich habe ein Problem mit seinem Problem, Erektionsschwierigkeiten (oft nicht vollständig, nicht anhaltend- trotz Lust) und Orgasmusschwierigkeiten (dauert ewig bis dahin und geht nur wenn ich auf ihm bin- ziemlich anstrengend!!). Klar geht’s auch so, aber anders wär schon auch mal schön. Wir sind seit 5 Jahren ein Paar, ich bin die erste Frau, die ihn darauf ansprach und auch die erste bei der Orgasmen überhaupt möglich sind (stolz!). Und seit 5 Jahren sage ich „tu mal was für dich, dir (uns) entgeht sooo viel… Vielen Dank

 

 

 

 

Liebe Frau ... ,

Danke für Ihre freundlichen Worte.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht, so meine Devise in Zeiten der Not. Das Leben ist schon anstrengend genug, finde ich, da will ich nicht auch noch im Internet die Anstrengung vergrößern.

Ihrem Mann reicht`s offenbar, sonst hätte er schon was unternommen. Leider kriegt mann und frau nicht alles, was er/sie sich wünscht.

 

Beste Grüße

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 2. März 2009 22:07

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Impotens

 

Hi war beim Urologen, Viagra geht bei mir auch nichts, dann wurde mir ne Skat Injektion verpasst, Der schluss war, müssten wohl meine Venen sein, meine Arterien wären ok, ich selbst meine aber es ist meine Psyche. Macht es Sinn in eine Hypnose Zentrum zu gehen? ( hab sehr viel darüber gelesen) hab auch zu viel angst vorm sex und schon gar keine lust mehr 

Mfg ...

 

 

 

Hallo Herr ... ,

da hat der Urologe mittels Spritze mal wieder ordentlich die Krankenkasse und die Beitragszahler/innen geplündert.

Aber immerhin haben Sie jetzt eine gute Idee mit der Hypnose, da sparen Sie sich schon mal eine jahrlange psychoanalytische Behandlung, bei der infolge der zwischen Patient und Analytiker auftretenden Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomene schließlich womöglich nicht nur Sie, sondern auch noch der Psychoanalytiker impotent ist, was ja eigentlich keiner wollen kann. Zwei Kranke nach einer Behandlung das verträgt auch die großzügigste Krankenkasse nicht.

Bei der Hypnose kann das nicht passieren, Sie lehnen sich ganz entspannt zurück, der Hypnotiseur hypnotisiert Sie und hinterher haben Sie auf der Straße Mühe die entstandene Erektion zu verbergen. Der Hypnotiseur kann aber auch nach Hause kommen, da hat man das Problem mit der Erektion auf offener Straße so nicht. Allerdings sollte man sich vom Hypnotiseur auch erklären lassen, wie man die Erektion wieder verschwinden lassen kann, nicht dass man von einem Extrem ins andere fällt, erst gar keinen hoch kriegen und dann Dauerlatte mit der man sich schämt auf Arbeit zu erscheinen.

Einziges Problem bei der Hypnose, man muss den für sich passenden Hypnotiseur finden. Das ist gar nicht so einfach, denn die Schwingung zwischen Hypnotiseur und Patient muss 100-prozentig stimmen, sonst klappt das ganze nicht. Und all zu teuer sollte der Hypnotiseur auch nicht sein, 100 € je Stunde wäre aber angesichts der Bedeutsamkeit der Behandlung bei einem geeigneten Hypnotiseur sicher angemessen

Gutes Gelingen

 

Peter Thiel

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Montag, 9. März 2009 13:52

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Re: Impotens

 

Hi nur noch eine frage, weil mein Urologe meinte, wenn es mit der skat Spritze auch nicht richtig geht, wäre es nicht die Psyche? war aber auch aufgeregt ohne ende, spiel bestimmt auch eine Rolle, denn es ist ja auch schon so gegangen, der andere Urologe meinte es wäre auf jedenfalls ein psychisches Problem, wem so ich jetzt glauben? mach auf jedenfalls das mal

mit der Hypnose, die meinten dort sie bekommen mich schon wieder hin, na ja

mal schauen Mfg

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

 

Am besten Sie glauben beiden Urologen, das mit dem Körper stimmt immer und das mit der Psyche auch. Das ganze nennt man auch Psychosomatik.

Gutes Gelingen.

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 25. Dezember 2008 11:50

An: info@maennerberatung.de

Betreff: hilfe?!

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

zu beginn möchte ich ihnen erst einmal mein Lob aussprechen, wie sie den Menschen auf ihre Probleme antworten. Ich hoffe das sie mir auch helfen können.

Ich bin 16 und bei der masturbation lief alles super. Doch vor 2 monaten ca. wurde ich ausversehn heftigts in "die eier" getreten, dann bin ich mit meiner freundin zusammengekommen und habe in der zeit auch nicht mehr masturbiert. Ich hatte noch kein Sex aber wenn wir uns berühren kriege ich eine Errektion, aber demletzt als ich mastrubieren wollte wurde mein Penis nicht steif außer als ich kurz vorm samenerguss war. Hat dies psychische Ursachen oder eher körperliche?

Ich bitte um Antwort

mfg

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

da die Erektion offenbar funktionier, wenn auch nicht so wie Sie es sich wünschen, kann man körperliche Ursachen für die vorliegend nur kurz anhaltende Erektion sicher ausschließen.

Bleiben also noch die sogenannten "psychischen" Gründe und da ist es nun mal so, dass der Körper und im besonderen der Penis nicht immer das will, was der Kopf will. Und da man willentlich keine Erektion erzeugen kann, so wie man etwa willentlich die Hand zur Faust ballen kann, gewinnt in diesem Wettstreit immer der Körper, so dass eben die Erektion nur schwach oder sehr kurz ist.

Mit Geduld und ein wenig Spucke - wie der Berliner sagt - kriegt man das aber in der Regel im Laufe der Zeit gebacken, indem man sexuell-erotische Situationen angemessen aufbaut und erlebt und sich dabei nicht unter Stress setzt.

 

Gutes Gelingen auf diesem Weg

 

 

Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 13. Oktober 2008 18:24

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektionsstörung

 

Sehr geehrte Mitarbeiter der Männerberatung,

mein Name ist ... , ich bin 27 Jahre alt und wollte vor einer Woche das erste Mal mit einem Mädchen schlafen. Ich muss zugeben, dass ich damit ein ganz schöner Spätzünder bin, aber das ist an sich nicht mein Problem. Mein Problem liegt vielmehr darin, dass es weder beim ersten, noch beim zweiten Versuch geklappt hat: mein Penis ist nicht oder nur kurz eregiert und das trotz der für mich ungewohnten Situation ein hübsches Mädchen neben mir liegen zu haben. Ich war eigentlich auch recht entspannt- und doch weniger erregt als es "nötig" war. Was können Sie mir denn empfehlen? Kommt das häufig vor, wenn man lange keinen oder erst so spät Geschlechtsverkehr hat(te). Gibt es denn bestimmte Tricks die Empfindsamkeit zu steigern?

Ich danke Ihnen vielmals und wünsche noch einen schönen Tag!

Mit besten Grüßen,

...

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

Rom wurde auch nicht ein einem Tag erbaut. Das ist alles eine Frage der Resonanz. Wenn Sie mit der Frau sexuell nicht in Resonanz stehen, warum auch immer, dann passiert eben nicht viel.

Das wäre dann so, als ob Sie die E-Seite der Gitarre anschlagen, da schwingt die A-Seite auch nicht mit.

Andererseits kann man mit einer Frau in sexueller Resonanz stehen, aber wenn Sie mit ihr über Kunst und Wissenschaft sprechen oder gar einen gemeinsamen Haushalt führen, kann es gehörig dissonant zu gehen.

Die Erektion entsteht mit dem Begehren, wenn das Begehren gebremst ist, so etwa aus Angst vor Ablehnung oder anderen Zurückweisungen, dann passiert da auch nicht viel.

Mit der Zeit können sie sich besser kennenlernen und gegenseitiges Vertrauen und Begehren entwickeln, dann wird es auch mit dem Sex ganz gut klappen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Dienstag, 23. September 2008 14:00

An: info@maennerberatung.de

Betreff: ?

 

Hi,

 

ich habe mal folgende Frage: Es ist ja nicht unbedingt unüblich, dass ein Mann beim Sex etwas schneller kommt als der andere. Und dass er dann beim zweiten „Anlauf“ länger kann. Ich habe allerdings gehört, dass es auch Männer gibt, die beim ersten Sex mit ihrer Partnerin nach wenigen Augenblicken kommen und bei den anschließenden Malen dann überhaupt nicht mehr, und dass über einen Zeitraum von mehreren Tagen, dabei aber immer einen Druck wie kurz vor der Ejakulation verspüren und eine über mehrere Stunden anhaltende Erektion haben. Wie kann das sein? An einer Übererregbarkeit kann es ja nicht liegen, sonst würde er ja spätestens am nächsten Tag auch wieder schnell kommen und an einer Erektionsstörung kann´s auch nicht liegen, sonst würde er ja beim ersten mal auch nicht gleich kommen.

Ich habe bereits im Internet nachgeforscht, aber für dieses, ich nenn´s mal Phänomen, keine Lösung gefunden.

 

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

 

Gruß.

 

 

 

Hallo Herr ... ,

Für Phänomene gibt es keine Lösung, sondern höchstens eine Erklärung. Brauchen Sie eine Erklärung? Wenn ja, wozu wäre die gut?

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 1. September 2008 13:18

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Impotent durch Masturbation

 

Hallo,

seit kurzer Zeit bin ich mit einem Mann (34) zusammen, der die letzten fünf Jahre solo war und keinen Sex hatte. Er sagt, er hat es sich aber regelmäßig selbst gemacht (Handarbeit). Als ich jetzt mit ihm schlafen wollte, habe ich - trotz aller denkbaren Möglichkeiten einen Mann auf Hochtouren zu bringen - seinen Schwanz nicht hart gekriegt. Es war nicht möglich, ihn einzuführen. 

Nun fürchte ich, dass durch die Masturbation an einem nicht vollständig errigiertem Glied ein irreparabler Schaden aufgetreten ist. Er wollte ja auch mit mir schlafen und hat an dem Armen so unsensibel gezerrt und gerieben, dass ich die ganze Aktion lieber abgebrochen habe. 

Jetzt habe ich darum gebeten, dass er erst einmal die Hände von ihm lassen soll, um den kleinen Lustspender etwas sensibler auf Berührungen (Zunge, Mund) zu machen. Kann das funktionieren?

Lieben Dank für die Antwort.

...

 

 

 

Hallo Frau ... ,

ein irreparabler Schaden kann durch Masturbation normalerweise nicht entstehen.

 

Ihr Freund war vier Jahre solo ohne Sex mit einer Frau zwischendurch. Da muss er sich erst einmal in aller Ruhe umorientieren. Vermutlich hat Ihr Freund eine Tendenz, zu Frauen auf Abstand zu gehen, was sich dann auch in der mangelnden Erektion zeigt.

Da hilft dann meist die Beziehung langsam wachsen zu lassen, dann wird auch irgendwann der Schwanz hart.

Wenn das dann nicht gelingt, kann mann immer noch zum Sexualtherapeuten gehen, der vielleicht irgendwie helfen kann.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ,,

Gesendet: Montag, 28. Juli 2008 17:30

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Anfrage Potenz

 

Hallo

ich bin 29 Jahre und leide seit einigen Jahren darunter dass mein Penis meist nicht mehr richtig steif wird. Sowohl solo als auch mit Partner. Nehme keine Medikamente und bin soweit gesund beiseite chronischer Rückenprobleme BWS. Habe Angst wegen Gefäßen Herzinfarkt usw. Was könnte ich tun bzws woran kann es liegen?

Besten Dank!

...

 

 

 

Hallo ... ,

 

wenn Sie gesund sind, dann kann es nur an der Art und Weise liegen, wie Sie Sexualität praktizieren.

Hier läge dann ein sicher lohnenswertes Entwicklungsthema für Sie.

Vielleicht suchen Sie sich dabei eine kompetente fachliche Begleitung.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 6. Juli 2008 15:43

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Potenz...

 

Guten Tag...

Ich hatte sie schon einmal vor einer langen Zeit angeschrieben, um den Raum Januar herum.

Es ging darum, dass ich zu Hause, beim onanieren beispielsweise dauerhaft potent bin und auch beim kuscheln mit meiner Partnerin oder anderen Frauen, aber genau wenn es um "die Wurst geht" steht er nicht und will auch nicht mehr stehen...

Ich kann mir das einfach nicht erklären, was kann ich dagegen tun?

Danke für ihre Hilfe,

...

--

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von:...

Gesendet: Freitag, 25. Januar 2008 19:36

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Potenzstörungen!

 

Hallo Beraterteam!

Ich (16 Jahre alter Jugendlicher Mann) schlafe regelmäßig mit meiner Freundin aber habe in letzter Zeit ein Problem.

Mein Penis wird nicht mehr richtig hart... seit 5 Tagen habe ich dieses Problem und ich hatte es sonst noch nie.

Mein Penis wird zwar steif, aber nicht so, dass ich ihn in die Vagina einführen kann. Oder er wird kurz hart aber nach dem einschieben in die Vagina sofort wieder weich und ich kann deshalb nicht mit ihr schlafen, obwohl ich erregt bin...

Woran liegt das? Und wie kann ich es ändern? Ich muss mich langsam vor meiner freundin schämen und habe angst was mit ihr zu machen deshalb.

Bitte helfen sie mir!

Danke,

...

 

 

 

 

Hallo... ,

dagegen können Sie gar nichts tun. Eine ausbleibende Erektion ist ja keine Rattenplage, gegen die man etwas tun könnte.

Ihre Frage muss also lauten, was kann ich für eine anhaltende Erektion beim Zusammensein mit meiner Partnerin tun?

Da können Sie eine ganze Menge tun, nämlich sich nicht unter Stress setzen und statt dessen dem Zusammenspiel von Mann und Frau samt der dazugehörigen chemischen Reaktionen (Hormonausschüttung, etc) vertrauen und es durch das jeweils passende tun befördern.

Da Sie noch jung sind, haben Sie dafür alle Zeit der Welt.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 1. Juli 2008 13:24

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektionsproblem

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin 43 Jahre jung und gesund. Folgendes macht mir jedoch zu schaffen:

wenn ich mit meiner geliebten Freundin (41) schlafe, habe ich beim Vorspiel bei oraler und manueller Stimulation eine sehr starke Erektion. Sobald ich jedoch in ihre Vagina eindringe, wird diese schwächer und je mehr ich mich anstrenge, diese zu verstärken, umso schwieriger wird es, sie beizubehalten. Woran kann so etwas liegen und wie kann ich Abhilfe schaffen?

Über eine Antwort freue ich mich bereits jetzt und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

Hallo ... ,

ist doch logisch, dass die Erektion nachlässt, wenn Sie sich anstrengen. Mittels Anstrengung läßt sich keine Erektion halten oder erzeugen.

Sie müssen erregt sein und dies geht nur dann, wenn Sie die Situation als eine sexuelle begreifen und leben, nicht aber als ein Besuch in der Muckibude, wo Sie Hanteln stemmen.

Im übrigen ist das auch eine Frage des Zusammenspiels von Mann und Frau. Vielleicht gilt es da bei ihnen beiden noch etwas zu entwickeln.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 8. Juni 2008 10:00

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Guten Tag!

Unser Problem (wir: ich,w, 54 und mein Mann, 58) : mein Mann hatte eine Prostata-OP, bei der die Nerven, die für die Erektion zuständig sind, geschädigt wurden. Also: keine Erektion mehr, auch nicht über Medikamente.

Wir lieben uns sehr, wollen weiterhin Sex haben und fragen uns, welche Möglichkeit gibt es für meinen Mann, trotzdem einen Orgasmus zu haben. Wie kann das gehen, ganz konkret? Für mich als Frau ist es einfach, aber ein O. ohne Erektion können wir uns nicht richtig vorstellen.

Eine Antwort wäre sehr wichtig für uns. Freundliche Grüße

 

 

 

 

Hallo ...,

so richtig vorstellen können sich das vielleicht die wenigstens, aber das ist vielleicht auch nicht notwendig. Die wenigsten Menschen im Mittelalter konnten sich fliegende Menschen vorstellen und heute fliegen schon Babys mit dem Flugzeug durch die Luft.

 

Die Erektion des Penis dient biologisch gesehen nicht der Orgasmusfähigkeit, sondern der Fähigkeit, die Begattung durchzuführen. Ein schlaffer Penis kann ja nicht ohne weiteres in die Vagina eingeführt werden, so dass die Menschen und andere Säugetiere schon ausgestorben wäre, wenn es keine Erektion des Penis gäbe.

 

Da Männer bei einigem Training in der Lage sind, auch Orgasmen ohne Ejakulation zu erleben - die allerdings naturgemäß von anderer Qualität sind, als die mit Ejakulation - ist es generell auch möglich, einen Orgasmus ohne Erektion zu bekommen. Bei diesem Orgasmus - wie gesagt, kommt es dann nicht zur stoßweisen Ausstoßung von Sperma, denn hierfür wäre auch die Kontraktion im versteiften Penis notwendig.

Der Orgasmus kann aber wesentlich mehr sein, als eine auf den Penis beschränkte Ejakulation, auch wenn man einräumen muss, dass viele Männer nichts anderes kennen, weil sie so schwanzfixiert sind.

 

Ein Orgasmus - also eine Art Entladung aufgebauter Körperspannung - kann sich bei Frauen und auch bei Männern im ganzen Körper wellenartig ausbreiten, das heißt hier ist eine Erektion nicht zwingend erforderlich. Allerdings vereinfacht eine Erektion beim Mann auch vieles. Von daher kann man sicher sagen, dass ein Orgasmus ohne Erektion einige sexuelle Kunst und Erfahrung des Mannes erfordert. Dies gilt natürlich auch für das Zusammenspiel von Mann und Frau, dass in einem solchen Fall eine besonders gute Abstimmung verlangt.

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 22. März 2008 00:42

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektionsproblem

 

Hallo,

ich(17 Jahre, männlich) versuchte mit einem hübschen Mädchen (15) Sex zu haben, nachdem wir den Abend zusammen verbracht haben. Als wir dann in mein Bett gingen kuschelten wir lange bei intensiven Küssen und Körperkontakt. Das ging lange so bis wir nach einiger Zeit Sex haben wollten, jedoch wurde im Laufe des Abends mein Glied immer schlaffer und blieb nicht lange erregt. Es war also unmöglich mein Glied einzuführen. Wir waren anfangs betrunken (wir versuchten es aber bis in die Früh, wo ich dann ja nicht mehr betrunken war), jedoch lese ich oft, dass es den Leuten leichter fällt einen Orgasmus zu haben wenn sie betrunken sind? Sie versuchte dann mich oral zu befriedigen, mein Glied blieb auch hart, jedoch kam ich einfach nicht. Ich hatte nie Erektionsprobleme, ganz im Gegenteil wurde ich eigtl immer sehr schnell erregt (z.B. wenn ich mir in der Schule etwas vorstellte oder etwas erotisches sah, fiel es mir oft schwer mich wieder abzuregen). Ich onaniere 1x täglich, meistens bei Erotikfilmen, manchmal aber auch durch Vorstellung. Dabei wurde ich immer mehr trainiert, d.h. durch Herauszögern des Orgasmus dauerte es immer länger bis ich kam. Ich dachte auch immer das sei gut so, nach dem Abend habe ich aber das Gefühl, dass ich zu oft onaniert habe/zu viel gesehen habe und für mich so eine Situation nichts mehr besonderes ist(ich war auch wirklich nicht begeistert oder nervös o.ä., es war für mich ganz normal obwohl es mein erstes Mal war und das Mädchen war toll).

Einmal befriedigte ich (auch betrunken) einen anderen Jungen oral. Diese Situation hat mich viel mehr erregt. In der Gesellschaft, in der ich lebe, könnte ich aber als Homosexueller einfach nicht zurechtkommen. Jedoch erregt mich der Körper eines Jungen viel mehr als der eines Mädchens. Ich finde einen Penis viel schöner und interessanter als eine Vagina. Auch Muskeln und ein fester Hintern erregen mich viel mehr als die sanften weiblichen Merkmale. (Analverkehr würde für mich aber nie in Frage kommen)

Auch besonders feminime Mädchen erregen mich. Bin ich also bisexuell?

In meinem Alter solche Probleme zu haben, belastet mich sehr. Nach dem Abend habe ich all meine Erotikfilme gelöscht und mir vorgenommen viel weniger zu onanieren. Ist das die Lösung für mein Problem? Oder ist mein Körper einfach sexuell anders orientiert als mein Kopf? Wie kann ich diese Diskrepanz lösen? Schon einmal danke für Ihre Antwort.

Mfg, 

 

...

 

 

 

Hallo ...,

ich habe erst mal noch mal im Strafgesetzbuch nachgeschlagen wegen des Schutzalters bei Minderjährigen. Wenn ich Paragraph 182 Strafgesetzbuch richtig verstanden habe, handelt es sich bei einvernehmlichen sexuellen Kontakten zwischen einer 15-Jährigen und einem 17-Jährigen (oder umgekehrt bei einvernehmlichen sexuellen Kontakten zwischen einem 15-Jährigen und einer 17-Jährigen) um eine strafrechtlich zulässige Handlung. Anders dagegen, wenn die 15-Jährige sexuelle Handlungen mit einer Person über 21 Jahre hat. Aber das scheint ja bei Ihnen nicht der Fall zu sein, so das ich jetzt zu Ihrer Frage kommen kann.

 

1. Ich gehe mal davon aus, dass Sie bisexuell orientiert sind, sonst würden Sie männliche Attribute nicht erregen.

2. In ihrem Alter "solche Probleme" zu haben, ist nichts ungewöhnliches. Vielleicht ist es sogar eher normal.

3. Gründe für eine ausbleibende oder wieder verschwindende Erektion sind nicht Erotikfilme oder das Masturbieren, sondern Desinteresse, Langeweile oder Angst. Das heißt, wenn Sie ein Mensch sexuell nicht interessiert, dann gibt es auch keine Erektion. Desinteresse hat auch seine guten Seiten, etwa wenn Sie neben der Bundeskanzlerin Angela Merkel oder der Bundesjustizministerin Zypries sitzen würden und keine Erektion bekämen. Das erspart einem manche Peinlichkeit.

Langeweile ist eine besondere Form von Desinteresse. So etwa bei langjährigen Ehepartnern die sich gegenseitig langweilen. Logisch dass da weder Erektion noch Lubrikation in Gang kommen.

 

 

Möglicherweise interessiert sie das Mädchen nicht wirklich und nur Ihre Idee, Sie müssten ein toller Casanova sein, führt dazu, dass Sie sich mit ihr einlassen.

Bei Ihnen könnte aber auch Angst ein wichtiges Motiv sein. Für Angst gibt es gute Gründe, Versagensangst, Angst vor Schwangerschaft, Angst vor der eigenen Wildheit, Angst vor Kontrollverlust und so weiter und so fort.

 

Schalten Sie einfach in Ihren Ansprüchen an sich selbst vom 5. auf den 1. Gang, dann werden sich die meisten Probleme wesentlich minimieren.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 10. März 2008 16:58

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Eine Frage

 

Hallo,

ich bin wirklich verzweifelt. Immer wenn meine Freundin ein Kondom überstreift, hab ich eine schwächer werdene Erektion. Also entweder ist die Größe falsch oder was ich mir überlegt habe ist :vielleicht vielleicht sollte man die Dinger erst überstreifen, wenn der Penis richtig hart ist, damit der Blutstrom nicht behindert wird ....

Recht herzlichen Dank

 

 

 

Hallo Herr ... ,

hier geht es nicht um Behinderung des Blutstromes durch das Überstreifen des Penis, sondern um die männliche Psyche, von der eine Erektion gesteuert wird. Die Erektion kommt übrigens nicht durch das Zufließen von Blut zustande, sondern nur die Blockierung des Abflusses des Blutes.

Das Überstreifen des Kondoms wirkt in ihrem Fall offenbar wie ein negativer Trigger. Positive Trigger gibt es auch, so etwa eine sexuell attraktive Frau oder eine anregende Phantasie.

Um hier etwas zum positiven zu verändern, müssten Sie also aus dem negativen Trigger einem positiven machen und das ist manchmal nicht so einfach.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 4. März 2008 23:53

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

hallo!

ich bin zur zeit 18 jahre alt, habe meine ersten samenerguss auch relativ spät bekommen (mit ende 16). Eine andere sache ist das ich ziemlich oft mastrubiere, aber das problem was ich jetzt eigentlich habe ist das ich meiner meinung nach viel zu schnell eine erregierten penis bekomme, manchmal reichen sanfte streicheleinheiten eines mädchens, oder gar die leichten vibrationen in bus, ich glaube nicht dass das normal ist, aber ich weiß auch nicht was man dagegen tuen kann. Eine information die vllt weiterhelfen könnte ist das ich beschnitten bin (seitdem meinem 1 lebensjahr).

 

Liebe Grüße!

 

 

 

Hallo ...,

zumindest ist es nicht ungewöhnlich, dass junge Männer in Ihrem Alter sexuell sehr schnell erregt werden können.

