Geschlechtsverkehr

 

 

 

 

Darstellung aus: "Hakenkreuz, Vierklee und Granatapfel"

Herta Heinrich in: "Zeitschrift für Sexualwissenschaft", 1930, S. 43

zitiert nach Wilhelm Reich: Die Massenpsychologie des Faschismus

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Swastika

 

 

 

 

 

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Peter Thiel - Systemischer Berater und Therapeut (DGSF

26.09.2016

 

 

 

 

 

Schlüsselwörter: 

Analverkehr, bumsen, Cunnilingus, Entzündung, Fellatio, ficken, Friktionen, Geschlechtskrankheiten, Geschlechtsverkehr, Kamasutra,  kein Geschlechtsverkehr, Kreisverkehr, Mehrfachverkehr, Mysogynie, One-Night-Stand, Oralsex, Oralverkehr, Penetration, Penis, poppen, Quicki, safer Sex, Schriftverkehr, Sex, Sexualität, sexuelle Praktiken, Stellung, Stellungen, Vagina, Vaginalverkehr, Verkehrsamt, vögeln

 

 

 

 

Womöglich haben Sie beim erstmaligen Aufrufen dieser Seite beim Anblick des Eingangsbildes gedacht, Sie wären auf einer Neonaziseite gelandet, nicht aber auf einer Seite zum Thema Geschlechtsverkehr.

Was soll denn ein Hakenkreuz oder Svastika (Sanskrit)

 

Eine Swastika (Sanskrit: स्वस्तिक, m., svastika, „Glücksbringer“) ist ein Kreuzsymbol mit winkeligen oder gebogenen Enden. Solche Symbole sind – oft als Sonnenrad – seit etwa 6.000 Jahren auf vier Kontinenten nachgewiesen.

Das Wort „Svastika“ setzt sich im Sanskrit aus den Silben su- (gut) und asti (Substantiv as-ti- zum Verb as- sein) zusammen. Es bedeutet wörtlich also: das (zum) Gutsein (gehörige), das Heilbringende. Das Kompositum svasti- wird schon im ältesten Sanskrit (dem Vedischen) in der Bedeutung „Heil, Segen“ gebraucht.

 

 

mit dem hier besprochenen Thema Geschlechtsverkehr zu tun haben? Mit dieser Frage hat sich Wilhelm Reich in seinem 1946 in der englischen Erstausgabe Buch "Die Massenpsychologie des Faschismus", Neuerscheinung Verlag Kiepenheuer & Witsch1971, 1986 beschäftigt. Der 2. Weltkrieg war gerade erst vorbei, 50 Millionen Todesopfer, Millionen verstümmelte Menschen, unermessliches Leid und verheerende Zerstörung waren zu beklagen und Reich, einer der großen Sexualforscher und Sexualtherapeuten des 20. Jahrhundert, beschäftigt sich mit der Frage der Massenpsychologie des Faschismus und der Unterdrückung des Sexuellen in der Moderne.

Während Siegmund Freud noch meinte, die Sublimierung der Sexualität hätte die Kulturleistungen der Menschen ermöglicht, stellt Reich die These auf, dass es gerade die Verdrängung des Sexuellen ist, aus der sich die faschistische lebensfeindliche Ideologie speist. 

Das Hakenkreuz (Svastika), das seit mehreren Tausend Jahren in verschiedenen Kulturen der Welt, darunter auch in Synagogen, auftaucht, so zum Beispiel:

 

in der kretominoischen Kultur auf Kreta (ab etwa 3500 v. Chr. als Vasenmalerei),

in Mesopotamien und im Reich Elam,

in der Geometrischen Periode der griechischen Vasenmalerei,

im Buddhismus oder im Hinduismus, oft in Verbindung mit der Gottheit Ganesha,

gelegentlich in alten Synagogen,

auf einem römischen schwarzweißen Mosaikfußboden mit linksdrehenden Hakenkreuzen und sie umgebenden Ornamenten (Römisch-Germanisches Museum in Köln).

 

 

deutet Reich als sexuelles Symbol, er schreibt: 

 

"Das linke Hakenkreuz stellt einen Geschlechtsakt in liegender, das andere in stehender Stellung dar. Das Hakenkreuz stellt also eine Grundfunktion des Lebendigen dar. 

...

Es ist also anzunehmen, dass dieses Symbol, das zwei ineinandergeschlungene Gestalten darstellt, auf tiefe Schichten des Organismus einen großen Reiz ausübt, der um so stärker ausfallen muss, je unbefriedigter, sexuell sehnsüchtiger der Betreffende ist. Wird das Symbol noch dazu als Sinnbild von Ehrenhaftigkeit und Treue präsentiert, so trägt es auch den abwehrenden Strebungen des moralischen Ichs Rechnung und kann um so leichter akzeptiert werden." 

(S. 106f)

 

 

Eine Swastika (Hakenkreuz) galt früher als Glücksbringer. Auch das vierblättrige Kleeblatt gilt als Glücksbringer. Auffällig hier die topologische Ähnlichkeit mit einem Hakenkreuz. 

Im Deutschen wurde eine Swastika als Sonnenrad und seit dem späten 19. Jahrhundert als Hakenkreuz bezeichnet. Das Sonnenrad assoziiert wiederum den Begriff des Sonnengeflechtes (Solarplexus).

 

Der Solarplexus, anatomisch Plexus solaris (lat., Sonnengeflecht, im Englischen auch Celiac Plexus genannt), ist ein autonomes Geflecht sympathischer Nervenfasern. Er wird durch den Plexus coeliacus und den Plexus mesentericus superior gebildet.

Er liegt zwischen dem zwölften Brust- und dem ersten Lendenwirbel an der Aorta um den Abgang des Truncus coeliacus. Der Solarplexus kontrolliert bestimmte Funktionen von inneren Organen (u. a. Magen und Darm), z. B. die Anspannung oder Erschlaffung der glatten Muskulatur oder die Sekretion von Drüsen.

