Männerberatung

 

 

 

Foto : Annette Munk

http://annette-munk.de

 

 

 

Der Inhalt dieser Seite unterliegt dem Urheberrecht. Jede Verwendung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts bedarf der vorherigen Zustimmung des Autors. Auszugsweise Zitierungen sind mit Hinweis auf die Fundstelle und den Autor gestattet.

Peter Thiel - Systemischer Berater und Therapeut (DGSF

18.11.2016 

 

 

 

 

 

Schlüsselwörter

Blödmann, Fachmann, Ehemann, Frau, Frauen, Frauenfeindlichkeit, Herr der Schöpfung, Macho, Mann, mannhaft, Mannschaft, Mann schafft, Männer, Männerphantasien, Männerbünde, Männerbüro, Männerdiskriminierung, Männerförderung, Männergruppe, Männerkonkurrenz,  männlich, Männlichkeitsritual, Modernisierungsverlierer, Patriarch, Scheidungskrüppel

 

 

 

 

 

Wie Männer sein sollen

"Der ideale Mann", so der Titel einer Sendung im SWR-Nachtcafe. Der ideale Mann gleicht der nie gesehenen eierlegenden Wollmilchsau. Der ideale Mann, verdient gutes Geld, liebt seine Partnerin grenzenlos, liest ihr jeden Wunsch von den Lippen oder den Augen ab, kümmert sich vorbildlich um seine maximal zwei Kinder, hilft der Frau im Haushalt zu mindestens 50 Prozent, kümmert sich darüber hinaus noch um die Pflege und Reparatur des Autos, hält Haus und Garten in Schuss, ist in seiner Firma beliebt. Der ideale Mann hat keine abartigen sexuellen Neigungen, guckt keinen anderen Frauen hinterher, surft nicht im Internet auf Pornoseiten, ist selbstredend nicht pädophil, hinterfragt nicht die Wünsche und Forderungen seiner Frau und seiner Mutter. Er schenkt seiner Frau zu ihrem Geburtstag ein Geschenk nicht unter 300 Euro, ist immer schick gekleidet und dezent parfümiert. Der ideale Mann hat kein burn out und landet niemals in der Praxis, stirbt rechtzeitig vor seiner Frau und hinterlässt ihr ein gut gefülltes Konto und eine ordentliche Witwenrente.

Wenn Sie als Mann dies alles nicht 100-prozentig auf die Reihe kriegen, dann sind sie ganz richtig hier bei uns - bei der Männerberatung Berlin. Wir helfen Ihnen entweder Ihren hohen Anspruch auf ein erträgliches Maß herunterzuschrauben oder Ihren hohen Anspruch zu erfüllen.

 

 

 

 

Wie Männer sind

Männer nehmen sich häufig nicht ernst. Männer werden häufig nicht ernst genommen - von Frauen oder anderen Männern. Diese These mag provozierend wirken, doch wenn man sich einmal umschaut, wie Männer bisweilen leben, wie sie oft mit sich umgehen lassen oder wie man mit ihnen umgeht - man denke da nur an männerdiskriminierende gesetzliche Bestimmungen wie den §1626a BGB, mit dem in Deutschland Männer als Elternteil zweiter Klasse diskriminiert werden, dann wird man dem vielleicht zustimmen. 

Männer werden als geschlechtliche Menschen von der Politik nicht ernst genommen, deshalb gibt es zwar ein sogenanntes Bundesfrauenministerium aber kein Bundesmännerministerium. 

Männer sollen sich selber helfen, so die unausgesprochene Botschaft der Politiker und Politikerinnen. Deshalb werden in Deutschland auch keine Männerberatungsstellen oder Männerhäuser öffentlich gefördert. Das wäre ja ein Eingeständnis, dass Männer Hilfe brauchen. 

Ähnlich wie in der DDR, wo der Ausbau von Fahrradwegen nicht finanziert wurde, weil angeblich für Fahrradwege kein ernstzunehmender Bedarf bestünde (so vom Autor in den 80-er Jahren selbst erlebt),  wird von der offiziellen Politik in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2007 eine spezielle Unterstützung für Männer abgelehnt. Man kann sich da gut vorstellen, in welchen uralten Denkrastern der fünfziger Jahre sich die meisten Politiker und Politikerinnen noch immer bewegen und mag sich schämen, wenn man daran denkt, dass sich viele deutsche Bürgerinnen und Bürger solch unfähiges politisches Personal wählen. 