Aber keine Sorge, im Altern lässt das nach und dann haben Sie vielleicht die umgekehrte Sorge, dass es Ihnen zu lange dauert, bis Sie eine Erektion bekommen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 25. Januar 2008 19:36

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Potenzstörungen!

 

Hallo Beraterteam!

Ich (16 Jahre alter Jugendlicher Mann) schlafe regelmäßig mit meiner Freundin aber habe in letzter Zeit ein Problem.

Mein Penis wird nicht mehr richtig hart... seit 5 Tagen habe ich dieses Problem und ich hatte es sonst noch nie.

Mein Penis wird zwar steif, aber nicht so, dass ich ihn in die Vagina einführen kann. Oder er wird kurz hart aber nach dem einschieben in die Vagina sofort wieder weich und ich kann deshalb nicht mit ihr schlafen, obwohl ich erregt bin...

Woran liegt das? Und wie kann ich es ändern? Ich muss mich langsam vor meiner freundin schämen und habe angst was mit ihr zu machen deshalb.

Bitte helfen sie mir!

Danke,

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

erst einmal liegt das daran, dass der für eine Erektion zuständige körperliche Mechanismus, der notwendigen Unterbrechung des Blutrückflusses aus dem Penis, nicht zustande kommt oder nicht stabil bleibt.

So kann sich das Blut im Penis nicht stauen und folglich auch keine Erektion stattfinden oder eine bestehende Erektion geht wieder zurück.

Erregung allein reicht nicht. Wenn Sie mit Ihrer Mutter streiten, sind Sie ja auch erregt, bekommen aber normalerweise dabei keine Erektion.

Für eine Erektion braucht es eben die richtige Erregung. Und die ist bei Ihnen offenbar nicht da oder recht instabil.

Um eine Erektion zu bekommen oder zu halten, müssen also die Rahmenbedingungen stimmen, die aber bei Ihnen momentan nicht da sind. Warum das bei Ihnen während einer sexuellen Begegnung mit Ihrer Freundin so ist, kann ich nicht wissen, denn ich bin ja leider nicht der liebe Gott, der in die deutschen Schlafzimmer und Besenkammern gucken kann. Wenn es doch so wäre, wäre ich Millionär, denn die Leute würden bei mir Schlange stehen, um zu wissen, was sich gerade in dieser oder jenen Gegend ereignet.

 

Bei Ihnen und Ihrer Freundin könnte das zum Beispiel sein, dass Ihre Freundin gar keine Lust auf Sex hat und sie das auch ausstrahlt und Sie als feinfühliger jugendlicher Frauenversteher, sich das auch gleich zu Herzen nehmen und nicht wie ein Vergewaltiger agieren.

Das ist aber nur eine von Hunderten denkbaren Gründen. Wenn Sie aufmerksam sind, dann werden Sie die Gründe die bei ihnen beiden vorrangig sind, sicher herausbekommen.

Notieren Sie sich einfach mal Ihre Träume, die sie kurz vor und nach einer intimen Begegnung haben. Da steht dann eigentlich fast immer alles drin.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 31. Dezember 2007 10:30

An: info@maennerberatung.de

Betreff: ständige nächtliche Erektion

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

 

ich habe seid ca. 2 Jahren ein anstregendes Problem und bisher noch keine Antwort gefunden. Ich wache im Durchschnitt 1-3 mal fast jede Nacht mit einer starken Erektion auf, ohne das ich erregt bis. Diese geht nur langsam wieder zurück. Meistens muss ich aufstehen und irgend etwas machen, damit sie zurück geht.

Oft muss ich auch urinieren und danach wird es besser.

 

Sonst habe ich an sich keine Probleme mit dem Sex, da bisher alles funktioniert. Ist halt die Frage ob es physisch oder psychisch ist.

 

Vielleicht haben Sie einen Rat oder Hinweis, was die Ursache sein könnte...

 

Herzlichen Gruß

 

 

...

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

eine interessante Frage.

 

Mögliche körperliche Gründe lassen Sie vielleicht mal bei einem Urologen abklären.

 

Auf der psychischen Ebene, denke ich, deutet Ihr mehrmalige Aufwachen in der Nacht auf die Problematik einer unerledigten Situation hin (vergleiche Frederick S. Perls; Paul Goodman; Ralph F. Hefferline: “Gestalttherapie. Grundlagen“, dtv, 1979239 ff.)

Dass Sie bei Ihrem Aufwachen eine Erektion feststellen, muss nicht unbedingt mit dem Aufwachen in Zusammenhang stehen, denn während des Schlafes haben Männer oft eine Erektion, ohne dass sie deswegen davon aufwachen müssen.

Die Frage ist als nicht, warum Sie während des Schlafes eine Erektion bekommen, sondern, warum Sie so oft aufwachen.

 

Dem können Sie nachgehen und in Ihrem Leben geeignete Veränderungen vornehmen, so dass Sie zukünftig wieder durchschlafen können.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 17. Dezember 2007 17:20

An: info@maennerberatung.de

Betreff: großes problem

 

Hallo!

Ich habe folgendes problem und wollte wissen, ob Sie mir unentgeltlich weiterhelfen könnten!?!

Zu meiner person:

Ich bin 17 jahre alt und mache eine ausbildung!

ich habe schon seit langer zeit dieses problem, mir aber noch nie getraut, darüber zu reden!

mien penis errektiert aus völlig unerfindlichen gründen! und das sehr oft...zu jeder tages- und nachtzeit. ca. 6 mal am tag!

es ist grausam...ich weiß nicht was ich machen soll...schäme mich natürlich dafür.

können Sie mir weiterhelfen?

liegt es an meiner psyche?

lg

 

 

 

 

Hallo ...,

 

ich vermute mal, dass bei Ihnen eine psychische Übererregung vorliegt. Rein körperliche Gründe könnten es vielleicht auch sein, diese könnten Sie bei einem Urologen abklären lassen.

Falls es aber wie von mir vermutet, eine psychisch ausgelöste Erregung ist, dann könnten Sie eine dafür kompetente Fachkraft konsultieren. Vielleicht kann ich Ihnen da mit einem Vorschlag weiterhelfen. In welcher Gegend wohnen Sie denn?

Abzuklären wäre sicher noch, in wie weit Sie Ihrem sexuellen Bedürfnis, dass sich womöglich in den häufigen Erektionen zeigt, nachkommen. Wenn Sie da völlig abstinent sein würden, dann würde es mich nicht wundern, wenn Sie in Ihrem Sturm- und Drang-Alter, die geschilderten und Ihnen peinlichen Erektionen bekommen.

In einem solchen Fall würde ich Ihnen empfehlen, öfter mal zu masturbieren oder so sich die Gelegenheit ergibt, mit einem sympathischen Mädchen in ihrem Alter (oder älter) sexuelle Liebeleien zu praktizieren.

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ....

Gesendet: Montag, 10. Dezember 2007 15:15

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Errektionsprobleme

 

Guten Tag Herr Thiel,

ich wollte fragen ob sie mir bei meinem Problem weiterhelfen können.?

Ich bin 19 Jahre alt, seit längerem habe ich das Problem, dass ich bei One Night Stands keine Erektion mehr bekomme.

Vor einem halben Jahr hatte ich eine acht Monate lange Beziehung. Am Anfang hatte ich die selben Probleme. Nach einer Zeit ist es aber wieder ohne Probleme gegangen. Ich weiß also, dass es funktionieren müsste. :-)

Ich habe auch festgestellt, dass ich dieses Problem im betrunkenen Zustand nicht habe. Glaube deswegen, dass in meinem Kopf irgendeine Blockade ist. Würde gerne wissen, welche Gründe das haben kann?

Mit freundlich Grüßen

 

 

 

Hallo ... ,

der Grund liegt ganz einfach darin, dass Sie nicht in eine sexuelle Stimmung kommen, bei der eine Erektion eintritt. Stellen Sie sich vor, Sie wären Teilnehmer einer Talkssendung im Fernsehen und neben Ihnen säße eine attraktive Frau. Da bekommen Sie wahrscheinlich auch keine Erektion, obwohl man das vermuten könnte.

Die Situation muss also so sein, dass sie auch sexuell stimuliert. Das scheint bei Ihren intimen Treffen mit Frauen nicht so  zu sein. Vielleicht haben Sie zuviel Angst, vielleicht senden die Frauen aber auch ständig Nein-Signale aus und dann wäre es bei einem nicht gestörten Mann sicher auch so, dass dieser sexuell nicht erregt wird.

Vielleicht sprechen Sie beim nächsten Mal mit der Frau und sagen ihr, dass Sie derzeit nur im betrunkenen Zustand eine Erektion bekommen und ob sie etwas dagegen hat, wenn Sie sich vorher ein wenig betrinken.

 

 

Viel Spaß beim Ausprobieren

 

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 9. Dezember 2007 12:56

An: info@maennerberatung.de

Betreff: verliebtes Paar ABER schlaffen Penis!

Wichtigkeit: Hoch

 

Guten Tag Herr Thiel,

zuerst Hut ab; und mein Kompliment für die mutige Seite + Ihre Bereitschaft, anderen Menschen durch das offene Ansprechen; dieses etwas tabuisierten Thema helfen zu wollen!

Heute bitte ich Sie auch um Rat und würde mich über eine "baldige" Antwort, die mir/uns vielleicht hilft, sehr freuen.

Zu mir: ich bin 42, Mutter und geschieden, Habe gute sexual Erfahrung erfahren und kann als offener und neugieriger Mensch den Liebesakt gut und gerne geniessen: ich komme gerne und oft, wenn ich den richtigen Mensch auf meiner Seite habe, dem ich emotional vebunden fühle. Ich habe durch die Trennung genug Therapie hinter mir und kenne viele ihrer Grundprinzipien; und Mythen ;-) ganz gut!

Ich bin z.Z. glücklich verliebt und er auch: Er ist 43 und hat ebenfalls genug Erfahrung;. Er ist ein kommunikativer und offener Mensch ... die Chemie stimmt TOTAL UND: wir fühlen uns sehr von einander angezogen... Beste Prämisse dachte ich für guten Sex!

Trotzdem klappt es im Liebesakt nicht so, wie ich es sonst kannte: obwohl er grosse Lust auf mich hat (+umgekehrt), erschlafft sein Penis schnell... er bemüht sich SEHR, ihn funktionieren zu lassen... aber der arme schlafft ab. Da er (mein Freund) sehr sportlich ist hat er ausdauer und probiert einiges mit mir, Stellungen etc. ..Am Ende komme ich ..aber er nicht... BEI MIR entsteht folgendes Problem dann: da ich ihn liebe, möchte ich ihn auch gerne beglücken ...aber wenn ich den schlaffen Penis sehe/fühle, der sich trotz streicheln, berühren, "küssen"....etc. sich nicht mehr regt, so bin ich sehr verlegen... werde unsicher und habe dann ANGST, dass ich für den Freund nicht GUT GENUG gewesen zu sein. Ich weiss, weil ich wenig spüre im Vaginalbereich nicht ENG genug" zu sein. In der Tat ist mein Freund sehr zärtlich und einfühlsam aber auch ein schlanker Mann sowie sein Penis auch. Ich bin sehr verliebt aber im genitalbereich bin ich eher breit;schätze ich mal... mit korpulentere Männer/Penis spürte ich immer mehr und die Männer mich auch...

Haben Sie eine IDEE, oder einen Rat, wie man unser eng-breit; oder schlappen Penis Thema lösen könnten? ICH MÖCHTE SOOO GERNE, dass mein Freund mit mir SPASS hat und viel Sexualität geniesst! UND: ich möchte mich nicht schlecht und nicht gut genug; fühlen, weil er "abschlappt"..ich beziehe es dann immer auf mich und habe Angst, irgendwann VERLASSEN zu werden, wenn er in mir nicht eine ERFÜLLTE SEXUALITÄT erlebt..

Ob Sie mir/uns Mut machen könnten?

Dankeschöne und Ihnen alles Gute

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

ich würde Ihnen da gerne Mut machen, nur weiß ich nicht so genau wie ich das tun könnte.

 

Es kann einfach sein, dass sie beide sexuell nicht so gut zusammenpassen, wie Sie sich das wünschen. Das gibt es ja auch in anderen Lebensbereichen, dass man jemanden sehr interessant findet, aber mit diesem Menschen kein gutes Zusammenleben funktioniert, weil einfach die Chemie in diesem speziellen Gebiet nicht stimmt.

Oder man passt mit einem Menschen im Zusammenleben sehr gut zusammen, aber er oder sie ist finanziell impotent, das heißt, hat einen schlecht bezahlten Job oder wurstelt als Freiberufler so vor sich hin, ohne dass Geld bei ihm oder ihr reinkäme.

 

Ich glaube es übrigens nicht ganz, dass Ihr Partner große Lust auf Sie hat, jedenfalls dann nicht mehr, wenn es ernst wird, bzw. wenn sein Schwanz gefragt ist. Spätestens in diesem Moment ist bei ihm offensichtlich seine sexuelle Lust dahin, denn sonst würde ja sein Penis nicht schlaff bleiben. Woran das liegen mag, da kann es Tausend Gründe geben. vielleicht ist ihm Ihre Scheide zu weit, vielleicht hat er Versagensängste, vielleicht setzt er sich unter Stress, vielleicht Angst vor einer Schwangerschaft oder oder oder.

Wenn es sexuell nicht wie gewünscht klappt, heißt das nicht, dass Ihr Freund Sie nicht mag. Er mag Sie ganz sicher, aber das führt nicht automatisch dazu, dass sich bei einer intimen Begegnung auch ein steifer Schwanz einstellt. Dies gilt um so mehr, um so mehr Mann und Frau sich "anstrengen". Bei einem Marathonlauf ist Anstrengung genau das richtige, aber nicht beim Sex. Hier geht es um Spiel, Aggression und Hingabe.

 

Vielleicht bitten Sie ihn, ob er die Symptomatik seiner ausbleibender Erektion - vorerst für sich allein - mal bei einem guten Sexualtherapeuten abklärt.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Sonntag, 18. November 2007 06:57

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektile Dysfunktion

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich bin 58 Jahre ,verwitwet seit 4 Jahren und lebe seit knapp 3 Jahren mit meiner jetzigen Partnerin ,nicht in einer Wohnung , sondern in getrennten Wohnungen ,zusammen. In den ersten 3 Monaten unserer Beziehung klappte es im sexuellem Bereich wunderbar und wir glaubten das Non plus Ultra unseres Lebens gefunden zu haben. Doch nach kränkendenden Konflikten, hat sich bei mir eine Angst vor dem eindringen in die Vagina entwickelt ,die trotz Viagra, sich immer mehr aufschaukelt. Ist mein Glied auch vor .der Annäherung steif , so fällt doch blitzschnell ,vor dem eindringen ,unter panischer Angst und plötzlich einsetzendem gewaltigem Herzrasen,der Penis in sich zusammen.Meine Partnerin vermeidet es immer mehr mich zu berühren und glaubt sie wäre nicht attraktiv genug, was ja nicht stimmt. Wir stehen so vor einer Zereißprobe, die Beziehung steht auf dem Spiel. Ich weiß,das dies ein gemeinsames Problem ist ,meine Partnerin ist aber nicht bereit mitzuwirken, weil sie ja funktioniert. Wie werde ich die Angst wieder los und das Herzrasen? Es ist eine Angst vor dem Versagen ,aber die Angst vor Kränkungen und Beleidigungen vor Vorhaltungen usw. was meisstens nicht real ist, hat schon irreale Ausmaße angenommen.

Ich bitte Sie in dieser fast aussichtslosen Situation um Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

wenn Ihre Partnerin an der Beziehung interessiert sein sollte, dann dürfte eine Paarberatung genau das richtige für sie beide sein.

Adressen finden Sie u.a. auf www.dgsf.org

Wenn Ihre Partnerin aber nichts verändern will, dann ist es vielleicht für Sie Zeit, etwas zu verändern und sich von ihr zu trennen. Dann hört auch das Herzrasen auf.

Es ist also überhaupt nicht aussichtslos.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 4. November 2007 21:14

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ungewöhnliche Anfrage

 

Sehr geehrter Herr (ich nehme mal an, dass hier keine Damen in der Beratung tätig sind)

Ich schreibe meine Diplomarbeit über einen bekannten Künstler, welcher in seinen Selbst-Darstellungen oft mit einem erigierten Penis dargestellt ist.

Nun würde mich brennend interessieren, wieviel Zeit seines Lebens ein Mann durchschnittlich einen erigierten Penis hat. Gibt es da konkrete Zahlen?

Ist die Fähigkeit zur Erektion altersabhängig? Kann sie durch Krankheit abnehmen? Was passiert eigentlich im Kopf, wenn sich eine Erektion anbahnt und wie ist es, wenn diese im Gang ist?

Herzlichen Danke für Ihre Mühe,

mit freundlichen Grüßen,

...

 

 

 

 

 

Hallo Frau ... ,

ich finde Ihre Anfrage gar nicht ungewöhnlich. In frühen Kulturen stand der erigierte Penis des Mannes (Phallus) im Blickpunkt der Gesellschaft. Heute ist er weitestgehend sublimiert worden oder ins unbewusst militaristische verdrängt, wo schießwütige (Ehe) Männer ihre verdrängte und gesellschaftlich und individuell abgewertete sexuelle Potenz über Handfeuerwaffen, Maschinenpistolen und Atomraketen mit fatalen Folgen ausagieren. 

 

Unsere Gesellschaft braucht heute Künstler, die den Mut haben, das kollektive Tabu gelegentlich zu durchbrechen, weil die "normalen" Männer und Frauen, durch die verinnerlichte verlogene Sexualmoral, es gerade noch bei abgedunkelten Licht zu einer wöchentlichen sexuellen Pflichtübung schaffen, bei der der Mann sich abmüht, grad so als ob er mit einem Presslufthammer arbeiten müsste und die Frau pflichtbewusst und duldsam ihren Körper für diese monotone und anstrengende Prozedur zur Verfügung stellt.

 

 

 

Zu Ihrer Frage.

Es gibt Männer, die eine Dauererektion haben - sogenannter Priapismus. Es gibt andererseits Männer, die haben nie eine Erektion - sogenannte Impotenz.

Dazwischen ist alles möglich. Halbwegs verlässliche Zahlen über die Zeitanteile, in denen Männer eine Erektion haben, liegen mir nicht vor und wären sicher auch nur schwer zu erheben.

Mit dem Alter lassen natürlich die Körperfunktionen nach, die Erektionen eines ältern Mannes sind im statistischen Mittel nicht mehr so stark und stabil wie die eines jüngeren Mannes.

Krankheiten schwächen die allgemeinen Körperfunktionen, von daher ist klar, dass davon auch die Erektionsfähigkeit betroffen ist. Der Körper versorgt erst einmal - so gut es eben geht - alle überlebenswichtigen Funktionen, die Erektion ist für den Körper nicht wichtig und im übrigen hat der Mann natürlich auch kein sexuelles Verlangen, wenn er eine Lungenentzündung hat.

 

Was sich beim Mann im Kopf abspielt, wenn er eine Erektion bekommt, kann sehr unterschiedlich sein. Im Gehirn werden entweder Phantasien aktiviert oder die Wahrnehmung realer sexuell stimulierende Situationen führt zur sich entwickelnden Erektion. Über positive Verstärkungen (Rückkopplungen) können bestimmte Situationen oder der Anblick von Körper oder Körperteilen, beispielsweise der Frau, als Signalgeber für eine sich in Gang setzende Erektion fungieren. Negative Verstärkungen (Rückkopplungen) bewirken genau das Gegenteil, ein abfälliges Wort der Partnerin, Kindergeschrei aus dem Nachbarzimmer oder die alte Mutter die mit im Hause lebt und in der Küche zu wirtschaften beginnt, können so zu einem abrupten Ende der sexuellen Erregung und damit der Erektion führen.

Hat sich eine Erektion entwickelt, kann diese relativ lange stabil sein, wenn die Rahmenbedingungen das ermöglichen. Ein "guter Liebhaber" kann so sehr lange seine Partnerin und damit auch sich selbst (positive Rückkopplung) mit seinen erigierten Penis sexuell stimulieren. Wie lange er und sie das dann machen, ist Geschmackssache. Irgendwann dürfte es dann doch langweilig werden und im übrigen meldet der Körper früher oder später auch andere Bedürfnisse an, wie etwa Essen, Trinken, Schlafen und Ausscheidung.

Ein Mann der um seine sexuelle Liebesfähigkeit weiß, muss sich nicht dauern angstvoll auf seinen Penis fixieren, so wie ein guter Autofahrer ja auch nicht dauernd überlegt, wie und wann er die Gangschaltung, die Bremse und das Gaspedal bedient.

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Sonntag, 4. November 2007 23:49

An: info@maennerberatung.de

Betreff: <kein Betreff>

 

Hallo,

mein Mann und ich wir haben ein, wie ich find erfülltes Sexleben.

Als einziges Problem hat sich heraus kristallisiert, dass er leider nicht mehrmals hintereinander einen steifen Penis bekommt.

Wir haben auch schon miteinander darüber geredet, und es liegt nicht daran, dass ich nicht attraktiv genug bin oder ich ihn nicht genug stimuliere.

Er kann sich es daher auch nicht erklären.

Wir wollen eigentlich nur wissen, ob es Möglichkeiten gibt die "Leistungsfähigkeit" zu steigern.

Vielen Dank für ihre Antwort

...

 

 

 

 

 

Hallo Frau ... ,

 

 

Möglichkeiten für eine Stärkung der männlichen Potenz gibt es oft.

 

Wenn Sie mögen, vereinbaren sie beide mit mir einen Termin zu einer Einzel- oder Paarberatung, da können wir den für sie beide passenden Weg ausloten.

 

Sie können sich aber auch bei einem anderen guten Berater oder Therapeuten unterstützen lassen. 

 

 

Vielleicht reicht ihnen beiden aber auch schon ein gutes Buch zu dem Thema. Vielleicht dieses:

 

"Potent werden - Das Handbuch für Männer"

Walter Hollstein

Verlag Hans Huber, ISBN 3-456-83534-5

 

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 8. Oktober 2007 16:00

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektion bei meinem Freund!

 

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich bin mit meinem Freund (er ist 32 Jahre) seit 4 Monaten zusammen.

Wir lieben uns beide sehr und wir passen auch wunderbar zusammen von unseren Interessen und Charakteren.

Nur leider passt es gar nicht im Bett, wenn es dazu kommt das wir miteinander schlafen wollen dann bekommt er keine "dauerhafte" Erektion. Wir haben schon so einiges probiert, auch die Levitra 10mg Tablette hat er letztens genommen, jedoch leider ohne Erfolg. Das heisst er hatte einen "halb" steifen Penis, was uns auch nicht wirklich viel geholfen hat.

Er schafft es zwar schon das er eine Erektion bekommt, aber das Problem ist das er diese nicht lange halten kann, auch wenn wir nachhelfen, reicht das leider nicht aus.

Mein Problem ist das ich mir nun Gedanken machen das es an mir liegt, er mich also nicht sexuell attraktiv findet, da ja selbst das Medikament nicht die entsprechende Wirkung zeigte....

Auch meinte er das er in seinen früheren Beziehungen nicht wirklich Probleme hatte, das erst seit wir zusammen sind das so ist.

Wir kennen uns schon sehr lange, er weiss daher auch sehr viel über mich und meine damaligen "Männergeschichten" kann es vielleicht auch sein das er damit Probleme hat!?

Wie gesagt am meisten bin ich wirklich davon irritiert das die Pille nicht die versprochene Wirkung gezeigt hatte.....

Sie sind ja Fachmann auf diesem Gebiet, passiert das öfters das es trotz der Einnahme nicht funktioniert!?

Denken Sie es liegt an einem körperlichen oder an einem psychischem Problem!? Das zu wissen würde uns schon sehr viel weiter helfen.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

 

 

 

 

 

Hallo Frau ... ,

solche Pillen sind wie Krückstöcke, mann kann damit bestenfalls humpeln, aber nicht laufen.

 

Ich gehe in solche Fällen, wie den von Ihnen geschilderten immer davon aus, dass es sich um ein Ergebnis der Interaktion zwischen den beiden Partnern handelt, dass natürlich auch von von außen kommenden Bedingungen gesteuert wird.

Was das genaue Thema bei Ihnen beiden ist, kann ich natürlich so nicht wissen, geschweige denn mittels E-Mail nachhaltig auflösen.

Im übrigen kennen sie sich erst seit kurzer Zeit und wie der Volksmund sagt - Gut Ding will Weile haben - lassen sie sich beide einfach Zeit, um sich miteinander vertraut zu machen, dann kann auch zusammenkommen, was zusammengehört oder sich trennen, was nicht zusammenkommen will.

 

Gegebenenfalls nehmen Sie und Ihr Freund da mal persönliche Beratung bei einem kompetenten Berater/Therapeuten in Anspruch. Wenn sie in Berlin wohnen, können sie da auch gerne zu mir kommen.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 25. Juli 2007 20:12

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Sexualitäts-Problem (Frage)

 

Hallo Männerberatungs-Team,

Ich habe eine Frage zur Sexualität, die mich seit langem beschäftigt.