Ein Schlag auf den Solarplexus kann bei einem erwachsenen Menschen zur Bewusstlosigkeit führen.

In der Chakrenlehre bezeichnet man als Solarplexus auch das Manipura-/Nabelchakra.

 

Deutet man das Hakenkreuz als Solarplexus so wird die hohe symbolische Bedeutung des Hakenkreuzes durch den Nationalsozialismus verständlich. Das Hakenkreuz ist dann nicht etwa irgend eine zufällige Form, die die Nationalsozialisten aufgegriffen haben, sondern ein Kontroll- und Steuerungsorgan, ohne dass der Mensch nicht überlebensfähig ist.  

 

 

Nach diesem Vorspann zur symbolischen Bedeutung des Hakenkreuzes als mögliches sexuelles Symbol nun zur Gegenwart und ihren banalen Alltäglichkeiten. 

Vielleicht wollten Sie schon immer mal Verkehrspolizist werden und den Verkehr regeln und sind dann aber statt dessen in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, der Senatsbauverwaltung oder im Verkehrsamt gelandet, wo sie sich seither von Kaffeepause zu Kaffeepause quälen, in der guten Absicht, das Geld der Steuerzahler/innen durch das Totschlagen von Zeit auf den Kopf zu. Ab und an, wenn die Kaffeepausen gar zu langweilig werden, regeln sie noch den Schriftverkehr der im Umlaufverfahren durch die Behörde wabert und den Abstand der gelegentlichen Besucher an Ihrem Schreibtisch. 

Wenn Sie zu dieser Sorte nichtsnutziger Menschen gehören, dann sind Sie genau der oder die Richtige, wenn es um das Thema Geschlechtsverkehr geht, denn dort geht es etwas anarchistischer, wenn auch nicht ungeregelt zu, so dass Sie also noch jede Menge lernen können, was schließlich mit großer Wahrscheinlichkeit dazu führt, dass Sie Ihre gesicherte Beamtenlaufbahn an den Nagel hängen und sich fortan mit dem Leben beschäftigen.

Sie wissen natürlich, das wird nicht ohne Konflikt und Blessuren abgehen, doch in die Langeweile auf den Bürofluren der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, können und wollen Sie nun nicht mehr zurück. Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Und so stürzen Sie sich ins Leben und so Sie unvorbereitet sind, auf den nächsten Nachbarn oder die nächste Nachbarin. Doch das will gelernt sein, denn noch nie ist ein Meister oder eine Meisterin vom Himmel gefallen, das gilt auch für den ehemaligen FDP-Vorsitzenden Jürgen Möllemann, der aus unerfindlichen Gründen beim Absprung aus dem Flugzeug seinen Fallschirm ungeöffnet ließ, statt sich im Geschlechtsverkehr zu üben.

 

Mitunter scheint es beim Geschlechtsverkehr auch recht anthroposophisch zu zu gehen: 

 

"Müssen wir alles nutzen, was uns Forschungslabors als Fortschritt verkaufen wollen? Entfernen wir uns damit nicht zu sehr von natürlichen Lebenszusammenhängen? Demeter Bäuerinnen und - Bauern gehen ihren eigenen Weg. Sie beobachten die Tiere genau, sehen Stier und Kuh bei der vorsichtigen Annäherung und erleben die harmonisch zusammengeführte Herde mit der klaren Energie des Stierwesens. Die bio-dynamischen Landwirte versuchen bewusst zu entscheiden. Nach sorgfältiger Reflexion und Abgleich mit den bio-dynamischen Werten. Die gehen auf Rudolf Steiner zurück, den Initiator der Waldorfpädagogik, anthroposophischer Medizin und spiritueller Landwirtschaft."

Demeter, Brandschneise 1, 64295 Darmstadt, gefunden am 11.03.2008

 

Man stelle sich einmal vor, was passieren würde, wenn sich die anthroposophischen Bäuerinnen und Bauern so tierisch benehmen würden. Das würde sich dann so anhören:

 

Müssen wir alles nutzen, was uns Forschungslabors als Fortschritt verkaufen wollen? Entfernen wir uns damit nicht zu sehr von natürlichen Lebenszusammenhängen? Anthroposophen gehen ihren eigenen Weg. Sie beobachten die Demeterlandwirte genau, sehen Bäuerin und Bauer bei der vorsichtigen Annäherung und erleben die harmonisch zusammengeführte Herde der Anthroposophen mit der klaren Energie des Stierwesens. Die bio-dynamischen Landwirte versuchen bewusst zu entscheiden. Nach sorgfältiger Reflexion und Abgleich mit den bio-dynamischen Werten. Die gehen auf Rudolf Steiner zurück, den Initiator der Waldorfpädagogik, anthroposophischer Medizin und spiritueller Landwirtschaft.

 

 


 

 

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 26. September 2016 11:07
An: info@maennerberatung.de
Betreff:

Kontakt: info@maennerberatung.de <mailto:info@maennerberatung.de>

Guten Tag

Kann es bei einem Mann zu Entzündungen oder eine art Stauung kommen wenn er nicht masturbiert und auch keinen Geschlechtsverkehr hat?

Oder Reguliert der Körper das von alleine?

Besten Dank

Freundliche Grüsse

 

 



Sehr geehrte Frau ,

es kommt weder zu Entzündungen noch zu Stauungen, wenn ein Mann keinen Geschlechtsverkehr hat oder nicht masturbiert.

Ob der Mann allerdings ohne guten Geschlechtsverkehr auf Dauer glücklich sein kann, da habe ich einige Zweifel. Zumindest würde ich meinen, dass einem geschlechtslos lebendem Mann ein Teil des möglichen Glückes vorenthalten bleibt.



Mit freundlichen Grüßen



Peter Thiel


 


 

 


 

-----Original Message-----

From: ...

