Paraphilie

 

 

 

Schlüsselwörter:  

Beschimpfung, Beschmutzung, , Beschmutzungsphantasien, Kaviar, Kleptomanie, Koprophilie, Masochismus, Natursekt, Paraphilie, Paraphilien, Perverse, Sekt, Störungen, Perversion, Perversionen, Sadismus, Sadomasochismus, Urin, urinieren, Urophilie

 

 

 

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Peter Thiel - Systemischer Berater und Therapeut (DGSF

19.11.2013

 

 

 

 

 

Eine Schlachtbank in der Wohnung

Ein Maler steht vor Gericht - er hat gemordet und wollte sein Opfer essen

Es sei nicht zu unterschätzen, sagt der psychiatrische Gutachter Alexander Böhle, "welche Gewalt diese Fantasien über einen Menschen haben". Sie hätten immer bedrängender das Leben von Ralf M. gestaltet. Ralf M. ist 41 Jahre alt und sitzt seit Anfang Mai auf der Anklagebank. Er hat einen Menschen getötet, weil er ihn essen wollte. M. wurde deshalb der "Kannibale von Neukölln" genannt.

Am 4. Oktober 2004 tötete M. in seiner Wohnung einen 33-jährigen Musiklehrer. Er hatte ihn übers Internet kennen gelernt. Beide hatten sich zu Sexspielen verabredet, als M. unvermittelt mit einem Schraubenzieher auf den Gast einstach. Das Werkzeug lag seit zwei Monaten griffbereit unter seinem Bett. Gestern wurde Böhle gehört. Er sprach von einer kannibalistischen Perversion, unter der M. leidet, von "einer schweren nderen seelischen Abartigkeit" und davon, dass M. in seiner "Steuerungsfähigkeit erheblich beeinträchtigt" war. M. sei deshalb nur vermindert schuldfähig.

Vor rund 15 Jahren bemerkte Ralf M., der Introvertierte, der Unsichere, der Eigenbrötler, zum ersten Mal diese Fantasien. Er stellte sich abgetrennte Arme und Beine vor und kam nur so zu einem Orgasmus. Damals lebte er noch in Norddeutschland. Er wuchs in ländlicher Gegend auf, in einer "sozial integrierten Familie", wie Böhle sagt.

M.s Großeltern waren Landwirte, sein Vater Kraftfahrer, die Mutter verdiente durch Heimarbeit dazu. Von seinen Eltern habe er kaum gesprochen, sagt Böhle, dafür umso mehr von seinem ein Jahr älteren Bruder. Der, so erzählte Ralf M. dem Gutachter, soll oft mit ihm "Schweine schlachten" gespielt und dabei quälend und sadistisch mit dem Jüngeren umgegangen sein. "Immer, wenn er von seinem Bruder sprach", sagt der Gutachter, "ergriff ihn eine erhebliche Unruhe".

Aussagen des Gutachters

Als die ersten Fantasien kamen, war Ralf M. um die 25 Jahre alt, hatte eine Malerlehre hinter sich, einen Job und Beziehungen zu Männern. Mit der Zeit wurden die Fantasien heftiger. 2001, M. war nach Berlin gezogen, träumte er davon, einen Menschen zu schlachten. Dann geschah der Mord im hessischen Rotenburg, wo Armin Meiwes einen Berliner Ingenieur mit dessen Einverständnis tötete und zu großen Teilen aß - M. fühlte sich mit seinen Fantasien nicht mehr allein. Er habe sich intensiv mit dem Fall von Rotenburg beschäftigt, so der Gutachter. "Er geriet immer tiefer in seine Perversion hinein und zog sich aus dem sozialen Leben zurück."

Ralf M. trennte sich von seinem Freund, ging kaum noch aus dem Haus, bekam keine Arbeit mehr. Dafür saß er stundenlang am Computer und chattete mit Homosexuellen, die ähnliche Fantasien hatten wie er. Aus einem Klapptisch baute er sich in seiner Wohnung eine Art Schlachtbank, über das Internet suchte er Opfer zum "Realschlachten". Er habe im Internet viel über den Kannibalismus diskutiert, sagt Böhle. Es habe sich aber niemand gefunden, der sich schlachten lassen wollte. Für Fesselspiele fand M. immer Partner. Mit Fabrikarbeitern ebenso wie mit Doktoren hatte er sich zum Sex verabredet. Sie hatten Glück, dass ihnen nichts passierte.

Der Musiklehrer aber hatte das Glück nicht. Der 33-Jährige wollte nicht sterben, hatte aber keine Chance. Er war ans Bett gefesselt, seine Augen verbunden, als Ralf M. mit dem Schraubenzieher mehrmals zustach. Danach kochte er sich Kaffee, rauchte Zigaretten und begann zirka sechs Stunden später, sein Opfer regelrecht auszuweiden. Er nahm Organe heraus, schnitt den Penis ab und legte ihn eine Tüte mit Salz, um ihn später zu essen. Er tat es dann doch nicht. "Er empfand schnell Ekel", sagt Böhle. Weil Fantasien und Realität nicht übereingestimmt hätten. Am nächsten Tag meldete sich Ralf M. bei der Polizei und legte ein Geständnis ab. Ein Urteil wird heute erwartet. Fachleute rechnen damit, dass M. in die Psychiatrie eingewiesen wird.

