Trennung

 

 

 

 

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Peter Thiel - Systemischer Berater und Therapeut (DGSF

11.01.2017

 

 

 

 

Schlüsselwörter: 

Abschied, Depression, Einsamkeit, Neuanfang, Neubeginn, Trauer, Trennung, Trennungsangst, Trennungsschmerz, Trennungsunterhalt, Übergangsobjekt, Übergangsfrau,  Verlassen, Verlassen werden, Verlust, Verlustangst

 

 

 

 

Gleichnis des Buddha vom brennenden Haus

Neulich sah ich ein Haus. Es brannte. Am Dache 
Leckte die Flamme. Ich ging hinein und bemerkte 
Daß noch Menschen drin waren. Ich trat in die Tür 
und rief ihnen zu, daß Feuer im Dach sei, sie also 
auffordernd schnell hinauszugehen. Aber die Leute 
Schienen nicht eilig. Einer fragte mich 
Während ihm schon die Hitze die Braue versengte 
Wie es draußen denn sei, ob es auch nicht regne, 
Ob nicht Wind gehe, ob da ein anderes Haus sei 
Und so noch einiges. Ohne zu antworten, 
Ging ich wieder hinaus. ... 

 

aus. "Gleichnis des Buddha vom brennenden Haus"

von Bertold Brecht

 

 

 

 

 

 

Gebrüder Grimm

Hänsel und Gretel

Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern; das Bübchen hieß Hänsel und das Mädchen Gretel. Er hatte wenig zu beißen und zu brechen, und einmal, als große Teuerung ins Land kam, konnte er das tägliche Brot nicht mehr schaffen. Wie er sich nun abends im Bette Gedanken machte und sich vor Sorgen herumwälzte, seufzte er und sprach zu seiner Frau: »Was soll aus uns werden? Wie können wir unsere armen Kinder ernähren da wir für uns selbst nichts mehr haben?« »Weißt du was, Mann«, antwortete die Frau, »wir wollen morgen in aller Frühe die Kinder hinaus in den Wald führen, wo er am dicksten ist. Da machen wir ihnen ein Feuer an und geben jedem noch ein Stückchen Brot, dann gehen wir an unsere Arbeit und lassen sie allein. Sie finden den Weg nicht wieder nach Haus, und wir sind sie los.« »Nein, Frau«, sagte der Mann, »das tue ich nicht; wie sollt ich's übers Herz bringen, meine Kinder im Walde allein zu lassen! Die wilden Tiere würden bald kommen und sie zerreißen.« »Oh, du Narr«, sagte sie, »dann müssen wir alle viere Hungers sterben, du kannst nur die Bretter für die Särge hobeln«, und ließ ihm keine Ruhe, bis er einwilligte. »Aber die armen Kinder dauern mich doch«, sagte der Mann. Die zwei Kinder hatten vor Hunger auch nicht einschlafen können und hatten gehört, was die Stiefmutter zum Vater gesagt hatte. Gretel weinte bittere Tränen und sprach zu Hänsel: »Nun ist's um uns geschehen.« »Still, Gretel«, sprach Hänsel, »gräme dich nicht, ich will uns schon helfen.« Und als die Alten eingeschlafen waren, stand er auf, zog sein Röcklein an, machte die Untertüre auf und schlich sich hinaus. Da schien der Mond ganz hell, und die weißen Kieselsteine, die vor dem Haus lagen, glänzten wie lauter Batzen. Hänsel bückte sich und steckte so viele in sein Rocktäschlein, als nur hinein wollten. Dann ging er wieder zurück, sprach zu Gretel: »Sei getrost, liebes Schwesterchen, und schlaf nur ruhig ein, Gott wird uns nicht verlassen«, und legte sich wieder in sein Bett.

Als der Tag anbrach, noch ehe die Sonne aufgegangen war, kam schon die Frau und weckte die beiden Kinder: »Steht auf, ihr Faulenzer, wir wollen in den Wald gehen und Holz holen.« Dann gab sie jedem ein Stückchen Brot und sprach: »Da habt ihr etwas für den Mittag, aber eßt's nicht vorher auf, weiter kriegt ihr nichts.« Gretel nahm das Brot unter die Schürze, weil Hänsel die Steine in der Tasche hatte. Danach machten sie sich alle zusammen auf den Weg nach dem Wald. Als sie ein Weilchen gegangen waren, stand Hänsel still und guckte nach dem Haus zurück und tat das wieder und immer wieder. Der Vater sprach: »Hänsel, was guckst du da und bleibst zurück, hab acht und vergiß deine Beine nicht!« »Ach, Vater«, sagte Hänsel, »ich sehe nach meinem weißen Kätzchen, das sitzt oben auf dem Dach und will mir Ade sagen.« Die Frau sprach: »Narr, das ist dein Kätzchen nicht, das ist die Morgensonne, die auf den Schornstein scheint.« Hänsel aber hatte nicht nach dem Kätzchen gesehen, sondern immer einen von den blanken Kieselsteinen aus seiner Tasche auf den Weg geworfen.

Als sie mitten in den Wald gekommen waren, sprach der Vater: »Nun sammelt Holz, ihr Kinder, ich will ein Feuer anmachen, damit ihr nicht friert.« Hänsel und Gretel trugen Reisig zusammen, einen kleinen Berg hoch. Das Reisig ward angezündet, und als die Flamme recht hoch brannte, sagte die Frau: »Nun legt euch ans Feuer, ihr Kinder, und ruht euch aus, wir gehen in den Wald und hauen Holz. Wenn wir fertig sind, kommen wir wieder und holen euch ab.«

Hänsel und Gretel saßen um das Feuer, und als der Mittag kam, aß jedes sein Stücklein Brot. Und weil sie die Schläge der Holzaxt hörten, so glaubten sie, ihr Vater wär' in der Nähe. Es war aber nicht die Holzaxt, es war ein Ast, den er an einen dürren Baum gebunden hatte und den der Wind hin und her schlug. Und als sie so lange gesessen hatten, fielen ihnen die Augen vor Müdigkeit zu, und sie schliefen fest ein. Als sie endlich erwachten, war es schon finstere Nacht. Gretel fing an zu weinen und sprach: »Wie sollen wir nun aus dem Wald kommen?« Hänsel aber tröstete sie: »Wart nur ein Weilchen, bis der Mond aufgegangen ist, dann wollen wir den Weg schon finden.« Und als der volle Mond aufgestiegen war, so nahm Hänsel sein Schwesterchern an der Hand und ging den Kieselsteinen nach, die schimmerten wie neugeschlagene Batzen und zeigten ihnen den Weg. Sie gingen die ganze Nacht hindurch und kamen bei anbrechendem Tag wieder zu ihres Vaters Haus. Sie klopften an die Tür, und als die Frau aufmachte und sah, daß es Hänsel und Gretel waren, sprach sie: »Ihr bösen Kinder, was habt ihr so lange im Walde geschlafen, wir haben geglaubt, ihr wollet gar nicht wiederkommen.« Der Vater aber freute sich, denn es war ihm zu Herzen gegangen, daß er sie so allein zurückgelassen hatte.

Nicht lange danach war wieder Not in allen Ecken, und die Kinder hörten, wie die Mutter nachts im Bette zu dem Vater sprach: »Alles ist wieder aufgezehrt, wir haben noch einen halben Laib Brot, hernach hat das Lied ein Ende. Die Kinder müssen fort, wir wollen sie tiefer in den Wald hineinführen, damit sie den Weg nicht wieder herausfinden; es ist sonst keine Rettung für uns.« Dem Mann fiel's schwer aufs Herz, und er dachte: Es wäre besser, daß du den letzten Bissen mit deinen Kindern teiltest. Aber die Frau hörte auf nichts, was er sagte, schalt ihn und machte ihm Vorwürfe. Wer A sagt, muß B sagen, und weil er das erstemal nachgegeben hatte, so mußte er es auch zum zweitenmal.

Die Kinder waren aber noch wach gewesen und hatten das Gespräch mitangehört. Als die Alten schliefen, stand Hänsel wieder auf, wollte hinaus und die Kieselsteine auflesen, wie das vorigemal; aber die Frau hatte die Tür verschlossen, und Hänsel konnte nicht heraus. Aber er tröstete sein Schwesterchen und sprach: »Weine nicht, Gretel, und schlaf nur ruhig, der liebe Gott wird uns schon helfen.«

Am frühen Morgen kam die Frau und holte die Kinder aus dem Bette. Sie erhielten ihr Stückchen Brot, das war aber noch kleiner als das vorigemal. Auf dem Wege nach dem Wald bröckelte es Hänsel in der Tasche, stand oft still und warf ein Bröcklein auf die Erde. »Hänsel, was stehst du und guckst dich um?« sagte der Vater, »geh deiner Wege!« »Ich sehe nach meinem Täubchen, das sitzt auf dem Dache und will mir Ade sagen«, antwortete Hänsel. »Narr«, sagte die Frau, »das ist dein Täubchen nicht, das ist die Morgensonne, die auf den Schornstein oben scheint.« Hänsel aber warf nach und nach alle Bröcklein auf den Weg.