Sent: Thursday, November 03, 2011 1:14 PM

To: info@maennerberatung.de

Subject: Beratung

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich bin 72 Jahre alt und hatte 42 Jahre lang ein intensives Liebesleben mit meiner Frau. Nachdem meine Frau vor drei  Jahren einen Schlaganfall erlitt, hat sich das natürlich geändert. Obwohl meine Frau durchaus gelegentlich den Wunsch dazu hat, schlafen wir wegen der erschwerten Umstände derzeit höchstens alle 14 Tage miteinander. Ich habe aber nach wie vor viel häufigere sexuelle Bedürfnisse, möchte meine Frau aber nicht bedrängen oder belästigen. Was soll ich tun? Vielen Dank für Ihren Rat R.S.=

 

 

 

Hallo Herr ...,

da kann ich Ihnen nur empfehlen, darüber miteinander zu sprechen und nach einer für beide Seiten annehmbaren Lösung zu suchen.

Vielleicht nutzen Sie dafür eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe.

 

Adressen finden Sie z.B. hier:

 

www.familientherapie.org

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 24. Juli 2011 19:05

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Benötigte Hilfe

 

Hallo,

ich und meine Freundin (Jungfrau) wollten letztes mal miteinander schlafen, sie nimmt die Pille, möchte dennoch nicht auf das Kondom verzichten, also versuchte ich nach dem Vorspiel in sie mit dem Kondom einzudringen. Doch das ging total schief, sie klagte über starke schmerzen und wir haben es dann auch abgebrochen. auch der 2te versuch schlug fehl, Jetzt haben wir überlegt ob es ohne Kondom vielleicht. einfacher ist? & ob vielleicht. eine andere stellung außer der missionarsstellung besser geeignet wäre ? wie es einfacher ist in sie einzudringen? ich freue mich über eine antwort und danke für Ihre Hilfe

mfg

...

 

 

 

Hallo ...,

Sie können es ja mal ohne Kondom probieren. Ich vermute aber, da wird es auch nicht besser, es sei denn Ihre Freundin hat eine starke Abneigung gegen Kondome, das würde dann erklären, warum sie Schmerzen hat.

Ich vermute aber, dass es Ihrer Freundin alles viel zu schnell geht. Dann verschließt sie sich mit der Scheidenmuskulatur und wenn man dann quasi gewaltsam in sie eindringt tut`s natürlich weh.

Da hilft dann wohl nur viel Behutsamkeit und Entspanntheit auf beiden Seiten.

Wenn sich diese nicht einstellt, sind sie beide wohl nicht füreinander geschaffen oder es liegen Gründe vor, die eine psychotherapeutische Begleitung sinnvoll machen könnten.

 

Beste Grüße

 

Peter Thiel

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 26. Juni 2011 17:49

An: info@maennerberatung.de

Betreff: permanente Spermaaufnahme im Mund.

 

Hallo, hier ist ... (51).

Ich habe folgende Frage:

Mein Mann und ich sind seit 1979 verheiratet. Fast 33 Jahre. Anfänglich hatten wir normalen Geschlechtsverkehr. Vor ca. 10 Jahren äusserte mein Mann aber ganz vorsichtig einmal seinen geheimsten Wunsch.

Er wollte in meinen Mund ejakulieren !!!

Er guckte mich ganz verschämt wie ein junger Hund an und erwartete wohl jetzt eine Ehekrise.

Nix da, ich hielt erst einmal inne und überlegte mir die Antwort einige Tage. Warum will er in meinen Mund fragte ich ihn.

Er meinte; wir seien ein völlig angepasstes Ehepaar ohne große sexuellen Ansprüche und Vorlieben. Wir befriedigen uns lediglich nur. Es gäbe da aber noch etliche Sexualpraktiken zwischen Mann und Frau die wir uns gar nicht vorstellen könnten. Wir sind aber keine großen Abenteurer, haben uns eben nur lieb. Eines würde er aber gern einmal ausprobieren, den Oralverkehr. Das wäre heute eigentlich schon ganz normal, meinte er.

Aha, - er wollte also unseren tristen Sex etwas in Schwung bringen.

Mir war es ganz recht, hatte keinerlei Bedenken. Im Stillen hatte ich auch selbst einige male über andere Praktiken nachgedacht, sie aber wieder verworfen. Ich stimmte also zu und er war glücklich wie ein Kind beim rad fahren. Er trug mich auf Händen und schenkte mir Rosen. Wir mußten uns jetzt nur zusammen überlegen wie wir das praktisch umsetzen sollten ohne hier eine große Sauerei zu beginnen, oder Turnübungen zu veranstalten. Wir kicherten und lachten wie zwei neu Verliebte.

Es kribbelte allein schon bei der Vorstellung und wir wurden beide ganz erregt.

Anfangs habe ich ihm nach seiner Selbstbefriedigung in meinem Arm einige Tropfen vom Sperma mit der Zunge vom Penis geleckt. Es fühlte sich wirklich gut an, ich hatte keinerlei Probleme damit. Schließlich sind wir ein "altes Team". Zudem sind wir Nichtraucher und trinken auch keinen Alkohol. Es gab also keinen Grund das Sperma nicht auch direkt aus seinem Penis zu saugen. Aber wie ? Nach vielen zirkusreifen Stellungen setze ich mich auf die Bettkante und der Herr mußte leider stehen dabei. Er masturbiert vor mir. Kurz bevor er dann ejakuliert nehme ich das gute Stück in den Mund und erzeuge mit der Zunge einen gewissen Unterdruck. Schwungvoll ergießt er sich dann warm und liebevoll in mir. Es ist schon ein gewisser Kick dabei, selbst heute noch. Von der gewaltigen Menge war ich völlig perplex. Das bekam ich seither in die Scheide....? Unglaublich.