Berliner Zeitung, 10.05.2005, Sabine Deckwerth

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/0510/lokales/0013/index.html?keywords=Penis%20angen%E4ht;ok=OK%21;match=strict;author=;ressort=;von=;bis=;mark=penis%20angen%E4ht

 

 

 

 

 

 

Paraphilie

griechisch: para = abseits; philia = Liebe

Ein von Friedrich S. Krauss geprägtes Synonym für den Begriff Perversion

Der Begriff Paraphilie ist im Gegensatz zu dem negativ konnotierten Begriff der Perversion neutral gehalten und teilt erst einmal nur mit, dass es sich um eine Liebe handelt, die abseits des allgemein üblichen liegt. So galten z.B. Anfang des 20. Jahrhunderts die heute weit verbreiteten Sexualpraktiken des Cunnilingus und der Fellatio, also des Leckens der weiblichen Geschlechtsorgane und das Saugen, bzw. Lecken des Penis als Perversionen und damit als verabscheuungswürdig.

 

Bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts galt die männliche Homosexualität auch in den westlichen Industriestaaten als Perversion. Im Nationalsozialismus wurden männliche Homosexuelle deshalb in Konzentrationslager eingesperrt. 

In der ehemaligen Bundesrepublik Deutschland wurden zwischen 1953 und 1965 fast 100.000 Männer auf Grund von §175 Strafgesetzbuch angeklagt, davon fast jeder zweite rechtskräftig verurteilt. Auch das Bundesverfassungsgericht setze, wie auch in anderen Rechtsgebieten, der Kriminalisierung von homosexuell orientierten Männern keine Grenze. Der Straftatbestand sei "ordnungsgemäß erlassen und von den Mitgliedern der Rechtsgemeinschaft hingenommen" worden und habe "seither jahrelang unangefochten bestanden."

Auf die Verfassungsbeschwerde zweier Männer im Jahr 1955 erwiderte das BVerfG: "Von 1945 bis zum Zusammentritt des Bundestages herrschte in den westlichen Besatzungszonen so gut wie einhellig die Meinung, die Paragraphen 175 und 175a seien nicht in dem Maße ‚nationalsozialistisch geprägtes Recht', dass ihnen in einem freiheitlich-demokratischen Staate die Geltung versagt werden müsse."

Erst am 23.11.1973 wurde in der ehemaligen BRD der §175 StGB soweit verändert, dass die die meisten bisherigen Kriminalisierungen männlicher Homosexualität aufgehoben wurden (vergleiche hierzu: Steinke, Ron: "Ein Mann mit einem anderen ... Eine kurze Geschichte des §175 in der BRD."; In: "Forum Recht", 02/2005). 

 

 

 

 

Perversion, 

ursprünglich religiöser Begriff für Ketzerei. Im 19. Jahrhundert auf "falsches" oder als schädlich angesehenes Sexualverhalten angewendet., heute noch in der Umgangssprache extrem abwertender Begriff., den die Sexualmedizin als wissenschaftlich nicht haltbar ablehnt, weil es ein natürlich vorkommendes, sozial erwünschtes "richtiges" Sexualverhalten nicht gibt. In der Psychopathologie wird daher der Begriff der sexuellen Perversion höchstens beschränkt auf suchtähnliche, eingeschränkte, spezialisierte Sexualpraktiken, unter der zusätzlichen Bedingung, dass sexuelle Befriedigung u/o Orgasmus ausschließlich auf diesem Weg erlangt werden können. 

Neuere Bezeichnung Paraphilie oder "abweichendes Sexualverhalten" 

 

 

Der Begriff der Perversion ist nicht ganz unproblematisch, zum einen, das zeigen die Ergebnisse des Kinsey-Reports und andere Studien, sind bestimmte öffentlich nicht akzeptierte Sexualpraktiken, bzw. Wünsche bei Männern und Frauen relativ weit verbreitet. Hinzu kommt, dass nicht selten bestimmte nicht für opportun gehaltene Interessen verdrängt werden und an einer ganz anderen Stelle in entstellter Form wieder auftauchen. So schildert Perls folgenden Fall, den man als eine verdrängte exhibitionistische Neigung interpretieren kann: 

"Eine Dame verfügt in ihrem Testament, man solle ihren Goldfisch versorgen, aber er müsse ein Kleid tragen. Hier sehen wir eine doppelte Projektion. Kein normaler Mensch würde in einem Goldfisch etwas unanständiges sehen. Sie projizierte ihren Wunsch, nackt zu schwimmen, auf den Fisch, aber auch ihre Abwehr, ihre Scham. Darum mußte diese arme Kreatur ein Kleid tragen, selbst noch nach dem Tod der Dame."

aus: 

"Das Ich, der Hunger und die Aggression. Über die Anfänge der Gestalt-Therapie. Sinneswachheit, spontane persönliche Begegnung, Phantasie, Kontemplation." Klett-Cotta, 1985

 

 

 

Es ist noch gar nicht lange her, da galt Homosexualität als eine Perversion. Wenn nun die meisten Männer und Frauen homosexuellen Neigungen nachgehen würden, müsste man konsequenterweise von der Heterosexualität als einer Perversion sprechen, da sie dann "von der Norm abweichen" würde.

 

Voyeurismus, Exhibitionismus, Fetischismus, Sadomasochismus, Pädophilie, Sodomoie, Nekrophilie sind einige der bekannteren Paraphilien, wobei es sicher keinen Mann und keine Frau gibt, die in ihrem Leben nicht auch relativ harmlose Paraphilien ihr Eigen nennen, wie z.B. einen Fetisch zu haben, so z.B. die Locke der Geliebten, eine Vorliebe für hochhackige Schuhe, eine Vorliebe für Männer mit Hut, etc. 

Im Einzelfall gibt es auch Ausprägungen von Paraphilien die gesellschaftlich und individuell nicht akzeptiert werden können, da sie das Wohl und die Gesundheit oder auch das Leben anderer Personen gefährden. 