 

Männer nehmen sich nicht ernst, das kann man schon daran sehen, dass viele Männer schon damit Probleme haben, sich selbst als Mann zu sehen, dem es nicht jeden Tag gut geht, der nicht jeden Tag die verlangte Leistung bringt und der nicht zuletzt in geschlechtsspezifischen Zielprogrammen von Regierungen so gut keine Rolle spielt. Dies ist auch ein Hinweis darauf, dass sich männliche Politiker als Mann nicht ernst nehmen. Gut möglich, dass dies auch ein wichtiger Grund für ihre Politikerkarriere war.

Männer versuchen häufig auf der Grundlage der von ihnen erlernten Muster von Männlichkeit vielfach Probleme und persönliche Krisen zu verdrängen oder zu ignorieren. Schon als Junge haben sie oft erlernt, dass sich ihre Mutter für familiäre Konflikte zuständig fühlte und der eigene Vater mehr oder weniger abwesend war. Andererseits war die Mutter gegenüber dem Sohn häufig grenzüberschreitend und möglicherweise auch gewalttätig, woraus beim Jungen und späteren Mann Selbstwertprobleme und Angst vor Frauen resultieren können. Männer versuchen diese Probleme oft durch aggressives Verhalten auf der einen Seite oder Selbstisolation und Rückzug auf der anderen Seite zu lösen.

Männer habe oft den Anspruch alles meistern und im Griff haben zu müssen. Status und Geld sind wichtig und dafür sind Männer auch bereit, ihre Gefühle zu verdrängen, Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen und ihre Gesundheit zu missachten.

Die einseitige Fixierung von Männer auf Leistung, Gefühlsbeherrschung und Gewinnermentalität werden schon frühzeitig in der Kindheit begründet. Dies ist auch ein Grund dafür, warum Männer oft zu lange versuchen, Probleme ohne fremde Hilfe oder fachliche Beratung zu meistern. Scham, Angst und das Gefühl versagt zu haben, können dazu  kommen.  So kommt es zu der erstaunlichen Tatsache, dass sich Männer, angesichts ihnen unüberwindlich erscheinender Probleme, mitunter selbst töten (Suizid) ohne jemals einen fachlich kompetenten Berater aufgesucht zu haben. Der Schritt in eine Beratung erscheint ihnen offenbar schwieriger als der Schritt in den Tod.

 

Männer werden häufig Opfer von Gewalt bei denen die Täter/innen sowohl Männer als auch Frauen sein können. Nach Dunkelfeldschätzungen wurden in der Bundesrepublik 1991 1,5 Millionen Männer mindestens einmal Opfer physisch Gewalt in engen sozialen Beziehungen. Hinzu kommen die männlichen Opfer, die mit dem Täter/der Täterin in keinen engen sozialen Zusammenhang standen. 72 Prozent aller Opfer von Körperverletzungsdelikten sind männlich. 

Viele Männer haben schon als Junge massive Opfererfahrungen machen müssen, sei es körperliche oder seelische Gewalt, wozu auch der sexuelle Missbrauch durch weibliche Täterinnen und männliche Täter zählt.

 

Gleichzeitig üben Männer auch Gewalt aus, die sich überwiegend gegen andere Männer richtet. Gewalt entsteht bei Männern häufig aus dem Gefühl der Ohnmacht heraus. Durch die Ausübung von Gewalt versucht der betreffende Mann wieder Kontrolle über die Situation zu erlangen und so dem für ihn unerträglichen Gefühl der Ohnmacht zu entkommen.

Sich helfen und unterstützen zu lassen, gilt häufig als unmännlich. So kommt es dazu, dass es z.B. in Familienberatungsstellen fast immer die Partnerinnen oder Mütter der gemeinsamen Kinder sind, die den Erstkontakt mit der Beratungsstelle herstellen.