Ich bin 19 Jahre alt und seit fast 8 Monaten in einer festen Beziehung und sehr, sehr glücklich damit. Alles läuft gut, nur im Bett fühlt es sich nicht so toll an, die alte Leier, ich komme zu früh und sie deshalb gar nicht. Bis jetzt hatte ich eine Methode damit umzugehen (da sie auch sehr verständnisvoll ist), aber jetzt funktioniert das nicht mehr. Ich bin beim ersten mal seeeehr früh gekommen (unter 10 Stöße), konnte dann aber weitermachen und hielt fast so lange durch wie ich wollte (was sie dann auch zum Orgasmus brachte). Aus irgendeinem Grund funktioniert das jetzt aber nicht mehr, also möchte ich noch einmal auf das Ausgangsproblem eingehen, das "zu früh" beim ersten Orgasmus.

Ich habe einen relativ großen Penis (erigiert ca. 20cm) und sie ist fast einen Kopf kleiner als ich und anatomisch eben auch so eingerichtet, dass es für mich sehr eng ist.

Mein Penis wird außerdem sehr hart und steht leicht nach oben und nicht im 90° Winkel und ein bischen weicher, wie ich es bei meinen Freunden beobachtet habe. Ist das normal?

Außerdem versuche ich meinen PC Muskel (Damm) durch an- und entspannen zu trainiere, hilft mir das bei meinem Problem oder ist das sogar Kontraproduktiv?

Wie kriege ich außerdem meinen Penis dazu wieder durchgehend stehen zu bleiben, auch nach dem ersten Orgasmus? Und hilft mir häufiges Onanieren oder sollte ich das eher selten tun?

Ich liebe meine Freundin sehr und dass sie so verständnisvoll ist, macht es für mich nicht viel leichter, da es mir so noch viel mehr Leid tut, dass ich sie nicht so befriedigen kann, wie ich das gerne tun würde!

Herkömmliche Techniken wie "Stop-Start-Methode" kenne ich bereits, sie funktionieren bei mir allerdings nicht, da unter 10 Stößen, einfach zu kurz zum stoppen und wieder starten ist!

Auch die Squeeze Methode bringt nichts, weil wenn ich ihn nach 5 Stößen wieder rausziehe um zu squeezen verliert sie natürlich schnell die Lust. Können sie mir vielleicht helfen? Gibt es eine Art "Training" oder noch andere Methoden, die ich im Internet nicht gefunden habe? Einen Geheimtipp älterer Männer? Oder ist das einfach angeboren und ich muss damit irgendwie leben?

Bitte um Hilfe und Antwort

Vielen, vielen Dank im Vorraus!

 

...

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

Sie praktizieren offenbar eine Stellung, bei der die Frau in der untergeordneten Position ist, so z.B. bei der sogenannten Missionarsstellung (Frau liegt unten, Mann oben).

Probieren Sie doch mal aus, dass sich Ihre Freundin in der oberen Position befindet (sogenanntes Reiten auf dem heiligen Georg).

 

Ihre Partnerin hat in dieser dominanten Stellung mehr Sicherheit und kann besser das Wie und das Tempo bestimmen

Sie können umgekehrt mal die aktive Rolle verlassen und stehen nicht so unter Leistungsdruck, Ihre Partnerin zum Orgasmus zu bringen, da sie nun zu einem Großteil selbst für ihren Orgasmus verantwortlich werden kann.

 

Stehen bleiben muss Ihr Penis nicht die ganze Zeit, in der sie beide miteinander beschäftigt sind, auch wenn Frauen nicht selten eine solche Erwartung haben, da sie meinen ein erschlaffter Penis wäre Ausdruck mangelnden Interesse des Mannes an ihrer Person. 

Aber der Penis ist nun mal kein Baseballschläger wie ihn Skinheads als Phallusersatz und Prügelstab gerne mit sich herumtragen, sondern ein sensibler männlicher Körperteil, der sich wie eine Katze nicht aber wie ein Hund verhält. 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 18. April 2007 21:48

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Männerberatung/Erektion

 

Hallo Herr Thiel,

ich habe ihre Seite mit großem Interesse und viel Vergnügen gelesen. Ihre Art zu schreiben finde ich sehr humorvoll und einige Male musste ich sehr laut lachen.

Aber nun zur Sache. Ich schreibe ihnen wegen folgenden Problems:

Ich bin 33 Jahre alt und habe seit 6 Wochen eine neue Freundin. Ich fühle mich geradezu im 7. Himmel, denn ich glaube, nun endlich die Partnerin gefunden zu haben, mit der ich eine Familie gründen und mit der ich dauerhaft zusammen bleiben möchte. Es ist auch alles ganz wunderbar, der einzige Wermutstropfen ist nur, dass ich bei den bisherigen „Beischlafbemühungen“ keine Erektion bekommen habe. Ich bin zwar ein geduldiger Mensch, habe aber dennoch große Angst, dass das Ganze nicht ins Lot kommt und sie sich deswegen von mir trennen wird.

Glücklicherweise konnte ich offen mit ihr reden (fand sie gut), habe sofort einen Termin bei meinem Hausarzt gemacht, der mich postwendend an einen Urologen überwies. Der Termin steht noch aus (unglaublich, welche lange Wartezeiten man dort in Kauf nehmen muss, ich war erstaunt), einerseits weiß ich aber nicht, ob das Ganze etwas bringt, zum anderen belastet mich das Problem sehr (meine Freundin angeblich weniger, aber ich kann nicht einschätzen, inwieweit das stimmt), so dass ich mich an Sie wenden möchte.

Die Sache belastet mich auch insofern, als ich seit den misslungenen Versuchen ein Kopfkino laufen habe, dass mich im Alltag, z.B. auf der Arbeit, sehr anstrengt. Ich habe mir diverse Erklärungsversuche zurechtgesponnen und würde gerne wissen, was Sie davon halten:

1. In den letzten Monaten hatte ich beruflich eine sehr schwere Phase. Selbstbefriedigung - seit 20 Jahren sonst an der Tagesordnung, es sei denn, ich hatte gerade eine Partnerin, mit der ich häufig Sex hatte - habe ich während dieser Zeit komplett eingestellt. Kann es sein, dass ich aus der Übung gekommen bin?

2. Meine Sexualität war nie frei von Komplikationen. Ich hatte erst sehr spät eine richtige Freundin (mit 22), da hat es aber wegen meiner in der Kindheit nicht behandelten Phimose nicht geklappt. Ich wusste schon vorher, dass GV so nicht funktionieren kann, Selbstbefriedigung war aber kein Problem und ich habe das Problem einfach ausgesessen. Ich habe mich dann während dieser Beziehung operieren lassen, alles war schließlich OK, doch vor dem ersten GV hat sie Schluss gemacht - vielleicht kam ihr das Ganze zu seltsam vor, sie war sehr konservativ. Das Ganze hat mich in ein tiefes Loch fallen lassen, ich war sehr verliebt und hatte mich nach meinem ersten Sex gesehnt, und dann das. Ich habe ein halbes Jahr gebraucht, um darüber hinweg zu kommen, das volle Programm: Totale Abschottung, grübeln, trinken... habe ein komplettes Semester an der Uni sausen lassen. Die nächste Freundin hatte ich ein halbes Jahr später, aber auch da war es problematisch: Penetration funkionierte, aber immer vorzeitige Ejakulation. Nach einem Jahr wars dann vorbei von ihrer Seite, ohne dass wir jemals für beide Seiten befriedigenden Sex gehabt hätten. Ein Jahr später hatte ich die nächste Freundin, die Beziehung hielt ein halbes Jahr. Anfangs hatte ich große Probleme, eine Erektion zu bekommen. Sie aber war sehr erfahren (4 Jahre älter als ich) und vom einen Tag auf den anderen war das Problem behoben. Die Trennung hatte mit Sex nichts zu tun, im Gegenteil, sie sagte, dass sie in diesem Punkt sehr zufrieden war, mir war es teilweise zu viel des Guten. Schließlich hatte ich bis Frühjahr 2006 eine längere Beziehung, in der Sex von mir aus aber nur am Anfang eine Rolle spielte. Zuletzt hatten wir gar keinen Sex mehr, davor ca. einmal im Vierteljahr, aber es „funktionierte“. Sie hat das sehr belastet und das war sicher auch einer der Gründe, sich von mir zu trennen. Die Trennung war schließlich eine Erlösung für beide. Können Sie sich vorstellen, dass ich aufgrund meiner seltsamen Sexbiografie gehemmt bin, mich auf eine neue Partnerin einzulassen, und deshalb versage?

3. Ich habe in der kurzen Zeit mit meiner neuen Freundin festgestellt, dass wir offensichtlich unterschiedliche Auffassungen vom Sex haben. Oder auch ähnliche, je nachdem, wie man es sieht. Ich habe bei ihnen vom „reaktiven Typ“ gelesen, vielleicht bin ich auch einer. Sie ist es auf jeden Fall. Sie hatte schon sehr viele Bettgenossen und, wie sie erzählte, lief es immer nach folgenden Schema ab: Er war heiß auf sie, dann wurde geknutscht, er bekam ne Latte und dann gings zur Sache. Das erwartet sie – glaube ich – auch von mir, den tollen Hecht, der immer kann. Bei mir funktioniert das aber nicht. Allein vom Knutschen bekomme ich keine Erektion. Es gehört etwas mehr dazu: Musik, Kerzenlicht, sich vorbehaltlos hingeben zu können usw. Sie will aber z.B., dass das Licht aus ist, man also nichts sehen kann. Das gibt mir aber nichts. Ich möchte sie dabei sehen können - was das Ganze mit ihr macht, sie berühren an verschiedenen Stellen. Ich habe aber den Eindruck, dass sie e

in Problem mit ihrem Körper hat und sich deshalb nicht richtig zeigen will und gehemmt ist. Orale Stimulation (also ich bei ihr) mag sie gar nicht, was schade ist, weil es mich sehr erregt. Kann es sein, dass wir zwar sonst perfekt zueinander passen, im Bett aber nicht? Gibt es dafür eine Lösung?

4. Ich bin sehr, sehr verliebt und glaube, meine Traumfrau gefunden zu haben. Ich habe panische Angst davor, einen Fehler zu machen und sie zu verlieren. Das könnte natürlich auch ein Grund sein, warum ich im Bett keine Erektion bekomme.

Ich hoffe auf einen hilfreichen Rat und habe auch kein Problem damit, Geld zu überweisen, damit sie mir weiterhelfen. Senden Sie mir einfach ihre Kontoverbindung...

--

 

 

 

 

 

 

Hallo Herr ...,

 

kein Wunder, dass Sie bei dem Urologen so lange auf einen Termin warten mussten. Dieser ist ja in die staatlich-kapitalistische Krankheitsindustrie eingebunden und da heißt es denn, so wie zu Zeiten des real existierenden Sozialismus, sich als Klient damit zufrieden zu geben, was einem das dirigistische System gerade so zu geben bereit ist. Wer sich dem nicht aussetzen will, vermeidet überflüssige Gänge zu Urologen und anderen staatsgebundenen Menschen und entlastet damit gleichzeitig auch noch die versicherungszahlende Bevölkerung. 

 

 

Sie schreiben:

"Kann es sein, dass wir zwar sonst perfekt zueinander passen, im Bett aber nicht? Gibt es dafür eine Lösung?"

 

1. Ja das kann sein und kommt nicht selten vor.

 

2. Wenn Sie mit Lösung ein Ergebnis meinen, mit dem sie beide zufrieden wären, dann gehe ich davon aus, dass es eine Lösung gibt. Die sähe dann so aus, dass sie beide zuerst einmal überlegen, ob sie eine Lösung (Ergebnis) haben wollen und wenn ja welches Ergebnis sie beide jeweils anstreben. Wenn sie beide das selbe Ergebnis anstreben, dann brauchen sie nur noch den Weg zu finden, der dorthin führt. Dies ist mitunter nicht so leicht. Aber wenn es immer leicht wäre, von A nach B zu kommen, dann wäre das Leben doch etws langweilig.

Die Lösung könnte dann so aussehen, dass sie ein spannendes sexuelles Team wären. Das muss dann nicht so sein, dass man immer in voller Fahrt ist, sondern könnte auch einmal beschaulich sein, grad so, als ob sie an einem schönen Sommertag auf einer Luftmatratze im See treiben ohne viel zu tun.

 

 

Falls Sie meinen, ich könnte Ihnen auf Ihrem Weg in geeigneter Form Unterstützung geben, können Sie mich gerne kontaktieren. Über mögliche Kosten könnten wir uns dann verständigen.

 

Ich wünsch Ihnen eine interessante Zeit.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 17. April 2007 21:18

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektionsprobleme

 

Sehr geehrter Herr Thiel!

Ich habe ein Erektionsproblem und ich hoffe sie können mir helfen.

Ich bin 21 Jahre alt (bald 22) und noch Jungfrau. Dies macht mir eigentlich schon schwer zu schaffen. Es ist nicht so, dass ich schlecht aussehen würde oder keine abbekomme. (Ich habe ein paar kurze Beziehungen hinter mir habe aber nie mit einer Partnerin geschlafen)

Ich hatte bei den letzen 3 Freundinnen die Chance mit ihnen zu schlafen und wollte dies natürlich auch. Doch ich merkte sofort als es zur Sache ging, dass ich keine oder sagen wir fast keine Erektion bekomme. Ich konnte bis jetzt jedesmal die Situation noch beenden bevor dieses Problem augenscheinlich bemerkt wurde.

Seit einen knappen Monat habe ich wieder eine Freundin. Sie ist auch 21 und hatte schon oft Sex. (glaube ich zumindest)

Vor 2 Tagen haben wir im Bett gekuschelt und sie wollte mehr. Ich weigere mich natürlich auch nicht, bis der Punkt kommt an dem ich meinen Penis zeigen müsste und ich schaffe es einfach nicht, eine Erektion zustande zu bringen. Ich habe sie diesmal mit der Hand befriedigt was auch mir Spass gemacht hat. (trotzdem keine großartige Erektion)

Wenn ich masturbiere ist eine Erektion kein Problem. Ich bekomme auch untertags gelegentlich eine und der Morgenständer ist auch nicht zu vergessen. Ich bin mir bewusst, dass dies ein mentales Problem ist. Ich hoffe sie können mir einige Tipps geben wie ich dieses Problem lösen könnte.

Ich hoffe auf eine Antwort.

mfg

.......

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

das Problem löst sich im Laufe der Zeit in der Regel von ganz allein. Aber so lange wollen Sie vielleicht nicht geduldig warten. Was können Sie also in der Zwischenzeit tun?

Die Lösung wäre ganz einfach, in dem Sie nichts erwarten und dazu stehen, wie Ihnen zumute ist. Wenn Sie keinen Hunger haben und mit einer Freundin im Restaurant sitzen, werden Sie auch kein Essen für sich bestellen, sondern nur etwas trinken. Wenn Sie die Freundin dann fragt, wieso Sie nichts essen (keine Erektion haben), dann können Sie ihr ehrlich sagen, weil Sie keinen Hunger (sexuelles Verlangen) haben.

Ihre Freundin wird möglicherweise von ihrer authentischen Haltung enttäuscht sein. Das läge dann daran, dass sie zuviel erwartet hat. Außerdem wird sie vielleicht denken, sie wäre für Sie nicht attraktiv genug oder hätte irgend einen Fehler, denn sonst würden Sie ja - so denkt sie - eine Erektion bekommen. 

Sie könnten daraufhin zu ihr sagen: C est la vie – so ist das Leben und mit der von Ihnen provozierten Irritationen und Enttäuschung Ihrer Partnerin gelassen umgehen. Doch wer kann das schon so einfach.

 

 

 

 

Sie schreiben:

"Ich hatte bei den letzen 3 Freundinnen die Chance mit ihnen zu schlafen und wollte dies natürlich auch."

 

doch mit einer Frau intim zusammen sein zu "wollen", heißt ja nicht auch, sie sexuell zu begehren. Das sexuelle Begehren ist ja keine Angelegenheit der Ratio (Verstand), sondern des Gefühls. Selbst wenn man also vom Verstand her, das eine oder andere will, heißt das noch lange nicht, dass das Gefühl die gleiche Meinung hat oder entwickelt.

Dass sich kein sexuelles Begehren entwickelt, und damit sich beim Mann auch in Form einer Erektion zeigt, kann verschiedene Gründe haben.

1. Die Frau erscheint einem sexuell nicht begehrenswert, dann ist es auch folgerichtig, dass keine Erektion eintritt.

 

2. Die Frau weist das Begehren des Mannes ab. Ein sensibler Mann bemerkt das und ihm vergeht mehr oder weniger schnell das bis dahin vorhandene Begehren (sexuelle Lust). Unsensible Männer können hier dennoch oder sogar erst recht eine Erektion entwickeln, so z.B. beim sadistischen Vergewaltiger, den die Angst seines Opfers und auch dessen die Ablehnung sexuell motiviert.

 

3. Mann und Frau haben prinzipiell sexuelles Interesse aneinander, aber die Angst bei einem der beiden oder bei nur einem Partner wird so groß, dass die sexuelle Erregung davon dominiert und gestoppt wird.

 

4. Es könnte sein, dass Sie ein - psychoanalytisch gesprochen - starkes Über-Ich haben, oder gestalttherapeutisch ausgedrückt, ein Introjekt verinnerlicht haben, das Ihnen - warum auch immer - verbietet, Sex mit einer Frau zu haben. Zu deren möglicher Auflösung kann eine kompetente psychotherapeutische Begleitung hilfreich sein.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 11. April 2007 15:37

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Penis wird nicht mehr richtig steif

 

Hallo,

Ich habe de ein problem.

Seit gut 5 monaten bekomme ich meinen Penis einfach nicht mehr richtig steif. Ich wollte mit meiner Freundin schlafen und er wuchs einfach nicht. Das war mir total peinlich!!

Früher wurde er schon richtig hart wenn sie nackt vor mir lag oder wir schauten uns einen Porno an und jetzt wird er einfach nicht mehr so groß und so fest(hart). er wächst zwar ein wenig aber er bleibt immer noch schlaff.

Können sie mir da bitte weiter helfen? Woran kann das liegen, bin ich krank, wird das wieder werden? ich hatte einmal eine hodentorsion, sollte ich da einmal einen Urologen aufsuchen?

vielen dank im voraus.

Grüsse

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

Sie sind vermutlich nicht krank. Einen Urologen können Sie trotzdem aufsuchen. Dieser kostet Sie nur 10 Euro Praxisgebühr und freut sich sicher darüber, dass er Dank Ihres Besuches von der Krankenkasse gutes Geld für Ihren Besuch bekommt.

Vielleicht haben Sie ja Glück und der Urologe stellt eine Krankheit fest, die er irgendwie heilen kann. Wenn Sie Pech haben, stellt er aber auch nichts fest, was er heilen kann, denn dann haben Sie das Problem, wie nun weiter mit Ihrem Penis, der nicht steif wird.

Dann hilft nur noch Abwarten, bis sich die Sache von allein wieder verbessert - oder wenn Sie nicht so lange warten wollen, möglicherweise auch der Besuch bei einem guten Psychotherapeuten / Sexualtherapeuten.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von:...

Gesendet: Dienstag, 20. Februar 2007 14:25

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Hilfe

 

Vor ca einem Monat ist mein Freund(17) von seinem Hochbett gefallen und hat sich dabei den Hoden eingeklemmt. 3Wochen hatte er dort einen blauen Fleck, doch jetzt ist äußerlich wieder alles in Ordnung. Doch nun ist es so, dass beim Vorspiel sobald ich seinen Penis stimuliere, dieser schlaff wird. wenn ich ihn nicht anfasse, wird er wieder steif. bevor er vom Bett gefallen war, war das noch nicht so. da war sein Penis immer errigiert. Nun befürchten wir, es könnte etwas mit dem Sturz zu tun haben. Es liegt ganz sicher nicht an Nervosität oder ähnlichem.

Ich bitte um eine Antwort

Danke

 

 

 

 

 

Hallo ...,

 

mit dem Sturz vom Hochbett hat das sicher nichts zu tun.

 

Die Sache ist doch logisch klar. Sobald - wie Sie schreiben - Sie den erigierten Penis stimulieren, wird er schlaff. Wenn Sie nicht wollen, dass der steife Penis schlaff wird, dann dürfen Sie ihn nicht stimulieren.

Fassen Sie also den steifen Penis nicht an, dann löst sich das Problem.

 

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 13. Februar 2007 00:34

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Kein Orgasmus beim Sex

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

 

ich schreibe Ihnen, weil ich beim Sex mit meiner Freundin keinen Orgasmus bekomme. Ich brauche diesbezüglich Beratung, vielleicht auch medizinische Hilfe.

Meine Schwierigkeiten damit, beim Geschlechtsverkehr zum Höhepunkt zu kommen, belastet nicht nur mich, sondern, wie Sie sich sicher denken können, auch meine Freundin. Diese Spannung erschwert es uns zunehmend, überhaupt genügend Lustgefühle zu entfalten. Bevor nun unser Liebesleben durch mein Problem gänzlich überlastet wird, möchte ich also fachkundigen Rat einholen.

Ich bin 28 Jahre alt und gesund. Meine Freundin habe ich vor ca. drei Monaten kennengelernt, seit etwa einem Monat sind wir uns auch körperlich nah. Seither haben wir insgesamt sechs Mal versucht, miteinander zu schlafen, leider von meiner Seite ohne den gewünschten Erfolg.

Meine Freundin finde ich ausgesprochen attraktiv -- in stimmungsvollen Situationen erregt sie mich sehr. Sie ist darüber hinaus ungemein liebevoll, und auch in der Art und Weise, wie sie mit (ihrer) Sexualität umgeht, ganz nach meinem Geschmack. Meine Schwierigkeiten sind also nicht durch sie verursacht.

Ebensowenig können meiner Ansicht nach latente körperliche Beschwerden ursächlich sein. Trotz anfänglicher Komplikationen konnte meine Freundin mich verschiedene Male "manuell" befriedigen. Diese Höhepunkte empfand ich überaus intensiv. Auch sonst fühle ich mich kerngesund und ich bin gewissermaßen voll funktionstüchtig -- Selbstbefriedigung natürlich eingeschlossen.

Beim Geschlechtsverkehr komme ich gleichwohl nicht zum Orgasmus, und je länger ich ihn beim Liebesakt herbeisehne, freilich ohne ihm näher zu kommen, desto mehr schwindet meine Lust, d.h. mein Penis erschlafft mit der Zeit zusehends.

Meine Hoffnung ist nichtsdestoweniger, daß -- wie es auch schon beim sogenannten Petting der Fall war -- bloß "der Knoten platzen muß". Mein Problem scheint mir psychischer Natur zu sein.

Dies ist erst mein zweites, ernstes Liebesverhältnis; das erste liegt nunmehr sieben Jahre zurück. In der Zwischenzeit hatte ich zwar eine Liaison, allerdings war die nur von kurzer Dauer -- wir paßten nicht gut zusammen -- und liegt mindestens vier Jahre zurück. Wenigstens bleibt festzuhalten, daß ich bei den beiden Geschlechtsakten zu dieser Zeit zum Höhepunkt kam, wenn auch (sozusagen) unter Zuhilfenahme von Alkohol.

Mit meiner ersten Partnerin hatte ich kein entsprechendes Problem. Allerdings benutzten wir als Verhütungsmittel kein Kondom. Mit meiner jetzigen Freundin verhüten wir auf diese Weise, was meinem Empfinden nach leichte Einbußen in Hinblick auf das Körpergefühl mit sich bringt.

Dieses Defizit hat aber sicherlich -- wenn überhaupt, dann -- nur einen kleinen Anteil an meiner aktuellen Blockade.

Und damit komme ich zurück auf meine mentale Verfassung. Leider habe ich nämlich seit jeher ein eher gehemmtes Verhältnis zu meiner Geschlechtlichkeit, bedingt wohl dadurch, daß ich als Kind mehrfach sexuell mißbraucht wurde, was mir insbesondere in der Phase meines Erwachsenwerdens arg zugesetzt hatte. Inzwischen lebe ich jedoch vergleichsweise befreit von dieser Bürde -- immerhin habe ich "mit Vergnügen" erotische Befriedigung.

Mir scheint es zudem nicht richtig, die schlimmen Erlebnisse meiner Kindheit als alleinigen Grund für meine gegenwärtige Lage anzusehen.

Zumindest ein weiterer Grund dürfte ja meine fortgeschrittene partnerschaftlich-sexuelle Entwöhnung sein.

Ich und meine Freundin (hier kommt der Esel bewußt zuerst) wünschen uns sehnlichst ein erfülltes Liebesleben. Uns beiden ist klar, daß zu einem guten Teil das Wohl und Wehe unserer Partnerschaft davon abhängt, ob wir uns diesen Wunsch erfüllen können. Nur zu gerne würde ich unsere Bindung festigen.

Dessen ungeachtet bin ich guter Dinge, daß es mir möglich ist, mich innerlich soweit zu lösen, daß ich beim Sex zu einem Orgasmus kommen werde. In diesem Punkt verspreche ich mir nun eine gewisse Hilfestellung durch Sie. Ich weiß, daß ich befriedigenden Geschlechtsverkehr haben kann, momentan weiß ich lediglich nicht, wie!? Ich bin selbst einigermaßen erstaunt, wie sich diese Sache zuletzt entwickelt hat, und zwar hatte ich vor dem ersten Sex mit meiner jetzigen Freundin vielmehr gegenteiliges erwartet (vorzeitige Ejakulation bspw.).