Die Frau führte die Kinder noch tiefer in den Wald, wo sie ihr Lebtag noch nicht gewesen waren. Da ward wieder ein großes Feuer angemacht, und die Mutter sagte: »Bleibt nur da sitzen, ihr Kinder, und wenn ihr müde seid, könnt ihr ein wenig schlafen. Wir gehen in den Wald und hauen Holz, und abends, wenn wir fertig sind, kommen wir und holen euch ab.« Als es Mittag war, teilte Gretel ihr Brot mit Hänsel, der sein Stück auf den Weg gestreut hatte. Dann schliefen sie ein, und der Abend verging; aber niemand kam zu den armen Kindern. Sie erwachten erst in der finstern Nacht, und Hänsel tröstete sein Schwesterchen und sagte: »Wart nur, Gretel, bis der Mond aufgeht, dann werden wir die Brotbröcklein sehen, die ich ausgestreut habe, die zeigen uns den Weg nach Haus.« Als der Mond kam, machten sie sich auf, aber sie fanden kein Bröcklein mehr, denn die viel tausend Vögel, die im Walde und im Felde umherfliegen, die hatten sie weggepickt. Hänsel sagte zu Gretel: »Wir werden den Weg schon finden.« Aber sie fanden ihn nicht. Sie gingen die ganze Nacht und noch einen Tag von Morgen bis Abend, aber sie kamen aus dem Wald nicht heraus und waren so hungrig, denn sie hatten nichts als die paar Beeren, die auf der Erde standen. Und weil sie so müde waren, daß die Beine sie nicht mehr tragen wollten, so legten sie sich unter einen Baum und schliefen ein. Nun war's schon der dritte Morgen, daß sie ihres Vaters Haus verlassen hatten. Sie fingen wieder an zu gehen, aber sie gerieten immer tiefer in den Wald, und wenn nicht bald Hilfe kam, mußten sie verschmachten. Als es Mittag war, sahen sie ein schönes, schneeweißes Vögelein auf einem Ast sitzen, das sang so schön, daß sie stehen blieben und ihm zuhörten. Und als es fertig war, schwang es seine Flügel und flog vor ihnen her, und sie gingen ihm nach, bis sie zu einem Häuschen gelangten, auf dessen Dach es sich setzte, und als sie ganz nahe herankamen, so sahen sie, daß das Häuslein aus Brot gebaut war und mit Kuchen gedeckt; aber die Fenster waren von hellem Zucker. »Da wollen wir uns dranmachen«, sprach Hänsel, »und eine gesegnete Mahlzeit halten. Ich will ein Stück vom Dach essen, Gretel, du kannst vom Fenster essen, das schmeckt süß.« Hänsel reichte in die Höhe und brach sich ein wenig vom Dach ab, um zu versuchen, wie es schmeckte, und Gretel stellte sich an die Scheiben und knupperte daran. Da rief eine feine Stimme aus der Stube heraus:

»Knupper, knupper, Kneischen,

Wer knuppert an meinem Häuschen ?"

Die Kinder antworteten:

»Der Wind, der Wind,

Das himmlische Kind«,

und aßen weiter, ohne sich irre machen zu lassen. Hänsel, dem das Dach sehr gut schmeckte, riß sich ein großes Stück davon herunter, und Gretel stieß eine ganze runde Fensterscheibe heraus, setzte sich nieder und tat sich wohl damit. Da ging auf einmal die Türe auf, und eine steinalte Frau, die sich auf eine Krücke stützte, kam herausgeschlichen. Hänsel und Gretel erschraken so gewaltig, daß sie fallen ließen, was sie in den Händen hielten. Die Alte aber wackelte mit dem Kopfe und sprach: »Ei, ihr lieben Kinder, wer hat euch hierher gebracht? Kommt nur herein und bleibt bei mir, es geschieht euch kein Leid.« Sie faßte beide an der Hand und führte sie in ihr Häuschen. Da ward ein gutes Essen aufgetragen, Milch und Pfannkuchen mit Zucker, Äpfel und Nüsse. Hernach wurden zwei schöne Bettlein weiß gedeckt, und Hänsel und Gretel legten sich hinein und meinten, sie wären im Himmel.

Die Alte hatte sich nur freundlich angestellt, sie war aber eine böse Hexe, die den Kindern auflauerte, und hatte das Brothäuslein bloß gebaut, um sie herbeizulocken. Wenn eins in ihre Gewalt kam, so machte sie es tot, kochte es und aß es, und das war ihr ein Festtag. Die Hexen haben rote Augen und können nicht weit sehen, aber sie haben eine feine Witterung wie die Tiere und merken's, wenn Menschen herankommen. Als Hänsel und Gretel in ihre Nähe kamen, da lachte sie boshaft und sprach höhnisch: »Die habe ich, die sollen mir nicht wieder entwischen!« Früh morgens, ehe die Kinder erwacht waren, stand sie schon auf, und als sie beide so lieblich ruhen sah, mit den vollen roten Backen, so murmelte sie vor sich hin: »Das wird ein guter Bissen werden.« Da packte sie Hänsel mit ihrer dürren Hand und trug ihn in einen kleinen Stall und sperrte ihn mit einer Gittertüre ein. Er mochte schrein, wie er wollte, es half ihm nichts. Dann ging sie zur Gretel, rüttelte sie wach und rief: »Steh auf, Faulenzerin, trag Wasser und koch deinem Bruder etwas Gutes, der sitzt draußen im Stall und soll fett werden. Wenn er fett ist, so will ich ihn essen.« Gretel fing an bitterlich zu weinen; aber es war alles vergeblich, sie mußte tun, was die böse Hexe verlangte.

Nun ward dem armen Hänsel das beste Essen gekocht, aber Gretel bekam nichts als Krebsschalen. Jeden Morgen schlich die Alte zu dem Ställchen und rief: »Hänsel, streck deine Finger heraus, damit ich fühle, ob du bald fett bist.« Hänsel streckte ihr aber ein Knöchlein heraus, und die Alte, die trübe Augen hatte, konnte es nicht sehen und meinte, es wären Hänsels Finger, und verwunderte sich, daß er gar nicht fett werden wollte. Als vier Wochen herum waren und Hänsel immer mager blieb, da überkam sie die Ungeduld, und sie wollte nicht länger warten. »Heda, Gretel«, rief sie dem Mädchen zu, »sei flink und trag Wasser! Hänsel mag fett oder mager sein, morgen will ich ihn schlachten und kochen.« Ach, wie jammerte das arme Schwesterchen, als es das Wasser tragen mußte, und wie flossen ihm die Tränen über die Backen herunter! »Lieber Gott, hilf uns doch«, rief sie aus, »hätten uns nur die wilden Tiere im Wald gefressen, so wären wir doch zusammen gestorben!« »Spar nur dein Geplärre«, sagte die Alte, »es hilft dir alles nichts.«

Früh morgens mußte Gretel heraus, den Kessel mit Wasser aufhängen und Feuer anzünden. »Erst wollen wir backen«, sagte die Alte, »ich habe den Backofen schon eingeheizt und den Teig geknetet.« Sie stieß das arme Gretel hinaus zu dem Backofen, aus dem die Feuerflammen schon herausschlugen »Kriech hinein«, sagte die Hexe, »und sieh zu, ob recht eingeheizt ist, damit wir das Brot hineinschieben können.« Und wenn Gretel darin war, wollte sie den Ofen zumachen und Gretel sollte darin braten, und dann wollte sie's aufessen. Aber Gretel merkte, was sie im Sinn hatte, und sprach: »Ich weiß nicht, wie ich's machen soll; wie komm ich da hinein?« »Dumme Gans«, sagte die Alte, »die Öffnung ist groß genug, siehst du wohl, ich könnte selbst hinein«, krabbelte heran und steckte den Kopf in den Backofen. Da gab ihr Gretel einen Stoß, daß sie weit hineinfuhr, machte die eiserne Tür zu und schob den Riegel vor. Hu! Da fing sie an zu heulen, ganz grauselich; aber Gretel lief fort, und die gottlose Hexe mußte elendiglich verbrennen.

Gretel aber lief schnurstracks zum Hänsel, öffnete sein Ställchen und rief: »Hänsel, wir sind erlöst, die alte Hexe ist tot.« Da sprang Hänsel heraus wie ein Vogel aus dem Käfig, wenn ihm die Türe aufgemacht wird. Wie haben sie sich gefreut sind sich um den Hals gefallen, sind herumgesprungen und haben sich geküßt! Und weil sie sich nicht mehr zu fürchten brauchten, so gingen sie in das Haus der Hexe hinein. Da standen in allen Ecken Kasten mit Perlen und Edelsteinen. »Die sind noch besser als Kieselsteine«, sagte Hänsel und steckte in seine Taschen, was hinein wollte. Und Gretel sagte:« Ich will auch etwas mit nach Haus bringen«, und füllte sein Schürzchen voll. »Aber jetzt wollen wir fort«, sagte Hänsel, »damit wir aus dem Hexenwald herauskommen.« Als sie aber ein paar Stunden gegangen waren, gelangten sie an ein großes Wasser. »Wir können nicht hinüber«, sprach Hänsel, »ich seh keinen Steg und keine Brücke.« »Hier fährt auch kein Schiffchen«, antwortete Gretel, »aber da schwimmt eine weiße Ente, wenn ich die bitte, so hilft sie uns hinüber.« Da rief sie:

»Entchen, Entchen,

Da steht Gretel und Hänsel.