 

Für die Entstehung von Paraphilien werden aus psychoanalytischer Sicht frühe Störungen, insbesondere auch in der Mutter-Tochter oder Mutter-Sohn-Beziehung ursächlich benannt. Die Psychoanalyse hat von je her dem Vater einen eher geringen Einfluss auf das Kind eingeräumt, von daher ist es aus psychoanalytischer Sicht dann auch logisch zwingend, dass für die Entstehung von Paraphilien in erster Linie die Interaktion von Mutter und Kind verantwortlich ist. Aus systemischer Sicht kann diese einseitige Sicht sicherlich nicht unwidersprochen bleiben. Allerdings ist es auch so, dass in unserer Gesellschaft nach dem Krieg die Rolle des Vaters gegenüber der Rolle der Mutter individuell und gesellschaftlich immer mehr in den Hintergrund gerückt wurde, so dass Alexander Mitscherlich eines seiner Bücher "Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft" betitelte. Allerdings hat Mehrheit der Psychoanalytiker/innen, die offenbar selbst auch überwiegend stark muttergebunden sind, dieser Verschiebung zur Mutter lange Jahre ideologische Rückendeckung gegeben.

 

So lange man mit seiner "Perversion" relativ gut klarkommt und keine anderen Menschen damit belästigt, sollte das jederfrau und jedermanns Privatangelegenheit sein. Stellt mann oder frau aber fest, dass damit eine Gefährdung anderer verbunden sein könnte oder selber darunter gelitten wird, ist eine Psychotherapie sehr zu empfehlen.

 

 

 

Literatur: 

Jabs, Burkhard E.; Phulmann, B.: "Kleptomanie: klinische und forensische Aspekte", In: "Fortschritte der Neurologie und Psychiatrie", 2004, S. 21-25

 

 

 

 

 

 

Anfragen und Mitteilungen zum Thema

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-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Freitag, 15. November 2013 13:34

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ein Fall für Sie? oder dem lieber gleich die Psychiatrie empfehlen, bevor da mal.......

Sehr geehrter Herr Thiel,

was sagen jetzt Sie zu so einem Frauenhasser?! Sollte man dem nicht lieber gleich die Psychiatrie empfehlen, bevor da mal ein Vergewaltiger, etc. Kannibale von Neuköln aus dem ver minderten Selbstbewußtsein, Unfähigkeit etc. etc. daraus wird. Kann man so Jemand noch als normal betrachten, bei dem aller größten, weitgefaßtesten Verständnis für "Sexualität"?! Also als herkömmlich aufgefaßte Hure, ist man ja oft Psychiaterersatz, etc. und muß Verständnis für alles aufbringen, aber da könnte man fast meinen Hitler hätte recht gehabt, sexuelle Perverslinge darwinistisch ausrotten. Ich bin nun wirklich kein Neo-Nazi, das Gegenteil von einem Hitler-Anhänger, aber bei solchen Kreaturen, da kommt wohl jede Männerberatung etc. etc. Hilfe zu spät.

 

Geht so ein Dreckvieh von Frauenhasser, mal raus und vergewaltigt eine, verweigern dem alle Huren seine Perversion und reagieren wie ich? Sollte man nicht solche Leute gleich die Psychiatrie empfehlen, na aber die lassen sich ja nicht behandeln.

 

Mit freundlichen Grüßen

...

 

 

Huhu ,

Hätte interesse an einem treffen mit dir, mit kaviar passiv incl. Aufnahme/schlucken und natursekt passiv incl. Aufnahme und schlucken vomit und fisting.

Also nochmal auf deutsch, ich möchte dir in deinen mund scheißen und du kaust und/oder schluckst es, ich möchte in deinen mund pissen und du schluckst es, und ich möchte dass du mir so tief einen bläst, dass du kotzen musst, zudem möchte ich dich fisten

Das ganze Date sollte so ca 60 minuten andauern.

Was kostet dass denn? Und machst du den ganzen service so wie ich es wünsche, oder kannst du manches nicht so verwirklichen?

Würde mich sehr über eine Antwort freuen

Liebs Grüßle

P.S: du wurdest mir empfohlen, er hatte zwar nicht ganz meine wünsche, aber schon sehr ähnlich

 

 

 

Meine Antwort darauf:

 

 

1.

...

Huhu,

wer lesen kann ist im Vorteil.

Also nochmal zu deutsch, ich hab weder Fisten angekreuzt noch daß ich aktiv KV mache.

Ich mache passiv KV und scheiße Dir für Geld in den Mund und pisse Dich an und Fiste Dich mit dem Strap-On.

Ich weis nicht wer Dir mich empfohlen hat, wenn er ähnliche Interessen hat, aber getroffen hat der mich bestimmt nicht. So Leute dürfen mich nicht mal aktiv berühren, geschweigedenn GV.

Da könnst mir 10000 Euro zahlen, da dürfst Du das nicht aktiv mit mir machen, ich hab doch kein Spatzenhirn wie Männer, die wie ein Spatz, den Elefantendung fressen.

 

Ich mach die Sachen höchstens als Domina und das solltest Du in etwa wissen was eine Domina kostet. Und

da darfst mich höchstens ansehen aktiv.

Klarstellung auf deutsch, ich bin die aktive Domina und Du darfst mich höchstens ansehen für solche Sachen.

...

 

 

 

Hallo Frau ...

der Mann, wenn es denn einer ist, hat die anale Phase noch nicht bewältigt. Hier kann nur ein Psychoanalytiker mit einer jahrzehntelangen Psychoanalyse, die möglichst auch über den Tod des Patienten hinaus fortgeführt werden sollte, helfen.