Natürlich habe ich bereits mit dem Gedanken gespielt, meine Lust medikamentös zu unterstützen. Bisher habe ich indes von einer solchen Option noch keinen Gebrauch gemacht. Ich verspräche mir davon jedenfalls einerseits das dringend benötigte Erfolgserlebnis, und andererseits quasi eine Art Wegweiser, mit dessen Hilfe ich in Zukunft ganz ohne Hilfsmittel erfüllten Sex haben könnte. Obendrein würde ich damit womöglich dem langwierigen und eventuell demütigenden Weg einer Psychotherapie oder dgl. entgehen.

Vermutlich haben Sie längst Erfahrungen gemacht mit Fällen, die so oder so ähnlich gelagert sind wie der meine. Somit könnten Sie mir hoffentlich erste Ratschläge geben.

Gibt es eine medizinische Bezeichnung für mein Problem (man soll dem Kind ja einen Namen geben)? Sollte ich einen Arzt konsultieren, ggf. welchen? Welches sind die in Frage kommenden Behandlungsmöglichkeiten, ggf. wie die Kosten? Was sind typische Fehler, die es in meiner Situation zu vermeiden gilt?

Für eine Antwort bin ich Ihnen herzlichst dankbar! Ich habe mir bereits etliche der Schreiben durchgelesen, die man auf Ihrer Internetseite finden kann, und der Stil Ihrer Analysen wirkt auf mich viel versprechend!

 

Mit freundlichen Grüßen,

...

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

Ihre Krankheit heißt postabstinentes Entwöhnungssyndrom. Doch Spaß beiseite. In Deutschland gibt es keinen Grund zum Lachen - auch in der Karnevalszeit nicht, dafür sorgt schon die Bundesregierung und das Bundesverfassungsgericht mit seiner männerfeindlichen Rechtsprechung - und daher hätte die deutsche Krankheitsindustrie in Vertretung eine Arztes sicher kein Problem damit, wie von Ihnen gewünscht, dem Kind einen Namen zu geben und würde für die obskure Dienstleistung einer Namensnennung (sogenannte Diagnose) schamlos die Krankenkasse plündern.

 

Doch nun zum Kern Ihrer Frage. Zum einen scheint es mir bei Ihnen kein originäres Orgasmusproblem zu sein, sondern betrifft ja erst einmal die Fähigkeit im Zusammensein mit der Frau eine Erektion zu entwickeln. Von daher würde man das dann eine erektile Dysfunktion nennen. Ohne Erektion ist es aber (von Ausnahmen für Könner abgesehen) auch nicht möglich einen Orgasmus zu haben. Als muss man sich erst mal um die Erektion kümmern und erst danach um den Orgasmus.

 

Sie haben schon einige Sachen genannt die Sie ausprobieren können, Viagra und Psychotherapie.

Von Viagra halte ich nichts, ebenso könnten Sie als erwachsener Nichtschwimmer auch mit einem Schwimmreifen im Badessee schwimmen gehen, meine Sache wäre das aber nicht.

 

Eine sogenannte Psychotherapie kann ich hier nur bedingt empfehlen, günstiger erscheint mir für den Fall der Fälle eine Paartherapie.

Ansonsten hilft auch oft die fortschreitende Zeit. Viele Probleme lösen sich von ganz allein, wenn man nur genug Zeit zum Warten hat.

Schauen Sie mal einem Angler beim Angeln zu, der hat die richtige Einstellung. Wenn Sie dagegen als Showmaster arbeiten fehlt ihnen naturgemäß diese Zeit, weil Sie die Leute ständig bei Laune halten wollen, deshalb sind auch viele Showmaster wie z.B. Harald Juhnke suchtgefährdet, weil sie sich mit Drogen (oder auch Viagra) ständig bei Laune halten wollen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von:.. 

Gesendet: Mittwoch, 7. Februar 2007 22:41

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Vielleicht doch nicht der richtige??

 

Hallo!

Ich habe folgendes Problem: ich bin jetzt seit 11 Monaten mit meinem Freund zusammen (ich bin 36, er 35) und wir beide sind sehr verliebt. Vieles an ihm stimmt, und er ist ein tolller und ganz lieber. Ich hatte schon einige Männer vor ihm und weiß, wie sich guter Sex für mich anfühlt. meine längste Beziehung dauerte allerdings nur 2 Jahre. Der Sex mit ihm ist aber leider nicht so toll für mich. Er will hauptsächlich harten Sex, und "vergisst" gerne auf das Vorspiel. Ich mag diesen Presslufthammersex nicht und versuche immer, ihn etwas "abzubremsen".

Von vorne hatte ich noch nie einen Orgasmus mit ihm (mit anderen Männern nicht oft, aber doch), nur von hinten, da klappts immer. Er fühlt sich unter Druck gesetzt, es auch von vorne bei mir "schaffen" zu müssen, weil ich es jedesmal "probiere". Aber es klappt absolut nicht und ich spüre ihn da irgendwie zuwenig bis gar nicht, erst recht nicht mit Presslufthammerdruck. (er ist absolut normal gebaut). Zum Beispiel ein Exfreund von mir, der war viel weniger gut "bestückt", aber mit ihm hat es absolut jedes Mal von vorne geklappt. Schon komisch1 Ist es ein Winkel, eine Geschwindigkeit?

Und: Warum mag er es nur so hart? Er sagt, er mag lieber Sex ohne Zärtlichkeiten. Aber für mich sind die Grenzen doch fliessend!! Und er küsst nicht so gerne, das fehlt mir, denn ich mag es sehr, auch beim Sex.

Er hat erzählt, in seiner Familie gab es nie (!) Zärtlichkeiten. Und seinen ersten Sex hatte er sehr spät, mit 26, obwohl er sehr gut aussieht. Danach jedoch hat er so ziemlich alles flachgelegt, was er zu fassen bekam, sogar mit einem Mann hatte er Sex, und hat sich auch noch täglich masturbiert. Und er ging auch in Sexclubs. Er hat mich auch schon gefragt, ob ich mit ihm in einen Swingerclub gehen mag, nicht zum tauschen, sondern nur zum zusehen, aber ich habe angewidert abgelehnt und fast Schluss gemacht.

Er will Kinder mit mir haben und zusammenziehen, doch solange der Sex nicht besser wird, einfallsreicher, softer, befriedigender, werde ich keine Familie mit ihm haben.

Ich weiß nicht, macht es einen Sinn, ihm was "beibringen" zu wollen? Geht das überhaupt? Oder ist er durch das viele alleinsein in der Jugend, Pornos und Frauen-Abschleppen en masse sexuell "auf die harte Bahn" geraten? Würde er sich nur eine zeitlang zum Zwecke der Familiengründung "zusammenreissen", und dann wieder "ausreiten"?

Hat es überhaupt einen Sinn, zusammenzubleiben, wenn man sexuell so unterschiedlich ist, auch, wenn sich wirklich liebt?

Danke

 

...

 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

ob Sie zusammenbleiben wollen, das müssen Sie entscheiden, da kann Ihnen keiner eine Entscheidung abnehmen.

 

Wie sie beide miteinander Sexualität haben wollen, dass ist veränderbar, aber wenn einer von beiden nicht will, dann bleibt es in der Regel so wie es ist.

Wenn sie beide etwas verändern wollen und es allein nicht hinkriegen, können sie sich einen guten Paartherapeuten suchen, der mit ihnen an diesem Thema arbeiten kann.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 11. Februar 2007 15:12

An: Männerberatung

Betreff: Re: AW: Vielleicht doch nicht der richtige??

 

Hallo, Herr Thiel!

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Habe ihn vorgestern - blöderweise nur am Telefon, obwohl ist vielleicht auch einfacher - darauf angesprochen, dass der Sex für mich so nicht schön ist, viel zu hardcore etc. Er meinte, die anderen Frauen verlangten es sogar noch härter. Na toll, vielleicht gibt es tatsächlich Frauen, die das so wollen?

Aber ich halt nicht, oder jedenfalls nicht dauernd als Basis für eine Beziehung, das ist kein "Liebes"-Sex. Und er hat gemeint, er hat alles für mich getan (er hat mir in anderen Bereichen tatsächlich sehr geholfen), und wenn ich immer nur das Negative sehe und alles kaputtreden müsse, und alle unsere Pläne in 2 Sekunden zerstören wolle, hat das sowieso keinen Sinn und ich sei einfach zu mühsam und er habe die Nase voll, voll, voll und hat aufgelegt! Bin ausgezogen gestern, ohne persönlich mit ihm reden zu können!

Er war nicht mal da, der Feigling. Schade, denn die Liebe ist sehr stark, aber wenn er das Problem nicht sieht und ich die einzige bin, die ihm bisher was gesagt hat (er ist Franzose) und die Französinnen scheinbar ihre Partner in diesem Bereich überhaupt nicht kritisieren, kann man nur sagen, dann geht`s halt echt nicht!

Danke ehrlich für diese tolle Beratung! (ist jetzt nicht ironisch gemeint!!)

 

 

 

 

 

 

 

Hallo Frau ... ,

so ist es eben manchmal, man kann manche Sachen nicht erzwingen.

 

 

Herr, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

(Friedrich Christoph Oetinger)

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 5. März 2007 08:42

An: Männerberatung

Betreff: Re: AW: AW: Vielleicht doch nicht der richtige??

 

Lieber Herr Thiel.

Ich schon wieder.

Nach drei für und beide qualvollen Wochen und vielen Telefonaten und Mails steht fest: Wir wollen uns wieder zurück. Seit Mittwoch sind wir wieder zusammen und sind echt froh. Er gibt sich wirklich sehr viel Mühe beim Sex (wie blöde das klingt!!) und ist sehr einfühlsam und zärtlich. Er hat wirklich verstanden, worum es mir geht. Er sagt, er weiß eh was ich meine und er muss halt daran denken. Für mIch ist es toll so. ABER für ihn ist das (derzeit?) nicht erregend genug, seine Erektion "hält einfach nicht durch".

Was kann ich da machen? Ich hab natürlich gesagt, das macht mir gar nix, die Zärtlichkeit ist mir wichtiger, du bist dabei, deine sexuellen Gewohnheiten umzustellen, das dauert. Er hat Angst, wieder zu "hart" zu werden beim Sex.

Meine Fragen:

1) stimmt das, kann er sich einfach durch Zeit umgewöhnen?

2) muss er wirklich immer dran denken zärtlich zu sein, oder wird das dann "natürlich" für ihn? Weil das Denken stört ihn beim Sex.

3) soll ich ihn derzeit einfach "mehr anregen" durch supersexy Minirock, Dessous, etc, oder geht das schon wieder in die falsche Richtung und er braucht das dann immer?

 

...

 

Liebe Grüße und vielen Dank!

 

...

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

erst mal Herzlichen Glückwunsch.

Denken und Fühlen müssen nicht unbedingt in einem unüberbrückbarem Gegensatz stehe. Wenn ich Fallschirmspringer bin, brauche ich die meiste Zeit meinen Kopf. Ich muss den Fallschirm ordentlich einpacken, ich muss in das Flugzeug steigen, ich muss warten, bis das Flugzeug die Sprunghöhe erreicht hat und ich muss beim Absprungbefehl zur offenen Tür gehen und hinausspringen. Wenn keine Reißleine am Fallschirm befestigt ist und auch kein höhenabhängiger Selbstöffnungsmechanismus des Fallschirmes muss ich auch noch während des Falles nach unten daran denken, den Fallschirm so rechtzeitig zu öffnen, dass er meinen Fall auf ein Maß bremst, bei dem ich noch auf beiden Beinen landen kann, ohne mir dieses zu brechen. Ein guter Fallschirmspringer denkt, wenn es Zeit ist zu denken und fühlt, wenn es Zeit ist, sich dem Gefühl hinzugeben, dem Rausch des Sturzfluges in die Tiefe oder dem sanften Hinunterschweben mit dem geöffneten Fallschirm.

Manchmal scheint aber beides gleichzeitig nicht zu gehen. Ihr Freund kann seine Erektion derzeit nur halten, wenn es hardcoremäßig zu geht. Dann fühlt er sich potent und sicher. Geht es dagegen zart und softig zu, ganz so, wie es seine Partnerin möchte, dann geht ihm seine Erektion weg.

Mit Geduld und Spucke - wie der Berliner sagt, lässt sich das beheben, doch welcher Mann hat bei so viel anerzogener Leistungsorientierung schon die Geduld und das Vertrauen einfach auf die Entwicklung zu vertrauen, die oft geschieht, wenn mann sich dem Leben anvertraut. Und so rasen viele Männer durch das Leben, immer auf Tempo 180, bis dann der Herzinfarkt sie mit Tempo 200 einholt.

Wenn sie beide nicht so lange warten wollen, bis sich die Dinge quasi von allein verändern, dann empfehle ich Ihnen beim Sex jede Woche zu tauschen. Jede gerade Woche ist Zärtlichkeit beim Sex angesagt - die Erektion spielt dabei keine Rolle. Jede ungerade Woche ist Hardcoresex angesagt, die Zärtlichkeit spielt dabei keine Rolle.

So kommt jede/r mal auf seine Kosten und eines schönen Tages - auf den man aber nicht warten sollte, sondern vertrauen, dass er kommt - geht auch beides gleichzeitig.

 

Gesondert "anregen, durch Minirock, Strapse, etc. " brauchen Sie Ihren Freund nicht, es sei denn sie wollten das so wieso schon immer mal machen. Wenn es dagegen künstlich aufgesetzt wird, merkt das Ihr Freund und fühlt sich noch mehr unter Leistungsdruck.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 16. Dezember 2006 15:42

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektionsproblem

 

Hallo,

Ich bin 17 Jahre alt, und mein Penis ist ca. 17 - 18cm lang. Von dem her bin ich ganz zufrieden, das Problem ist nur folgendes: Ich hatte schon zweimal GV, aber jedesmal hatt es nicht so richtig geklappt. Das Problem ist, mein Penis wird erst dann zu 100% steif, wenn ich schon fast beim Orgasmus bin, uns selbst dann bleibt er es nur wenn man mit voller Geschwindigkeit dahinter geht, bei normalem GV schlafft er einfach wieder ab auf ca 60% steife. Mit einem nur Halbsteifen Penis kann ich einfach nicht richtig in die Frau eindringen, ich kann alles versuchen....

Was empfehlen Sie mir dagegen zu unternehmen? Viagra und co. will ich alleine schon wegen meines alters nicht...

Freundliche Grüsse..

 

 

 

 

Hallo ...,

Sie brauchen da gar nichts zu unternehmen, sondern nur in aller Ruhe ein wenig üben. Lassen Sie sich Zeit dabei. Wenn man auf einer Geige Mozart spielen will, klappt das auch nicht gleich die ersten Male perfekt.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 5. Dezember 2006 00:33

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Eine Frage

 

Guten Tag,

 

Ich bin 29 Jahre alt und ich habe ein Problem, nach der erektion bleibt mein Penis nicht lange steif, also das Blut wird wohl sehr schnell wieder abgepumpt, selbst in der kurzer Zeit bei Stellung wechseln ist der nicht mehr so hart, um das zu vermeiden muss ich inzwischen masturbieren. Obwohl wie meine Frau sagt, Morgens wen ich schlafe, ist mein Penis c.a. 20-30 Min. am Stück erregiert. Ein anderes Beispiel, wenn meine Frau mitten im Sex plötzlich kurz auf die Toilette will, und ich in zwischen Zeit nicht masturbieren würde, würde mein Penis in der 2-3 Min. komplett runtergehen danach habe ich, sowie meine Frau, gar keine Lust mehr. Ich muss noch zugeben, wenn ich angetrunken bin, habe ich das Problem auch nicht mehr, mein Penis steht auch gute 20-30 Min. am Stück ohne masturbieren oder sonstiges !

 

Also ist es ehr Kopfsache oder doch ein Problem mit dem Penis ?

 

Kann mir ein Urologe helfen oder weil ich sonst keine Probleme mit erektionen habe und der Penis beim schlafen, oder wenn ich angetrunken bin, ganz schön lange stehen kann, es nicht heilbar ist ?

 

Ich bitte Sie um eine Hilfe, da dieses Problem sorgt nicht gerade für Aufregung und Lust auf Sex und ich nicht den Mut habe mit einem Arzt darüber offen zu reden.

 

MfG ...

 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

ist doch verständlich, wenn Ihre Frau mitten im Liebensspiel auf Toilette geht, dass dann die Lust beim Mann nicht gerade auf Hochtouren läuft, sondern erst einmal abflacht.

 

Wie Sie selber sagen, funktioniert die Erektion recht ungestört, wenn sie Alkohol getrunken haben. Dann ist ihr Verstand und die Kontrolle reduziert. Sie könnten also vor dem Geschlechtsverkehr immer Alkohol trinken. Aber das macht auf die Dauer vielleicht abhängig, außerdem mag Ihre Frau Sie im betrunkenen Zustand vielleicht nicht so gut leiden.

 

Dann bliebe also noch der Weg im nüchternen Zustand, die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrer Frau zu verändern, dass Sie und Ihre Frau weniger kontrollieren und dafür mehr genießen und sich hingeben.

 

Ein Urologe wird Ihnen und Ihrer Frau hierbei nicht helfen können, es sei denn Ihnen reicht es, wenn Sie die eine oder die andere vom Urologen verschriebene Pille schlucken wollen.

 

Besser Sie nehmen gemeinsam mit Ihrer Frau mal einen Termin bei einem guten Paartherapeuten wahr.

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Freitag, 1. Dezember 2006 09:10

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Re: AW: ... 

 

lieber peter,

was kann ich tun, um ein steifes glied zu bekommen. ich bin 39 Jahre alt und Rollstuhlfahrer, seit dem 17. Lebensjahr schlafe ich nackt.

liebe grüße ... 

 

 

 

 

 

Hallo ...

 

wozu wollen Sie denn einen "Steifen" bekommen? Es geht doch auch ohne.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 20. November 2006 11:56

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Penis

 

 

Hallo Herr Thiel,

Ich habe da mal eine frage mein pipimann ist jeden Tag von 10.00 uhr bis so ungefähr 13.30 uhr erregt und meine Frage lautet ob das normal ist das nervt mich sehr dann morgens immer eine latte zu haben sie verstehen das ja kein normaler mensch möchte immer morgens so eine dicken stamm in der hose haben was können sie mir da empfehlen soll ich vielleicht mal den sex mit der hand aufhören antworten sie so schnell wie möglich.

 

 

Gruß

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

ich würde Ihnen empfehlen, sich eine sympathische und liebenswerte Partnerin zu suchen, mit der Sie Sex haben können. Ich könnte mir gut  vorstellen, dass dann Ihr Penis am Vormittag etwas weniger erregt sein wird.

Sie können aber auch mal zu einem Urologen (Arzt) gehen, der abklären kann, ob es eventuelle körperliche Gründe für die anhaltende Erektion gibt (Priapismus?). Gegebenenfalls kann er dann eine medizinische Behandlung vorschlagen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 20. November 2006 11:50

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Errektionsproblem?

Wichtigkeit: Hoch

 

Guten Tag

Ich bin per zufall auf ihre internet seite gestossen.

ich habe seit diesem samstag abend folgendes problem.

ich habe beim geschlechtsverkehr bemerkt, dass mein penis nicht wie üblich durchgehend steif ist, er ist steif aber nicht maximal.

wenn ich mich gestern und heute selbsbefriedigt habe, das ähnliche problem er steht anfänglich, die maximal steife, geht jedoch rasch etwas zurück, wenn ich nun zum samenerguss komme, ist er auch nicht ganz hart wie üblich.

ich hatte dieses problem noch nie zuvor und es macht mir starke sorgen :-)

ich bin 23jahre alt.

zudem muss ich sagen, dass ich seit gut einem jahr täglich eine pille Zoloft (pfizer) nehme, jedoch dadurch nie probleme hatte.

ich war am samstag abend beim chinesen essen und habe relativ viel sesam gegessen, könnte es auch an dem liegen, bzw. wie lange würde es dauren bis das wieder i.o ist.

meinen sie wenn ich wieder mehr sport treiben würde, wäre das hilfreich betreffend durchblutung.

ich rauche nicht und trinke nicht exzessiv.

ich wäre ihnen für eine antwort sehr sehr dankbar

mit freundlichem gruss

...

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

nun machen Sie sich mal nicht verrückt. Sie haben wenigstens noch 60 Jahre Lebenszeit vor sich und können daher etwas mehr Gelassenheit an den Tag legen.

Was Sie da beschreiben, liegt völlig im normalen Bereich. Weltmeisterschaften für die härteste Erektion sind bisher noch nicht ausgeschrieben, so dass Sie sich für eine eventuelle Teilnahme zur Zeit nicht qualifizieren müssen.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Donnerstag, 19. Oktober 2006 16:13

An: info@maennerberatung.de

Betreff: ???????

 

Sehr geehrtes Team,

ich bin durch Zufall auf eure Seite gestoßen und muss sagen, dass sie mir sehr gut gefällt. Ich habe mir viele Fragen sowie deren Beantwortungen genau durchgelesen und bin der Meinung, dass einigen Leuten dadurch bestimmt geholfen werden kann.

Ich selbst habe auch ein Problem, bei welchem ich dringend Rat benötige. Ich möchte dieses nun ganz kurz darstellen. Während des GV wird mein Penis nach einer gewissen Zeit "schlapp", bevor ich zum Samenerguss komme. Dieses Problem habe ich schon sehr lange, man kann da wohl schon von einem chronischen Problem sprechen. Ich bin erst mitte zwanzig und deswegen natürlich sehr frustriert. Bei allen Partnerinnen ist mir dies bislang passiert. Ich bin weder schwul noch irgendwie völlig gehemmt beim GS, die Lust ist eigentlich auch immer da, weiterhin rauche und trinke ich nicht, war nie ernsthaft krank oder wurde operiert. Ich habe keinerlei Probleme eine gute Erektion zu bekommen und diese auch über mehrere Minuten zu halten, allerdings kommt dann immer irgendwann der Punkt, wo das beste Stück nicht mehr mitmacht und einfach zu weich wird. Ich kann mir das einfach nicht erklären. Für mich kommen nur zwei Gründe dafür in Betracht. Zum einen habe ich an körperliche Gründe gedacht. Ich habe mich deswegen von einem Urologen untersuchen lassen. Dieser hat mich für gesund erklärt und meinte, dass wird schon wieder. Er hat mir daraufhin "Levitra" verschrieben. Mit diesen Pillen hat dann auch alles perfekt geklappt. Ich habe diese insgesamt vier mal ausprobiert und alles war bestens. Sie können bestimmt verstehen, dass ich jetzt natürlich total deprimiert bin. Ohne diese Pillen klappt es nie richtig und mit denen ist ein GS Verkehr über einen längeren Zeitraum problemlos möglich. Nachdem ich es danach wieder ohne diese versucht habe, hat es wieder nicht geklappt. Wie kann das sein? Mit mitte zwanzig ist das doch nicht normal.

Ich muss zusätzlich erwähnen, dass mein Problem auch regelmäßig bei der SB sowie Oralverkehr auftaucht, deswegen bin ich auch besonders besorgt. Es ist ja nicht so, dass es eine einmalige Sache wäre, sondern eigentlich immer vorkommt.

Ich habe mich natürlich auch mit der psychischen Seite beschäftigt. Ich habe schon viel gelesen von Erfolgsdruck, Aufregung usw. Das trifft bei mir aber eigentlich nicht zu, zumal man diese Faktoren ja bei der SB gar nicht hat. Es ist für mich einfach nur wichtig zu wissen, woran es liegen könnte und ob dieses "Phänomen" auch andere betrifft, oder nur mich.

Ich weiß z.B. nicht, ob der Urologe mich überhaupt ernst genommen hat. Er hat mich abgetastet und mein Blut ausgewertet usw. Keine Ahnung, ob das reicht, um körperliche Mängel auszuschließen. Wenn ich hundertprozentig wissen würde, dass mein Problem auf psychischer Ebene liegen würde, wäre ich sehr viel beruhigter. Ich wüßte dann, dass man daran arbeiten kann und irgendwann bestimmt zum Erfolg kommt. Ich würde von ihnen gerne wissen, ob ihnen bekannt ist, dass mein Problem auf körperliche Mängel zurückzuführen sein könnte. Wie gesagt, der Urologe hat mich zwar für "gesund" erklärt, aber alles kann der bestimmt auch nicht wissen. Vielleicht gibt es ja noch andere "Defekte" die er nicht erkannt hat oder so. Wenn ihnen darüber etwas bekannt sein sollte, wäre ich über eine Antwort sehr erfreut.

 

 

...

 

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

 

wozu masturbieren Sie, wenn Sie dabei keine Erektion bekommen? Oder masturbieren Sie auch gerne ohne Erektion? Wenn ja, dann wäre die Frage nach der Erektion tatsächlich überflüssig.

 

 

Offenbar signalisiert Ihr Körper:

"An einer Erektion habe ich kein Interesse".

 

Wenn dem so wäre, steht dem Ihr Kopf entgegen, der denkt:

"Ich muss (will) eine Erektion bekommen, deshalb gehe ich zum Urologen und nehme ein Medikament, dass eine Erektion sicherstellt."

 

Die Frage, die sich für mich stellt, warum folgen Sie nicht einfach der Stimme Ihres Körpers und lassen Erektion Erektion sein und machen statt dessen das, worauf Sie wirklich Lust haben.