Kein Steg und keine Brücke,

Nimm uns auf deinen weißen Rücken.«

Das Entchen kam auch heran, und Hänsel setzte sich auf und bat sein Schwesterchen, sich zu ihm zu setzen. »Nein«, antwortete Gretel, »es wird dem Entchen zu schwer, es soll uns nacheinander hinüberbringen.« Das tat das gute Tierchen, und als sie glücklich drüben waren und ein Weilchen fortgingen, da kam ihnen der Wald immer bekannter und immer bekannter vor, und endlich erblickten sie von weitem ihres Vaters Haus. Da fingen sie an zu laufen, stürzten in die Stube hinein und fielen ihrem Vater um den Hals. Der Mann hatte keine frohe Stunde gehabt, seitdem er die Kinder im Walde gelassen hatte, die Frau aber war gestorben. Gretel schüttelte sein Schürzchen aus, daß die Perlen und Edelsteine in der Stube herumsprangen, und Hänsel warf eine Handvoll nach der andern aus seiner Tasche dazu. Da hatten alle Sorgen ein Ende, und sie lebten in lauter Freude zusammen.

Mein Märchen ist aus, dort lauft eine Maus, wer sie fängt, darf sich eine große Pelzkappe daraus machen.

http://gutenberg.spiegel.de/grimm/maerchen/haensel.htm

 

 

 

Das Thema Trennung kann man aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. So die Trennung bei der man auf ein Zusammenkommen hofft. So wie z.B. beim Bau einer Brücke, bei dem von einer oder beiden Seiten ein Brückenschlag entwickelt wird, von dem man annimmt, dass schließlich eine Verbindung zu Stande kommt. Bei Brückenbau geschieht das auch meistens. Anders dagegen bei den Menschen. Hier gibt es oft zwei Menschen, die sich getrennt fühlen und eigentlich auf einander zugehen wollen, aber dennoch nicht zu einander finden. Das scheint in Beziehungen und Partnerschaften oft der Fall zu sein.

Eine andere Form der Trennung ist die der Auflösung einer bestehenden Verbindung. Klassisches Beispiel dafür ist die Scheidung. Hier will mindestens eine/r die Trennung.

Im Märchen von Hänsel und Gretel finden wir die Geschichte der Trennung zweier Geschwister von ihrem Vater und der Stiefmutter. Für die Notwendigkeit der Trennung gibt es auf Seiten der Erwachsenen handfeste Gründe. Sie haben nicht genug zu essen, um alle vier satt zu bekommen. Die Stiefmutter forciert die Trennung, in die der Vater nach starken Widerstreben schließlich einwilligt. Die erste Trennung ist bald vorbei, denn Hänsel hat den Weg nach Hause mit Kieselsteinen markiert. Beim zweiten Mal verlieren Hänsel und Gretel die Spur nach Hause und verirren sich immer tiefer im Wald, wo sie schließlich auf das Hexenhaus stoßen. Die Trennung von den Eltern erweist sich so als große Herausforderung für die beiden Geschwister an der die beiden schließlich wachsen. Hänsel und Gretel überlisten und besiegen die Hexe und kommen schließlich sogar mit Reichtümern wieder zurück nach Hause.

Dies ist die positive Seite einer Trennung, denn: 

 

 

 

 

Trennung als Auflösung von Bindung

Kaufen wir im Geschäft einen Computer oder eine Hose, bezahlen und verlassen das Geschäft, trennen wir uns von dem Verkäufer, den wir gerade "kennengelernt" haben. Der Abschied fällt uns in der Regel leicht, da wir zu diesem Verkäufer keine Bindung aufgebaut haben. In Partnerschaften oder in der Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern ist dies jedoch anders. Hier besteht in der Regel eine über eine längere Zeit aufgebaute starke Bindung, dies gilt auch dann, wenn die Beziehung schwer zerrüttet ist, so etwa bei gewalttätigen Eltern oder gewalttätigen Partnern. so wird auch erklärlich, dass Männer oder Frauen, die unter gewalttätigen Verhalten ihrer Partner/in leiden, sich nicht trennen, auch wenn wir das als Außenstehende nicht verstehen.

Bindungen kann man physiologisch als hirnorganisch organisierte Bedeutungsrepräsentanzen erklären.  Als Analogie können wir chemische Bindungen betrachten. So etwa die Verbindung von Sauerstoff und Wasserstoff = Wasser (Formelzeichen H2O). Wasser kann in der Elektrolyse in seine beiden chemischen Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten werden. Während bei der chemischen Verbindung von Wasserstoff und Sauerstoff Energie freigesetzt wird, muss für die Aufspaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff Energie zugeführt werden. Strukturell ähnlich erscheint dies bei Paarbeziehungen, die Verbindung des Paares (Liebe) setzt Energie frei, die Entbindung des Paares (Entliebung)  führt dagegen zu Energiemangel.

 

 

 

 

Trennung als Verlust

Trennung bedeutet häufig auch Verlust, Verlust einer geliebten Person, Verlust von Status, Prestige oder Geld. Verluste beziehen sich immer auf persönlich bedeutsame Objekte. Bringt man den Mülleimer zur Mülltonne so trennt man sich zwar von Objekten (kaputter Hausrat, Kehricht, etc.) doch diese symbolisieren für den Besitzer keinen Wert und stellen so keinen Verlust dar. 

Eine verloren gegangene Brieftasche mit 50 € kann dagegen als  großer Verlust empfunden werden. gleichgültig ob der Besitzer ein Millionär oder Sozialhilfeempfänger ist, denn die Brieftasche samt Inhalt ist emotional besetzt. Unterschiedlich sind dagegen die konkreten Auswirkungen des Verlustes, der Millionär muss deswegen seinen Lebensstil nicht einschränken, der Sozialhilfeempfänger dagegen schon.

Verlust ist also immer auch eine relationale Größe. Wenn man 80 Prozent seines Vermögens verliert, sind das bei einem Sozialhilfeempfänger vielleicht 1600 €, bei einem Milliardär können es dagegen schon mal 20 Milliarden Dollar sein.

 

 

Russen-Milliardäre leiden unter Finanzkrise

Abramowitsch verliert 20 Milliarden Dollar

zuletzt aktualisiert: 23.12.2008

Moskau (RPO). Sie gehören zu den größten Verlierern der Finanzkrise – die Milliardäre Russlands. Die sechs Reichsten haben alleine seit Beginn der weltweiten Krise mehr als 100 Milliarden Dollar verloren.

Der Russe Roman Abramowitsch gehört nach seiner Scheidung zu den reichsten Junggesellen der Welt. Sein Vermögen wird auf rund 14 Milliarden Euro geschätzt.

Insgesamt betrage das Minus 111 Milliarden Dollar (rund 80 Milliarden Euro), berichtete die Zeitung "Iswestija". Der als wohlhabendster Mann des Landes geltende Oleg Deripaska habe zusehen müssen, wie sein Vermögen von umgerechnet mehr als 20 Milliarden Euro auf 7,2 Milliarden Dollar geschrumpft sei.

Noch schlimmer traf es demnach den Besitzer des englischen Fußballvereins FC Chelsea, Roman Abramowitsch. Sein Vermögen verringerte sich dem Bericht zufolge von 23,5 Milliarden Dollar auf 3,3 Milliarden Dollar.

Die russischen Oligarchen hatten ihren Aufstieg der vergangenen Jahre durch massive Schulden bei Banken finanziert. Durch den weltweiten Kurssturz an den Börsen hatte sich der Wert ihrer Unternehmensimperien drastisch verringert. Zudem sind die Rohstoffpreise zuletzt stark gefallen.

http://www.rp-online.de/public/article/wirtschaft/news/653963/Abramowitsch-verliert-20-Milliarden-Dollar.html

 

 

 

Der sogenannte Messie will sich von erworbenen oder erhaltenen Dingen, mit denen er sich emotional verbunden fühlt, nicht trennen. Und da er im Laufe des Lebens immer wieder neue Dinge erhält, mit denen er sich verbindet und von denen er sich nicht trennen will, verfügt er schließlich über eine Anhäufung von Dingen, die keinen oder kaum praktischen Nutzen für ihn haben und deren Besitz lediglich aus emotionalen Gründen bedeutsam ist.

 

Der Begriff Messie-Syndrom (von engl. mess = Unordnung, Dreck, Schwierigkeiten) bezeichnet schwerwiegende Defizite in der Fähigkeit, die eigene Wohnung ordentlich zu halten und die Alltagsaufgaben zu organisieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Messie-Syndrom

 

 

Der Wunsch an alten Dingen festzuhalten, kann auch in Bezug auf Beziehungen auftreten. So etwa ein Mann, der an einer Beziehung zu einer Frau festhält, obwohl diese Beziehung kaum noch lebendig ist. Man könnte diesen Mann auch als Beziehungsmessie bezeichnen. Der Schritt, sich zu trennen, erscheint ihm völlig undenkbar, er hält an der Beziehung fest, klammert und ist auch nach einer Trennung oft unfähig und unwillig, ein neues Leben zu beginnen oder neue Beziehungen aufzubauen.  Der Beziehungsmessie manipuliert seinen Partner, der sich trennen will, um ihn in der Beziehung zu halten. Das Festhalten und die Manipulation des Partners wird von diesem mit versteckter oder offener Abwehr beantwortet. Gleichzeitig gibt es aber oft auch eine Co-Abhängigkeit des Partners vom Beziehungsmessie (Kollusion) und schließlich gibt es auch noch die Variante, dass beide Partner Beziehungsmessies sind. Außenstehende wundern sich dann oft, wieso dieses Paar, deren Beziehung mehr oder weniger tot ist oder die sich in ständigen Beziehungskampf zermürben, noch zusammen bleiben. Erklären lässt sich dies mit der Angst der beiden vor einer Trennung, der Unfähigkeit oder dem Unwillen, sich zu trennen und loszulassen und der Angst vor dem ungewissen Neubeginn.