Andererseits werden Männer in Beratungsstellen - von weiblichen und auch männlichen Beratern - vielfach nicht ernst genommen. So heißt es z.B. in einem Flyer des Studentenwerks Berlin:

 

"Unsere Mitarbeiter(innen) verfügen über langjährige Erfahrungen in Beratung und Psychotherapie und arbeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten. ... Therapiegruppen können unspezifisch oder themenzentriert arbeiten, z.B. zu folgenden Themen: Prüfungsangst, Studienabschluß, Schreibprobleme, Redeangst, Arbeitsstörungen, frauenspezifische Fragestellungen." (04/2006)

 

 

Männer sind also aufgefordert mit ihren männerspezifischen Fragestellungen an einer Therapiegruppe für Prüfungsangst oder für frauenspezifische Fragestellungen teilzunehmen oder es eben ganz sein zu lassen.

 

Solche Ansprache kann auch erklären, warum Männer oft einen großen Bogen um Angebote der psychosozialen Beratung machen.

 

Männer habe vielfach niemanden mit dem sie sich über persönliche Fragen und Sorgen austauschen. Viele Männer haben kaum Freunde und wenn dann die Trennung von der Partnerin droht oder erfolgt, bricht das einzige emotionale Stützsystem zusammen.

Die Folgen des traditionellen Männerbildes sind erheblich. So liegt die Lebenserwartung von Männern 6 Jahre unter der von Frauen. Alkoholabhängigkeit ist der zweithäufigste Grund für Krankenhausaufenthalt von Männern. Cirka 80 Prozent aller Obdachlosen sind Männer.

Um so mehr muss es verwundern, wie wenig staatlich unterstützte Hilfs- und Unterstützungsangebote es gibt, die sich unmittelbar an Männer wenden.

Auf Grund mangelnder Beratungsangebote für Männer und dem Umstand, dass Männer aufgrund ihrer Sozialisation ohnehin eher Probleme verdrängen, anstatt sich Hilfe und Unterstützung zu holen, kommt es häufig zu einer Chronifizierung und Verschärfung der Problemlage mit den bekannten Folgen, wie Krankheit, Suchtverhalten, Depression und psychische Krankheit, bis hin zu frühzeitigen Tod oder sogar Suizid.

Die gesellschaftlichen Folgekosten liegen im Milliardenbereich. Ein Teil dieser Kosten ließe sich einsparen, wenn Männern rechtzeitig und gezielt Hilfe angeboten würde, die sie auch als Mann ansprechen.

 

 

Männer stehen ihren Mann ohne Rücksicht auf eigene Verluste bis zum Umfallen. Männer könnten gut und gerne 90 Jahre und älter alt werden, die durchschnittliche Lebenserwartung liegt aber zum Zeitpunkt der Geburt nur bei 75,6 Jahren, die der Frauen bei 82,4.

 

vergleiche hierzu:

Elmar Brähler; Martin Merbach: "Warum sterben Männer früher?"; In: "psychomed 16/1, 4-11 (2004) 

 

 

Männer betreiben oft Raubbau am eigenen Körper oder haben ein entfremdetes Verhältnis zu ihrem Körper.

 

Männer sehen Sexualität oft als eine Art Leistungssport an. Die Ausführung wirkt daher oft mechanisch und ist unbefriedigend. Oder Sexualität wird gemieden weil mann sich unter Druck gesetzt fühlt und mann daher keinen hoch kriegt.

 

 

 

 

 

Wir beraten und unterstützen Männer (und auch Frauen)

 

- bei Konflikten und Problemen im privaten und beruflichen Bereich

 

- bei Partnerschaftskonflikten

 

- bei sexuellen Fragen und Problemen

 

- bei Problemen, Ängsten und Hemmungen im Umgang mit Frauen

 

- in Lebens- und Sinnkrisen

 

- in Trennung oder Scheidung

 

- bei sozialen Problemen und drohender Obdachlosigkeit

 

- mit Suchtproblemen

 

- bei Einsamkeit und sozialer Isolierung

 

- als Opfer von Gewalt

 

- als Täter bei Gewalt

 

- mit Gewalterfahrungen 

 

- als Opfer von sexuellen Missbrauch und sexueller Gewalt durch weibliche und männliche Täter/innen

 

- als Täter bei sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt

 

 

 

 

Wir sind für Sie da, wenn Sie als Mann einen verlässlichen Ansprechpartner brauchen, um sich auszusprechen und nach Lösungen für aktuelle Fragen und Probleme zu suchen.