Möglicherweise arbeitet der Schreiberling bei der Senatsverwaltung für Liegenschaften, hat Langeweile und eine Sinnkrise - kein Wunder, wenn man so lange in der öffentlichen Verwaltung arbeitet - und würde deswegen am liebsten seiner Vorgesetzten auf den Tisch scheißen.

Da hilft nur noch Versetzung an die Ostfront, also nach Frankfurt/Oder, wo er mit dem Fernglas über den Fluss schauen kann und in einem Anfall von Sinnlosigkeit dann hoffentlich in den Fluß springt, in der irrigen Annahme, es wäre seine Mutter, die sich da vor ihm ausbreitet.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Sonntag, 16. Dezember 2012 15:01

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Frage zu Kaviar-Fanstasien meines Partners

Sehr geehrter Herr Thiel,

mein Partner ist 44 Jahre alt, selbständiger Unternehmer, erfolgreich, in karitativen Projekten tätig und hatte immer schon Fantasien das er mir in den Mund „scheißt“ oder ich ihm. Wir sind seit fünf Jahren ein Paar. Er hat mich immer mehr in das „Versuchen“ gedrängt es mit ihm aus zu probieren. Da ich ihn nicht verlieren wollte habe ich es gemacht. Das er es bei mir macht war mir nicht möglich. Es war einfach zu widerlich. Jetzt hat er sich für sich selber eine Toilette gebaut in der er sich mit seinem Kopf hinein legen kann. Ich also ein „normales Toilettengefühl“ entwickeln soll. Also läuft es wie folgt ab: Er bereitet diese „Toilette“ vor (er hat sogar einen Lüftungsschlauch dran). Liegt dann in ihr bereit. Ich komme ins Zimmer und setze mich dann drauf. Und egal was ich dann mache, er nimmt es auf. Sicherlich hat er dann ein Würgereiz und übergibt sich fast, aber er bekommt dabei die erstaunlichsten Höhepunkte. Er möchte, dass ich im Vorfeld öfters mal aufstehe ihn bespucke (richtig die Rotze aus der Nase hoch ziehe) und es ihm in den Mund spucke. Ihn beschimpfe, „er ein Dreckstück ist, ein Niemand, er es nicht verhindern kann alles aufzunehmen, er es hinnehmen muss.“ Er möchte, dass ich es sehr weit ausdehne bis ich meinen Darm in seinen Mund entleere. Dabei masturbiert er selber, trägt Damenpumps und das Beste ist, wenn er dann noch dabei mit Ketten an den Beinen gefesselt ist, damit er nicht weg kann. Jetzt ist es soweit, dass er auch noch möchte, dass ich mich übergebe….den Finger in den Hals stecke und dann alles „in die Toilette“ in der er ja dann mit geöffneten Mund liegt. Irgendwie geht mir das jetzt alles zu weit, ich habe die Kontrolle über alles verloren. Der Sex mit ihm dreht sich fast ausschließlich nur noch um diese Toilette. Einmal die Woche geht das los. Ich versteh diesen Mann nicht mehr. Immer wieder habe ich schon gefragt warum er meint, dass er das braucht. Ob er schon gegoogelt hätte oder einen Psychologen gefragt hat. Woher diese Neigung kommt…..ich weiß nicht mehr weiter. Haben sie vielleicht eine Antwort??

Lieben Gruß ...

 

 

 

 

Hallo ....,

woher die Neigung kommt scheint mir weniger wichtig.

Wichtig scheint mir die Frage, was wollen Sie und welche Wege könnte es geben, dies zu erreichen.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Dienstag, 17. März 2009 13:31

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Ich weiß nicht mehr weiter

 

 

Hallo,

Ich weiß gar nicht wo und wie ich anfangen soll, denn ich bin wirklich völlig verzweifelt und aus diesem Grund weiß ich mir momentan keinen anderen Rat mehr als Ihnen zu schreiben, da ich nicht weiß wohin ich mich wenden kann/könnte.

Am besten starte ich mal bei Null:

Ich bin 28 Jahre alt, seit 11 Jahren bin ich nun mit meinem Mann zusammen, ...

2003 haben wir dann geheiratet, eigentlich war unser Leben immer total ok, bis ich letztes Jahr dahinter kam das er sich im Internet am laufen Band Sexseiten ansieht und besucht. Das hat mich anfangs auch nicht so gestört da ich der Meinung bin, das dies wohl jeder Mann tut. Natürlich löschte er auch immer alles fein säuberlich aus den Verläufen, Papierkorb etc. unwissentlich dessen das ich mich in den Tiefen des Pcs auch sehr gut auskenne und alles was dort passiert ans Tageslicht befördern kann wenn ich lange genug danach suche.

Doch die Besuche nahmen überhand, es wurde immer länger und immer mehr, kaum war er alleine muss er sich an den Pc gesetzt haben. Irgendwann stellte ich ihn dann zur Rede, erstmal hat er alles abgestritten ...was wohl auch normal ist. Er versprach mir dies nicht weiter zu tun.....klar daraus wurde nichts.

Bei meiner Suche nach seinen Spuren am Pc stieß ich auf eine Sucheingabe die er wohl im Internet gemacht hatte: PTHC und r@ygold ich wußte nicht was dies bedeutet und gab es in die Suche bei Google ein...als ich sah wofür diese Begriffe stehen war ich so geschockt das ich mich übergeben musste, ich fühlte mich als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggezogen!!!!!