Ich gestehe, - es bereitet mir seit Jahren richtig große Freude und Befriedigung. Es ist so ein bisschen "verrucht, - so schön unanständig". Habe meine eigene Taktik entwickelt damit umzugehen. Ich behalte das ganze wertvolle Sperma im Mund und wir schmusen sogar ganz normal damit bis zum einschlafen. Was ich von meinem Mann wirklich sehr schätze. Er läßt mich damit nicht allein. Erst in der Nacht geht es dann wohl mit dem "normalen Speichel" seinen Gang in mir und in ihm herunter. Am nächsten Morgen ist davon absolut nichts mehr zu schmecken, völlig aufgelöst und weg.

Ein wirkliches "Superzeug" ist das.

Aufgrund dieser tollen Erfahrungen, machen wir es seit ca. 10 Jahren jedes Wochenende nur noch über den Mund. Es ist einfach viel schöner als das "Geklecker" zwischen meinen Beinen und den lästigen Klogang hinterher. Auch mein Mann ist damit voll zufrieden. Zwischenzeitlich muß er auch nicht mehr stehen dabei, - grins.....

Warum schreibe ich ihnen das nun alles ? Ich möchte zum Ausdruck bringen, das es uns enormen Spaß bringt und wir damit sicher nicht mehr aufhören. Nicht auszudenken wieder zur alten "Rammelei" zurückzukehren. Meine Scheide kann mein Mann auch so noch reichlich stimulieren, aber wenn es ernst wird bitte ausschließlich in den Mund damit.

Hilfe, - bin ich süchtig ?

Und wenn, na und. Ich gebe zu, mein Mann schmeckt mir einfach gut.

Sehr herb und männlich, wie sein Aftershave.

Umso Älter, umso doller. Wir haben das in der Jugend alles nicht gemacht und haben wohl Nachholbedarf.

Nun haben wir uns vor 5 Jahren einen PC gekauft und sind auch im Internet. Hier waren wir neugierig und haben so mal geguckt wie es denn Andere so treiben. Wir kamen aus dem staunen nicht mehr heraus. Welche Schamlosigkeit, hätte nie gedacht das es so etwas gibt. Unter anderem haben wir aber auch wertvolle Tipps und Hilfen bekommen.

Da lese ich neulich voller Entsetzen, das die Aufnahme von Sperma über den Mund gefährlich sein soll ? Wie bitte, wir praktizieren es seit Jahren und sind kerngesund dabei. Ich hatte seit Jahren keinen Schupfen, oder andere typische Frauenleiden. Auch während meiner Tage geht es mir gegenüber früher heute besser.

 

Was sagen sie nun dazu ? Ist es gefährlich den Samen seines eigenen gesunden und sauberen Mannes ständig und regelmäßig zu schlucken ? Wir haben kein Aids, oder andere Krankheiten. Kann es nicht auch eine verjüngende Wirkung hervorrufen ?

Egal wie ihre Antwort ausfällt, wir werden das nicht mehr ändern, könnten aber andere, jüngere Leute davor warnen. Wie wir gelesen haben, praktizieren es bereits schon 14jährige und dann noch von div. fremden Männern ??? Das muß nicht sein. Wir denken das es eher eine Praxis für die etwas reifere Jugend ist und das man mind. einige Jahre verheiratet sein sollte.

Gruß ...

 

 

 

Hallo ...,

freut mich, wenn es ihnen beiden so gut miteinander geht. Guter Sex ist ja mit die beste Gesundheitsprophylaxe die es gibt. Leider haben viele Leute keinen guten Sex, von daher kann es nicht wundern, wenn die Leute ständig krank sind und zum Arzt rennen und die Krankenkassenbeiträge in die Höhe treiben.

Zu Ihrer Frage nach möglichen Gesundheitsgefährdungen bei oralem Sex. Ich denke, dass die Forschungslage zum Nachweis möglicher Gefährdungen eher dürftig ist, wie schon der Spiegel 2007 berichtete:

 

10.05.2007

Medizin und Medien

Wie Oralsex zur Todesgefahr aufgebauscht wird

Von Markus Becker

Oralsex macht Krebs: Diese Schreckensmeldung über eine US-Studie macht derzeit global die Runde. Fellatio und Cunnilingus erhöhen das Risiko für Mund- und Rachenkrebs um ein Vielfaches, wird berichtet. Mit den Tatsachen hat das kaum etwas zu tun.

...

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,482252,00.html

 

 

Wenn beim Oralsex tatsächlich ernste Risiken zu befürchten wären, hätte das Bundesgesundheitsministerium sicher schon längst eine Warnung herausgebeben. Dies ist mir aber nicht bekannt geworden. Von daher ist Oralsex sicher weit weniger gesundheitsschädigender als Radfahren:

 

6.182 Verkehrsunfälle (VU) mit Radfahrerbeteiligung wurden im Jahr 2010 registriert.

...

Die Anzahl der schwerverletzten Unfallbeteiligten verringerte sich (2010: 515 Schwerverletzte (SV); 2009: 582 SV; 2008: 584 SV; 2007: 568 SV; 2006: 569 SV; 2005: 541 SV; 2004: 529 SV; 2003: 508 SV; 2002: 519 SV; 2001: 480 SV; 2000: 596 SV; 1999: 674 SV).

Bei der Anzahl der leichtverletzten Unfallbeteiligten gab es einen eneuten Rückgang von 11,99% (2010: 4.207 Leichtverletzte (LV); 2009: 4.780 LV; 2008: 5.307 LV; 2007: 4.646 LV; 2006: 4.462 LV; 2005: 4.601 LV; 2004: 4.171 LV; 2003: 4.162 LV; 2002: 4.083 LV; 2001: 3.945 LV; 2000: 4.282 LV; 1999: 4.569 LV).