Die Beratung ist als Einzel- oder auch als Paarberatung mit der Partnerin oder dem Partner möglich.

 

Gemeinsam mit Ihnen können wir nach Möglichkeiten der Konfliktbewältigung und Konfliktlösung suchen. Unsere Berater sind Männer mit langjähriger beruflicher Erfahrung in der Beratung. Unser Arbeitsansatz ist ein systemischer, das heißt, wir gehen nicht von simplen Ursache-Wirkungszusammenhängen aus, von Schuld und Unschuld, Täter und Opfer. Wir sehen die Verflechtungen, Verstrickungen, Rollenerwartungen, Loyalitäten und Einbindungen in denen in denen Männer und Jungen, Frauen und Mädchen in den gesellschaftlichen Zusammenhängen, der Familie oder Partnerschaft stehen, und aus denen heraus ihr, im Einzellfall auch destruktives Handeln verständlich und wird. 

Veränderung kann im Hier und Jetzt beginnen, step by step - ein Schritt folgt dem anderen. Unser Arbeitsprinzip heißt daher Unterstützung bei der Herstellung und Stärkung von Hoffnung, die Entwicklung einer positiven, sich selbst bejahenden Identität, Übernahme von Verantwortung und die Förderung von Wachstum. 

 

Bei Bedarf vermitteln wir kompetente Anwälte mit den Arbeitsschwerpunkten Familienrecht und Strafrecht.

Wir vermitteln weitere oder spezialisierte Hilfsangebote. Wir informieren über Selbsthilfegruppen und therapeutische Angebote.

Wir sind auch für Sie da, wenn Sie sich als Frau zu Männerfragen informieren möchten.

 

 

 

Wünschen Sie eine persönliche, telefonische oder Beratung per E-Mail? Dann können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen. 

Persönliche Beratungsgespräche finden in der Beratungspraxis Wollankstraße in Berlin-Pankow statt. 

 

Beratungspraxis Wollankstraße 133

13187 Berlin

Nähe Rathaus Pankow

 

Eine telefonische Voranmeldung ist erforderlich. Vereinbarung von Beratungsterminen nach individueller Absprache.

 

 

 

 

Kosten

Der Regelsatz für eine Stunde beträgt 80,00 €. Eine Ermäßigung ist möglich.

Die Beratung ist vertraulich.

Wir bieten Beratungstermine auch im Mann-Frau Beraterteam an. Die Kosten betragen in diesem Fall das Doppelte.

 

 

 

Kontakt 

Kontaktaufnahme per Mail wird empfohlen 

E-Mail: info@maennerberatung.de

 

Telefon (030) 49 916 880 (Beratungspraxis)

 

 

 

 

 

Ansprechpartner

 

 

Peter Thiel, Systemischer Berater, Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF); Supervisor

zertifizierte Ausbildung in Lösungsorientierter-systemischer Psycho-Somatik und körperintegrierter Psychotherapie - www.gstb.org

 

 

 

 

 

 

Geschenkgutscheine für eine Beratung

Während sich Frauen schon seit Monaten Gedanken über ihren Mann und seine mutmaßlichen oder tatsächlichen Probleme machen und überlegen, wie sie ihren Mann oder Freund bewegen können, Kontakt mit einem fachkundigen Berater oder Therapeuten aufzunehmen, handeln Männer oft nach dem Motto "Ich muss meine Probleme alleine lösen." Dabei verlieren sie oft unnötig viel Zeit, bringen sich um wertvolle Lebenszeit, ruinieren ihre Beziehung oder Ehe, werden krank, verlieren ihren Job und machen finanzielle Verluste. Das muss nicht sein. Es ist schade um jeden Tag, an dem ein Mann Probleme vor sich her schiebt, keine Freude am Leben hat. Es ist schade um jeden Mann der wochenlang keinen guten Sex hat, sich nachts ruhelos im Bett umherwälzt und zur Beruhigung erhebliche Mengen von Alkohohl, Nikotin oder Drogen zu sich nimmt.