Auch darauf sprach ich ihn sofort an, ich wollte die Trennung und sagte ihm das er in meinen Augen krank sei und sich behandeln lassen solle. Er entschuldigte es so: Er habe es auf einer Seite gesehen, also diese Begriffe und wollte nur wissen wofür sie stünden. Er meinte wenn ich so etwas von ihm denken oder auch nur vermuten würde dann müsse ich ihn hinauswerfen und auch anzeigen, denn so etwas sei in seinen Augen jenseits von Gut und Böse... Ich glaubte das... ja ich war tatsächlich so blöd. Ich kenne ihn doch, dachte ich mir, es kann nicht sein.

Lange Zeit suchte ich nicht mehr sondern versuchte ihm zu vertrauen, seit drei Tagen bin ich nun doch wieder am suchen und fand Begriffe die in einer Tauschbörse zur Suche nach Dateien von ihm eingegeben wurden:

PTHC, r@ygold, pedo,lolita, underage, mature (alles musste ich in Google eingeben, nichts hiervon war mir bekannt) ....zusätzlich Bilder von pubertierenden Mädchen....die er sich wohl angesehen hatte.

Ich bin so geschockt, verzweifelt, verletzt, ich weiß nicht wer er eigentlich ist... ich will ihn am liebsten sofort zur Rede stellen, ihm so viel an den Kopf werfen, ihm Fragen stellen ...und dann auch wieder nicht weil ich eigentlich weiß das er mir nicht beantworten kann wieso und weshalb, und das er es sicher auch weiter abstreiten wird jemals nach solchen Dateien gesucht zu haben.

Ist es denn "normal" im Netz nach solchen Dingen zu suchen? Macht das etwa jeder Mann? Ich habe in sämtlichen Jahren in denen ich Internet nutze NIEMALS das Bedürfnis oder Interesse gehabt mir Sexseiten oder ähnliches anzusehen und habe es auch nie getan. Ich wäre nicht im Traum darauf gekommen so etwas überhaupt auch nur "interessehalber" in eine Suchmaschine einzugeben.....weil dies Dinge sind die ich nicht sehen will und auch nichts davon wissen möchte.

Eigentlich könnte ich mich sofort trennen, eigentlich reichen diese Suchen aus.

Doch jetzt kommt der Punkt der mich nun am Abgrund stehen lässt, der Punkt an dem ich mich selbst wirklich nur noch vor Bruchstücken stehen sehe und nicht weiß was ich tun soll: 

...

Ich kenne ihn eigentlich und traue es ihm so wie ich ihn kenne in tausend Jahren nicht zu.....aber jetzt? Ich weiß nicht was ich denken soll, was ich glauben kann? Soll ich ihn zwingen in Behandlung zu gehen? Soll ich mich trennen? Soll ich abwarten ob es vielleicht doch eine einmalige Sache war diese Sucherei? Ich kann nur nicht eínfach die Augen verschließen und mein Leben weiterleben wie bisher.....dazu ist es zu spät... zu viel Mißtrauen und Angst ist da nun vorhanden. Ich kann auch nicht erwarten das er es zugibt....

Bitte, geben Sie mir einen Rat was ich jetzt tun kann oder sollte?

...

 

Verzweifelte Grüße

...

 

 

 

 

Hallo Frau ... ,

 

PTHC, r@ygold, underage, mature - ich wusste bisher gar nicht, dass es solche Begriffe gibt und so ganz klar was das nun sein soll, bin ich noch immer nicht, aber das ist sicher auch egal, ich muss ja nicht alles wissen.

 

Wie auch immer sich Ihre Beziehung zu Ihrem Freund gestalten mag, es gibt aus meiner Sicht keinen Grund zur Verzweiflung. Ihnen stehen so viele Wege offen und da Sie um die seltsamen Interessen Ihres Freundes wissen, sind sie weit besser dran als viele andere Menschen, die von den seltsamen Interessen ihres Partners oder ihrer Partnerin gar nichts wissen.

Sie können natürlich Ihrem Freund eine Therapie vorschlagen, auch eine Paartherapie kann sinnvoll sein. Wenn Ihr Freund einen solchen Vorschlag aber nicht nutzen will, dann kann man ihn auch nicht dorthin treiben, denn das würde nur den armen Therapeuten zur Verzweiflung bringen, der einen uninteressierten Klienten vor sich hätte, der nur darauf wartet dass die Stunde zu Ende ist und er zu Hause erzählen kann, er wäre in der Therapie gewesen.

 

Ansonsten können Sie auch für sich sorgen, in dem Sie sich in der aktuellen Lebenssituation Rat, Hilfe und Unterstützung suchen.

Adressen finden Sie u.a. hier

 

www.familientherapie.org

www.therapeutenadressen.org

 

 

 

Gruß

 

Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Samstag, 6. Oktober 2007 02:46

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Paraphilie

 

Sehr geehrter Herr Thiel

 

Ich bin beim Surfen auf Ihre Seite der Männerberatung geraten. Ich muss Ihnen schreiben, dass ich Ihre Aussagen ziemlich haarsträubend finde, wonach ein gesunder Mensch durchaus den Kot eines anderen gesunden Menschen essen kann. Sind Sie studierter Mediziner? Wohl kaum. Orientieren Sie sich mal auf den entsprechenden Seiten von Ärzten im Internet. Jeder Kot enthält verschiedenste Giftstoffe, Keime und Bakterien da es sich beim Kot ja um ein Abfallprodukt handelt.

Ebenso gut könnten Sie einem Menschen empfehlen, irgendwelchen anderen Abfall zu „fressen“, Hauptsache, es erregt sexuell und schadet niemand anderem?

 

Mit Verlaub, eine solche Einstellung stinkt doch zum Himmel, genau so wie Kot und andere Abfälle.

 

Tatsache ist, dass das Fressen von Kot, eigenem wie fremdem, zu ganz schweren gesundheitlichen Schädigungen führen kann, und dies auch tut, wenn man sich quasi über einen längeren Zeitraum darauf spezialisiert.