Bei der Betrachtung der Verkehrstoten konnte eine positive Bilanz gezogen werden; hier wurden fünf Verkehrstote weniger registriert (2010: 6Tote; 2009: 11 Tote; 2008: 12 Tote; 2007: 14 Tote; 2006: 10 Tote; 2005: 7 Tote; 2004: 11 Tote; 2003: 24 Tote; 2002: 18 Tote; 2001: 10 Tote; 2000: 17 Tote; 1999: 15 Tote).

 

Aus: Sonderuntersuchung "Radfahrerverkehrsunfälle"

in Berlin, 2010

http://www.berlin.de/polizei/verkehr/statistik.html

 

 

 

 

Millionen Menschen fahren mit dem Fahrrad. Den meisten geht es gut damit. Warum sollte das beim Oralsex anders sein.

Ungeschützter Oralsex ist sicher nicht zu empfehlen bei einem schlechtem Immunsystem, häufig wechselnden Partnern oder bei einem gesundheitlich "bedenklichen" Sexualpartner. Zu beachten ist im übrigen natürlich ganz allgemein das HIV-Risiko. Das gilt aber auch für den genitalen Sexualverkehr.

 

Also von daher lassen Sie sich den Spaß nicht verderben.

 

Beste Grüße

 

Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 24. Januar 2010 19:25

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

 

Hallo Herr Thiel,

seit einiger Zeit habe ich eine Affäre mit meinem Exfreund. Der Sex war immer toll, es gibt einiges, was uns verbindet – und vieles, was eine Zusammensein unmöglich macht.

Er hat eine Beziehung, ich derzeit nicht.

Beim ersten Mal hatten wir Sex ohne Kondom und ich danach ein schlechtes Gefühl, da ich das eigentlich nur innerhalb einer monogamen Beziehung mache, in der ich mich mit ihm ja nun offensichtlich nicht mehr befinde.

Beim zweiten Mal brachte ich meinen Wunsch nach Kondomen vorsichtig an, und er streifte sich, kurz vor dem Orgasmus, dann auch eines über, schlief aber davor ungeschützt mit mir.

Beim dritten Mal dasselbe.

Nicht gerade das, was ich mir unter safer sex vorstelle.

Beim vierten Mal, bat ich ihn, doch von Anfang an ein Kondom zu benutzen, woraufhin er sich etwas beleidigt zurückzog. Statt Sex gab es noch ein paar Küsse und das war's dann, obwohl wir extra weggefahren waren (ich hatte was zu feiern). Die Nacht verbrachten wir händchenhaltend aber ohne den Sex, auf den wir uns beide so gefreut hatten.

Erst behauptete er, mein Wunsch nach Kondomen an, sei unsinnig, weil ja vor dem Orgasmus noch keine Körperflüssigkeiten ausgetauscht würden, woraufhin ich die Sache mit dem Blut erklärte. Er: wieso wir bluten doch nicht. Ich sagte darauf hin, dass ich mich nicht auf eine Diskussion über Safer Sex-Standards einlassen würde, aber dass es sie gäbe und ich mich einfach gerne daran hielte. Und dass es ja auch tausend Möglichkeiten gäbe, tollen und sicheren Sex haben.

Dann sagte er, die letzten Male sei es doch auch so gegangen, ich würde plötzlich die Regeln ändern, dies sei offenbar ein Machtkampf. Woraufhin ich ihm mein Unwohlsein bei den letzten Malen schilderte, woraufhin er sagte, ich täte so als habe er mich vergewaltigt. (Was ich zutrifft - ich fand's halt nicht besonders achtsam, aber das kenne ich von ihm, ein Grund weshalb wir getrennt sind).

Schließlich sagte er, es mache ihm mit Kondom eben überhaupt keinen Spaß, zumal er beschnitten ist. Er ziehe gerne ein Kondom an, aber eben erst kurz vor Schluss.,

Dieses Wochenende ist gelaufen, die Frage ist, wie es weitergeht. Mein Standpunkt ist, dass wir, wenn er meine Safer Sex-Wünsche missachtet oder sich darüber lustig macht, nicht der Mann ist, mit dem ich Sex haben möchte. Das hat was mit Selbstachtung zu tun, aber auch mit Selbstschutz, da ich mir jetzt ja denken kann, wie sicher er in der Vergangenheit war.

Sein Standpunkt ist, dass ihm Sex nur ohne Kondom richtig Spaß mache und eine "halber Schutz" deshalb ein Kompromiss sei. Als Frau könne ich das nicht nachempfinden, mein Wunsch nach totaler Sicherheit sei deshalb ein Machtinstrument.

Ich würde gerne wissen, wie sie als Mann das sehen? Missachtet Safer Sex tatsächlich die Bedürfnisse beschnittener Männer?

 

Danke für eine Antwort.

 

Beste Grüße,

...

 

 

 

 

Hallo Frau ...,

Safer Sex ist ja in der Natur nicht vorgesehen, in so fern kann ich Ihren Liebhaber schon verstehen, ohne ist eben schöner, so wie man ja auch im Sommer gerne im offenen Cabriolet fährt und sich den Wind um die Ohren sausen lässt.

Nun sind wir aber nicht nur Naturburschen, sondern haben auch etwas Grips in der Birne, der uns sagt, dass man bei Rot nicht über eine unübersichtliche Straße geht, weil gelegentlich doch noch Autos unvermutet um die Ecke kommen und wir uns nicht darauf verlassen können, dass diese in jedem Fall halten. Und wenn man meint, für einen selber trifft das nicht zu, dann wird man eines Tages von einem schnell heranfahrenden Auto umgefahren.

So gesehen, sollte Ihr Liebhaber sicher etwas veranwortungsvoller sein, auch in Bezug auf seine wohl ahnungslose Frau.

Im übrigen kann man auch - nach einer vorhergehenden dreimonatigen absoluten Safer Sex Zeit - einen HIV-Test machen. Wenn der dann "negativ" ausfällt, also keine HIV-Antikörper nachgewiesen werden können, ist das positiv und von da an könnte man auch Geschlechtsverkehr ohne Kondom haben. Es bliebe dann nur noch das Risiko einer Schwangerschaft.