 

 

 

 

 

Trennung als Gewinn

Trennung kann auch als Gewinn empfunden werden. So etwa werden die Häftlinge aus den Konzentrationslagern, den Verlust ihrer SS-Aufseher sicher als Befreiung empfunden haben. Gleichwohl und das ist ein bemerkenswertes Paradox, entstehen in längeren Zeiten des "Zusammenseins" auch zwischen Aufseher und Häftling, Herr und Knecht, Täter und Opfer Bindungen, die sich nach einer Trennung nicht automatisch auflösen, sondern erst in einem Ablösungs- und Trauerprozess aufgelöst werden.

So wird auch verständlich, warum der sich trennende Partner in einer Paarbeziehung nicht schon deshalb glücklich ist, weil er sich trennt. Die Trennung kann er zwar als Befreiung empfinden, gleichwohl ist er noch gebunden, wenn auch vielleicht mehr im Hass als in der Liebe. So muss denn auch der sich Trennende   einen Ablösungs- und Trauerprozess durchlaufen, in dem er die bisher bestehende Bindung auflöst oder transformiert.

 

 

 

 

 

In jeder Trennung liegt schon ein Neuanfang.

 

 

Christina Plate und Oliver Geissen sind ein Paar

Moderator trennt sich von Ehefrau Ulrike

TV-Moderator Oliver Geissen und Schauspielerin Christina Plate sind ein Paar. Geissens Management bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. "Wir kennen uns seit Jahren", sagte Geissen dem Blatt. "Aber nähergekommen sind wir uns erst im Sommer auf Mallorca. Christina war mit Freunden dort. Und ich machte meinen ersten Urlaub nach der Trennung mit meiner Männer-Clique."

Christina Plate ist 42, er selbst 38. "In diesem Alter geht man mit Gefühlen vorsichtiger um. Aber wir haben gleich gespürt, dass es mehr ist als nur ein Urlaubsflirt", so Geissen.

Der Moderator, der seit 1999 bei RTL durch eine werktägliche Talkshow führt, hatte am Montagabend die Trennung von seiner Frau Ulrike (35) bekannt gegeben. Schauspielerin Christina Plate ist unter anderem bekannt aus zahlreichen ZDF-Produktionen ("Das Traumschiff", "Und ich lieb dich doch!", "Der Alte"). Die 42-Jährige sei aber nicht der Grund für das Ende seiner achtjährigen Ehe gewesen. "Ulrike und ich haben schon einige Monate vor unserer Trennung im Februar gemerkt, dass es vorbei ist", so Geissen.

Geissen hat am gemeinsamen Wohnort Hamburg eine eigene Wohnung bezogen. Eine Scheidung sei derzeit jedoch kein Thema, sagte er. Seine Frau habe er sofort über seine neue Liebe informiert. Er habe sie dann auch über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden gehalten. "Christina ist meine Zukunft. Wir wissen, wir wollen zusammen bleiben", sagte Geissen. Auch seine Söhne Max (7 Jahre) und Ben (5 Jahre) hätten Christina Plate und ihre siebenjährige Tochter Lola bereits kennen gelernt.

24.10.2007

 

 

Männern wird nachgesagt, sie könnten nach einer beendeten Beziehung oder einer Trennung wesentlich schneller als Frauen wieder eine neue Beziehung aufnehmen. Ob diese Ansicht einer ernsthaften Prüfung standhalten würde, erscheint unsicher. Dennoch gibt es natürlich dass Phänomen, dass Männer relativ schnell von einer Beziehung in eine andere wechseln.

 

Hier kann man vielleicht die folgenden - keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebenden - Fallkonstellationen unterscheiden.

 

1. Mann verlässt Frau in einer leergelaufenen Beziehung

 

Der TV-Moderator Oliver Geissen meint zu  seiner Trennung von seiner Ehefrau Ulrike: 

 

"Ulrike und ich haben schon einige Monate vor unserer Trennung im Februar gemerkt, dass es vorbei ist".

 

Um zu wissen, ob sein Gefühl auch für seine Frau Ulrike zutrifft, müsste man bei ihr nachfragen. Vielleicht ist sie der gegenteiligen Ansicht, dass die Beziehung noch lange nicht vorbei ist und will darum kämpfen oder hofft, dass er wieder ihre Nähe sucht. Glaubhaft erscheint aber die Aussage von Oliver Geissen, dass für ihn die Trennung seit Februar Realität ist, d.h. er innerlich die Trennung von seiner Frau vollzogen hat. Eine solche innere Überzeugung entsteht nicht an einem Tag, sondern dem geht eine längere Zeit der Distanzierung und des Abschiedes voraus, die hier sicher schon über Monate vorher, durchaus auch einseitig von Oliver Geissen vollzogen wurde. 

Die im Februar gemachte Feststellung, dass es nun vorbei sein, kann für Oliver Geissen als befreiend erlebt worden sein, denn spätestens ab diesem Zeitpunkt hat er sich entschieden, nicht mehr an der alten Beziehung festzuhalten oder um sie zu kämpfen. Von diesem Zeitpunkt an ist er auch prinzipiell frei für eine neue Beziehung. Als TV-Moderator ist er sicher kein introvertierter Typ, der Jahre für die Kontaktaufnahme und den Aufbau einer neuen Beziehung braucht, sondern wohl er das Gegenteil, ein Mann, der gut und ohne Scheu mit einer gewissen Lockerheit auf andere zugehen kann. Nur die verinnerlichte gesellschaftliche Moral und der Wunsch seine Ex-Frau nicht zu kränken, kann ihn daher davon abhalten, zu schnell eine neue Beziehung einzugehen und damit letztlich auch öffentlich zu machen. 

 

Die euphorische Aussage von Oliver Geissen: 

 

"Christina ist meine Zukunft. Wir wissen, wir wollen zusammen bleiben"

 

 

erscheint eher ein Wunsch als statistische Realität zu sein. Wie will Geissen bei einer Frau, die er zwar seit "Jahren" kennt, mit der er aber keine engere Beziehung hatte, wissen, dass sie seine Zukunft sein wird? Gut möglich, dass sie seine Zukunft für die nächsten Monate ist. Ob dies auch noch so sein wird, wenn die erste Euphorie verflogen ist, wird sich erst zeigen.

Zutreffend ist sicher der Wunsch von beiden zusammen bleiben zu wollen. Allein der Wunsch ist keine Garantie dafür, dass es auch so sein wird. TV-Moderator Oliver Geissen und Schauspielerin Christina Plate mögen ein Liebespaar sein, dafür braucht es manchmal nur eine Nacht, ob sie aber auch ein Paar werden, dass eine gute Zeit ein gemeinsamen Weg gehen wird, wird sich erst erweisen. Ob Christina Plate die Frau seines Lebens wird, wie Oliver Geissen meint oder eine Übergangsfrau auf einem ungewissen Weg, kann niemand wissen. Schaut man sich rückblickend die Lebensbiographien bekannter Fernsehmoderatoren und Schauspielerinnen an, die von vielen Turbulenzen zeugt, so scheint es nicht unwahrscheinlich, dass es nicht die letzte Trennung gewesen sein wird, die Oliver Geissen noch vor sich hat.

Wenn die Partnerschaft zwischen Oliver Geissen und seiner Ehefrau Ulrike nach achtjähriger Ehe aufgekündigt ist, warum sollte es in der neuen Beziehung nicht später auch so sein? Dass Geissen und seine Ehefrau zwei kleine Kinder haben und auch die neue Freundin Christina eine siebenjährige Tochter mit einem anderen Mann, macht das ganze nicht unbedingt leichter, denn neben einer neuen Liebesbeziehung zwischen Oliver Geissen und Christina Plate gilt es auch noch für insgesamt sieben Beteiligte, zwei Männer, zwei Frauen, drei Kinder, die Herausforderungen einer doppelten Patchworkfamilie zu meistern. Das Trennungsrisiko ist in Patchworkfamilien schließlich bedeutend höher als in Kernfamilien, da Patchworkfamilien auf Grund ungeklärter Hypotheken aus den vorherigen Beziehungen, eines hohen Erwartungsdrucks und der vielen Beteiligten und dem damit verbundenen höheren Abstimmungsbedarf und Konfliktpotential relativ instabil sind.

 

 

 

 

2. Mann verlässt seine Frau bei paralleler Nebenbeziehung

Der Mann hatte schon in der Beziehung mit seiner Frau eine parallele Nebenbeziehung, die für ihn zunehmend wichtiger wurde. Nach einer Trennung von seiner Frau wird diese Nebenbeziehung nun zur offiziellen Hauptbeziehung. Faktisch war die Nebenbeziehung aber schon eine geraume Zeit vor der Trennung "emotionale Hauptbeziehung". Das Herz des Mannes wurde also nicht erst mit der Trennung frei für eine neue Beziehung, sondern hat sich schon in der alten Beziehung auf einen Neubeginn eingestellt.