 

Mag sein, dass Ihnen der Ausdruck „Perversion“ auf den Sack geht, aber zum Glück gehört für die Mehrheit der Bevölkerung das Fressen von menschlichem Kot eindeutig zu den Perversionen. Mag sein, dass Sie die Grenzen der Perversionen noch weiter hinaus schieben wollen, denn Sie schildern das Streichen von Homosexualität aus der Liste der Perversionen als grosse soziale Errungenschaft. Einverstanden, wenn es sich dabei um die aufrichtige Liebe und Fürsorge zwischen zwei Männern oder Frauen handelt. Heikel wird es aber dann schon bei den überwiegend homosexuellen Sexualpraktiken, vor allem beim Analverkehr. Immerhin handelt es sich dabei um ein, wenn auch lustbetontes Eindringen in eine Einbahnstrasse, aus welcher in regelmässigen Abständen giftiger und stinkender Abfall (s. oben) heraustransportiert wird. Wen wundert’s da dass dieses riskante Eindringen in die Einbahnstrasse Enddarm das grösste Risiko einer HIV-Infektion darstellt und ohne Verwendung von Präservativen einem russischen Roulette gleichkommt (gilt logo auch für heterosexuelle Männer mit Frauen…)

 

Zugegeben, Hunde haben ebenfalls die Unart, den Kot anderer Hunde zu fressen. Der Unterschied liegt vielleicht darin, dass Hunde dies nicht tun, um sich damit sexuell aufzugeilen, sondern um damit ein Körperdefizit an Mineralien auszugleichen. Daher wird empfohlen, den Hunden regelmässig Rinderpansen zu verfüttern, was den Drang nach Hundekot mildert.

 

Ich schlage vor, all den Menschen die Kot fressen wollen, stattdessen einen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik zu ermöglichen, unter gleichzeitiger Gabe von Psychopharmaka aus der Gruppe der Neuroleptika, in Verbindung mit einer intensiven Psychotherapie. Sie werden dem Volksmund sicher erlauben, Menschen, welche aus sexueller Lust Kot fressen, als Kranke Perverse zu bezeichnen. Ich war selbst einmal Hilfspfleger in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt und hatte einen Mann zu betreuen, der immer wieder einmal Kot gefressen hatte, eine Zumutung auch für das Pflegepersonal welche die ganze Scheisse aus seinem Gesicht putzen musste. Da halfen manchmal dann nur noch die Gummizelle und die Zwangsjacke, verbunden mit schwersten Medikamenten welche ihn auch unterhalb der Gürtellinie ruhig stellten.

 

Erinnern wir uns zurück, die Sexualität wurde von der Natur dem Menschen zu seiner Fortpflanzung und Arterhaltung gegeben. Und was machen die Menschen heute daraus?

Befragungen haben ergeben, dass Analverkehr vor fünfzig Jahren selbst unter Homosexuellen nur von etwa 20% praktiziert wurde, dank der sexuellen Revolution (hurra) sollen es heute bereits über 70% sein. Ähnlich krass die Zunahme bei heterosexuellen Männern mit Frauen (von weniger als 2% Mitte fünfziger Jahre auf gegen 20% heute ), habe ich in einer Studie gelesen!

 

 

„Der Mensch ist die grösste Bestie unter allen Tieren unseres Planeten. Wäre der Planet ein Tier, er würde sich mit einem grossen Schütteln von der Zeckenplage Mensch befreien, die derart grosse blutige Wunden in seine Haut geschlagen hat“

 

 

Ich grüsse Sie freundlich und erwarte gerne Ihre Antwort!

 

... 

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

Danke für Ihre Mail.

 

Sie schreiben: 

 

Sie werden dem Volksmund sicher erlauben, Menschen, welche aus sexueller Lust Kot fressen, als Kranke Perverse zu bezeichnen.

 

 

Dem Volksmund erlaube ich vieles. Ich bin ja schließlich kein Strafrichter. 

Und wenn ich so an den großen Reformer Martin Luther zurückdenke, der gesagt haben soll: 

Warum rülpset und furzet ihr nicht, hat es euch nicht geschmecket? 

bin ich sogar bereit, Martin Luther als perverse Sau zu bezeichnen. Der Mann muss auch noch psychisch krank gewesen sein, da er sich einbildete es gäbe Gott. Auf der Wartburg soll Luther sogar mit dem Tintenfass nach dem Teufel geworfen haben, ein typisches Zeichen für einen paranoiden psychotischen Schub, für den man heute eine einfühlsame psychotherapeutisch-medikamentöse Behandlung in einer psychiatrischen Klink angeboten bekäme oder wenn man dies nicht mag, ersatzweise Bischof werden könnte.

 

 

Wenn ich so dran denke, dass viele "normale"  Menschen verfaultes Fleisch essen, dann wird ein wenig übel. Ich selber bevorzuge vegetarisches Essen. Kot habe ich noch nie gegessen, irgendwie fehlt mir daran das Interesse und ich glaube, das wird sich auch nicht ändern. 

 

Auf welche nichtgestellten Fragen hätten Sie denn ansonsten gerne eine Antwort?

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 8. Oktober 2007 03:18

An: 'Männerberatung'

Betreff: Schwache Argumente

 

Sehr geehrter Herr Thiel

Ihre Argumente mit dem Reformer M. Luther sind reichlich schwach. Wer an Gott oder den Teufel glaubt, fügt sich selbst deswegen noch lange keinen körperlichen Schaden zu.