Der Mann könnte all diese unnötigen Belastungen sehr schnell reduzieren und wieder Spaß am Leben bekommen, doch er weiß nicht wie und traut auch niemand anderem außer sich selbst zu, hier etwas relevantes tun zu können, denn er hat bisher nur die Erfahrung gemacht, dass ihn keiner so recht versteht, wo er sich selbst schon nicht versteht. 

In einer solchen Situation bedarf es in der Regel einer schweren Krise bis der Mann eventuell bereit ist, professionelle Hilfe zu suchen und anzunehmen. Manche Männer sind aber auch in schweren Krisen nicht bereit, professionelle Hilfe zu suchen können und lösen ihr Problem, in dem sie sich oder andere in einem Grande Finale aus dem Leben befördern:

 

 

Vater hatte Tötung seiner Kinder geplant

Polizei fand Abschiedsbrief des Selbstmörders 

Jens Blankennagel

LUDWIGSFELDE. Die Familientragödie, bei der am Donnerstag ein Vater seine zwei Kinder und sich selbst in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) erschossen hat, war durch die Polizei nicht zu verhindern. "Der Gerichtsmediziner geht davon aus, dass die Todeszeit um 10 Uhr war", sagte am Freitag Polizeisprecher Rudi Sonntag. Die Polizei sei aber erst um 11.19 Uhr von dem Vorfall informiert worden.

Der Arzt Cornrad Z. aus Penzin (Mecklenburg-Vorpommern) hatte am Morgen seine von ihm getrennt lebende Frau Julia besucht, um dort den zweiten Geburtstag der gemeinsamen Tochter Amina zu feiern. Als die Mutter, auch eine Ärztin, zur Arbeit gegangen war, erschoss er das Mädchen, den vierjährigen Aaron und dann sich selbst. "Wir haben einen Abschiedsbrief gefunden", sagte Sonntag. Zum Inhalt werde aber nichts bekannt gegeben.

"Es war wohl eine ganz planmäßige Tat", so Sonntag. Conrad Z. hat die Trennung von seiner Frau wohl nicht verkraftet. Er nutzte den Kindergeburtstag als unverfänglichen Anlass, um in die Wohnung seiner Frau zu gelangen. Er saß mit dem geladenen Smith&Wesson-Revolver in der Tasche mit seiner Familie am Frühstückstisch, bis die Mutter ging. Dann schickte er eine SMS an seinen Bruder, in der er unter anderem schrieb, dass er bewaffnet sei. Der Bruder rief die Schwägerin an, konnte sie aber eine Stunde lang nicht erreichen. Als es klappte, alarmierte sie sofort die Polizei. Doch da waren die Kinder und der Mann bereits seit einer Stunde tot. 

Berliner Zeitung, 20.01.2007

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0120/lokales/0099/index.html

 

 

 

Damit Männer sich nicht jahrelang mit ihren ungelösten Problemen unnütz herumplagen müssen, bieten wir Geschenkgutscheine für Beratung an. Diese Geschenkgutscheine können Sie (Ehefrau, Freundin, Freund, Arbeitskollege, Nachbar, Polizist, Gefängniswärter etc.) bei uns erwerben und dem von ihnen ausgewählten Mann schenken.

 

Je nach Wunsch können Sie bei uns Geschenkgutscheine kaufen. So z.B.

Kurzberatung (30 Minuten) = 30 €

Einstündige Beratung =  60 €

 

Die Geschenkgutscheine können innerhalb eines Jahres eingelöst werden.

 

 

Um den Mann nicht zu sehr zu erschrecken, sollten sie ihn nicht gleich vier einstündige Beratungstermin schenken. Das führt oft nur zu unnötiger Abwehr. 

Am besten, Sie schenken dem Mann eine halbstündige Beratung. Diese ist nicht teuer und wenn der Mann den Geschenkgutschein verfallen lässt, hält sich der finanzielle Verlust in akzeptablen Grenzen. 

 

 


 

 

 

Anfragen und Mitteilungen zum Thema

Unsere E-Mail Beratung ist kostenfrei für die erste von Ihnen an uns gesendete E-Mail und unsere darauffolgende Rückmeldung, bzw. unsere Antwort auf Ihre Fragen. Für eventuelle weitere Korrespondenz, in der wir ausführlicher als in unserer ersten Rückmeldung auf Ihre Fragen eingehen können, kostet je E-Mail 20 €.