Bei einer solchen Trennung und Neuanfang ist das Herz des Mannes relativ frei. Möglicherweise nimmt er in die neue Beziehung aber Schuldgefühle aus der alten Beziehung mit, die einen Neuanfang erschweren und sogar zu einem Scheitern der neuen Beziehung führen können.

 

 

 

 

 

 

3. Mann verlässt frustriert seine Frau

Verlässt der Mann auf Grund einer sehr spannungsreichen und konfliktbeladenen Beziehung seine Frau, bei der er es nicht mehr aushält, kommt es sehr oft dazu, dass der Mann längere Zeit keine neue Beziehung zu einer Frau aufnehmen will und kann, da er noch mehr oder weniger stark traumatisiert ist. Ein näheres Zusammenkommen ist im schlicht nicht möglich.

 

 

 

4. Don Juanismus

Der Mann sucht ständig einen neuen Kick. Frauen dienen ihm nur zur Bestätigung seines Narzissmus. Ebenso schnell wie er eine kennen gelernt hat, trennt er sich auch wieder von ihr. Da er keine wirkliche Bindung eingegangen ist, tut ihm die Trennung ebenso wenig weh, wie der tägliche Wechsel der Unterwäsche.

 

 

 

 

5. Frau verlässt ihren trennungsunwilligen Mann

 

Das Phänomen der Übergangsfrau findet man oft in dieser Fallkonstellation vor.

Verlässt die Frau ihren Mann, obwohl dieser das nicht will, geht dem, wie auch im umgekehrten Fall eine Entfremdung zwishcen beiden voraus. Während der Mann an der Beziehung festhält, fühlt sich die Frau immer mehr eingeengt, was häufig die Entfremdung noch verstärkt und eine Trennung von Seiten der Frau beschleunigt.

Der Mann fühlt sich nun verlassenen und von seiner Frau um seine Gegenwart und Zukunft betrogene. Er ist gekränkt und enttäuscht, beides ist für ihn psychisch kaum auszuhalten, noch dazu wenn er sich nicht mit Freunden aussprechen kann oder Beratung und Therapie für sich in Anspruch nimmt. Mögliche Reaktionen des Mannes sind dann oft aggressiver oder autoaggressiver Art, Rachegedanken beschäftigen ihn, er kann Gewalt gegen seine trennungswillige Frau ausüben oder er fügt sich selbst Schaden zu, so wie die jungen Männer, die aus Liebeskummer auf Brandenburgs Baumalleen mit dem Motorrad gegen den Baum fahren. Viele Holzkreuze zieren auf diese Weise die Brandenburger Alleen.

Andere Männer versuchen ihren Schmerz zu betäuben, durch übermäßiges Arbeiten, Alkohol, Drogen oder durch psychische Erkrankung, so etwa eine Depression.

Eine weitere Gruppe von Männern löst ihren Trennungsschmerz durch ein ein sogenanntes Übergangsobjekt. Das ist oft eine neue Frau, etwa eine Arbeitskollegin des Mannes, die ihm schon immer Aufmerksamkeit gezeigt hat, für die er aber erst jetzt empfänglich wird, da er meint, sie könne ihm aus seiner Krise retten. Er zeigt nun Interesse an dieser Frau, die er aber als Mensch und Frau nicht wirklich meint, so wie der bindungsgestörte Säugling nicht den Nuckel meint, an dem er eifrig nuckelt, sondern die wärmende Brust der Mutter, die ihn beruhigt und Sicherheit bietet.

Und wie der hungrige Säugling den Nuckel achtlos ausspuckt, sobald ihm die Brust der Mutter gereicht wird, so trennt sich der verlassene Mann von der "Übergangsfrau", sobald ihm eine besser erscheinende "Übergangsfrau" zur Verfügung steht, mit der er seine narzisstische Kränkung wettmachen will oder seine vormalige Partnerin reuemütig zurückkehrt, da sich das Leben nach der Trennung doch als schwieriger herausgestellt hat, als sie vorher geglaubt hat.

 

Der Mann, der von seiner Frau gegen seinen Willen verlassen wird, ist nicht frei für eine neue Beziehung, solange er die alte Beziehung nicht trauernd aufgelöst hat. Dies ist ein psychischer Prozess, den viele (als Kind verwöhnte) Männer nicht auf sich nehmen wollen. Wie früher als Sohn ihrer Mama wünschen sie sich, dass ihnen die Anstrengung abgenommen wird und suchen sich dazu eine Ersatzmama und Ersatzfrau. Die neue Ersatzfrau dient diesem Mann dazu, unangenehme und ihm nicht aushaltbar erscheinende Gefühle zu unterdrücken oder zu kompensieren. Die Frau ist aber von dem Mann nicht gemeint, sondern wird von ihm benutzt und lässt sich von ihm benutzen. Die Ersatz- oder Übergangsfrau ist aber dabei kein bloßen Opfer des sie benutzenden Mannes, sondern auch Opfer ihrer eigenen Wünsche und der fixen Idee, dass sie mit der Zeit von ihm die Zuwendung bekommen wird, die sich sich erhofft.

 

 

 

Wie immer im Leben sind die Übergänge fließend. So kann im Einzelfall auch eine Übergangsfrau zu einer Partnerin werden. Notwendig dafür ist aber, dass sie und auch Mann sich der Gründe bewusst werden, durch die sie zusammengekommen sind und beide daran arbeiten, aus einer Notlösung eine von tatsächlicher Zuneigung getragene Beziehung zu entwickeln.

 

 

 

 

 

Literatur:

Matthias Hirsch: "Schuld und Schuldgefühl im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung"; In: "Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie", 50, 2001, S. 45-58

Arndt Linsenhoff: "Trennungsmediation und Emotion", In: "Familiendynamik", 01/2004, S. 54-65

Horst Petri: "Verlassen und verlassen werden. Angst, Wut, Trauer und Neubeginn bei gescheiterten Beziehungen", Kreuz-Verlag (Broschiert - August 2005)

Doris Wolf: "Wenn der Partner geht ... Die seelische Bewältigung der Trennung", In: "Familie, Partnerschaft, Recht", 1997, Heft 1, 29-35

 

 

 

Anfragen und Mitteilungen zum Thema

Unsere E-Mail Beratung ist kostenfrei für die erste von Ihnen an uns gesendete E-Mail und unsere darauffolgende Rückmeldung, bzw. unsere Antwort auf Ihre Fragen. Für eventuelle weitere Korrespondenz, in der wir ausführlicher als in unserer ersten Rückmeldung auf Ihre Fragen eingehen können, kostet je E-Mail 20 €.

Bitte beschränken Sie sich bei Ihren Anfragen auf maximal 40 Zeilen. Wird die Zeilenzahl von 40 Zeilen überschritten, beantworten wir Ihre Mail in der Regel nur nach Vorabüberweisung von 20 €.

Kontakt: info@maennerberatung.de

 

Die auf Ihre Anfragen gegebenen Antworten stellen nicht "die Wahrheit" darüber dar, "wie es wirklich ist", sondern sind eine subjektive Ansicht oder Meinung zu diesem Thema. 

Wegen der Vielzahl der uns per Mail erreichenden Anfragen bitten wir Sie um Verständnis, falls Sie nicht sofort eine Antwort von uns erhalten. 

In dringenden Fällen empfehlen wir Ihnen eine zeitnahe telefonische oder persönliche Beratung. Geeignete Beratungsstellen und Berater finden Sie in Wohnortnähe oder auch über das Internet.

Bei Interesse können Sie bei uns eine Einzelberatung, Paarberatung oder telefonische Beratung vereinbaren. Zeitdauer und Kosten nach vorheriger Absprache.

Falls Sie eine persönliche oder telefonische Beratung wünschen, finden Sie nähere Informationen hier.

 

Nachfolgend können Sie ausgewählte Anfragen an uns und unsere Antworten darauf einsehen. Die persönlichen Angaben (Namen, Alter, Orte, etc.) der Absender und anderer beschriebener Personen wurden teilweise verfremdet, um die Anonymität der betreffenden Personen zu wahren.

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Dienstag, 7. Januar 2014 19:38

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Verhalten unseres Vaters

Hallo Herr Herr Thiel,

 

seit über 28 Jahren führen unsere Eltern eine (bisher) glückliche Ehe.

Unser Vater (59) geht seit mehreren Monaten fremd. Seit Juli 2013 weiß es auch unsere Mutter (56), und wir als Kinder (25, 27) haben es mit der Zeit, trotz dass wir beide schon außer Haus leben, auch relativ einfach mitbekommen. Er hat wohl direkt über Dating-Portale nach Sexbekanntschaften gesucht, zusätzlich zu einem relativ aktiven Eheleben. Das geht einher mit einem übersteigerten Sexwahn (z.B. heimliches Tagebuch über die Anzahl der sexuellen Erfolge), der nicht zuletzt noch durch Testosteronpräparate angetrieben wird. Als unsere Mutter ihn mit der Affäre konfrontierte, gab er alles zu, wollte aber gleichsam nichts ändern, da ihm die "andere" mittlerweile ebenso wichtig wäre. Unsere Mutter solle dies akzeptieren, da er sich das nach all den Jahren "verdient habe" und sie ja selber schuld ist, die Affäre herausgefunden zu haben. Mit "verdient haben" meint er auch, dass es bei der anderen Frau wie Urlaub ist, während "zu Hause" immer die Pflicht wartet, noch viele Projekte am Haus zu tun sind, viel Arbeit am Haus seit Jahren aufgeschoben wurde etc.