Wer ungeniert furzt und rülpst, mag eine unzivilisierte Sau sein, aber im Gegensatz zu den Kotfressern führt das noch zu keinen gesundheitlichen Schäden.

Mag sein, dass es für Sie selber gar keine Perversionen mehr gibt, und dass Sie auch die Nekrophilie nicht mehr dazu zählen (Sex mit Leichen).

Natürlich sind die Grenzen fliessend, wann man wen in die Klapsmühle stecken sollte. Leichenfledderer und Kotfresser gehören nun mal dahin, egal ob im 21. Jahrhundert oder im Mittelalter.

Selbst Hunden die Kot fressen, versucht man selbiges abzugewöhnen, denn auch diese stinken nachher fürchterlich aus dem Maul.

Nun denn, noch eine Frage an Sie: Halten Sie sich selber für "normal" oder für verrückt? Diese Frage finde ich noch echt spannend. Menschen, die sich selber für verrückt halten, haben es vermutlich ein wenig leichter im Leben...mehr dazu ein anderes Mal!

Schön, dass Sie Vegetarier sein können! Mir selber erscheinen alle Vegetarier irgendwie "blutleer" und sie sind mir zu dünn, ich bevorzuge füllige, dickbauchige Menschen mit Lebenskraft! Ob Fleisch wirklich bereits verfault ist, wenn wir es essen bevor das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, bleibe nun mal dahingestellt. Unbestritten ist aus medizinischer Sicht, dass das Essen von Fisch gesundheitlich sehr wertvoll ist wegen der ungesättigten Fettsäuren Omega-3. Nun, bei uns in ... sagt man zu Vegetariern auch "Körnchenpicker", was einem irgendwie an ein kleines dünnes Kücken erinnert ... aber vielleicht überzeugen Sie mich ja davon, dass Sie trotz fleischlos Essen ein muskelbepackter kraftstrotzender männlicher Charmebolzen sind!

 

Nette Grüsse an Sie von Herr ... 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

Danke für ihre netten Zeilen. Was mir nicht einleuchtet, warum Sie sich solche schweißtreibenden Gedanken über Menschen machen, die es interessant finden, sich mit Kot zu beschäftigen. Irgend wie muss das was mit Ihnen zu tun haben, vielleicht haben Sie in ihrer Familie einschlägige Erfahrungen damit oder haben ein Ihnen unbewusstes Interesse an dem Thema. Letztlich ist es aber auch egal, so lange Sie und Ihre Umgebung damit zufrieden sind, ist dies kein Beinbruch.

 

Wir hier in Brandenburg sind da wesentlich toleranter, so lange keiner anderen schadet, kann er oder sie machen, was er oder sie will. 

Das wir hier so tolerant sind, liegt sicher auch daran, dass wir mit Friedrich II. zwar einen ausgewiesenen Militaristen zum König hatten, der aber gleichzeitig relativ tolerant war.

 

Sie schreiben:

"aber vielleicht überzeugen Sie mich ja davon, dass Sie trotz fleischlos Essen ein muskelbepackter kraftstrotzender männlicher Charmebolzen sind!"

 

Warum sollte ich ein solcher Typ sein? Ich heiße doch nicht Arnold Schwarzenegger. Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden und ich brauche daher nicht als Eremit durch das Leben zu laufen. 

Foto anbei.

 

Im übrigen war ich auch schon in meiner vorvegetarischen Zeit ein schlanker Mensch. Richtig aber ist sicher, dass dicke Menschen überdurchschnittlich oft auch Fleisch essen und das am besten gleich in so riesigen Portionen, dass sie ab dem 50. Lebensjahr den Krankenkassen überdurchschnittlich hohe Kosten verursachen, was allerdings die Krankenkassen bisher leider noch nicht veranlasst hat, hier höhere Beiträge zu verlangen. 

Es kommt auch niemand so wie sie auf den Gedanken, dicke Leute in die Psychiatrie zu sperren, nur weil sie sich gesundheitsschädigend verhalten und den Krankenkassen durch die Behandlungskosten immense Kosten bescheren.

 

Zum Schluss noch eine kleine Geschichte, die ich bei Osho: "Das Buch der Heilung", Ullstein, 2004, S. 335/36 gefunden habe:

 

"Becky Goldberg telefoniert mit dem Geschäftsführer des Hotels:

`Ich bin hier oben auf Zimmer funfhundertzehn`, ruft sie aufgeregt in den Hörer.

`Und ich muss ihnen sagen, direkt vor meinem Fenster läuft ein Mann splitterfasernackt in seinem Zimmer herum, und er hat die Vorhänge nicht zugezogen!

`Ìch komme sofort zu Ihnen hinauf`, sagt der Geschäftsführer. Als er Beckys Zimmer betritt und aus dem Fenster schaut, sagt er: `Sie haben recht, gnädige Frau, der Mann scheint nackt zu sein. Aber man kann ihn nur von der Taille aufwärts sehen. Sein Fenster verdeckt ihn, egal, wo er in seinem Zimmer steht.`

`Ja, das schon`, kreischt Becky, `aber stellen Sie sich mal aufs Bett!`"

 

 

 

Beste Grüße

 

 

 

Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 5. Juni 2007 11:02

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Koprophilie

 

Guten Tag.

Mein Lebensgefährte (35) ist uro- und koprophil. Desweiteren sieht er sich Bilder von rauchenden Frauen an, obwohl er Rauchen an sich verabscheut.