Allerdings müssten sich alle Beteiligten testen lassen, also auch die Frau Ihres Liebhabers, jedenfalls dann, wenn die beiden noch Geschlechtsverkehr haben.

http://www.gib-aids-keine-chance.de/themen/hivtest/index.php

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 30. April 2008 15:51

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Frage

Wichtigkeit: Hoch

 

 

Hallo,

hatte am ... 08 ... einen One-Night-Stand mit einer Frau, die verheiratet ist. Was Sie mir verschwieg war, dass Sie ab dem ... . Donnerstag bis zum ... Montag jeden Tag geplanten Sex mit ihrem Mann hatte, weil Sie sich ein Kind wünschen und der Arzt (Geburtshilfe) ihr diese Tage zur erfolgreichen Befruchtung empfohlen hatte. Ihr Eisprung war, laut Ihrer Aussage am .... Jetzt ist sie schwanger. Können meine Spermien der Auslöser gewesen sein oder ist es nicht möglich, da die Spermien ihres Mannes meine Spermien "überholt" haben? Außerdem geht man doch in der Regel von einer Lebensdauer der Spermien von 5 Tagen aus, oder? Auf ihrem Mutterpass steht übrigens bei Zyklus 23-27 Tage. Sie hat mir aber immer versichert, dass sie einen Rhythmus von 25 Tagen hat. Jetzt sagte Sie, dass der Arzt von sich aus 2 Tage plus und 2 Tage minus dazugeschrieben hat. Das wäre so üblich. Kann das sein? Ich bin so verzweifelt. Die Wahrscheinlichkeit dass ich der Vater kann man doch fasst ausschließen, oder?

 

 

 

Hallo Herr ...,

 

wenn Sie sicher gehen wollen, ob Sie der Vater eines Kindes sind oder nicht, dann können Sie nach der Geburt des Kindes in Abstimmung mit der Mutter einen privaten Abstammungstest machen. Anbieter finden Sie im Internet.

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 1. April 2008 01:11

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Hautband

 

Sehr geehrter Herr Thiel,

ich bin 23 Jahre jung und Medizinstudent. Ich wurde in sehr jungen Jahren beschnitten und stelle seit einigen Jahren fest, dass bei mir etwas nicht stimmt.

Ich habe ein Hautband an der Oberseite meines Penis, Eichel und Vorhaut sind miteinander verbunden. Beim Eindringen in meine Freundin, bzw. nach dem Geschlechtsverkehr habe ich oft Schmerzen und ein Ziehen, manchmal kann das Hautband sogar bluten und brennt folglich.

Das habe ich aber nicht immer, denn bei einem perfektem Gleiten treten die beschriebenen Leiden nicht auf, lediglich ein Ziehen ist der Fall.

Mein Problem schränkt mich sexuell manchmal ein.

Haben Sie Lösungsvorschläge oder Hilfestellungen?

Ich brauche dringend Ihre Hilfe!

Herzlichsten Gruß

...

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

medizinisch sind Sie bestimmt kompetenter als ich und können von der Seite her Ihre Frage sicher besser beantworten als ich.

 

Aber da Sie die Schmerzen nicht immer haben, gehe ich mal davon aus, dass es auch etwas mit der Art und Weise zu tun hat, wie sie beide Geschlechtsverkehr miteinander haben.

 

Da ist es leicht möglich, dass Ihre Freundin ihre Vagina verkrampft. Der Penis ist aber normalerweise ein sehr empfindlicher Körperteil, der auf eine solche Verkrampfung der Vagina mit Schmerz reagiert.

Wenn Ihre Freundin eine ganz weiche Vaginalmuskulatur hat, dann dürften auch keine Schmerzen bei Ihnen auftreten, so wie das ja manchmal auch der Fall ist.

 

Also üben sie beide gemeinsam die sanfte Berührung von Vagina und Penis.

Viel Vergnügen und Achtsamkeit.

 

wünscht

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 21. November 2007 23:26

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Erektion

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich habe mal eine frage und zwar

ich bin 21 jahre alt und

wenn ich geschlechtsverkehr mit einer Frau habe, habe ich am anfang keine erektionsprobleme, aber wen ich dann das erste mal gekommen bin, und ich eig. ein zweites mal will, habe ich dann diese störungen

woran könnte es denn liegen?

ich hoffe sie können mir weiterhelfen

 

 

danke

 

 

 

Hallo ... ,

hier handelt es sich nicht um eine Störung, sondern um ein ganz normales Verhalten. Stellen Sie sich mal vor, sie gehen in ein Restaurant gut essen. Nach 5 Minuten, sie haben das Drei Gang Menü aufgegessen, melden Sie sich beim Kellner und wollen noch mal ein Drei-Gang Menü. Das wäre doch sicher etwas eigenartig.

Also machen Sie sich mal keine Sorgen. Sie brauchen einfach etwas Pause zwischen den Gängen und wie viel Pause Sie brauchen, hat nicht der Kellner (die Frau) zu bestimmen oder der Restaurantbesitzer, sondern einzig und allein Sie selbst.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Donnerstag, 10. Mai 2007 18:54

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Oral befriedigen...

 

Hallo.. (männlich, 18)

Ich wollte mal fragen wie das nun mit dem Oralbefriedigen wirklich ist, bin nämlich in letzter Zeit ziemlich verwirrt wenns darum geht.

Also vor kurzen habe ich noch gedacht das wenn ich eine Frau/Mädel oral befriedige, ich mich sehr wohl mit Krankheiten anstecken kann, bis ich auf diesen Bericht traf (aus der Offiziellen HIV Internet Seite).

Im Bericht steht das weniger als zehn Einzelfälle Weltweit dokumentiert, sind.