Dadurch ergibt sich jetzt die absurde Situation, dass er teilweise unterwegs ist, die ganze Familie weiß, dass er bei "der anderen" ist, da er sich auch nicht viel Mühe gibt das zu verbergen, und er hinterher heile Welt spielt. Für ihn könnte es immer so weiter gehen, da er auf jeden Fall seine Familie halten will, die andere aber eben auch. Für unsere Mutter (und mittlerweile auch uns als Kinder) ist das natürlich Demütigung pur. Unserer Mutter geht es sehr schlecht. Wie können wir diese unsägliche, untragbare Situation konstruktiv angehen?

 

Über einen Rat Ihrerseits sind wir sehr dankbar.

...

 

 

Hallo ...,

ich würde her erst einmal fragen, was Sie hier als Demütigung empfinden.

Ich selber konnte aus Ihrer Schilderung nicht entnehmen, dass hier jemand gedemütigt wird, noch dass es die Absicht seitens Ihres Vaters gäbe, die anderen zu demütigen.

Es wäre aber denkbar, dass dies die Absicht ihres Vaters wäre, nur erschließt sich mir diese nicht aus Ihrer Schilderung.

Wenn es so wäre, dass Ihr Vater seine Frau und seine Kinder demütigen will, dann wäre systemisch zu fragen, warum er dies tun will. Möglicherweise hat er das Gefühl, es gäbe offene Rechnungen und er wäre das Opfer, dass sich nun zur späten Rache erhebt.

Gleichwohl kann man das Verhalten eines anderen als Demütigung erleben, ohne dass dies vom anderen so beabsichtigt ist. Mir geht das manchmal so, dass ich mich bei Menschen, die einen scheinbar höheren Status haben als ich, klein fühle. Diesen nun zu unterstellen, sie würden darauf abzielen, mich klein zu machen, wäre etwas kurz gegriffen. Vielmehr wäre es meine Aufgabe, auf mich zu schauen, wo ich mich klein und unbedeutend fühle und diesen Anteilen mehr Aufmerksamkeit und Förderung zu schenken.

Größe ist letztlich auch eine Frage der eigenen Haltung, grad so wie es uns in der Geschichte von Diogenes und Alexander dem Großen erzählt wird.

 

"Geh mir aus der Sonne":

Alexander der Große suchte den bekannten Philosophen auf.

Auf die Frage nach seinem größten Wunsch antwortete dieser: "Geh mir aus der Sonne".

Daraufhin Alexander: "Wäre ich nicht Alexander, wollte ich Diogenes sein".

 

 

 

Letztlich gibt es hier wohl drei Lösungswege.

 

1. Akzeptanz dessen was ist

 

2. Gemeinsame Transformation (Unterstützung durch Paarberatung, Familienberatung, etc.)

 

3. Trennung

 

 

 

Wenn Akzeptanz nicht erreichbar ist, dann könnte eine Paarberatung sinnvoll sein.

Wenn auch dies nicht möglich ist und anderes nicht als Lösungsweg erscheint, bleibt womöglich nur der Weg einer Trennung.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

-----Original Message-----

From: ...

Sent: Saturday, October 08, 2011 1:05 PM

To: info@maennerberatung.de

Subject: anfrage -

 

liebes team!

ich schreibe euch aus ... an, da es um eine frage zum deutschen recht geht. ein lieber freund von mir und meiner familie/deutscher, ... alt, wird von seiner frau praktisch vor die haustüre gesetzt. der mann will sich nicht scheiden lassen, zudem er jetzt dreimal in der nervenklinik war (2x geschlossene abteilung), gestern entlassen wurde und sich im augenblick ausserstande fühlt, sich zu wehren, geschweige eine entscheidung zu treffen.

daher frage ich sie. muss ein mann einer scheidung zustimmen wenn er nicht will? wie lange kann er eine scheidung hinauszögern?

bitte, geben sie mir dringend bescheid, denn am montag soll dieser mann bei der anwältin der frau erscheinen. er selbst hat keine vertretung.

ich bedanke mich schon jetzt ganz, ganz herzlich für ihre auskunft.

...

 

 

 

 

Hallo Frau ...,

der Mann muss sich nicht scheiden lassen, wenn er nicht will. Dann liegt es an der Frau, gegebenenfalls einen Scheidungsantrag beim Gericht einzureichen, über den dann frühestens nach einem Jahr entschieden wird. Da ist also noch jede Menge Zeit.

Der Mann muss auch nicht bei der Anwältin seiner Frau erscheinen, die ist doch keine Polizeistation, die einen Beschuldigten vorladen kann.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

-----Original Message-----

From: ...

Sent: Saturday, October 08, 2011 9:41 PM

To: info@maennerberatung.de

Subject: ...

 

Sehr geehrter Herr Peter Thiel,

soeben erhielt ich von Frau ... , ihre e-mail-Antwort auf ihre Anfrage mich betreffend. Ich heiße ... , bin ... Jahre alt, wohne in ... im Landkreis ... und bin seit einigen Wochen mit dem Scheidungsverlangen meiner Frau konfrontiert. Im Verlauf der Debatten/Auseinandersetzungen hatte ich einen Nervenzusammenbruch und landete in der Psychiatrie, aus der ich gestern - nach dem dritten Aufenthalt aus der geschlossenen Abteilung - entlassen wurde, da man dort nichts mehr für mich tun könne. Ich müsse meinen Weg alleine finden und gehen. Und genau dazu sehe ich mich nicht in der Lage. Ich sehe mich auch nicht imstande, den Schriftsatz der Anwältin meiner Frau zu beurteilen bzw. dazu eine Entscheidung zu fällen.

Meine Frau verlangt von mir, daß ich das gemeinsam bewohnte Haus, das seit kurzem ihr allein gehört (dem habe ich schon zugestimmt), verlasse. Es gibt aber so manches noch zu regeln, was ich aus ... , nicht kann. Was können Sie mir raten?

Vielen Dank im voraus für Ihre Unterstützung!

...

 

 

 

Hallo Herr ...

da lassen Sie sich am besten mal in Ruhe beraten.

 

Beratung und therapeutische Hilfe für Männer

bei Lebenskrisen, ...

 

Oder:

 

Ehe-, Familien- und Lebensberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung

...

 

 

Dort anrufen und um kurzfristigen Termin bitten.

 

Ihre Wohnung brauchen Sie nicht verlassen, wenn Sie dort mit im Mietvertrag eingetragen sind.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

-----Original Message-----

From: ...

Sent: Sunday, October 09, 2011 12:03 PM

To: info@maennerberatung.de

Subject: ...

 

Lieber Herr Thiel,

gerade da liegt mein Problem, meine Krankheit: Ich kann mich den Problemen nicht stellen, bin zu keiner Beurteilung oder gar Entscheidung fähig. Ob mir da die ... Beratung (liegt mir am Nächsten) helfen kann? Ich will es versuchen und dorthin Kontakt aufnehmen. Hoffentlich hört man mir da in Ruhe zu.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

...

 

 

 

Hallo Herr ...,

wenn Sie wollen, dass Ihnen jemand in Ruhe zuhört, dann sollten Sie besser einen Psychotherapeuten nehmen. Der kann Ihnen 25 Stunden zuhören und bekommt dies auch noch von der Krankenkasse bezahlt.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 29. April 2009 20:50

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Anfrage

 

Sehr geehrte Herren,

ich bin 43 Jahre alt, habe drei Kinder die ich über alles liebe.

Meine Frau und ich sind nun fast 12 Jahre verheiratet. Wir hatten anfangs sehr glückliche Zeiten, das hat sich vor knapp 5 Jahren plötzlich geändert. Meine Frau droht mir, aus Eifersucht, Minderwertigkeit und manischer Depressivität mit Trennung. Sie ist entweder überglücklich oder total aggressiv. Unseren Freundeskreis gibt es nicht mehr. Mehrere Eheberatungen bzw. Seminare sehen bei meiner Frau (32) eine Psy. Störung. Ich will mich nicht trennen, da durch das ganze erlebte meine Kinder mein einziger Lebensinhalt geworden sind. Meine Frau weiß das ganz genau. Ich bin hier der Punchingball für Ihre Launen.

Meine Frage : Gibt es irgendeine Lösung oder Erfahrungen

bei psychischer Gewalt, angedrohter Entzug und Manipulation der gemeinsamen Kinder?

Vielen Dank

...

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

Lösungen und Erfahrungen gibt es jede Menge. Am besten vielleicht Sie vereinbaren mal einen Termin mit einem kompetenten Berater um den vielen Lösungsmöglichkeiten und Erfahrungen nachzugehen.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 28. Februar 2007 00:43

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Beratung

 

guten Tag,

ich bin seit 5 Jahre mit meiner Frau verheiratet, leider ist die Beziehung nicht mir zu retten.

ich möchte ausziehen, da ich bei meiner Frau wohne.

ich bin aber arbeitslos und bekomme auch keine Leistungen von Arbeitsamt.

ich bin also total mittellos. was muss ich tun um diesen Schritt zu wagen.

ich bin einfach verzweifelt.

meiner Frau misshandelt mich nicht. aber wir streiten uns ständig. und das ist keine gute Atmosphäre für ein ruhiges Leben für die Kinder meiner Frau. also ich habe mich entschieden ich muss ausziehen. bitte beraten Sie mich, wenn Sie dazu Meinungen hätten.