Stellen Sie sich vor, Sie wären satt und Ihr Kopf sagt aber, ich muss noch was essen.

Oder Sie fliegen in Ihrem Urlaub nach Tunesien, obwohl Sie gar kein Interesse daran haben, in Tunesien Urlaub zu machen.

Das wäre doch schizophren.

 

 

 

 

Meine abschließende Frage:

 

Wozu brauchen Sie wann eine Erektion?

 

 

Mein Tipp:

"Wollen" Sie weniger. Achten und folgen Sie stattdessen mehr ihren tatsächlichen Bedürfnissen für die Ihr Körper Interesse zeigt, sei es durch den knurrenden Magen oder ein spontane Erektion beim Tangotanzen in einer lauen Sommernacht am spanischen Strand.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 11. September 2006 11:25

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Anfrage

 

 

Hallo,

ich bin 20 Jahre alt und hoffe das ich durch Sie erfahren kann was mit meinem Freund los ist. Ich bin mit ihm seit 2 Monaten zusammen und anfangs lief auch alles gut im Bett, doch seit kurzer zeit, klappt der Sex nicht mehr, beim Vorspiel hat er noch ein steifes Glied, doch sobald er in mich eindringen will, ist sein Penis wieder weich. Ich mache mir Sorgen, dass es vielleicht an mir liegt, mein Ex Freund hate ähnliche Probleme, bei ihm klappte es nur gar nicht mehr. Das merkwürdige ist, dass mein Freund morgens eine Morgenlatte hat, da gibt es keinerlei Probleme beim Verkehr. Er meint, dass es nicht an mir liegt und er mich ja auch will, das ganze macht uns beide wirklich zu schaffen. Was können wir tun??

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

zu allererst gilt es Gelassenheit herzustellen. Mit Willen ist hier gar nichts zu erreichen, im Gegenteil, die Symptomatik verschärft und verfestigt sich dadurch nur.

Heute haben wir ja den traurigen fünften Jahrestag, an dem einige Männer zu Massenmördern geworden sind, in dem sie zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme von New York geflogen haben. Über 3000 Menschen starben.

In der westlichen Debatte wird mitunter so getan, als ob das eine rein islamische Kulturangelegenheit wäre, dabei ist die Weltanschauung dieser Massenmörder auch unter westlichen Männern weit verbreitet. Man denke nur an Adolf Hitler, der mit seinem Buch "Mein Kampf" gezeigt hat, dass er sich das Leben nur als einen einzigen Kampf vorstellen kann.

 

Der Sexualtherapeut Wilhelm Reich hat zum Thema  Sexualität und traditionelle Männlichkeit schon Anfang der 30-er und 40-er Jahre des 20. Jahrhunderts publiziert.

 

Wilhelm Reich: Die Funktion des Orgasmus. Sexualökonomische Grundprobleme der biologischen Energie"

Kiepenheuer & Witsch, 7. Aufl. 2000

1942, 1948, 1961 Orgone Institute Press, Inc.

 

 

 

 

Wilhelm Reich: "Die Massenpsychologie des Faschismus"

 

Kiepenheuer & Witsch, Köln, 1971, 1986

1933 by Mary Higgins

 

 

 

 

Viele von Wilhelms Reichs Gedanken sind heute noch zutreffend.

 

Doch Sie wollen von mir sicherlich keine grundsätzlichen Erörterungen, sondern praktische Tipps lesen. Daher zurück zu Ihrer konkreten Frage. Man kann hier unterstellen, dass das beiderseitige sexuelle Begehren hier derzeit nicht so stark ausgeprägt ist. Es liegt also kein alleiniges "Problem" beim Mann vor, sondern auch bei der Frau.

Die Gründe dafür kann ich natürlich nicht kennen, denkbar ist alles mögliche, von Prüfungsstress über hellhörige Wände, von Distanz-Nähe Problemen bis hin zu Jahreszeitschwankungen oder Mondphasen.

 

Nehmen Sie sich die nötige Zeit und Ruhe für den anstehenden Veränderungsprozess. Wenn Sie es sehr eilig bei einer Lösung haben, würde ich Ihnen einen Termin bei einem guten Paartherapeuten empfehlen.

 

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 4. September 2006 16:19

An: info@maennerberatung.de

Betreff: dhd

 

Hallo Herr Thiel

Ich hab ein Problem ich krieg kein richtigen steifen nur ein halbsteifen habe jetzt seit 1monat eine beziehung hatte davor keine beziehung das ist meine erste ich hoffe sie können mir helfen schreiben sie bitte heute noch zurück danke.

_

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

offenbar ist die erotische Spannung in Ihrer Beziehung nicht von der Art, dass Sie davon richtig geil werden. Das ist an sich nichts schlimmes, vorausgesetzt für sie beide ist das o.k.

Wahrscheinlich ist nicht nur bei Ihnen die Erektion etwas schwach, sondern auch das sexuelle Begehren Ihrer Freundin bewegt sich auf einem eher niedrigen Level. Möglicherweise liegt ihre Freundin nur passiv auf dem Bett, die Vagina ist ganz trocken und sie wartet darauf, dass ihr der Mann schon das Glück und eine feuchte Vagina bringen wird. So geht es natürlich nicht, denn der Mann ist ja keine Sexpuppe, die frau nur aufziehen braucht und dann brummt die Puppe mit Vollgas los.

 

Mein Tipp:

 

Lassen sie sich beide genügende Zeit, sich auch sexuell kennen zulernen. Womöglich ist es das erste halbe Jahr eher verhalten, aber das ist ja bei Berufsanfängern auch nicht anders, die stehen auch erst einmal ein halbes Jahr hinter dem Meister und gucken sich ab, wie es gemacht wird.

 

 

Gruß

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 31. August 2006 12:25

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektionsprobleme b. One Night Stand

 

Hallo Herr Thiel,

ich bin ein 30-jähriger Mann und hatte bisher mit 4 Frauen mehrjährige bis wenigstens mehrwöchige Beziehungen. Erektionsstörungen hatte ich bisher nur, wenn die Sexualbeziehung noch neu war und ich irgendwelche Ängste hatte, d.h. mich selbst zu sehr unter Druck gesetzt habe (was soll sie von Dir denken etc). Im Prinzip habe ich den Eindruck, dass mein Erektionsvermögen mit meinem Selbstbewußtsein korreliert. Wenn ich ein gewisses Überlegenheitsgefühl gegenüber der Frau habe, d.h. ich absolut selbstsicher und locker bin, habe ich keine Erektionsprobleme. Beim Onanieren habe ich auch NIE Erektionsprobleme.

Nun habe ich mich gestern auf einen One-Night-Stand eingelassen bzw. die Frau (die ich erst an diesem Abend kennenlernte) auch aktiv zu mir gelotst. Sie ist intelligent und sieht gut aus. Ich war eigentlich scharf, merkte aber schon beim Massieren und als wir nackt nebeneinander lagen, dass er nicht richtig hart wird. Allerdings muss man auch sagen, dass die Schöne auch sehr passiv war, naja, vielleicht habe ich sie auch in die Rolle gedrängt, keine Ahnung. Habe dann unter dem Vorwand Kondome suchen zu müssen, ne Viagra 50mg eingenommen und dann mit Petting weitergemacht. Hatte dann auch ne harte Erektion, aber sie war kaum feucht, deshalb wartete ich noch etwas.

Sie sagte: "Was ist mit dem Kondom, komm mach es drüber". Dann rollte ich das Kondom drüber, aber er war schon nicht mehr richtig hart und das Eindringen scheiterte. Naja mir war es peinlich und ich murmelte etwas wie "ich bin wohl betrunken und zu müde". Sie sagte "Du hast doch gar nicht soviel getrunken...naja kann passieren". Ich fühlte mich wie ein Schlappschwanz, wie ein elender gedemütigter Versager.

Am nächsten Morgen schlich Sie sich ohne sich zu verabschieden davon - sie hatte mir schon am Vorabend erzählt, dass Sie um 10 nen Termin hat. Hab ihr ne SMS geschrieben, dass ich ich sie mag und sie 1x angerufen aber sie meldet sich nicht. Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich ein Versager bin und sie von mir enttäuscht ist und mich deshalb nicht wiedersehen will. Aber vielleicht wollte sie wirklich nur nen ONS und hätte sich auch bei tollem Sex nicht mehr gemeldet? Das schlimme ist, dass sie schon ne Affäre mit meinem besten Freund hatte. Er ist ein hochintelligenter, verschlagener Womanizer und ich bilde mir ein, er kennt solche Probleme nicht, da er ein Profi auf diesem Gebiet ist- ich hoffe mein ONS erzählt Niemandem von meinem Versagen.

Wie kann ich das verarbeiten bzw. wie soll ich reagieren, wenn ich die Frau wiedersehe? Sollte ich mich einer Therapie unterziehen, ich habe solche Versagensängste...

 

MfG & Vielen Dank!

 

 

 

 

 

Hallo ... .

Wenn Sie eine Packung Viagra auf Vorrat halten, ist das Ausdruck Ihres Problems, nicht aber seine Lösung. Das ist so ähnlich wie bei einem Auto und einem Abschleppseil. Mit dem Abschleppseil können Sie sich zwar abschleppen lassen, aber nicht selber fahren.

 

 

Das Problem existiert - wie so viele Probleme - nur in Ihrem Kopf und daher kann es auch dort gelöst werden. Das fängt schon mit Ihrer Selbstsuggestion an, Sie wären ein Versager, nur weil Sie mit dieser Frau nicht sofort eine Erektion bekommen haben.

 

Selbst erfundene Probleme im Kopf löst man durch die Erfindung neuer Wirklichkeitskonstruktionen, bei Interesse kann ich Ihnen dafür meine fachliche Unterstützung anbieten. 

 

 

 

 

Gruß

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 26. Juli 2006 03:30

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Errektion

 

Hallo,

Ich bin 21 jahre jung ;) und mein Problem liegt darin das mein Freund (19 Jahre) mit dem ich seit ca. 2 Monaten zusammen bin keine erektion bekommen kann. Wir haben ca. 4 mal versucht geschlechtsverkehr zu haben und es hat nur einmal geklappt...und das auch mit mühe. Was noch erwähnenswert ist, ist das er eine ...operation als Kind hatte und es möglicherweise daran liegen könnte?

Ausserdem hatte er mit seiner früheren freundin das selbe problem.

Also im klartext,kann es sein das er wegen dieser Operation keine errektion bekommen kann? und welche möglichkeiten gibt es da noch?

Um ganz ehrlich zu sein glaube ich das er vielleicht homosexuell ist und es sich nicht eingestehen will...denn er zeigt nicht sehr viel Interesse an sex und reagiert ziemlich agressiv auf dieses Thema.. Was mich auch ziemlich irritiert ist das er sagt er würde nie eine frau oral befriedigen und überhaupt habe ich das gefühl das er zu wenig Interesse an dieser "Zone" hat.

Ich habe überhaupt die Lust daran verloren es zu versuchen, den das belastet mich ziemlich, ich frage mich ob es an mir liegt, wobei ich eigentlich nie solche Probleme mit meinem Ex Freund hatte.

Bitte um Antwort (PS: Wo finde ich auf Ihrer Seite die Antwort auf meine Frage?)

MfG, eine verwirrte

 

 

 

 

Hallo ... ,

wenn Ihr Freund bisher noch keine Erektion bekommen hat, so kann das ja noch kommen. Mit der Operation in seiner Kinderzeit hat das sicher nichts zu tun, vielleicht eher mit der Aufregung, die Ihr Freund mit seinen 19 Jahren hat.

Es kann auch sein, dass Ihr Freund sich nichts aus Sexualkontakten mit Frauen macht, logischerweise hätte er dann auch keine Lust auf Oralverkehr mit einer Frau.

Wenn das alles so wäre, könnten Sie überlegen, ob Sie mit Ihrem Freund weiterhin eine freundschaftliche Beziehung pflegen, sich aber für sexuelle Kontakte nach einem anderen Mann umsehen.

Vielleicht fragen Sie mal Ihren Freund, ob er was dagegen hätte.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 12. Juli 2006 19:09

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Hallo,

ich passe auf ein 4 jähriges Kind auf und als ich es mal wickelte, kam es mir so vor, als hätte er eine Erektion! Ist dieses in dem Alter schon möglich?

Liebe Grüße

 

 

 

 

 

 

Hallo Frau ... ,

gut, dass Sie fragen.

Das "Kind" ist sicher ein Junge. Eine Erektion ist in dem Alter durchaus möglich.

Allerdings wundere ich mich, dass es Ihnen "so vorkam. als hätte er eine Erektion". Vielleicht haben Sie es etwas mit der Angst zu tun bekommen, dass sich eine Situation aufgebaut hat, bei der das Thema der kindlichen Sexualität sichtbar wurde. Wohl die meisten Menschen haben auf Grund des hohen Tabucharakters kindlicher Sexualität, Probleme über solche Erfahrungen zu sprechen, denn es könnte womöglich gar der Verdacht auf sie fallen, das Kind sexuell stimuliert zu haben. Und bei der herrschenden Pogromstimmung gegenüber vermeintlichen oder tatsächlichen Sexualstraftäter/innen in unserem Land will wohl jede/r einem solchen Verdacht von vornherein aus dem Wege gehen. Und so spricht man im allgemeinen nicht darüber, mit der Folge, dass das Thema in den Schatten gedrängt wird, von wo aus es von nun an nur noch destruktiv wirken kann.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 3. Juli 2006 22:25

An: info@maennerberatung.de

Betreff: (ernstes?) Problem

 

Hallo liebes Beraterteam !

Ich habe ein Erektionsproblem, es sieht folgendermaßen aus :

Ich bin mit meiner Freundin seit ein paar Monaten zusammen und wir haben es auch schon öfter mit dem Geschlechtsverkehr probiert, aber es klappt einfach nich, weil er entweder kurz vorher schlapp wird oder sogar während ich "drin bin" schlapp macht !

Ich denke nich das es was körperliches an sich hat, ich werde so schnell von meiner freundin erregt, eigentlich schon allein dann wenn ich sie mir vorstelle, sie kann mir auch einen runterholen und er bleibt stehen, aber sobald das kondom entpackt wird, durchschießt mich ein klein wenig panik, ich bekomme angst wo vor auch immer, ich mache mir alle möglichen gedanken, die schlussfolgerung daraus ist, das er schlappt macht...

dieses wochenende sind wir sogar soweit gekommen, das er standhielt und wir sex hatten, ich habe sie zum orgasmus gebracht, konnte aber selber nicht kommen, weil ich zu wenig gespürt habe (haben ein kondom benutzt), ich weiß nicht woran das liegen kann...

heute haben wir es dann nocheinmal versucht, ich war wieder "in ihr" habe aber nach wenigen sekunden schon schlapper gemacht, bis er schließlich ganz schlaff war...

liegt es an der nervosität und wenn ja wie kann ich sie am besten unterbinden ???

Mit freundlichen Grüßen,

der mit dem Problem

--

 

 

 

 

 

 

Hallo ...,

es liegt, wenn Sie so wollen an der Nervosität. Die Erektion kommt ja durch die Blutzufuhr in den Penis bei gleichzeitigem Verschluss des üblicherweise stattfindenden Rückflusses des Blutes zustande.

Bei Störungen, die von jedem Mann anders wahrgenommen werden, wird dieser Mechanismus unterbrochen, das aufgestaute Blut fließt wieder aus dem Penis ab und die Erektion geht zurück.

 

Stellen Sie sich zum Beispiel einen "potenten" Mann vor, der mit seiner Partnerin auf einer einsamen Waldwiese beim Liebesspiel ist. Es ist alles in bester Ordnung. Plötzlich kommt eine bayerische Rentnerreisegruppe in Trachten auf diese Wiese. Man kann mit Sicherheit annehmen, dass der gerade noch "potente" Mann, schlagartig impotent wird.

 

Es geht hier also um Vertrauen, Sicherheit, Hingabe, Lust und Leidenschaft, um einer der wichtigsten Punkte erfüllter Sexualität zu benennen.

 

Dabei gibt es nichts zu "unterbinden", wie Sie es nennen, sondern darum das eigene Potential zu erweitern, die Beziehung zu entwickeln etc. pp.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Mittwoch, 28. Juni 2006 12:32

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Penis

 

Hallo,

Ich habe seit dem 26.06.2006 bis jetzt durchgehend eine Latte am Penis ist das schlimm oder nicht eine Antwort wäre vielöeicht hilfreich.

Danke

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

da empfehle ich Ihnen umgehend einen Urologen zu konsultieren. 

Außerdem vielleicht mal einen Psychotherapeuten aufsuchen, um eventuelle psychische Hintergründe auszuleuchten und gegebenenfalls auf diese Weise wieder ein Nachlassen der Erektion herzustellen. 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 17. Juni 2006 02:00

An: info@maennerberatung.de

Betreff: vom single-dasein in die beziehung

 

Sg Herr Thiel

ich wende mich mit folgendem Problem an Sie:

ich bin ein 31jähriger homosexueller Mann der in den letzten 4 Jahren ein Leben als Single mit gelegentlichen Sexualkontakten zu verschiedenen Männern geführt hat. Meistens verlor ich spätestens nach dem dritten oder vierten Treffen das sexuelle Interesse an einem Mann. Was mich auch nicht weiter gestört hat, da ich an einer dauerhaften Beziehung nicht interessiert war.

Seit einem Monat kenne ich nun einen Mann in den ich mich unsterblich verliebt habe und der diese Gefühle auch erwidert. Ich würde sehr gerne mit ihm zusammenbleiben. Der gemeinsame Sex war die ersten paar Male sehr schön, er macht auch alles "richtig", dennoch merke ich dass auch bei ihm mein sexuelles Verlangen bereits nach dem ersten Monat abnimmt. Ich liebe ihn aber über alles und würde ihn gerne glücklich machen. Ich beginne mich deshalb unter Druck zu setzen und will krampfhaft eine Erektion bekommen, was dann meistens erst recht nicht klappt.

Habe ich durch mein langjähriges Single-Leben verlernt, mich sexuell auf nur eine Person einzustellen? Kann ich das wieder erlernen? Ich würde viel dafür geben denn ich wünsche mir diese Beziehung so sehr.

...

 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

in dem Moment wo Sie aufhören, sich Druck zu machen, wird alles das passieren, was gerade passiert. Nicht aber das, was Sie meinen, was passieren sollte.

Hören Sie auf zu wollen und Sie können gewinnen. Was Sie gewinnen, bleibt bis zum Schluss eine Überraschung, vielleicht ein lustloser Pimmel, vielleicht ein ordentlicher Ständer - genießen Sie einfach, was Sie bekommen.

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 20. Mai 2006 14:43

An: info@maennerberatung.de

Cc: ...

Betreff: Erektionsstörungen

 

Guten Tag

Ich habe folgendes Problem: Ich glaub ich leide unter Erektionsstörungen aber leider chronischen. Die Betonung liegt auf Ich glaube, weil also ich bin ziemlich jung und wenn ich nun mit meiner freundin zu Gange bin dann bekomme ich auch immer ne Erektion, doch mein Hauptproblem liegt darin das ich diese nicht lange aufrecht erhalten kann. Meistens geht sie flöten wenn ich das Kondom rüberziehe oder kurz bevor ich eindringen will. Ich weis net ob das jetzt Torschlusspanik ist oder weil ich zuviel nachdenke. Manchmal kann ich auch ohne Probleme eindringen und wir können ganz normal miteinander schlafen, aber das Problem das meine Erektion schnell wieder verschwindet passiert jetzt schon immer wieder ab und zu mal über 8 Monate. Ich glaube irgendwie das meine Potenz nicht so gut ist. Mein Hauptangst liegt darin, dass das ja bei ganz normalen einfachen Sex mit meiner festen Freundin passiert und ich große Angst davor habe schon irgendwas neues oder extravagantes auszuprobieren. Ich wollte nun fragen woran das liegen kann, das ich meine Erektion nicht so lange halten kann und ob es Sachen/Methoden gibt womit ich meine Potenz steigern kann oder ähnliches.

Ich hoffe auf baldigen Rat und danke schonmal im vorraus.

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

ich meine, das Problem liegt in der Art der Beziehung zwischen Ihnen und Ihrer Freundin. Es fehlt gegenseitiges Vertrauen. Aus dem fehlenden Vertrauen folgt die fehlende Hingabe. Die entstehende sexuelle Situation ist daher recht wackelig. Beim geringsten Husten, einem Windzug durch den Kamin oder Schritte vor der Tür, sind sie beide raus aus der sexuellen Situation, weil diese noch keine sicher Verankerung hat.

Es geht also nicht darum, dass Sie einseitig Ihre sexuelle Potenz steigern, deshalb sind die ganzen angeblich potenzsteigernden Mittel auch reine Placebos, die so wie auch homöopathische Mittel bestenfalls dadurch wirken, dass sie den Glauben an eine Veränderung bestärken.

Es geht daher um die Steigerung der sexuellen Potenz des Paares. Hierzu gibt es verschiedenste Wege, die man über die Schilderung in einer Mail kaum vermitteln kann. Ich empfehle ihnen beiden daher bei anhaltender Problematik einen Termin bei einem guten Paartherapeuten.

Ansonsten können Sie auch selber einiges ausprobieren, das dauert dann für gewöhnlich etwas länger. Aber wenn man Zeit und Geduld hat, dürfte das kein Problem sein.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 20. Mai 2006 13:14

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Beratung

 

Hallo..,

da bin ich nun auf ihre Seite gestoßen und dachte, ich frage mal nach, was das Problem meines Freundes für eine Ursache haben könnte oder was er/wir machen können, um dieses "Problem" zu lösen.

Also, ich bin seit einiger Zeit mit einem jungen Mann zusammen (28 Jahre) der noch nie eine längere feste Beziehung hatte, aber doch mehrere Frauen, mit denen er rumgemacht hat.

Es kam dabei jedoch nie zum Geschlechtsverkehr, da es physiologisch dann nicht mehr klappt.

Wir kuscheln, knutschen, machen miteinander rum und sind auch sehr erregt.

Er macht es mir und ich ihm, wenn es jedoch dann darum geht miteinander zu schlafen, was beinhaltet, dass wir ein Kondom benutzen müssen,

wird sein Penis schlaff. Es ist nicht die Lustlosigkeit, die dabei eine Rolle spielt, sondern eher Angst, wovor auch immer.

Ist ihnen so ein Problem bekannt? Wie können wir daran was ändern? Ich dränge ihn überhaupt nicht oder setze ihn unter Druck, denn der ist schon groß genug für ihn.

Wir haben schon überlegt, ob es daran liegen kann, das die Kondom-Aktion ein zu großer break ist, aber deswegen die Pille nehmen?

Das wollte/sollte ich nämlich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr tun.

Freue mich über eine Antwort von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen,

die verliebte Freundin

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

trotz Ihrer ausführlichen Schilderung weiß ich nicht so recht, was Ihr Anliegen an mich ist.

Sie schreiben: "ich frage mal nach, was das Problem meines Freundes für eine Ursache haben könnte

oder was er/wir machen können, um dieses "Problem" zu lösen.

 

Sie sehen offenbar ein Problem, das Ihr Freund hätte. Um welches Problem soll es sich Ihrer Meinung dabei handeln?

Vielleicht hat er aber gar kein Problem, sondern Sie haben eins. Wenn ja, welches Problem haben Sie?

 

Vielleicht können Sie mir das noch vortragen?

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 11. Mai 2006 22:22

An: info@maennerberatung.de

Betreff: zeitweilige Erektionsprobleme

 

Hallo!

Ich bin jetzt schon länger mit meinem Freund zusammen und es klappte eigentlich auch immer im Bett. Doch in letzter Zeit kommt es manchmal vor, dass der Penis gar nich steif wird. Woran liegt das?? Mach ich etwas falsch oder bin ich uninteressant geworden für ihn???

Ich hoffe, sie können mir helfen!

Gruß ......

 

 

 

 

Hallo ... ,

woran das im Einzelfall liegt, kann ich natürlich nicht wissen. Vielleicht machen Sie etwas "falsch" oder er macht etwas "falsch" oder sie beide machen etwas "falsch". Oder Ihr Mann ist übermüdet, hat Stress im Betrieb oder seine Mutter ist krank. Vielleicht hat Ihr Mann eine Affäre oder schlichtweg gerade Ruhebedarf, schließlich ist ein Mann keine Maschine, die Tag und Nacht läuft, wobei selbst Maschinen dann und wann für längere Zeit ausgeschaltet werden, sei es, weil gerade der Betrieb schließt oder eine Generalreparatur ansteht.

 

Am besten Sie sehen alles mit Gelassenheit, in 80 von 100 Fällen springt der Motor wieder von allein an und keiner weiß so recht wie das kam.