Wenn das stimmt woher kommt dann dieser Theater das Mann bei Oralbefriedigen aufpassen soll. (Ich meine nicht als Frau den Mann, sondern als Mann die Frau befriedigen.)

Muß ich immer fragen ob sie ihre Regel hat (weil Mikroskopisch kleine Blutpartikel schon ausreichen würden) oder sehe ich das auf den ersten Blick?

 

Bericht:

"Sich als HIV-positive Frau oral befriedigen lassen

Wenn Sie als HIV-positive Frau darauf Lust haben, können Sie sich von Ihrem Partner bzw. Ihrer Partnerin – ob HIV-negativ, HIV-positiv oder unbekannt – ohne jegliches Risiko für Sie selbst oral befriedigen lassen.

Auch für Ihren Partner bzw. Ihre Partnerin besteht nur ein theoretisches Risiko. Weltweit sind weniger als zehn Einzelfälle dokumentiert, bei denen eine HIV-Infektion des Partners bzw. der Partnerin vermutlich auf diesem Weg erfolgt ist. Zwei Faktoren sind mit grösster Wahrscheinlichkeit für diese Ausnahmen verantwortlich: eine zusätzliche sexuell übertragbare Krankheit (z.B. Gonorrhö, Chlamydien oder Syphilis) und Menstruationsblut, welches in den Mund gelangt. Wenn weder Sie noch Ihr Partner, Ihre Partnerin zusätzlich an einer anderen sexuell übertragbaren Krankheit leiden und Sie auf Oralverkehr während der Periode verzichten, dann ist Oralverkehr sicher. "

Klärt mich Bitte auf bevor ich mich mit Herpatites, HIV oder anderen Krankheiten anstecke!

Danke....Für eure immer guten und schnellen Antworten!

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

wenn Sie in einer seriösen Quelle gelesen haben, dass der Oralverkehr (Cunnilingus: Mund des Mannes an Genitalien der Frau) in Bezug auf HIV faktisch sicher sein soll, dann wird es wohl so sein und Sie sollten mal überprüfen, von woher anderslautende Informationen kommen.

 

Ansonsten würde ich empfehlen, nicht dauernd die Sexualpartnerinnen zu wechseln, denn bei intimen Kontakten können auch diverse Krankheitserreger übertragen werden und wenn das eigene Immunsystem geschwächt ist, hat man dann plötzlich ein unerfreuliches Mitbringsel und braucht womöglich Wochen, um sich davon zu erholen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 26. Februar 2007 09:19

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ansteckungsgefahr

 

Hallo,

Mein Freund ist vor Jahren an Hodenkrebs erkrankt und kann nach seiner Operation nicht mehr ejakulieren. Ich frage mich, ob ich mich bei ihm bei ungeschützem GV mit Geschlechtskrankheiten anstecken kann, obwohl ja kein Austausch von Körperflüssigkeiten stattfindet.

Vielen Dank für Ihre Hilfe

 

 

 

 

Hallo ...,

Geschlechtskrankheiten werden ja nicht nur durch Sperma übertragen, sondern auch durch andere Kontaktformen.

Also auch hier gegebenenfalls für geschützten Geschlechtsverkehr sorgen. Es sei denn, sie leben beide monogam, da kann sich ja niemand beim anderen anstecken, wenn beide keine Geschlechtskrankheiten haben.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 26. Februar 2007 17:59

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ansteckungsgefahr2

 

Hallo,

das mit dem monogam sein ist ein Problem. Wir sind beide verheiratet, nur nicht miteinander. Deshalb auch meine Frage. Soweit ich weiss, haben weder wir noch unsere Ehepartner Geschlechtskrankheiten. Ich würde schon gern den Spass ohne Verhütung geniessen (vor allem, weil es sauber ist, also keine feuchten Laken), will aber sicher sein, mir nichts einzufangen. Da käme ich in Erklärungsnot bei meinem Mann, was ich vermeiden will.

Welche andere Übertragungsrisiken gibt es?

Danke

 

 

 

Hallo ...,

 

Wenn alle vier Beteiligten keine Geschlechtskrankheiten haben, keine weiteren sexuellen Außenbeziehungen haben, dann kann praktisch auch keiner eine übertragen. Es sei denn er steckt sich durch verunreinigte Spritzen, Bluttransfusionen oder ähnliches an. Die Wahrscheinlichkeit ist hier allerdings sehr gering.

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 17. Januar 2007 21:27

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Vaterschaft

 

Hallo,

ich hatte vor 2 Monaten Sex mit meiner Ex-Freundin, die jetzt schwanger ist. Nach Ihrer Auskunft hatte Sie zwei Tage zuvor Sex mit Ihrem jetzigen Freund. Ist es möglich den Tag der Empfängnis zuverlässig zu bestimmen, und somit eindeutig die Vaterschaft von mir bzw. Ihrem Freund zu bestimmen?

Mit freundlichem Gruß,

...

 

 

 

 

Hallo ... ,

der Tag der Empfängnis kann nicht eindeutig bestimmt werden.

 

 

Sie müssten daher gegebenenfalls nach der Geburt des Kindes ein privates Abstammungsgutachten machen lassen, um die Vaterschaft eindeutig zu klären.

Ich vermittle Ihnen da gerne ein Labor, das solche Gutachten preiswert anbietet.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 18. Dezember 2006 22:14

An: info@maennerberatung.de

Betreff:

 

Guten Tag!

Ich hätte eine Frage, und zwar:

nach dem Geschlechtsverkehr brennt mein Sperma in der Vagina meiner Partnerin immer. das war früher nicht so.

Nun habe ich die Befürchtung dass ich unfruchtbar sein könnte.

Stimmt das oder woran liegt das?