Bis vor kurzem schloss er für sich selbst noch aus, dass er jemals koprophage Pahantasien ausleben würde, da er weiß, dass das gesundheitlich wesentlich bedenklicher ist, als Urophagie. Jetzt hat er es doch getan und es war wie ein Zwang für ihn. Er sagt von sich selbst, dass sowas nur phasenweise mit ihm passiert, wenn er unzufrieden mit anderen Dingen im Leben ist und er zu einem anderen Menschen wird, wenn er sich in diese Phantasien flüchtet. Diesen Eindruck habe ich auch schon immer gehabt, wenn ich ihm seine Urin-Phanatsien erfüllt habe. er ist dann wie ein gieriges Tier.

Wir haben auch noch "normalen" Sex, der aber oft von Erektionsschwächen begleitet wird. Zeitweise konnte er wochenlang keine Erektion bekommen, was unsere Beziehung selbstverständlich enorm belastet hat.

Als ich ihn neulich mit dem thema konfrontierte, weil ich selbst damit doch überfordert bin, schlug er sofort eine Therapie vor, weil ihn der Zustand selbst auch belastet.

Glauben Sie, dass ein Psychotherapie uns und vor allem ihm helfen kann?

Handelt es sich hierbei schon um einen Fetisch oder gar eine Paraphilie, da er sich selbst ekelt, nachdem er zwanghaft koprophage Phantasien mit sich selbst ausgelebt hat?

Werden durch eine Therapie solche Wünsche nur "unterdrückt", oder können sie ganz verarbeitet werden?

Gruß,

...

 

 

 

 

 

 

 

Hallo Frau ... .,

wie man das Verhalten Ihres Lebensgefährten auch bezeichnen mag - Fetisch oder Paraphilie - ist relativ bedeutungslos, da eine Bezeichnung an der Sache selbst nichts ändert.

Es gibt aber genügend zwanghafte Psychotherapeuten, denn eine solche Bezeichnung wichtiger ist, als die Veränderung des Klienten. Zu solchen "Fachleuten" sollten Sie und Ihr Lebensgefährte genügend Abstand wahren, es sein denn sie wollen gar nichts verändern, dann sind sie bei solchen Fachidioten gerade richtig.

 

Wenn sie etwas verändern wollen, dann nehmen sie sich einen lösungsorientiert arbeitenden Therapeuten. Ich bin mir sicher, dass dann über kurz über lang dauerhafte Veränderungen möglich sind.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 9. Januar 2007 23:49

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Bitte um Beantwortung einer für mich sehr schwierigen Frage

 

Hallo Herr Thiel,

 

da ich nicht weiß, wo ich mich sonst hinwenden soll, vertraue ich mich Ihnen an.

 

Ich bin meiner Freundin völlig hörig. Nun will sie, dass ich ihr meine Liebe folgendermaßen beweise: Sie will dafür sorgen (durch entsprechende Fesselung), dass ich über längere Zeit (ca. 1/2 Std.) mit meinem Gesicht nach unten in ihrem frischen Kaviar liege. Sie will auch meine Nase so tief hineindrücken, dass ich auch Kaviar mit der Nase hinaufziehen muss, damit ich ihren Kaviarduft so stark wie irgend möglich mitbekomme.

 

Meine Freundin ist gesund, davon kann ausgegangen werden. Dennoch bereitet mir diese Vorstellung nicht nur wegen der Überwindung große Sorge, sondern ich weiß nicht, ob trotz der Gesundheit meiner Freundin bei einem Kontakt ihres Kaviars mit meinen Schleimhäuten gesundheitliche Risiken bestehen. Deshalb meine Frage an Sie: Muss ich damit rechnen, dass Darmbakterien bei längerem Kontakt mit meinen Schleimhäuten, also in meiner Nase und im Lippen- und inneren Mundbereich, eventuell auch in meinen Augen, Schaden anrichten?

 

Da ich meiner Freundin völlig verfallen bin und ihr eigentlich mit der Erfüllung ihrer extremen Forderung auch beweisen will, wie sehr ich sie liebe, verehre und vergöttere, wäre ich Ihnen sehr, sehr dankbar, wenn Sie mir bei meiner Frage weiterhelfen könnten!

 

Mit freundlichen Grüßen,

...

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

ich will mich nicht der Beihilfe zur Körperverletzung schuldig machen, daher werde ich Ihnen hier nur die Empfehlung geben, mal einen Termin bei einem Psychotherapeuten zu nehmen. Vielleicht gehen Sie ja auch gemeinsam mit Ihrer Partnerin dorthin.

 

Gerne können Sie dazu auch zu mir kommen.

 

 

Mir scheint, sie spielen hier beide ein sadomasochistisches Spiel. Ihre Freundin sollte aber dabei aufpassen, dass sie nicht die Grenze zur strafbaren Handlung überschreitet. Solange sie diese Grenze einhält, kann sie mit ihnen natürlich machen was sie will. Wenn Ihnen das Freude bereitet, warum nicht.

 

 

Wenn Sie Ihrer Freundin beweisen wollen, wie sehr Sie sie lieben, können Sie ihr aber auch einen Strauß roter Rosen schenken. Die riechen besser als Kot und außerdem tragen Sie damit zum Erhalt von Arbeitsplätzen in der Blumenwirtschaft bei.

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 20. September 2006 13:14

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Kaviarpraktiken

 

Hallo und guten Tag

Ich erlaube mir, Sie auf diesem Weg um mögliche Beantwortung auf meine

folgende Frage zu bitten:

Gesundheitliche Risiken bei Kaviarpraktiken

Aufnahme (Verspeisen von Kaviar)

Besten Dank für Ihre Bemühungen und freundliche Grüsse

 

 

 

 

 

 

Hallo ...

 

Ich denke mal, wenn man ein gesundes Immunsystem hat, dann kann man sicherlich auch Kot essen. Vorausgesetzt dieser ist von einem Menschen, der selber auch gesund ist.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


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