Wer zu früh den Motor in alle Einzelteile zerlegt, kriegt nur zu oft die Teile überhaupt nicht mehr zusammen und muss dann für teures Geld einen Monteur oder im Fall zeitweiliger sexueller Unlust einen Paartherapeuten anheuern.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 6. Mai 2006 20:00

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektionsprobleme

 

 

Hallo

Ich habe ein echtes Problem. Und zwar hab ich in knapp einer Woche eine Verabredung mit einem netten Madel. Ich weiß aber jetzt schon wieder, dass das mehr Stress, als alles andere für mich sein wird. Ich habe nämlich Erektionsstörungen. Das regt mich total auf. Mein Glied errigiert vielzu schnell. Sobal sich ein Mädchen auf meinen Schoß setzt, ist dies der Fall. Das ist nichtnur total ätzend und störend, sondern auch peinlich. Denn was denkt eine Frau, die auf dem Schoß eines Mannes sitzt und der direkt ein steifes Glied bekommt. Und dies ist auch der EINZIGE GRUND, warum ich abends nicht weggehe, um Kontakte zu schließen. Ich habe keine Ahnung, wie ich das in den Griff bekommen soll. Wie gesagt, der kleinste Reiz reicht aus, manchmal sogar eine "geile" Frau. Das ist einfach nur schlimm.

Ich habe defintiv keine Ahnung, was ich machen soll, und ob ich jemals mit einer Frau küssen kann, ohne direkt eine Erektion zu bekommen.

Es wäre unglaublich wichtig, wenn ihr mir helfen würdet! Vielen vielen Dank!

 

... , 19 Jahre <------ solche Probleme in dem Alter... Dass ist einfach nur peinlich und schlimm!

 

 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

in Ihrem jugendlichen Alter ist das sicher mehr oder weniger normal. Von daher haben Sie auch keine Erektionsstörung, sondern ein normales Erektionsverhalten. Herzlichen Glückwunsch.

Im Laufe der Jahre gibt sich das von ganz alleine und Sie werden später mit Wehmut an die Zeit zurückdenken, in der Sie noch als junger Hengst über die Koppel sprangen.

Lassen Sie die Frauen nur denken, was sie wollen, denn die Frauen haben ja in diesem Fall recht, Sie sind einfach sexuell erregt und das ist doch auch gut so. Wenn Sie nicht sexuell erregt sein wollen, dann lassen Sie einfach keine Frau auf Ihren Schoß Platz nehmen.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 6. Mai 2006 12:30

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektion

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

Dankend möchte ich Ihr Angebot für eine kostenlose Kurzantwort per E-Mail wahrnehmen.

Ich bin 21 Jahre alt und habe mich im September letzten Jahres von meiner damaligen Freundin getrennt. Es war eine Fernbeziehung über 3 Jahre mit sehr sporadischen Treffen. Die Beziehung war trotzdem sehr lustvoll. Wir hatten nur einmal (im letzten Jahr) Sex und hatten uns auf dieses eine Mal sehr lange gefreut und mental vorbereitet.

Nun bin ich seit ca. 2 Wochen mit meiner neuen Freundin zusammen und wir vertrauen uns gegenseitig, können über alles sprechen, sind beide aber eher schüchtern und unerfahren.

Wir finden uns beide attraktiv und haben über individuelle Vorlieben gesprochen, die wir auch schon umsetzen. Sie wollte schon kurz nach unserem ersten Kontakt Sex mit mir - und dabei hat mich die Erektion im Stich gelassen. Sie hat versucht nachzuhelfen und gab mir schließlich sogar Zeit, sie einfach nur anzusehen und dabei vielleicht wieder eine Erektion zu bekommen, aber obwohl ich normalerweise aus geringerem Anlass erregt werde fühlte keine Lust und er wurde nicht vollständig hart.

Ich dachte mir, es lag vielleicht daran, dass ich an dem Abend stark übermüdet und etwas erkältet war, aber leider habe ich auch heute, eine Woche später, noch Schwierigkeiten.

Wenn ich zuhause an sie denke, werde ich zwar kurzzeitig erregt und komme zum Orgasmus, aber er wird auch beim Masturbieren nicht annähernd so hart wie üblich.

Ich habe meiner Freundin gegenüber erwähnt, dass ich vielleicht noch nicht bereit für Sex bin und sie bringt viel Verständnis auf, aber die Erwartungshaltung ist in bestimmten Situationen einfach bei beiden da.

Mittlerweile hat sie mir erzählt, sie wäre mit ihrem früheren Freund nie zum Orgasmus gekommen und dass ich mir deshalb keine Sorgen machen soll, aber sie hat auch erwähnt, dass sie gerne Sex hat.

Ich möchte sie wirklich gerne zufriedenstellen, aber wenn ich nicht mal zuhause richtig hart werde, wie soll das dann im Bett funktionieren?

Die frühere Fernbeziehung mit dem ständigem Verlangen und der Sehnsucht war natürlich das krasse Gegenteil von dieser Beziehung, bei der ich von Anfang an an meine Freundin ran kann. In der Fernbeziehung vergingen immerhin 2 Jahre vor dem "ersten Mal" und jetzt in der neuen Beziehung nur gut 2 Tage... kann es sein, dass ich damit überfordert bin?

Danke und freundliche Grüße,

...

 

 

 

 

 

Hallo ...,

leider komme ich erst heute dazu, auf Ihre Mail einzugehen. Möglicherweise hat sich Ihr Problem inzwischen schon gelöst, was ein gutes Beispiel dafür wäre, dass sich manche Dinge durch bloßen Zeitablauf  verändern.

Man(n) bekommt ja nicht automatisch eine Erektion, nur weil vor einem eine nackte Frau liegt oder man in einem Pornoheft blättert. Wenn das so wäre, könnte man ja als Mann gar nicht mehr in eine gemischtgeschlechtliche Sauna gehen, ohne dort eine gewisses Aufsehen zu erregen, weil man mit einem Ständer herumläuft.

Ebenso geht es den Druckereiarbeitern, die die neusten Pornohefte für Beate Uhse drucken. Die laufen ja auch nicht den ganzen Tag mit einem erigierten Penis rum, nur weil sie dauernd auf Bilder mit nackten Frauen gucken.

Die Situation zwischen Ihnen und Ihrer neuen Freundin ist offenbar auch von ähnlicher entsexualisierter Qualität. Vielleicht, weil sich beide Partner selbst unter Leistungsdruck setzen, vielleicht auch wegen etwas anderem.

Schauen Sie sich einfach mal am Tage den Himmel an. Da sieht es jeden Tag anders aus. Heute wolkenlos, morgen Gewitterwolken, übermorgen Haufenwolken, drei Tage später Nieselregen und eines Tages schneit es sogar.

Keiner käme auf die Idee zu fordern, es müsse jeden Tag die Sonne scheinen. Eigenartigerweise meinen viele Menschen, sobald zwei nackte Körper zusammen lägen, müsste der Mann eine Erektion bekommen.

 

Nehmen Sie sich ein Vorbild beim Wetter. Es kommt und es geht und jeder Tag hat seine schätzenswürdigen Seiten. In Somalia soll es gerade schwere Überschwemmungen geben, nachdem es dort drei Jahre so gut wie nie geregnet hat.

Das kann uns zum Nachdenken anregen.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

01.12.2006

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 1. Dezember 2006 17:36

An: Männerberatung

Betreff: Re: AW: Erektion

 

Sehr geehrter Herr Tiel,

Es ist so wie Sie es sagen: Das Problem hat sich bereits ein paar Tage nachdem ich meine Anfrage an Sie gestellt habe, von selbst gelöst.

Vielleicht musste ich mich einfach erst an meine neue Partnerin gewöhnen? Seither läuft alles perfekt, ich höre mittlerweile von Seiten meiner Freundin sogar schon oft Sprüche wie "mal wieder typisch, kaum liegen wir im Bett schon eine Erektion"...

Man(n) kann es Frauen anscheinend nie recht machen!

Ich danke Ihnen jedenfalls für die Antwort und die viele Arbeit, die Sie in Ihre Internetseite stecken.

Mit freundlichen Grüßen,

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 12. April 2006 19:17

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Was soll ich tun??

 

Hallo,

 

Immer wenn ich erregt bin, wird mein Penis nicht steif, er wird zwar härter dicker und länger, steht aber nicht richtig und wenn, dann nur ganz kurz, was soll ich tun??

 

 

 

 

Hallo ...,

 

wenn Ihnen das in einer Arbeitsbesprechung in der Firma passiert, dann würde ich sagen, seien Sie froh, dass Sie keine vollständige Erektion bekommen, denn dann würden Ihre Kollegen und Kolleginnen wohl denken, Sie wären ein unanständiger und lüsterner Mann.

Sie meinen aber vermutlich eine Situation, in der Sie mit einer Frau Intimkontakte haben. In diesem Fall handelt es sich vermutlich darum, dass sie beide gemeinsam eine Situation herstellen, in der es noch darum geht, die Kontrolle zu bewahren und sexuelle Hingabe zu vermeiden. Vielleicht werden Sie von Ihrer Partnerin immer wieder ganz subtil sexuell zurecht- und zurückgewiesen. In so fern wäre diese Situation nicht viel anders, als die in einer Arbeitsbesprechung in der Firme, nur dass man im allgemeinen meint, bei einer Arbeitsbesprechung wäre da so in Ordnung, bei einem nackten Beieinanderliegen von Mann und Frau aber nicht.

 

Was da aber genau zwischen ihnen beiden abläuft, kann ich natürlich nicht wissen und von daher auch nicht die geeignete Intervention vorschlagen. Eins scheint aber sicher, so wie Sie es beide bisher angepackt haben, so können sie noch jahrelang weitermachen und es wird immer wieder das selbe passieren. Vielleicht hat das ja auch für einen von ihnen beiden oder auch für beide irgendeinen Sinn, so z.B. den, dass Ihre Partnerin damit vermeiden kann, von Ihnen penetriert zu werden.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 4. April 2006 09:27

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Hallo Herr Thiel,

Ich habe ein Problem mit meinem Freund. Er hatte eine lange Beziehung (... Jahre) vor mir, jedoch hat sich die letzten ... Jahre sexuell „nichts mehr getan“. Als wir zusammengekommen sind, hatte er oft Probleme einen steifen Penis zu bekommen bzw. ist er „zwischendurch“ immer wieder schlaff geworden.

Das Problem hatte sich angeblich vorher nicht gegeben. Er ist auch nicht so leidenschaftlich und die Situation im Bett ist schon ziemlich angespannt.

Ich glaube, dass das ganze aufgrund seelischer Probleme ist (Versagensängste), denn sonst ist alles in Ordnung mit ihm. Er ist es aber absolut nicht gewohnt über Sex zu reden, nur macht ihm das Problem schon ganz fertig auch wenn er nicht zugibt und ich weiß nicht was ich machen soll, wie ich mit ihm reden soll, wie ich ihm helfen kann. Wenn ich keinen Sex mit ihm habe (um ihn nicht weiter zu frustrieren) denkt er sich vielleicht, ich möcht mit ihm keinen Sex mehr….aber ich möchte ihm helfen und ihm sagen, dass ich ihn nicht als Versager sehe, dass ich Verständnis habe.. Er redet sonst sehr gerne und wir können auch sonst über alles reden, aber in dieser Hinsicht ist er etwas „verklemmt“ und ich weiß auch nicht, ob ich in dieser Hinsicht die richtigen Worte finde, um ihn nicht noch mehr zu verunsichern oder zu verletzen…oder meinen Sie dass er schwul/Bi ist? Könnt ihr mir da bitte weiterhelfen??!!? Ich fuehle, jede weitere Nacht ist eine Qual für ihm (und fuer mich auch vor allem ihn so zu sehen..)

DANKE ...

...

 

 

 

 

 

Hallo ...,

 

schlagen Sie Ihrem Freund doch einfach vor, dass er sich mal auf der Internetseite www.maennerberatung.de mal umguckt und dann sieht, dass es vielen anderen Paaren ähnlich geht und dass es heutzutage vollig in Ordnung ist, wenn man sich um diese Themen kümmert.

Ansonsten schlage ich Ihnen vor, erwarten Sie von Ihrem Freund nicht mehr, als er Ihnen freiwillig geben will. Vielleicht suchen Sie sich noch parallel einen zweiten Mann mit dem Sie interessanten Sex leben und mit Ihrem Freund haben Sie weiterhin eine gute geschwisterliche Beziehung. Möglicherweise entlastet das nicht nur Sie, sondern auch Ihren Freund.

Wenn dies aber für sie beide keine akzeptable Alternative ist, dann empfehle ich ihnen eine gute Paarberatung.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 2. April 2006 15:04

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Dringendes Problem

 

Guten Tag Herr Thiel,

ich habe ein Problem, dass mich sehr belastet. Ich habe kein Problem eine Erektion zu bekommen, im Gegenteil. Wenn ich mich in gesellschaft befinde bekomme ich regelmäßig ein merkwürdiges Gefühl im Intimbereich-kribbeln, Anspannung der Muskulatur. Dies führt dazu, dass ich das Gefühl für meinen Penis verliere und ich entwickle eine Angst, dass es zu einer unwillkürlichen, peinlichen Erektion kommen könnte. Reaktionen von Kollegen zeigen mir , dass es in diesen Situationen tatsächlich schon des öfteren zu einer Erektion gekommen ist. Und dies obwohl ich nicht im geringsten sexuell erregt bin.

Woher könnte dieses Gefühl kommen und wie kann ich den Teufelskreis durchbrechen.

Würde mich sehr über eine schnelle Antwort freuen.

 

MfG - ... 24 Jahre

 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

Teufelskreise wie der von Ihnen beschriebene funktionieren wahrscheinlich nach dem Prinzip einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Das zwanghafte darauf achten, dass ein bestimmtes Ereignis nicht eintritt, führt zu dem Ereignis, dass gerade vermieden werden soltel.

Sie haben leider nicht geschrieben, ob das eine rein männliche Gesellschaft ist, wo Ihnen dies passiert. Wenn ja, könnten Sie vielleicht einfach mal eine Schwulensauna aufsuchen. Wenn sie heterosexuell orientiert sind, dann geht auch ein Swingerclub. Dort ist das, was sie ängstlich vermeiden wollen - eine Erektion im Beisein anderer Leute - nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Das könnte als paradoxe Handlungsaufforderung dazu führen, dass Sie in der Schwulensauna gar keine Erektion bekommen. Möglicherweise reicht das schon aus, um das bisherige Muster zu verabschieden.

Sie können aber auch eine mehrjährige staatlich krankenkassenfinanzierte Psychoanalyse anfangen. Diese dauert ein paar Jahre und hinterher ist Ihr Symptom vielleicht weg, dafür sind Sie dann aber möglicherweise impotent. Das wäre ja vielleicht kein schlechter Tausch - oder?

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 21. März 2006 15:41

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Schwul, Hetero oder Bi?

 

Hallo Herr Thiel,

mein LG und ich haben glaube ich ein ernstes Problem und ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll und ob unsere Beziehung Bestand hat. Ich hoffe sie können helfen, denn ich bin arg verzweifelt, denn ich liebe ihn so wie noch nie jemanden zuvor, mit allem was ihn ausmacht - auch die "Fehler" ( die ja nur meinem Denken entspringen und für ihn normal sind).

.... ist 34 und m, ich bin auch 34 und w. Wir sind jetzt seit einem Jahr bis jetzt eigentlich glücklich zusammen und nennen das was wir erleben durften die Chance unseres Lebens. Wir verstehen uns in allen Lebenslagen etc. Unser Problem findet eigentlich nur im Bett statt. Auch darüber können wir reden, weil wir eben lieben und wollen das der andere glücklich ist.

Aber genau da fängt es an. Er ist der Meinung nicht normal zu sein (Was ist Normal?-Denkt ja jeder anders drüber) weil er der Meinung ist er "könnte" schwul (nicht abfällig gemeint) sein. Er hatte in seiner Vergangenheit auch schon homosexuelle Erfahrungen und die haben ihn sexuell erregt. Allerdings mochte er keine Beziehungen zu Männern oder Körperkontakte zu Männern die über den eigentlichen Geschlechtsakt hinausgingen. Auch Küssen der Männer ekelte ihn wohl eher an.

... Ich bin der Meinung "schwul" kann er nicht sein, weil er dann ja nicht den Geschlechtsakt mit mir als Frau begehen könnte. Er begehrt mich auch, und ich finde es schön so, manchmal ist er halt "spitz wie Nachbars Lumpi"(Sorry den Ausdruck) und auch das ist schön, aber wenn es dann zum eigentlichen geht nämlich in mir zum Höhepunkt zu kommen, da läßt sein Lanzelot uns im Stich. Dann funktioniert das nur wenn er selber Handanlegt und sich in seine Phantasien begibt. Es gab auch schon einige wenige Male wo es mit uns funktioniert hat (am Anfang oder wenn wir uns Berufsbedingt ein paar Tage nicht gesehen haben, oder eben "Versöhnungen") aber ich möchte mich nicht absichtlich zanken nur um im Bett zum Höhepunkt zu kommen. (Ich habe dabei eigentlich nie Probleme, er ist sehr liebevoll)

Ich liebe ihn und weiß nicht was ich machen soll um uns zu helfen, er sagt es liegt nicht an mir und ich mache alles richtig. Was kann ich tun damit das Thema Sex kein Thema mehr ist und ohne Probleme wieder schön wird? Wenn er schwul ist - ok, hab ich nen tollen Freund für alle möglichen Gelegenheiten und wünsche ihm Glück. Wenn er Hetero ist, noch besser kann ich was tun(aber was) nur womit ich garnicht klarkomme (in meiner momentanen Denksituation) wäre Bi. Ich will ihn nicht teilen und kann mir nicht vorstellen das da noch eine dritte Person mitmischt.

Ich habe Angst das uns dieses "Bettproblem" kaputtmacht und weiß einfach nicht weiter.

Gibt es vielleicht auch irgendwelche Seiten im Internet die uns da vielleicht helfen können?

Danke schon mal

M. 33w

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

als Kunde bei Banken oder bei der Post kennt man die Sperrlinien oder Absperrbänder, die dazu dienen, den sogenannten Diskretionsbereich zu markieren. Nicht viel anders ist das bei Ampeln. Ist die Ampel auf Rot, bleiben wir in der Regel stehen (Konditionierung) und warten darauf, dass es Grün wird. Bei TV Sendungen wie z.B. "Verstehen Sie Spaß", macht man sich manchmal den Spaß, dass man eine Ampel präpariert, so dass diese immer auf "Rot" stehen bleibt, oder aber von "Rot" auf "Gelb" und dann gleich wieder von "Gelb" auf "Rot" umschaltet. "Grün" wird einfach weggelassen.

So ähnlich mag es auch in ihrer beider Beziehung sein. Wie kommen Sie nun aus dieser für Sie anscheinend unbefriedigenden Situation heraus? Wenn die Ampel auf "Grün" steht, schaltet Ihr Freund im Kopf auf "Rot" um. Dass kann man so deuten, dass er den nächsten Schritt nicht gehen will.

 

Sie sagen: "Ich liebe ihn und weiß nicht was ich machen soll um uns zu helfen, ..."

Wie kommen Sie darauf, dass Sie "uns" helfen müssten. Sie beziehen da ihren Freund in ein "uns" ein, in das Ihr Freund augenscheinlich nicht mit einbezogen werden will, dies erreicht er dadurch, dass er das eindringen seines Penis in Ihre Vagina verweigert.

 

Die aktuelle Aufgabe für Sie besteht meiner Ansicht nach darin, dass Sie aufhören im Bett aktiv zu sein. Behalten Sie ab sofort Ihre Unterwäsche oder Nachtwäsche an, wenn Sie im Bett liegen und wehren Sie sich dagegen, wenn Ihnen Ihr Partner an die Wäsche will (aber nur so stark, dass Ihr Partner es dann doch schafft). Vermeiden Sie alles, was danach aussehen könnte, dass Sie Ihren Freund drängen könnten. Bleiben Sie weitestgehend passiv und ziehen Sie auf keinen Fall den Slip aus, so dass Ihr Freund merkt, es geht nur bis hierher. Das machen Sie bitte mindestens eine Woche lang und danach erlauben Sie ihm, Ihren Slip herunterzuziehen, aber mit dem ausdrücklichen Verbot mit seinem Penis in Ihre Vagina einzudringen.

 

Es kann dennoch sein, dass dies Ihnen nicht weiterhilft. Dann empfehle ich Ihnen, dass Sie Ihren Freund zu einer Paartherapie einladen. Diverse Internetseiten helfen dann, glaube ich, auch nicht weiter.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 9. März 2006 19:13

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Bitte um kurze Info

 

hallo,

ich bin 42 jahre alt und habe eigentlich guten sex aber meine erektion könnte doch was länger gehen und meist kann ich auch nur einmal am abend.

gibt es hier nicht doch ein auf naturbasis fördendes mittel welches man ohne bedenken nehmen kann?

danke für ein kurze antwort welche mir sehr wichtig wäre.

mfg

 

...

 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

wir kennen kein wirksames Mittel. Wenn Sie eins wissen, teilen Sie uns das bitte mit.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 6. März 2006 11:57

An: webmaster@maennerberatung.de

Betreff: Beratung

 

Hallo!

Ich habe gerade Ihre Internetseite gefunden, und ich hoffe Sie können mir bei meinem Problem helfen.

Meine Freundin und ich sind seit ca. 3 Monaten zusammen, und an Valentinstag wollten wir miteinander schlafen. Da wir beide noch zuhause wohnen und unsere Eltern immer daheim sind, habe ich ein Hotelzimmer gebucht, weil wir es seltsam finden miteinander zu schlafen wenn unsere Eltern da sind.

Es hat alles super geklappt, das Vorspiel war sehr schön und hat zwei Stunden gedauert. Als ich dann in sie eindringen wollte war mein Penis auf einmal total schlapp obwohl er sich während des ganzen Vorspiels "zu Wort gemeldet hat". Wenn wir uns intensiv und heftig küssen ist er ja auch "da". Ich hätte nie gedacht dass mich das mal betreffen könnte, aber so ist es leider. Ich hab anschließend mit meiner Freundin darüber geredet und sie meinte "es kann schon mal passieren, und dass es nicht schlimm sei". Aber für mich ist es sehr schlimm weil ich meine Freundin liebe und ich Sie sehr anziehend und Sexy finde.

Können Sie mir helfen und mir sagen wo eventuell mein Problem liegt? War das Vorspiel zu lange?Liegt es daran dass ich vor der Beziehung regelmäßig selbst an mir Hand angelegt habe?

Bitte helfen Sie mir weiter

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

Sie und Ihre Freundin waren einfach zu aufgeregt.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 16. Februar 2006 21:53

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Penis

 

Hallo,

also ich bin auch so ein links träger, aber wenn ich irgendwelche geilen miezen sehe, da wir der ja steif, ist ja logisch, aber mein Penis ist jetzt ein wenig nach links gebogen. Ist das normal? Habe schon jetzt die letzten Wochen versucht ihn mal rechts zu tragen, das tut auch ni weh oder so, aber der geht dann automatisch wieder nach links, was soll ich den da nur machen???

Wenn ich in der Sauna bin (gemischt) da bekomm ich auch immer einen steifen penis, da muss ich immer frühzeitig raus, wie kann ich das unterbinden???

Ich weiß doofe fragen, aber das sind halt so probleme, wo ich keinen Rat mehr habe.

Hoffe ihr könnt mir helfen

 

 

 

 

 

Hallo ....,

 

lassen Sie Ihren Penis sich doch dahin biegen, wohin er will. Die Banane ist bekanntlich auch gekrümmt, ohne dass man deswegen der Banane helfen müsste.

 

Falls Sie keine Erektion mehr in der Sauna bekommen wollen, empfehle ich Ihnen entweder auf den Saunabesuch zu verzichten oder sich um eine erfüllte und aktive sexuelle Beziehung mit einer weiblichen Partnerin außerhalb der Sauna zu kümmern, dann brauchen Sie Ihre geballte und unausgelebte Phantasie nicht mit in die Sauna zu schleppen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 10. September 2006 22:15

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Anfrage

 

Hallo,

ich bin 20 Jahre alt und seit 3 Monaten mit meinem Freund zusammen, anfangs lief alles perfekt zwischen uns, auch im Bett, doch seit einiger Zeit leide ich sehr darunter, dass mein Freund keinen steifen Penis mehr hat wenn wir miteinander schlafen wollen, beim Vorspiel ist noch alles gut doch sobald es mehr werden soll, klappts nicht. Morgens hingegen ist seine Morgenlatte wirklich sehr hart und es gibt keine Probleme beim Akt. Das ganze geht mir sehr nah, da ich denke es könnte vielleicht an mir liegen, dass ich ihn nicht mehr heiß mache. Es ist für uns beide nicht die erste Beziehung und er meint, dass er das noch nie hatte. Mein Exfreund hatte ähnliche Probleme, bei ihm ging nur gar nichts mehr. Liegt es vielleicht wirklich bei mir?? Was kann ich tun, bzw. was können wir tun um die Situation zu ändern?

 

 

 

Hallo Frau ... ,

 

ich gehe mal davon aus, dass sie beide in der ersten Phase des Zusammenseins noch nicht auf die Differenzen gestoßen sind, die in den Wochen danach aufgelaufen sein mögen. Das müssen nicht unbedingt sichtbare Differenzen sein. So könnte es z.B. sein, dass ihr Freund ein stärkeres Bedürfnis nach Distanz hat als sie, sich darüber aber nicht bewusst ist und es auch nicht bewusst zeigt, so etwa in dem er sagt. Ich möchte mal eine Woche nur für mich sein.