Vielen Dank

 

 

 

 

 

Hallo ...,

 

wie kommen Sie denn darauf, dass Sie unfruchtbar sein könnten? Das steht doch in keinem Zusammenhang damit, dass Ihre Partnerin beim Geschlechtsverkehr ein Brennen in der Vagina verspürt, was psychosomatisch begründet sein kann. Hier empfiehlt sich eine Abklärung bei einer Frauenärztin und / oder auch eine Beratung bei einem Sexualtherapeuten.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 1. Dezember 2006 22:11

An: info@maennerberatung.de

Betreff: GV bringt fast nichts

 

Hallo,

Ich (27, m) hab da ein merkwürdiges Sexproblem: Geschlechtsverkehr bringt nichts, d.h. ich fühle mich nicht stimuliert. Die Reibung reicht gerade aus um die Erektion zu erhalten, ein Orgasmus kann so natürlich auch nicht bewirkt werden. Selbstbefriedigung mit der Vorhaut („Mütze-Glatze-Technik“) klappt dagegen gut. Ein psychisches Problem vermag ich nicht auszumachen.

Ich habe schon folgendes ergebnislos versucht:

andere Stellungen (meist „von hinten“); andere Frauen; anal statt vaginal; ohne Kondom. Ein Besuch beim Urologen brachte nur das Ergebnis, dass ich eine diskrete Phimose habe, die aber kein Problem darstellen soll.

 

Vielen Dank.

 

 

 

 

 

Hallo ...,

 

wofür bedanken Sie sich denn bei uns?

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Montag, 7. November 2005 01:34

An: info@maennerberatung.de

Betreff: penis zu lang?

 

Hallo!

Ich habe folgendes Anliegen. Meine Exfreundin hat mit einem anderen geschlafen. Ich bin 21, sie auch, er ist 29.

Ich war sehr eifersüchtig, als ich es aus ihr herausgequetscht hatte und möchte sie zurückhaben. Sie sagte, sein Penis sei kleiner als meiner und sie fände es daher angenehmer. Ich musste, wenn ich mit ihr schlief, recht behutsam sein, da es ihr wehtat, wenn ich ihn ganz reinsteckte. Sie sagte, sie habe eine Verwachsung oder etwas ähnliches (das sagte ihr Frauenarzt).

Es hat auch schon mal geblutet, als ich nicht vorsichtig war.

Nun möchte ich von Ihnen wissen, ob Sie einen Rat haben, wie ich es für sie angenehmer machen kann (wenn ich sie zurückerobern kann), oder wie man vermeiden kann, dass es ihr weh tut?

Vielen Dank im Voraus

...

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

"Nun möchte ich von Ihnen wissen, ob Sie einen Rat haben, wie ich es für sie angenehmer machen kann (wenn ich sie zurückerobern kann), oder wie man vermeiden kann, dass es ihr weh tut?"

 

 

Das geht im Prinzip ganz einfach. Vermeiden, dass es ihr weh tut, können Sie nur, indem Sie von ihr erfahren, wann es ihr weh tut. Und da Sie sicher kein Hellseher sind, muss Ihnen das die Frau mitteilen.

Wenn Sie wissen, wenn es ihr weh tut, können Sie sich so gut es eben geht darauf einstellen. Also nicht wie ein Blöder rammeln und dabei denken, dadurch würde sich ein Mann auszeichnen.

Wenn es wirklich so wäre, dass die Scheide verwachsen wäre oder relativ kurz, dann würde wohl ein Mann mit einem kürzerem Penis besser passen. Ob das aber bei Ihnen beiden so ist, weiß ich nicht. Gegebenenfalls besuchen sie doch mal beide zu zweit einen Frauenarzt oder einen Männerarzt oder besser noch einen "Arzt für Frauen und Männer", falls es so einen Arzt irgendwo geben sollte.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von:

Gesendet: Freitag, 7. Oktober 2005 13:51

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Überreizung während Geschlechtsverkehr.

Wichtigkeit: Hoch

 

Hallo,

 

seit einiger Zeit verspüre ich ein starkes Kribbeln im Penis während des Geschlechtsverkehrs mit meiner Frau. Das Gefühl ist unangenehm, wie eine Überreizung. Dadurch kommt es immer öfter zu keinem zum Samenerguss. Ich muss den GV abbrechen. Was natürlich weder für mich noch meine Frau befriedigend ist.

 

Können Sie mir die Ursache erklären. Meine Frau und ich haben ca. 1 – 2 x pro Woche GV. Manchmal Pausen von 3 Wochen.

Herzlichen Dank

 

 

...

 

47 Jahre

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

Ursachen kann ich Ihnen nicht erklären, da ich Ihre Lebenssituation und die Qualität Ihrer Partnerschaft nicht kenne.

 

Mir scheint Ihr Hinweis auf eine "Überreizung" kann hilfreich zu sein. Überreizungen in den verschiedensten Lebenslagen versucht der Körper durch selbstregulierte Ausgleichs- oder Kompensationsreaktionen zu begegnen. Innerhalb eine bestimmten Toleranzgrenze merkt man davon oft gar nichts. Werden die Belastungsgrenzen jedoch überschritten, machen sich Symptome bemerkbar, die bisweilen so stark sind, dass man im allgemeinen nicht umhinkommt, darauf zu reagieren. So ganz simpel, wenn man mit der Handfläche auf eine heiße Herdplatte fasst.

 

Ich empfehle Ihnen daher, genauer auf die Stimme Ihres Körpers und hier im speziellen auch Ihres Penis zu hören, die sich als "unangenehmes Kribbeln" bemerkbar macht.

 

Vielleicht überfordern Sie und Ihre Frau sich derzeit ein wenig. Besinnung kann dann vielleicht sinnvoll sein, um zu schauen, wohin die Reise gehen könnte und was gerade ansteht. Vielleicht steht Geschlechtsverkehr gerade nicht an vorderster Stelle oder jedenfalls nicht auf die Art wie sie es vielleicht beide gerade praktizieren.

 

Gruß Peter Thiel

 

 


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