Mit freundlichen Grüßen.

 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

Sie haben Anspruch auf Trennungsunterhalt gegenüber Ihrer Frau, wenn diese über ausreichendes Einkommen verfügt. Sie können mit ihr im Einvernehmen einen bestimmten Betrag ausmachen, den sie Ihnen zahlt oder Sie gehen zu einem Rechtsanwalt der Sie über Ihre Rechte berät. In diesem Fall muss Ihre Frau die Kosten des Rechtsanwaltes bezahlen. 

Sie können sich für die Beratung bei einem Rechtsanwalt auch einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht holen. In diesem Fall müssten Sie in der Rechtsantragstelle des Amtsgerichtes glaubhaft machen, dass Sie kein eigenes oder nur ein sehr geringes Einkommen haben.

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Mittwoch, 24. Januar 2007 12:10

An: info@maennerberatung.de

Betreff: (Kein Thema)

 

Hallo Herr Thiel.

Vor ... Monaten haben wir ein Telefongespräch geführt wegen meines Mannes, wegen Voyeurismus. Er hat Frauen heimlich unter dem Rock aufgenommen.

Nach dem Gespräch mit Ihnen, habe ich mit meinem Mann gesprochen und beschlossen ihm noch eine Chance zu geben und gehofft, dass er eine Therapie in Anspruch nimmt.

Leider habe ich acht Wochen später eine CD gefunden, mit einem kurzen Ausschnitt /aus Internet/, wo auch einem ... unter den Rock geschaut wird.

Darauf hin habe ich meinem Mann angesprochen. Er ist ausgeflippt und wurde gewalttätig.

Er hat behauptet, er hat sich nur aus Internet etwas heruntergeladen und diese Ausschnitt wurde aus Versehen mit überspielt. Das habe ich ihm selbstverständlich nicht geglaubt.

Eine Therapie will er nicht machen, er behauptet, er ist nicht krank und ich wäre daran schuld, dass er so was macht und es wäre auch alles männlich.

Nach vier Monaten hin und her bin psychisch am Ende.

Trotz, dass ich meinem Mann liebe, habe ich beschlossen, sich Scheiden zu lassen und mit unseren zwei Kindern auszuziehen.

Ich bedanke mich für Ihre Hilfe und hoffe, dass meine Entscheidung richtig ist.

...

 

 

 

 

 

 

 

Hallo Frau ...,

als krank würde ich Ihren Mann nicht bezeichnen, es sei denn wir würden uns vorher darüber einigen, was als krank zu bezeichnen ist.

Als Mann einer Frau unter den Rock zu schauen, würde ich jedenfalls nicht als krank bezeichnen, sondern als gesellschaftlich eher nicht akzeptierte Verhaltensweise. Wenn ein Mann einem minderjährigen Mädchen unter den Rock schaut, fällt das vielleicht schon in den Grenzbereich des Strafbaren, ganz so genau scheint mir das aber in der Praxis des Strafrechtes noch nicht behandelt worden zu sein.

Wenn ein Mann es nicht bei verstohlenen Blicken unter den Rock von Frauen belässt, sondern ohne Zustimmung der betroffenen Frauen Bildaufnahmen von ihr macht, kann das privatrechtlich zu Schadensersatzklagen der betroffenen Frau führen, da das Recht der betroffenen Frau am eigenen Bild verletzt ist. Dies betrifft natürlich nicht Frauen, die ihr Einverständnis dafür geben, sich unter den Rock schauen zu lassen, so z.B. eine Partnerin des Mannes, die sich von ihrem Partner häufig nicht nur unter den Rock schauen lässt, sondern sich diesen auch noch von ihm ausziehen lässt und sich so vor den Augen des Partners entblößt.

Oder im gewerblichen Bereich bei Prostituieren, Stripperinnen oder in der Peep-Show. Oder bei Frauen, die entsprechende Bilder von sich gegen Geld ins Internet einstellen lassen.

 

 

 

Ich würde meinen, dass nicht Ihr Mann eine Therapie braucht, sondern Sie beide die Chance einer Paarberatung / Paartherapie nutzten könnten, in der es darum gehen könnte, einen gemeinsamen beiderseitig akzeptablen und guten Weg zu suchen und zu finden. Dass Ihr Mann daran kein Interesse haben sollte, kann ich mir schwer vorstellen. Wenn er allerdings alles so belassen will, wie bisher, riskiert er die Trennung von seiner Frau. Wenn ihm die Trennung von seiner Frau leichter fällt, als den Versuch einer Paarberatung zu wagen, dann ist Ihr Mann entweder hochgradig ängstlich oder ihm liegt nicht viel an der Beziehung. Wenn ihm nicht viel an der Beziehung liegt, dann würde ich mich fragen, warum Sie dann noch mit ihm zusammenbleiben sollten, es sein denn Sie wären masochistisch und brauchen einen Mann, dem nicht viel an Ihnen liegt.

 

 

Wenn Ihr Mann meint, Sie wären schuld daran, was er macht, ist das für Ihren Mann sicherlich die einfachste Möglichkeit vor sich selber ein bestimmtes Verhalten zu rechtfertigen. Gleichzeitig behauptet Ihr Mann damit, er hätte keine Wahlmöglichkeit oder er würde zumindest keine sehen.

Wie auch immer, wenn Ihr Mann tatsächlich nicht interessiert sein sollte, gemeinsam mit Ihnen etwas zu verändern, dann können Sie überlegen, ob Sie etwas in Ihrem Leben ändern wollen, vielleicht auch durch die Einreichung eines Scheidungsantrages oder eine räumliche Trennung. Manchmal muss man den Ernst der Lage eben auch durch einen Scheidungsantrag oder durch eine räumliche Trennung zeigen. Es dauert ohnehin mindestens ein Jahr nach Eingang eines Scheidungsantrages, bis der zuständige Familienrichter die Scheidung ausspricht. Beide Eheleute haben also nach Einreichung des Scheidungsantrages noch genügend Zeit eine Paarberatung / Paartherapie zu beginnen. Und wenn eine solche Beratung gut verläuft, können sie den Scheidungsantrag auch wieder zurückziehen und zusammen bleiben.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Donnerstag, 31. August 2006 10:59

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Trennung....irgendwie klar!?!

 

Meine Freundin mit der ich jetzt ein dreijährige Beziehung hinter mir habe, hat sich von mir getrennt. Wir leben zur Zeit in einer Mietwohnung, die nur auf meinen Namen läuft. Wir waren und sind nicht verheiratet.

Meine Frage: Da die Trennung für mich sehr schmerzhaft und ich sie am liebsten aus meinem direkten "Blickfeld" hätte: Wie viel Zeit hätte sie rein rechtlich die Wohnung zu räumen?

Bite helft mir, ich geh echt langsam kaputt....

Mit freundlichem Gruss

...

 

 

 

 

 

Hallo ....,

 

Wenn Sie der Mieter sind, dann können Sie sie auffordern sofort die Wohnung zu verlassen. Wenn Sie etwas kulant sind geben Sie ihr noch einige Tage oder Wochen Zeit, so dass sie sich eine neue Wohnung suchen kann.

 

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 


 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Montag, 7. August 2006 11:37

An: webmaster@maennerberatung.de

Betreff:

 

Hallo ihr lieben,

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

Mein Name ist ... ich bin 25 Jahre alt. Ich habe einen sehr netten und lieben Mann kennen gelernt. Er ist genau wie ich hat die gleichen Interessen und auch den gleichen Geschmack, wir lieben die gleichen Interessen und auch meinen Hund! Nun habe ich ein großes Problem, denn ich weiß das wir uns eigentlich lieben und das wir gerne eine gemeinsame Zukunft aufbauen würden, aber da ist nun ein Haken… Er hat eine Freundin die ihn schlägt und ihn arg demütigt und ihn nicht gehen lässt.

So etwas habe ich noch nie erlebt :ich Werde es mal kurz beschreiben. In diesem Jahr so Mitte Februar haben wir uns das erste mal gesehen und kamen auf Anhieb super miteinander aus und haben uns auch ineinander verliebt (zumindest war es sofort von meiner Seite aus so) bei ihm kam es erst später, da er ja in einer Beziehung ist. Wir trafen uns öfter und seine Freundin sollte eigentlich nichts davon wissen, aber nur aus dem Grund weil wir uns einfach gut verstanden weiter nichts. Ich weiß nicht wieso er es geheim halten wollte, was ich ja heute weiß…(möglich weil er angst vor Schlägen hatte). Na ja sie sagte immer sie hat nichts dagegen wenn wir uns treffen würden und danach bekam er immer eine. Auch an dem Tag als wir uns für ein ganzes Wochenende mit unseren gemeinsamen Freunden trafen und ersten Mai feierten. Wir hatten den größten Spaß am Wochenende und wir küssten uns und kamen uns näher. Worauf er beschloss mit seiner Freundin Schluss zu machen. Da sie aber weiter von ihm weg wohnte und er dies nicht per sms oder Anruf tun wollte fuhr er hin und holte sich eine „tracht Prügel ein“ als er meinte das er Schluss machen will. Das hat ihn dann doch wohl so eingeschüchtert das er es nicht machte.