Der Körper reagiert aber unbewusst immer richtig, dass hieße in diesem Fall, er (der Penis) zieht sich im wahrsten Sinne des zurück und wird schlapp. So wird all zu große Nähe zunichte gemacht.

Wo wäre da die Lösung für Sie?

 

Akzeptieren, dass es Phasen der Distanz gibt, sich darüber gegenseitig mitteilen, aber das Thema nicht bis zum Überdruss zerreden.

Zum anderen können Sie an Ihrem eigenen starken Nähebedürfnis arbeiten. Das hieße hier, unabhängiger und autonomer zu werden. Allein sein aushalten und sinnvoll füllen können.

Sie haben dazu mit 20 Jahren alle Zeit der Welt.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Dienstag, 14. Februar 2006 20:10

An: info@maennerberatung.de

Betreff: (Kein Thema)

 

Hallo Herr Thiel,

ich bin 32 Jahre alt und habe seit nunmehr 5 Jahren wieder eine feste Beziehung mit einer Frau.

Bei unseren sexuellen Aktivitäten sehe ich mich folgendem Problem gegenüber:

Ich habe regelmäßig Probleme damit, eine ausreichende Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten.

Beim Vorspiel sackt meine Erektion eigentlich immer zusammen, wenn eine intensive Stimulation aussetzt.

Desweiteren bemerke ich, dass ich etwa 3 bis 4 Tage Erholungspaue brauche, ehe eine ausreichende und vor allem verlässliche Erektion für einen befriedigenden Verkehr zustande kommt.

Hierbei ist der springende Punkt.

Von Gesprächen mit anderen Männern und aus der Erfahrung meiner Freundin mit ihren Vorpartnern befürchte ich, dass es bei Männern in meinem Alter normal zu sein scheint, eine Erektion leicht über 2 Stunden zu halten und an einem Tag mehrfach Verkehr haben zu können.

Wenn wir an einem Tag ein zweites Mal miteinander schlafen möchten, passiert es sehr oft (eigentlich fast immer), dass eine Erektion trotz intensiver Stimulation seitens meiner Partnerin gar nicht oder nur sehr schwach zustande kommt.

Deshalb möchte ich einfach gerne wissen. Was ist für Männer meines Alters eine "normale Potenz" ? Ich befürchte einfach, dass ich doch deutlich hinter dem "Normalniveau" zurückstehe, falls man so etwas definieren kann.

Ich möchte anmerken, dass ich während meiner letzten Beziehung (4 Jahre her) vor ähnlichen Problemen stand, jedoch weniger gravierend als heute.

Zwischendrin habe ich sehr enthaltsam gelebt, so dass ich nicht sagen kann, wann sich diese Problematik entwickelt haben könnte.

Jedenfalls bin ich sehr stark in meiner Lebensqualität beeinträchtigt, da ich mich nicht darauf verlassen kann, dass eine Erektion in ausreichendem Maße zustande kommt, wenn ich es gerne möchte.

Für einen Rat von ihrer Seite wäre ich sehr dankbar.

P.S. Ich leide bereits seit Jahren an gravierenden Schlafstörungen und bin diesbezüglich seit kurzer Zeit in ärztlicher Behandlung. Könnte dies eine Ursache sein für meine Problematik?

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

die Menschen sind nun mal nicht gleich, auch wenn die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) in ihrer politisch naiv bis einfältig scheinenden Art meint, sie könnte Probleme an den Schulen dadurch lösen, dass sie nach maoistischen Vorbild Schuluniformen einführt. Da sollte die Dame besser mal bei sich anfangen und sich zukünftig mit ihren CDU und SPD Kabinettskollegen im einheitlichen Maolook präsentieren. Wenn das dann bei uns so weit ist, dann kann man wirklich nur noch auswandern und hoffen, dass anderswo auf der Welt die Dummheit nicht so ins Kraut schießt.

So viel zum Thema Einheitlichkeit und Normen.

 

 

 

Mein Rat für Sie:

Hören Sie auf etwas zu wollen, was durch wollen nicht erreichbar ist, sondern statt dessen noch mehr in die Ferne rückt.

 

Wenn Sie jeden Tag in der S-Bahn sitzen, einen Fahrschein dabei haben und ängstlich denken, hoffentlich kommt kein Kontrolleur, dann schaffen Sie sich das Problem selbst, von dem Sie hinter behaupten, das Problem hätte Sie.

 

 

Insofern ist es auch recht müßig zu überlegen, ob Schlafstörungen oder sonstige Störungen etwas damit zu tun haben oder nicht. Damit zu tun haben, kann alles mögliche, denn alles ist mit allem verbunden. Ob das Ihnen aber irgendwie weiterhilft, wage ich zu bezweifeln.

Bekanntlich haben in Krisenzeiten viele Menschen Schlafstörungen, nur habe ich noch nie davon gehört, dass erst die Schlafstörung beseitigt werden müsste und dann davon die Krise verschwunden wäre. Es ist eher umgekehrt. Ist die Krise bewältigt, ist auch die Schlafstörung verschwunden.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 12. Februar 2006 18:51

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektionsproblem? Nicht sicher! - Bitte um Kurzantwort

 

Hallo.

Ich bin mit meiner Freundin nun schon einige Monate zusammen. Wir hatten bis vor kurzem noch keinen Sex, jedoch haben wir uns schon gegenseitig befriedigt.

Mit Selbstbefriedigung hatte ich bisher auch noch nie Probleme.

Wir wollten nun endlich Sex, und anfangs gab es bei mir Probleme mit der Aufregung (bin 19 Jahre, jungfrau) und meine Erektion sackte zusammen, meistens in dem Moment als wir das Kondom überstreiften.

Inzwischen habe ich es geschafft, jedoch seltsamerweise fühle ich nichts wenn ich in sie eindringe. Wir haben 20 Minuten Sex gehabt(wohl eher sie als ich), und ich konnte nichts fühlen. Stattdessen hatte ich eher das Gefühl ich müsste bald auf die Toilette. Mit der Zeit fing mein Penis auch an zu schmerzen.

Das ganze ist jetzt schon 2 Mal passiert und ich weiß nicht mehr weiter.

Meine Erektion ist immer recht stabil doch konnte ich bis jetzt nichts fühlen.

Liegt es am Kondom oder schwindet meine Erregung aber die Erektion bleibt erhalten? Ich verstehe es nicht.

Bitte um eine helfende Antwort.

Danke im Voraus.

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

am Kondom liegt es sicher nicht, sondern an Ihrem Gefühl. Es kommt zwar offenbar eine Erektion zustande, aber Ihr Gefühl ist dabei abgespalten oder besser gesagt, Ihr Gefühl meldet Schmerzen an, weil Sie etwas getan haben, was Ihrem Körper offenbar nicht gut tut.

Sie werden Ihre Gründe dafür haben und Sie können es verändern. Der Weg ist kurz oder auch lang. Nehmen Sie sich die erforderliche Zeit und forcieren Sie nichts, was sich nicht forcieren lässt.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ....

Gesendet: Sonntag, 22. Januar 2006 19:17

An: info@maennerberatung.de

Betreff: mein immer größer werdendes problem

 

hallo herr Thiel, ich habe ihnen vor nicht alt solanger zeit schonmal eine mail geschrieben, ich wollte ihnen diese mail mitschicken damit sie sich errinner, aber ich konnte sie nicht finden, ich hoffe sie haben sie noch irgendwo bei sich (gleiche e-mail adresse). es ging darum das ich noch keinen geschlechtsverkehr hatte und beim vorspiel meine erregung immer zurückging (17 jahre). mitlerweile hatte ich schon mit meiner freundin des öfteren sex. es hat sich aber nicht viel geändert, es ist nur schlimmer geworden, meine erregung schwindet und kommt dann wieder beim vorspiel, manchal kommt sie auch garnicht wieder. Wie gesagt wir hatten schon des öfteren sex, doch manchmal verschwindet meine erregung mitten beim geschlechtsverkehr und ich habe das gefühl nie richtig erregt zu sein also mein freund steht nicht so wie er soll, er wird nie richtig hart. Was ist los mit mir ich weiss nicht was ich tun soll, ich komme auch meiner meinung nach immer viel zu schnell. Ich versteh das einfach nich, dass macht mich voll fertig, ich hoffe sie können mir helfen, es ist sehr wichtig für mich

 

 

 

 

 

 

Hallo ...,

 

in dem Moment, in dem es Ihnen gelingt, nichts zu wollen, sondern nur noch zu sein, wird das passieren, was gerade an der Reihe ist.

Es gibt also nichts zu tun, außer sich darin zu üben, nichts zu tun, sondern es - was auch immer - einfach geschehen zu lassen.

 

Das ist wie mit dem Wetter. Ob Sie sich eine dicke Jacke anziehen oder nur ein T-Shirt - auf das Wetter hat das überhaupt keinen Einfluss. Sie können nur wahrnehmen, was für ein Wetter ist und sich dann dafür entscheiden, ob sie eine dicke Jacke anziehen wollen oder ein T-Shirt oder auch gar nichts.

 

Sie sind gerade 17 Jahre alt, da ist es ganz klar, dass man meint, die Welt würde sich so bewegen lassen wie man gerade meint, dass sie sich bewegen müsste. Aber sie haben noch aller Zeit der Welt, lassen Sie den Globus sich einfach drehen und drehen Sie sich mit, anstatt dagegen anlaufen zu wollen.

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Mittwoch, 18. Januar 2006 20:41

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Männerberatung-Bitte um Kurzantwort

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

durch eine Internetsuche zum Thema "Erektion" bin ich auf ihre Internetpräsenz gestoßen und erhoffe mir eine Weiterkommen bei meinem Problem:

Ich bin 19 Jahre alt, hatte noch keine "richtige" Beziehung, bin also noch Jungfrau. Bei meiner ersten und bisher einzigen Freundin habe ich jedoch gemerkt, dass ich bei praktisch jeder physischen Berührung, d.h. schon beim Händchenhalten, und sogar nur beim Gedanken daran sofort eine Erektion bekomme. Bei ausnahmslos allen Küssen während dieser Beziehung kam es sogar zur Ausscheidung von Samenflüssigkeit. Dieses Problem belastet mich sehr und hemmt mich eminent, körperliche Nähe zu Frauen zu suchen.

Im Hinblick auf eine zukünftige Beziehung macht mir der Gedanke an ein unangenehm feuchtes Boxershort oder die Erklärung der Partnerin gegenüber weniger Angst, als vor der ersten Annäherung.

Meine einzige Erklärung für diese Überreaktion ist die Erziehung meiner Eltern, die weitestgehend ohne körperliche Liebe ablief. Kann es sein, dass mich die Situation der körperlichen Wärme als Folge meiner "Verklemmtheit" daher so überfordert, dass mein Penis sofort erigiert?

Haben Sie noch andere Erklärungen?

Was kann ich dagegen tun? Muss ich wirklich auf jede Annäherung auf sämtlichen Feiern verzichten?

Vielen Dank schon im Voraus,

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

vielleicht hat "dieses Problem", wie sie es nennen ja seinen Sinn. Nämlich den, dass Sie dadurch einen akzeptablen Grund haben, Nähe zu Frauen zu vermeiden. Andere Männer bekommen in der Nähe von Frauen Hautausschlag, fangen an stark zu schwitzen oder zu stottern, so dass sich dadurch der Kontakt auch mehr oder weniger erledigt.

Ganz pragmatisch würde ich Ihnen vorschlagen, zukünftig vor einem Treffen mit einer potentiellen Freundin, so z.B. auf einer Party, zu Hause zu masturbieren. Dann ist vielleicht erst einmal ein wenig Sexualenergie verschossen.

Möglicherweise gibt es dann irgend eine andere Symptomatik, mit der sie sich vor zu viel Nähe zu einer Frau schützen können.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Sonntag, 1. Januar 2006 18:04

An: info@maennerberatung.de

Betreff: total verzweifelt

 

Sehr geehrter Herr Thiel

ich habe ein problem mit dem es mir sehr schwer fällt zurecht zu kommen. Bin jetzt seit fast zwei monaten mit meiner freundin zusammen und wir hatten noch keinen sex. Das schlimme daran ist dass sich schon zig mal die Gelegenheit dazu ergeben hätte, wenn ich ein dauerhafte Erektion behalten würde. Wir sind schon oft an dem Punkt angelangt, an dem wir nackt aufeinander lagen und ich nur noch in sie eindringen müsste. Aber im entscheidenden Moment lässt mich meine Erektion im Stich. Ich bin 19 Jahre alt und noch Jungfrau, da ich dieses Problem schon bei zwei Freundinnen zuvor hatte. Ich bin mir 100%ig sicher heterosexuell zu sein.

Ich bin auch immer sehr erregt aber im entscheidenden Moment funktioniert es halt nicht so wie ich will. Meine Freundin ist sehr verständnisvoll, aber ich habe Angst sie zu verlieren. Ich glaube es liegt ein psychisches Problem bei mir vor, da ich im Grunde keine Erektionsprobleme habe. Brauche ich ärztliche oder psychologische Beratung?

Besten Dank im voraus

 

 

 

 

Hallo ...,

was für ein "psychisches Problem", meinen Sie denn eventuell zu haben?

Ob Sie "ärztliche oder psychologische Beratung" brauchen, weiß ich nicht. Vielleicht brauchen Sie nur eine Freundin mit der es sexuell besser klappt, als mit den Frauen, die Sie sich bisher ausgesucht haben.

Um den für Sie passenden Weg herauszufinden, kann es schon sinnvoll sein, dass Sie mal eine persönliche Beratung bei einer kompetenten Fachkraft wahrnehmen. Am besten mit Ihrer Freundin zusammen.

 

Kompetente Ansprechpartner finden Sie vielleicht hier:

...

 

Mit freundlichem Gruß

 

Peter Thiel, Systemischer Berater und Therapeut

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Dienstag, 27. Dezember 2005 23:55

An: info@maennerberatung.de

Betreff: mein problem

 

hallo, ich versuche ihn mein problem zu erklären...

ich bin 17 jahre alt und hatte noch keinen sex, also ich bin noch jungfrau.

ich bin seit 2 monaten mit meiner ERSTEN freundin zusammen, sie ist auch 17.

Sie hat schon viel erfahrung mit sex. Also zu meinem problem, wir waren 2 mal kurz davor miteinander zu schlafen, wir waren beim vorspiel und küssten uns, nach einiger zeit ging meine eregung zurück und es ging nix mehr. ich hab schon mit ihr drüber geredet und sie meint das ich einfach nur aufgeregt bin, was ich nich glaube da ich ziemlich locker an die sache rangegangen bin. Bin ich vielleicht impotent??? ich kann mir das einfach nicht erklären, was ist mit mir los?? ich hoffe sie können mir helfen

--

 

 

 

 

Hallo ...,

 

was soll mit Ihnen los sein. Sie sind 17 Jahre alt und haben seit 2 Monaten ihrer erste Freundin. Das ist also offenbar los.

Über die anderen Sachen machen Sie sich mal keine schweren Gedanken. Das können Sie immer noch tun, wenn Sie 34 Jahre alt geworden sind.

 

Es gibt also nichts zu helfen, der Sommer geht, der Herbst kommt, der Herbst geht, der Winter kommt, der Winter geht, der Frühling kommt, der Frühling geht, der Sommer kommt. Was soll man da helfen? Alles hat seine Zeit und nichts bleibt wie es war und doch kommt alles wieder.

 

Ich wünsch Ihnen eine schöne Zeit mit Ihrer Freundin.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Dienstag, 27. Dezember 2005 15:04

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Errektionsproblem bei neuer Freundin !

 

Hi,

naja der Betreff kommt euch sicher bekannt vor ! Meine letzte Beziehung dauerte 5 Jahre und war (bis auf die Zeit am Ende) sexuell absolut so wie mann sich das vorstellt. Danach kaM dann der ein oder andere OneNightstand, natürlich immer geschützt, soweit kein Problem... Seit 2 Wochen habe ich mich total verliebt, alles ist wunderbar außer... Ich verstehs einfach nicht, wenn wir Sex habe bekomme ich einfach keinen hoch, obwohl alles drumherum stimmt (man hat ja noch hände, zunge, etc...) Ich dachte erst ich wär Krank, aber wenn ich allein bin und an meinen Neue denke, klappts doch auch .. Naja ich verstehs einfach nicht..

Hab ihr vielleicht einen Tipp für mich??

 

... 

 

 

 

Hallo ... ,

 

stellen Sie sich vor, Sie haben sich ein neues Auto gekauft. Im Werk hat man aber versehentlich die Gangschaltung falsch montiert. Da wo sonst der erste Gang eingelegt wird, ist jetzt der Rückwärtsgang.

 

So ähnlich scheint es derzeit bei Ihnen zu sein. Sie legen den Gangschalter auf "1" und wundern sich dass Sie rückwärts fahren. Dabei gibt es gar nichts zu wundern, wenn man nur weiß, dass bei der "1" gar nicht die "1" liegt.

 

Vielleicht legen Sie einfach mal den Rückwärtsgang ein und der Wagen fährt an. Aber Vorsicht. Möglicherweise hat der Monteur auf die Schaltstelle des Rückwärtsgang den 5. Gang eingestellt. Entweder fährt Ihr Wagen jetzt los wie eine Rakete oder er "säuft ab".

 

Viel Erfolg beim Umgewöhnen.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Freitag, 9. Dezember 2005 00:43

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektionsstörung

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

bin 24 Jahre alt und habe jetzt seit über vier Monaten eine Freundin, die ich sehr liebe, aber seit zwei wochen schaffe ich es nicht mehr über längere Zeit eine Erektion zu bekommen. Immer wenn wir miteinander schlafen erschlafft er.

Ich weiß nicht was ich tun soll. Sie sagt immer ich soll mir nicht so viel Gedanken darüber machen, aber das kann ich irgendwie nicht. Vielleicht habe ich Angst zu versagen, aber wie soll ich das weg bekommen?

Mit freundlichen Grüssen, ...

 

 

 

 

 

Hallo ...,

 

"Immer wenn wir miteinander schlafen erschlafft er." Das hört sich ja gerade so an, als ob Sie vor dem initimen Zusammensein eine Erektion hätten, die dann aber aufhört, obwohl Sie es gerne anders hätten. Sehe ich das so richtig?

 

Ansonsten gilt hier natürlich, dass es nichts zu "schaffen" gibt, sondern es ja gerade darum geht, sich ein Stück weit dem spontanen Geschehen zu überlassen, dass sich nur indirekt beeinflussen lässt.

 

 

 

"Vielleicht habe ich Angst zu versagen, aber wie soll ich das weg bekommen?"

Spontan scheint es gerade so zu sein, dass die Erektion gerade dann aufhört, wenn Sie diese gerne hätten. Daher empfiehlt sich, dass Sie ihr Verhalten mal um 180 Grad drehen. Vielleicht ändern Sie einfach mal ihren Vorsatz in die folgende Programmierung:

Immer wenn ich mit meiner Freundin intim zusammenbin, möchte ich auf keine Fall ein Erektion haben

 

Bei Rauchern wirkt bekanntlich der Vorsatz, ab dem Neuen Jahr nicht mehr rauchen zu wollen, so, dass sie genau das Gegenteil machen, nämlich weiterrauchen.

 

Für Sie könnte der Vorsatz für das Neue Jahr also so heißen:

Ab sofort will ich bei meiner Freundin keine Erektion mehr bekommen.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Misserfolg.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 18. November 2005 18:02

An: info@maennerberatung.de

Betreff: frage

 

hi,

hab ein kleines Problem und hoffe das sie mir weiterhelfen können.

bin 24 jahre alt und mach mir ernsthafte sorgen um meine errektionsfähigkeit. hab seit 3 jahren eine Freundin und bis vor kurzem hatten wir auch noch nie richtige probleme beim sex. nun hab ich aber schon seit ca. 2jahren das problem das ich sobald ich mich ein bisschen körperlich anstrenge nur noch schwer ein steifes glied bekomme. die lust ist zwar vorhanden doch... ich bekomm einfach keinen Steifen. dieses problem macht mir ziemlich zu schaffen. Im sommer ist das problem am größten. sobald es ein bisschen heiß ist geht fast gar nichts mehr. ich versuche aber durch

selbstbefriedigung meine lust ein bisschen zu bremsen... das gleiche ist der fall wenn ich ein bisschen alkohol trinke... es geht fast nichts mehr ...die lust wird dann von tag zu tag größer und ich mach es mir selbst mit der hand. das isz zwar schon ein bisschen schwierig weil er nicht richtig steif ist aber ...??? weiß nicht was ich machen soll.

aber das ist doch alles nicht normal - in dem alter darf das doch nicht der fall sein , oder ? hab ich Durchblutungsstörungen ?

um einen rat wäre ich sehr dankbar !

mfg

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

warum hören Sie nicht einfach auf Ihren Körper, respektive Ihren Penis?

 

Wenn Sie keinen Hunger haben, gehen Sie doch sicher auch nicht eine Pizza essen. Wenn Sie nicht müde sind, legen Sie sich nicht schlafen.

Wieso meinen Sie dann, sie müssten unbedingte eine Erektion bekommen, obwohl ihr Körper genau das Gegenteil zum Ausdruck bringt?

 

Was ich nicht ganz bei Ihrer Anfrage verstehe, wieso müssen Sie ihre Lust "ein bisschen zu bremsen" obwohl Sie doch offenbar kaum Lust haben?

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 17. November 2007 20:51

An: info@maennerberatung.de

Betreff: war´s das jetzt ??

 

 

Hallo, warum soll ich´s nicht auch noch hier versuchen ....

 

ich bin 56 Jahre alt, schlank (180 cm / 78 kg) und fühle mich sehr gesund ich treibe Sport und lebe - so meine ich - auch einigermaßen gesund ich habe das Rauchen vor einiger Zeit eingestellt - andere Laster kannte ich nie

ich blicke auf ein überdurchschnittlich aktives Sexualleben zurück; der Gedanke an eine ED erschien mir nachgerade lächerlich

ich stelle seit Anfang diesen Jahres den jähen Komplettabsturz meiner erektilen Potenz fest ... wirklich ein Totalverlust !!!!

Panik und namenloses Entsetzen haben mich befallen

Psychische Gründe für die ED schließe ich rundheraus aus, dafür bin ich psychisch zu stabil und dafür bin ich zu "wild" auf Sexualität

ich kann mir eine dauerhafte ED angesichts einer neuen Partnerschaft, die mir sehr wichtig ist, im Grunde nicht erlauben

ich habe schon so ziemlich alles probiert und bin schon zum halben ED-Experten geworden ... 

ich spreche weder auf L-Arginin, noch auf Tribuls terrestris an ich spreche SEHR GUT an auf Viagra, dagegen ABSOLUT NICHT auf Cialis

was ist denn nun davon zu halten ? auf welche Besonderheit meines ED-Bildes läßt das schließen ??

ich habe den Hausarzt (mangelndes Zutrauen) noch nicht konsultiert, um organische Hintergründe abzuklären (dies ist aber für diesen Monat noch vorgesehen)

ich bin fit, was Beckenboden-Übungen und vergleichbares Training angeht

ich habe noch - wenngleich klägliche - nächtliche Erektionen

 

ich bin ABSOLUT NICHT GEWILLT, im "zarten Alter" von 56 ein "Schicksal" erektiler Dysfunktion zu akzeptieren ... ich meine ABSOLUT NICHT !

 

Was ist zu tun, was raten Sie mir, welche Methoden sind zu empfehlen und welcher bezahlbare Weg führt mit welcher Wahrscheinlichkeit zu welchem Resultat. Mein Glaube an solche Wahrscheinlichkeiten - siehe oben - ist schon ein wenig geprüft worden !

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

selig sind die, die da hoffen. 

Es kann gut sein, dass gerade die neue Partnerschaft und die Wünsche und Hoffnungen, die Sie damit verbinden, ein Auslöser Ihrer Lustlosigkeit waren und diese auch weiter stabilisieren.

 

 

Was Sie sich erlauben können und was nicht, danach geht es hier nun mal nicht. Ich bin zwar kein Christ, doch ich denke, ein wenig Demut kann Ihnen hier weiter helfen, als das ständige Ausprobieren diverser Substanzen, wenngleich es sicher nicht sehr schaden kann, diese auszuprobieren. Zumindest werden damit Arbeitsplätze in der pharmazeutischen Industrie gesichert und Sie leisten so wenigstens einen Beitrag, dass andere einen wirtschaftlichen Vorteil haben.

Auch das Aufsuchen eines Arztes schadet in der Regel nicht. Vielleicht gehören Sie auch zu den seltenen Fällen, denen ein Arzt helfen kann.

Danken Sie dem lieben Gott oder dem Schicksal, dass er / es Ihnen so viele Jahre ein aktives Sexualleben geschenkt hat. Lassen Sie alles Wollen los, grad so als ob Sie am Strand von Phuket stehen und Sie in 500 Meter Entfernung die 10 Meter hohe Tsunamiwelle aus sich zurollen sehen.

 

Vielleicht haben Sie Glück und das Meer zieht sich plötzlich zurück oder Sie wachen schweißgebadet auf und stellen fest, es war nur ein Albtraum. Wenn nicht, dann machen Sie das beste draus. Schnappen Sie sich ein Surfbrett und halten sich daran gut fest. Gegenschwimmen ist sinnlos, Sie verlieren nur Ihr lebensrettendes Brett. Vielleicht haben Sie Glück und die Welle spült Sie schließlich in den Wipfel einer Palme, und 30 Minuten später rollt die Welle zurück und wenn alles vorbei ist, muss am Sie mit der Feuerwehrleiter von dort oben herunterholen.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Samstag, 22. Oktober 2005 21:40

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektionsproblem

 

Hallo

Ich bin 16 jahre alt und habe ein großes Problem und binn total verzweifelt .