Bitte beschränken Sie sich bei Ihren Anfragen auf maximal 40 Zeilen. Wird die Zeilenzahl von 40 Zeilen überschritten, beantworten wir Ihre Mail in der Regel nur nach Vorabüberweisung von 20 €.

Kontakt: info@maennerberatung.de

 

Die auf Ihre Anfragen gegebenen Antworten stellen nicht "die Wahrheit" darüber dar, "wie es wirklich ist", sondern sind eine subjektive Ansicht oder Meinung zu diesem Thema. 

Wegen der Vielzahl der uns per Mail erreichenden Anfragen bitten wir Sie um Verständnis, falls Sie nicht sofort eine Antwort von uns erhalten. 

In dringenden Fällen empfehlen wir Ihnen eine zeitnahe telefonische oder persönliche Beratung. Geeignete Beratungsstellen und Berater finden Sie in Wohnortnähe oder auch über das Internet.

Bei Interesse können Sie bei uns eine Einzelberatung, Paarberatung oder telefonische Beratung vereinbaren. Zeitdauer und Kosten nach vorheriger Absprache.

Falls Sie eine persönliche oder telefonische Beratung wünschen, finden Sie nähere Informationen hier.

 

Nachfolgend können Sie ausgewählte Anfragen an uns und unsere Antworten darauf einsehen. Die persönlichen Angaben (Namen, Alter, Orte, etc.) der Absender und anderer beschriebener Personen wurden teilweise verfremdet, um die Anonymität der betreffenden Personen zu wahren.

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 7. April 2013 00:06

An: info

Betreff: Probleme mit Frauen?

Hallo lieber Herr Thiel,

 

ich habe eine Frage und weiß nicht ob ich Ihnen diese stellen kann. Will nicht ihre Zeit rauben und auch wohne ich nicht in Ihrer Nähe, weshalb ein persönlicher therapeutischer Kontakt nicht in Frage kommt. Ich bin mittlerweile seit 5 Jahren "in Therapie". Ich weiß, das ganze Leben ist eine Therapie, eine Veränderung, Entwicklung, man lernt. Erst war ich bei einer Therapeutin, die mir ab irgendwann nur noch schlecht tat. Mittlerweile habe ich eine gute Hausärztin kennen gelernt, zu der ich ein gutes Vertrauen aufbauen konnte und mich bei dieser sehr schnell sehr gut weiterentwickeln konnte. Aber über ein Thema fällt es mir schwer mit meiner Hausärztin zu reden. Das Thema Frauen.

Ich weiß, dass ich eine schlimme Kindheit hatte und trotz allem vieles gemeistert habe und mich bisher gut entwickelt habe. Ich arbeite viel jetzt mit mir selbst, versuche den Draht zu mir selbst zu finden. Bin oft viel allein aber es stört mich meistens nicht. Ich reise viel, gehe meinem Hobby fotografieren nach, ich lebe einfach für mich. Das konnte ich vorher nie.

Früher war es, dass ich dachte wenn man eine Partnerin findet, dass dann sich alles im Leben ergibt. Zusammen ist man stärker und die Liebe war es, die mir immer Kraft gab. Als die erste und nächste und nächste und nächste Frau mich wie Dreck behandelt hatte, endete das nur noch in Wut, Frust und im Nichts. Mittlerweile geht es mir ganz gut, ich halte mich von Frauen auf der Straße fern. Ich sehne mich trotzdem nach Sexualität, Liebe, Geborgenheit. Das bekomme ich im Puff. Da gibt es echt tolle Frauen. Ist meine Erfahrung. Sagen Sie, sind Frauen wirklich solche großen Arschlochwesen, die rumzicken, man als Mann mannhaft sein muss und wissen muss wie man denen Respekt beibringt, oder unterdrückt? Ich bin verwirrt. Ich verstehe das alles nicht. Ich treffe keine die normal nett ist. Entweder sind diese arrogant, ... ja ich weiß nicht. Ich meine das Beste für mich ist für mich selbst da zu sein und weiter Frauen wenn dann nur im Bordell anzutreffen. Da fühle ich mich wohl mittlerweile. Damit komme ich klar. Ich verstehe das alles letztens nicht. Ist es so, dass man als Mann nur in Frage kommt, wenn man nach Außen den Selbstsicheren darstellt? Davor braucht man sich bei einer Frauen nicht blicken lassen? Frauen sind so kaltherzig, stimmts!? Das ist was mir letztens ständig durch den Kopf geht. Ich blocke jede ab. Weißnet. Vielleicht kriege ich eine Antwort von Ihnen. Würde mich freuen.