Ich bekomme nie eine richtige Latte

Ich hatte auch noch nie eine Morgenlatte

Mein Penis wird zwar größer und dicker , aber nicht richtig hart , sondern bleibt biegsam .

Ich kann dann ein wenig nachhelfen in dem ich einen bestimmten Muskel ( ich glaube den , mit dem ich auch den strahl beim urinieren anhalte ) anspanne . Dann wird er ein wenig härter . Aber er ist nie so von alleine Steif , ohne das ich mich zusätzlich anstrengen muss und selbst dann ist er nicht so richtig hart .

Ausserdem muss ich immer sofort kommen wenn ich beim Onanieren nicht immer wieder kurz aufhöre ...

Ich hab keine Ahnung was mit mir los ist !!!

 

 

 

 

 

Hallo ...

 

die Erektion hat nichts mit einem Muskel zu tun, daher ist es wahrscheinlich völlig umsonst wenn Sie ein Muskeltraining machen. 

Hören Sie auf sich anzustrengen. Solange Sie sich anstrengen werden Sie mit Sicherheit keine Erektion bekommen.

Vielleicht kontaktieren Sie mal einen Urologen um abzuklären, ob es organische Gründe für eine ausbleibende Erektion gibt. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, nehmen Sie ruhig mal persönlich Kontakt mit einem Sexualberater auf. So zum Beispiel bei der PROFamilia - www.profamilia.de

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Donnerstag, 15. September 2005 22:59

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Hallo, ich habe seit einemJahr eine neue Partnerin und seitdem auch einn Problem was ich vorher nie hatte. Ich bekomme einen steifen Penis aber die erektion hält nicht so lange an wie früher. Ich muss also mit der hand nachhelfen. Eine morgendlicheerektion habe ich fast an jedem tag. Diese hältauch viel länger an. so ca.20bis 45 minuten. Also kann ich nicht impotent sein. Wo liegt also das Problem? Wenn ich mich selber befriedige ist mein penis manchmal fastgarnicht hart aber ich bekomme dennocvh einen orgasmus! Waskönnten gründe dafürsein?

 

Ich binn34jahre alt und komme aus ... 

Dankefür diebeantwortung meiner frage!

... 

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

"Wo liegt also das Problem?"

Gute Frage, wo liegt denn nun das Problem? Oder anders gefragt, was ist Ihr Problem?

 

"Waskönnten gründe dafürsein?"

Gründe, für was? Dass Sie einen Orgasmus oder eine Ejakulation bekommen, obwohl die Erektion nicht so stark ist? Nun, ganz einfach, eine Ejakulation ist auch ohne Erektion möglich. Die Erektion hat ja physiologisch wahrscheinlich nur den Grund, dass durch sie das Eindringen des Penis in die Vagina ermöglicht wird, was mit einem schlaffen Glied nun mal nicht so ohne weiteres klappt.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Montag, 12. September 2005 09:29

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektionsprobleme

 

Hallo Herr Thiel,

ich wende mich an Sie, weil mich ein Problem belastet, dass ich alleine

nicht lösen kann. Ich habe seit Februar eine neue Freundin und wir können nicht miteinander schlafen, da ich im entscheidenden Moment keine Erektion habe.

Nun habe ich auf Ihrer Seite schon einige Artikel gelesen. Mit "eisernem Willen" ist da natürlich nichts zu machen.

Ich muss dazu sagen, meine Freundin ist sehr verständnisvoll, aber ich weiß auch, dass es sie schon frustet. Das sei ihr noch nie passiert, war eine erste Reaktion. Wir haben aber drüber gesprochen. Ich habe ihr gesagt, dass es nichts mit ihr zu tun hat. Für sie ist Sex aber offensichtlich nur erfüllend, wenn der Mann in sie eindringt. Als ich sie nämlich drauf angesprochen habe, dass Sex auch auf andere Weise schön sein kann, hab ich eine gewisse Skepsis von ihrer Seite gespürt.

Wenn ich mich selbst befriedige, bekomme ich eine Erektion. Da meine Freundin nicht in meiner Nähe wohnt, sondern 200 km entfernt, ist es besonders blöd, dass wir nicht miteinander schlafen können, wo wir uns eh so sollten sehen können. Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, ob die Entfernung vielleicht unterbewusst eine solche Reaktion bei mir hervorruft. Ich finde meine Freundin sexuell attraktiv. Das kann es also nicht sein.

Ich hatte aber vor ihr rund 2 Jahre keine sexuellen Kontakte. Davor hatte ich eine längere Beziehung (6 1/2 Jahre), wo ich mit meiner damaligen Partnerin allerdings die letzten 3 Jahre nicht geschlafen habe. Wir lebten mehr wie in einer WG zusammen.

Ich möchte meine Freundin nicht verlieren und möchte mit ihr für uns beide erfüllenden Sex haben. Ich hoffe, Sie können mir helfen, dass wir

diesem Ziel ein Stück näher kommen.

Viele Grüße

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

wie sie schon zutreffend sagen, besteht Sexualität nicht nur aus der Vereinigung von Penis und Vagina.

Ihre Freundin könnte sich daher auch einmal mit den vielen anderen Seiten von Sexualität vertraut machen, die dann möglicherweise auch ihr Interesse finden könnten.

 

Wenn sie außerdem bei Ihnen gerne eine Erektion haben möchte, so kann sie dafür auch etwas tun. Kurz gesagt, sie kann Sie sexuell anmachen oder heiß machen, dass Sie in Fahrt kommen. Möglicherweise hat Ihre Freundin aber Hemmungen. In dem Fall wäre es sicher gut, dass sie ihre Hemmungen besser kennen lernt und sie beide nach einem geeigneten Weg suchen, auf dem sich mehr Hemmungslosigkeit und damit vielleicht auch eine erfülltere Sexualität ereignen kann.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Samstag, 2. Juli 2005 19:18

An: info@maennerberatung.de

Betreff: ein großes Problem

 

 

Hallo.

ich bin durch zufall an diese adresse geraten auf der suche nach der antwort auf mein problem.

und zwar bekomme ich bei meiner freundin oft keinen hoch, aber wenn ich masturbiere klappts wunderbar. ich hab keine ahnung woran das liegen kann oder könnte und hoffe auf eine einfache antwort von ihnen.

Ich bitte um eine antwort denn ich verzweifel da ich nicht weiss wie meine freundin darüber denkt

vielen dank im vorraus

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

es kann an allem möglichen liegen, doch es wird Ihnen wohl nicht viel nützen, wenn ich Ihnen Hundert mögliche Gründe aufzählen würde. Daher hier nur einen möglichen Grund: Vielleicht finden Sie Ihre Freundin sexuell nicht so begehrenswert, und dann wäre es kein Wunder wenn eine Erektion ausbliebe.

 

So lange Sie Ihr Ziel, eine Erektion, erreichen wollen, wird ein solches Ziel wohl immer wieder in weite Ferne rutschen, denn mit "wollen" ist hier nichts zu erreichen. Der erste Schritt besteht vielleicht darin, dass Sie aufhören was zu wollen und statt dessen die Dinge geschehen lassen und liebevoll und akzeptierend damit umgehen.

Wenn Sie wissen wollen, wie Ihre "freundin darüber denkt", dann können Sie sich einfach mit Ihr darüber austauschen. Vielleicht denkt Sie, sie wäre "ungenügend", dass sie es "nicht schafft" bei Ihnen eine Erektion auszulösen.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 5. Mai 2005 18:39

An: info@maennerberatung.de

Betreff: problem

 

hallo ich habe ein problem mit meinem penis. wenn das vorspiel länger dauert dann macht er schlapp und er wird nicht mehr steif. der geschlechtsverkehr selber is oft nach 2 minuten schon vorbei, da ich schon zum orgasmus komme. können sie mir bitte weiterhelfen und ihre meinung bzw. tips schreiben?? e-mail : ... 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

etwas vereinfacht gesagt: Sex passiert im Kopf. Von daher haben Sie sicher keine Probleme mit Ihrem Penis, da dieser sich nicht im Kopf befindet, sondern zwischen den Beinen.

Ihr Ziel ist vermutlich, sie haben es allerdings nicht formuliert, dass Sie eine länger anhaltende Erektion haben wollen und nicht so schnell zur Ejakulation, bzw. Orgasmus kommen wollen.

Um dies zu erreichen müssen Sie nur noch die Hindernisse aus dem Wege räumen, die diesem Ziel im Wege stehen.

Welche Hindernisse das bei Ihnen und Ihrer Partnerin konkret sind, kann ich allerdings nicht wissen. Aber Sie können sich auf die Suche begeben. Möglicherweise nehmen Sie dazu die Unterstützung einer kompetenten Fachkraft in Anspruch.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Donnerstag, 23. September 2004 

An: info@maennerberatung.de

Betreff: <no subject>

 

Hallo,

seit etwas mehr als einem Jahr habe ich große Probleme, eine Erektion zu bekommen, wenn ich mit einer Frau "normal" schlafen möchte. Beim Onanieren geht es auch nur, wenn ich an SM und/oder Fetische denke.

Sehr gern würde ich wieder normalen Sex mit einer Frau haben können. Können Sie mir die Frage beantworten, wie man von diesen Gedanken loskommen kann? Ist das überhaupt möglich? Es ist mir schon bewusst, dass Sie mir keine perfekte Lösung bieten können, da Sie wohl zu wenig Einzelheiten wissen. Aber vielleicht können Sie mir sagen, was ich auf jeden Fall machen muss, um mein Ziel erreichen zu können bzw. was ich auf jeden Fall vermeiden muss.

Ist es möglich, mein Problem ohne Therapie in den Griff zu bekommen??

Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Freundliche Grüße,

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

Sie sind ja keine Maschine, die man einschaltet und dann klappt alles so, wie es sich der Konstrukteur gedacht hat. Wenn Sie keine Erektion bekommen, ist das ein sicheres Zeichen, dass sie vom Gefühl her auch keine bekommen wollen. Der Kopf mag was anderes sagen: "Ich will eine Erektion", doch wie Sie sehen ist das Gefühl stärker und das ist auch gut so.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem Kampfflugzeug, das gerade abstürzt. Ihr Kopf sagt, ich bleibe hier drin sitzen, denn es gehört sich nicht die Flucht zu ergreifen. Ihr Gefühl sagt, jetzt wird es brenzlig, ich bin vom Tode bedroht, ich muss schleunigst weg. Das Gefühl erreicht den Kopf, der Kopf gibt den Befehl an die Hand auf den Knopf zu drücken, der den Schleudersitz auslöst. Die Schleudervorrichtung katapultiert Sie ins Freie, ein Fallschirm öffnet sich und Sie landen unversehrt auf dem sicheren Boden. So ähnlich kann das auch in der Sexualität sein.

 

Selbstverständlich können Sie wieder "normalen" Sex mit einer Frau haben, wobei zu fragen ist, was Sie unter normal verstehen. Dazu brauchen Sie kein Viagra und ähnliche Prothesen, sondern Sie müssen nur schauen, was sie oder ihre Partnerin tun, um einen guten Sex zu verhindern und sich dann einfach anders verhalten, als sie es sonst machen. Eine Therapie braucht man dafür nicht unbedingt, man kann ja auch Auto fahren lernen ohne dass man einen Fahrlehrer hat, man darf dabei nur nicht auf öffentlichen Straßen fahren, sonst kann es passieren, dass einen die Polizei zur Kasse bittet. 

Adam, laut Bibel der erste Mensch (und Mann) hat sich auch selbst erzogen, denn da er der erste Mensch war, hatte er keine Eltern und keine Lehrer (außer dem lieben Gott) die ihn hätten erziehen können. Auch Siegmund Freud, der die Psychoanalyse "erfunden" hat, hat sich selbst analysiert (therapiert), denn es war ja logischerweise noch niemand da, der mit ihm hätte eine Psychoanalyse machen können. Heute hundert Jahre später wissen wir, dass er in seinen psychoanalytischen Theorien auch einigen Unsinn fabriziert hat, doch es irrt der Mensch, so lang er strebt (Goethe) und wenn Sie das Gefühl haben, Ihnen würde eine gute professionelle Unterstützung bei der Wiederherstellung Ihrer Potenz gut tun, dann gibt es genügend gute Angebote aus denen Sie wählen können.

 

Gruß

 

 

Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Mittwoch, 11. August 2004 14:57

An: webmaster@maennerberatung.de

Betreff: Frage zur Potenzstörung

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

Ich habe jetzt mehrfach Probleme gehabt ein Erektion zu bekommen. Mein Penis war entweder total schlapp oder er wurde nur halb steif, wenn ich an mir selbst Hand angelegt hatte. Jedefalls war er nicht so hart und ausdauernnd, dass ich meine Partnerin befriedigen konnte. Meine Partnerin hat mir trotzdem geholfen zum Orgasmus zu kommen.

Generell kann ich schon einen Steifen bekommen, z.B. morgens oder wenn ich mich selbst befriedige und mir Pornos anschaue. Bevor ich mit meiner Partnerin intim wurde, habe ich das auch regelmäßig getan. In ihrer Seite zur "Selbstbefriedigung" steht, dass man dies auch zwanghaft und exzessiv betreiben kann. Es gab Tage, von denen man das bei mir bestimmt so sagen kann. Jedenfalls war es teilweise schmerzhaft, aber ich habe es trotzdem mehrmals getan, um mich zu befriedigen - teilweise auch aus Frustration.

Jetzt ist meine Überlegung, ob es eine Zusammenhang geben kann zwischen meinem Pornokonsum und meinem sexuellen Versagen mit der Frau. Wäre es damit getan, wenn ich die Masturbation und den Pornokonsum einstelle? Es fällt mir nicht einfach, weniger zu masturbieren.

Meine Partnerin war gelassen und hat Verständnis gezeigt, war aber verwirrt und sagte, dass ihr das noch nie passiert sei. Sie ist in der Tat sehr attraktiv und gefällt mir auch gut. Vor allem möchte ich sie nicht verlieren, weil ich sie nicht befriedigen kann.

mit freundlichem Dank vorweg

...

 

 

 

Hallo Herr ...,

 

für mich stellt sich die Frage, wozu Sie Masturbation und Pornos brauchen, wo Sie doch in einer Partnerschaft leben und Ihnen Ihre Partnerin gut gefällt.

Womit ich nichts gegen Masturbation und Pornos generell sagen will, sondern eine Fixierung darauf für problematisch halte.

Was die Gründe für die Erektionsschwäche in Ihrer Partnerschaft sind, darüber kann ich von hier aus sicher nur spekulieren, dass hilft Ihnen sicher nicht viel weiter.

Für sinnvoller halte ich eine Einzel- oder Paarberatung, um sich mit diesem Thema auseinander zu setzen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 4. Juli 2004 00:00

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Beratung

 

Hallo,

ich hab' gerade Eure Internetadresse gefunden und versuche einfach mal mein Glück.

Also mein Freund und ich sind seit 1 1/2 Jahre zusammen, haben uns ganz doll lieb und haben trotzdem große Probleme. Er bekommt keinen Orgasmus, wenn wir miteinander schlafen. Körperlich ist alles in Ordnung, wenn er er selbst masturbiert funktioniert alles problemlos. Er hat auch sexuelles Interesse an mir, er bekommt eine Erektion u.s.w. Wenn er dann eine Weile in mir ist, dann wird er halb schlaff, als ob der Reiz nicht ausreichen würde.

Am Anfang unserer Beziehung hat es noch funktioniert, es hat aber schnell nachgelassen. Es funktioniert auch, wenn wir uns lange (4 Wochen z.B. bei seinem letzten Urlaub) nicht sehen. Dann aber nur einmal und dann ist wieder alles beim Alten. Noch schlimmer ist eigentlich, daß sich dieses Problem mittlerweile auf unsere Beziehung so auswirkt, daß wir sehr oft Stress und Streit miteinander haben. Er sagt, mit seinen Freundinnen davor war das nie ein Problem. Ich habe mittlerweile Angst vor der Situation, daß er mit mir schlafen will und versuche sie zu vermeiden. Wir haben auch schon versucht, daß ich ihm "zur Hand" gehe beim Masturbieren, aber ich habe das Gefühl, es falsch zu machen und gebe dann nach 'ner Weile auf. Meine sexuelle Unsicherheit hat sich erst dadurch entwickelt und sich in der Zwischenzeit auch auf andere Gebiete erweitert. Ich habe das Gefühl, er liebt mich nicht richtig, weil er ja nicht kommt und daraus entsteht noch viel größerer Stress. Ich denke, daß wir uns trennen, wenn wir nicht bald eine Lösung für dieses Problem finden. Mein Freund sträubt sich auch gegen eine Beratung, weil er sagt, daß körperlich ja alles in Ordnung ist.

Kann man denn etwas tun, damit er mit mir zusammen bzw. in mir einen richtigen Orgasmus bekommen kann? Liegt es eventuell auch an mir? Kann man als Frau "zu weit" oder zu feucht sein? Würde eine Paarberatung /-therapie helfen? Wie sieht es mit den Kosten aus. Ich verdiene nicht so viel und mein Freund ist auch nur armer Student. Übernehmen Krankenkassen in solch einem Fall die Kosten?

Ich wäre sehr sehr dankbar für eine Empfehlung oder Anregung, wie wir weiter vorgehen können.

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

 

 

 

Hallo ...,

 

 

es mag ja sein, dass sie beide sich ganz doll lieb haben, doch mit Sicherheit gibt es einiges bei ihnen beiden, das zu den beobachtbaren Störungen führt.

Eine Paarberatung kann ich empfehlen, doch dies wird nicht gehen, wenn Ihr Freund daran kein Interesse hat oder vielleicht Angst davor hat.

So bliebe dann nur noch eine Einzelberatung für Sie selber. Möglicherweise wundern Sie sich, was Sie denn bei einer Einzelberatung sollten, da doch Ihr Freund ein Problem habe und nicht Sie. Doch der Bericht Ihres Freundes, er hätte früher mit anderen Frauen nicht die jetzt beobachtbare Störung gehabt, deutet darauf hin, dass es ein Thema ist, bei dem Sie als Frau und Partnerin einen nicht unerheblichen Anteil haben.

Wegen einer Kostenübernahme für eine Einzel- oder Paartherapie oder ähnlichem fragen Sie einfach mal bei Ihrer Krankenkasse nach.

Viel Erfolg 

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von:  

Gesendet: Mittwoch, 26. Mai 2004 17:04

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Männerberatung

 

Hallo! 

Ich hab seit ca. 2 Monaten ein Problem mit meinem Freund. Er hatte eine ziemlich lange Beziehung (... Jahre) vor mir, jedoch hat sich die letzten ... Jahre sexuell „nichts mehr getan“. Als wir zusammengekommen sind, hatte er oft verfrühten Samenerguss, aber ich dachte mir nichts dabei (er war halt nicht so „in Übung“) Manchmal hatte er auch Probleme einen steifen Penis zu bekommen bzw. ist er „zwischendurch“ immer wieder schlaff geworden. Das Problem hatte sich aber schon gelöst und wir hatten sehr schönen und „normal“ langen Sex. Seit ca. 2 Monaten hat er aber wieder das Problem, dass sein Penis nicht richtig steif wird, bzw. zwischendurch immer wieder erschlafft. Er ist auch nicht mehr so leidenschaftlich und die Situation im Bett ist schon ziemlich angespannt. Ich glaube, dass das ganze aufgrund seelischer Probleme ist (Versagensängste), denn sonst ist alles in Ordnung mit ihm (die morgendliche Errektion ist völlig okay d.h. erschlafft nicht“) Er ist es aber absolut nicht gewohnt über Sex zu reden, nur macht uns unser Problem beide ganz fertig und ich weiß nicht was ich machen soll, wie ich mit ihm reden soll, wie ich ihm helfen kann. Wenn ich keinen Sex mit ihm habe (um ihn nicht weiter zu frustrieren) denkt er sich vielleicht, ich möcht mit ihm keinen Sex mehr….aber ich möchte ihm so gern helfen und für ihn da sein…ihm sagen, dass ich ihn nicht als Versager sehe, dass ich Verständnis habe.. wir können auch sonst über alles reden, aber in dieser Hinsicht ist er etwas „verklemmt“ und ich weiß auch nicht, ob ich in dieser Hinsicht die richtigen Worte finde, um ihn nicht noch mehr zu verunsichern oder zu verletzen…Könnt ihr mir da bitte weiterhelfen??!!? Jede weitere Nacht ist eine Qual für mich (vor allem ihn so zu sehen..) 

DANKE ...

 

 

 

 

Hallo ...,

 

ich denke, das Problem fängt schon damit an, dass Sie zwar von "unserem Problem" schreiben, aber dann das Problem wohl doch nur als das Ihres Freundes sehen und nicht als ihr gemeinsames. Sie wollen "ihm" helfen. Er hat vielleicht "Versagensängste", denken Sie.

Sie wollen Ihrem Freund helfen, dabei geht es, nach meiner Auffassung darum, dass Sie sich beide helfen sollten, was leichter gesagt als getan ist. Vielleicht will Ihr Freund auch gar nicht von Ihnen "helfen" lassen, denn dies führt dazu dass es eine Helferin gäbe und einem, dem geholfen wird, also eine Hierarchie entsteht.

Um so mehr Sie ihm "helfen", um so mehr zieht er sich vielleicht zurück, bis schließlich die Erektion völlig darniederliegt.

Worüber wollen Sie eigentlich mir ihrem Freund reden, die Dinge liegen doch klar auf der Hand, bzw. sind im erschlafften Zustand beim Mann zu sehen. Da gibt es doch nichts zu besprechen - oder?

 

Systemisch könnte man z.B. auch formulieren, dass ihr Freund eine Erektionsschwäche hat, weil Sie ihn nicht das Gefühl geben können oder wollen, dass er bei ihnen willkommen ist, dass Sie seine Sexualität und Kraft genießen können. Vorausgesetz dies wäre so, könnte man fragen, wie kann Ihr Freund Ihnen helfen, dass Sie ihn mehr begehren, ihm mehr sicherheit bieten, usw. usf.

Ihr Freund leidet mit Sicherheit nicht an einer "natürlichen Erektionsschwäche", das sieht man daran, dass es auch andere wildere Zeiten gab. Wo liegt der Unterschied zwischen diesen "wilden" Zeiten und den jetzigen Zeiten? Wenn Sie den gefunden haben, dann haben Sie vielleicht den Schlüssel zur gemeinsamen Erotik und Potenz.

Im übrigen scheint mir ein Teil des Problems darin zu bestehen, dass Sie das Symptom der ausbleibenden Erektion beheben wollen, anstatt es sich damit anzufreunden. Eine ausbleibende Erektion kann man nicht beheben, weil sie nichts mit willentlich beeinflussbaren Vorgängen gemein hat. Die Werbepropaganda von Viagra und Co belügt die Leute von vorn bis hinten, aber wenigstens die Pharmabranche erigiert dabei finanziell.

 

 

Sie können beide mal eine Paarberatung auf suchen, gelegentlich soll es ja Berater/innen geben, die hier helfen können, probieren geht mit Sicherheit über studieren.

Viel Erfolg beim Suchen und Probieren

 

 

Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 4. März 2004 11:28

An: webmaster@maennerberatung.de

Betreff: Erektion bei meinem Freund

 

Liebes Beraterteam (ich hoffe, Sie sind noch online und die 1. Mail sowie Ihre 1. Antwort ist kostenlos??),

mein Problem ist, dass mein Freund, wenn ich mich ihm nackt zeige (und er evtl. auch Lust hat), nur durch den Anblick keine Erektion bekommt. Wohl aber, wenn er sich im Internet Nacktfotos von anderen Frauen ansieht. Woran kann das liegen? Ich bin sehr attraktiv (was er mir immer wieder bestätigt), und nach 2 Jahren kann die Lust doch noch nicht verschwunden sein?

Oder ist das nach ein, zwei Jahren normal?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

 

 

 

 

Hallo Unbekannt,

vermutlich haben Sie ein Beziehungsproblem miteinander, darum bleibt bei Ihrem Freund die Erektion aus.

Ihr Freund ist ja nicht generell impotent, da er sich vom Anblick von Internetbildern ja stimulieren lässt. Aber mit den dort abgebildeten Damen hat er ja auch keine Beziehung. Wenn er mit denen zusammenleben würde, würde sich bei ihm wahrscheinlich die selbe Lustlosigkeit einstellen, die er in der aktuellen Beziehung derzeit zu haben scheint.

 

Wenn es sich um ein Beziehungsproblem handelt, können Sie versuchen dies , zu lösen.

Vielleicht mit Unterstützung eines kompetenten Beraters.

 

 

Viel Erfolg

 

 

 


 

 

 

Literatur: 

Sperling, Herbert; Hartmann, Uwe; Weidner, Wolfgang; Stief, Christian Georg: "Erektile Dysfunktion. Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie", In: "Deutsches Ärzteblatt" 2005, Heft 23, S. 1664-1669

 

 

 

 


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