...

 

 

 

Hallo Herr ...,

ich glaube Sie suchen sich unbewusst immer die Frauen aus, von denen Sie dann das bekommen, was Sie beklagen.

Zu stellen wäre auch die Frage, was tun Sie dafür, dass Sie das bekommen, worüber Sie sich beklagen.

Allerdings ist ein grundlegender Musterwechsel zugegebener Maßen eine der schwierigsten Angelegenheiten im Leben, weil dafür eine Neuorganisation der neuronalen Vernetzung im Gehirn sowie des Denkens und Fühlens geschehen muss.

http://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkforschung

 

Dies zu unterstützen, ist Anliegen von Therapie. Im besten Fall stellen sich die gewünschten Veränderungen ein. Im schlechteren Fall hat man Zeit und womöglich auch Geld verschwendet. Die Krankenkassen werfen jedes Jahr Millionen aus den Fenster für nichts und wieder nicht - immerhin werden damit wenigstens die approbierten Psychotherapeuten bei Laune gehalten, sonst müssten die auch noch in Therapie.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Original Message-----

From: ...

Sent: Monday, November 28, 2011 11:26 PM

To: info@maennerberatung.de

Subject: Gutschein für Paarberatung

 

Hallo Herr Thiel,

ich habe mich auf Ihrer Website umgesehen und glaube, dass Sie vielleicht meiner Schwester und ihrem Mann helfen könnten. Die beiden wollen sich vielleicht trennen und vielleicht ist das auch das beste. Aber vielleicht kann man die Beziehung auch retten, immerhin haben sie zwei kleine Kinder. Meine Schwester hat ...

Ich möchte den beiden zu Weihnachten einen Gutschein schenken, also für die Paartherapie. Meine Schwester ist sehr für Therapie, der Mann hat eher weniger Interesse, wird wohl von ihr dominiert und streikt deshalb - so sehe ich das. Von daher wäre es auch gut, wenn der Therapeut ein Mann ist und auch nicht einer, den meine Schwester organisiert hat. Was kostet so ein Gutschein, und halten Sie das für eine gute Idee?

Vielen Dank und viele Grüße

...

 

 

 

Hallo ... ,

eine sehr gute Idee von Ihnen. Die Leute kaufen ja allerlei Unsinn zu Weihnachten und dann kommt es unter dem Weihnachtsbaum zum Supergau, weil es den Familienfrieden nun mal nicht im Kaufhaus zu kaufen gibt.

Im Januar haben dann die Scheidungsanwälte voll zu tun. Man arbeitet das Weihnachtsdesaster nach.

Von daher ist ein Gutschein für eine Paarberatung eine gute Methode dem Katzenjammer im Januar vorzubeugen.

 

Ich würde in dem von Ihnen geschilderten Fall ein Gutscheinset empfehlen.

1. Gutschein für Mann für 30 Minuten separates Kennenlerngespräch.

2. Gutschein für Frau für 30 Minuten separates Kennenlerngespräch.

3. Gutschein für eine einstündige Paarberatung.

 

 

 

Je ein Gutschein für Mann und Frau für je 30 Minuten separates Kennenlerngespräch. So können die beiden prüfen, ob sie mit mir klarkommen.

Wenn einer der beiden merkt, ich bin nicht der richtige für ihn oder sie, dann kann man sich das Paargespräch sparen.

Wenn beide mit mir klarkommen und Vertrauen fassen, dann können sie mit dem Gutschein für das Paargespräch gemeinsam zu mir kommen.

Wenn sich die beiden das separate Vorgespräch sparen wollen, dann können sie die beiden halbstündigen Gutscheine für einen zweiten Paarberatungstermin verwenden.

 

 

Beste Grüße

 

Peter Thiel

 

 

 


zurück