Nun hat sie ihm den Kontakt mit mir verboten und ihm gedroht, er meldete sich noch 2 mal bei mir und dann , wenn ich ihm eine sms sendete kam keine Antwort und auch sonst kein Zeichen von ihm. Nur einmal eine sehr komische SmS, das er sich nicht mehr meldet und ich ihn in ruhe lassen soll. Was ich aber glaube das es nicht von ihm geschrieben wurde, sondern von seiner Freundin.

Ich kann das alles nicht verstehen. Ich weiß nur von meinen Freunden das sie eine komische Person ist die Freundin von ihm und das sie keiner in der Clique leiden kann. Und nun hat sich irgendwie alles gegen ihn und sie verschworen und keiner hat mehr Kontakt.

Es ist zwar schon fast 3 Monate her seit dem ich das letzte mal mit ihm geredet habe aber ich kann und will ihn nicht vergessen. Ich würde uns gerne helfen, da ich für unsere Beziehung eine gute Chance sehe und da ich ihn von Herzen liebe. Das ist kein Unsinn.

Können sie mir eine Rat geben was ich tun kann, ich bekomme keinen Kontakt mehr zu ihm selber, da ich nicht weiß wie und woher. 

... Er hat viel schlechtes über seine Freundin erzählt (was sie nicht will und was sie nicht interessiert) aber er meinte es würde zur Zeit gehen mit ihr.

Wie darf man das beurteilen? Ist da noch eine Chance? Was kann ich tun um ihn aus den Krallen des „Teufels“ zu befreien?

Ich wäre euch sehr dankbar wenn ihr mir eine Antwort geben könntet!

Alles liebe ... 

P.S. Ich weiß es hört sich sehr komisch an aber er ist mir wichtig und ich will um ihn kämpfen!

--

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

Sie müssen nicht um diesen Mann kämpfen. Er ist ein erwachsener Mann und nicht in den Händen böser Terroristen, sondern bei einer Frau, die er - aus welchen Gründen auch immer - nicht verlassen will.

Vielleicht lassen Sie Ihre Idee, ihn befreien zu müssen einfach los und schauen, was Ihnen das Leben sonst so schenken will, ohne dass Sie darum kämpfen müssten.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 


 

 

 

 

 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ... 

Gesendet: Montag, 19. September 2005 17:07

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Mein Mann will sich definitiv von mir trennen und geht ganz auf Distanz (kein Körperkontakt, keine Nähe, kein Gespräch, wir sehen uns nur noch ein paar minuten pro Tag)

 

Hallo,

mein Mann hat sich entschieden, sich von mir zu trennen.

Er ist seit Monaten unzufrieden und macht mir folgende Vorwürfe: „DU hörst mir nicht zu. Du fährst mir über den Mund. Du machst mich vor anderen klein. etc...

Mehr kann und will er mir dazu nicht sagen. Er spricht so gut wie nie über seine Gefühle.

Er hat eine sehr hohe Erwartungshaltung und ich habe ihn in vielem enttäuscht. Ich bin keine gute Hausfrau. Ich bin auch berufstätig und abends manchmal einfach nur müde. Ich kann ihn nicht „glücklich machen. Wenn man mit dem was man hat zufrieden ist, dann ist man auch glücklich. Das will oder kann er nicht verstehen.

Unzufrieden?!? Was für ein Wort. Ich möchte eine bessere Erklärung haben, die er mir aber nicht geben kann.

Ich bin auch längere Zeit schon „unzufrieden“, um es einmal mit seinem Wort zu definieren. Ich habe ihm aber immer wieder versucht zu sagen, was ich fühle, was mir fehlt . Dass ich die Nähe und Zärtlichkeit vergangener Tage vermisse, dass sein Verhalten mir weh tun, etc. Dass ich deshalb manchmal wegen Lappalien Streit mit ihm anfange...

Ich habe mit meinem Verhalten (Vorwürfe, zu viele Ansprüche auf Nähe, Zuwendung, Liebe, Sicherheit etc., Streitereien, ) die Trennung (dies glaube ich zu mindest) heraufbeschworen. Ich fühle mich einsam. Er sich abhängig?

Er hat kein sexuelles Verlangen mehr.

Distanz und Nähe. Ich klammere vielleicht und setzte ihn unter Druck.

Er wurde früher von Frauen oft finanziell ausgenutzt. Ich mache dies wohl auf emotionaler Ebene (ihn ausnutzen) und fordere zu viel?

Nach einem Besuch bei einer Partnertherapie (ich habe ihn dazu überredet. Er lehnt dies ansonsten ab), sollten wir versuchen mehr Abstand zu einander zu finden. Umsetzung davon: Mein Mann geht mir nur noch aus dem Weg. Ich sehe ihn nur noch kurz. Wir sprechen kaum noch miteinander und er hat mir gesagt, dass er sich von mir trennen will.

 

Wir haben ein gemeinsames Hobby (eigene Pferde und Reiten). Auch hier geht er mir aber aus dem Weg.

Er hat früher einmal zu mir gesagt, wenn er einmal einen Entschluss zur Trennung gefasst hat, dann ist dies unumstößlich.

Das glaube ich ihm auch und leide nun furchtbar.

Kann ich dies wieder rückgängig machen?

Wie komme ich wieder an ihn ran? Wie

Ich habe ziemlich konfus geschrieben. Sorry,,,

Sonnige Grüße aus dem schönen ....

... 

 

 

 

 

Liebe ... ,

 

 

"Kann ich dies wieder rückgängig machen?

Wie komme ich wieder an ihn ran? Wie"

 

Zu Ihrer ersten Frage, meine Antwort: Vielleicht. Ich weiß aber nicht wie.

 

Zu Ihrer zweiten Frage: Weiß ich nicht.

 

Zu Ihrer dritten leider nicht gestellten Frage, wie können Sie Leid beenden.

In dem Sie loslassen und von der Idee Abstand nehmen wie es sein sollte. Um so eher Ihnen das gelingt, um so schneller ist das Leid vorbei und die Möglichkeit des schönen Tages wird für Sie wieder sichtbar und erfahrbar.

 

 

Lieber Gruß

 

 

 

Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Montag, 11. Juli 2005 10:10

An: info@maennerberatung.de

Betreff: hilfe für einen tollen mann

 

sehr geehrte damen und herren,

ich brauche dringend ihren rat, ich (36) weiss selbst nicht mehr weiter. vielen dank schon mal fürs zeitnehmen.

mein freund (32) hat sich seit einem monat total verändert. wir sind seit nikolaus liiert, und bisher war das zusammensein mit ihm ein traum. nun hat er aber seit mai eine pechsträne nach der anderen: autounfall, ... , ... , ... , und sein ... wird auch ... - gegenseitige vereinbarung, er bekommt eine ablösesumme. aber er ist irgendwie in ein loch gefallen. zuerst habe ich versucht, ihm all meine aufmerksamkeit zu geben, wollte seinem bedürfnis nach entspannung und ruhe entgegenkommen. aber irgendetwas hat ihm immer an mir gestört. er musste zeitweise bis zu ...  täglich einnehmen; er wurde zunehmend unausgeglichener mir gegenüber und provozierte mich bei der kleinsten gelegenheit, z.b. hat er mir letzte woche vorgeworfen, dass ich zuviel???!!! salat zubereitetr habe, daraufhin konnte ich nicht mehr: ich schrie in an. wir beruhigten uns wieder aber es schaukelte sich weiter hoch und die intervalle "vertragen und streiten" wurden immer kürzer. vieles kann ich ihnen hier nicht schildern, aber es ist sind sehr schlimme dinge vorgefallen.

jetzt haben wir uns seit vergangenen donnerstag nicht mehr gesehen, wir haben vereinbart, uns in ruhe zu lassen, weil wir uns dem anschein nach nicmomentan nicht guttun . manchmal kommt ein kurzer anruf von ihm, in dem er total unnatürlich vorspielt, es gehe ihm gut...dann lässt er aber wieder durchscheinen, dass es nicht so ist und dass gespräch verläuft dann so, dass er meint: wir können nicht über das vorgefallene reden, er würde ansonsten sachen sagen, die er später bereuen würde...und: "es ist doch schon alles gesagt, ich möchte nicht darüber reden". ich mache ihm keinen druck und reagiere meiner meinung nach verständnisvoll, auch wenn meine gefühle innerlich achterbahn fahren.

gestern habe ich ihm eine e-mail gschrieben, und ihn gefragt, wie es ihm geht. dann habe ich ihm aber auch gesagt, dass er mir fehlt. er hat mich daraufhin angerufen, ist aber in keinster weise auf die e-mail eingegangen.

ich weiss ja selber, dass er jetzt zeit für sich ganz alleine braucht, ich rufe ihm nicht hinterher, er kann sich bei mir melden, wenn er zeit und lust dazu hat, trotzdem möchte ich ihm einfach zeigen, dass ich ihn unterstütze und jederzeit für ihn da bin, aber irgendwie gelingt mit das nicht.

was steht nun in meiner macht, um ihn in seiner schwierigen situation zu unterstützen? es kapselt sich total von das aussenwelt ab, verlässt die wohnung nur zum einkaufen. einmal sagte er noch "das liebste ist mir, wenn wir uns erst dann wieder sehen, wenn alles vor bei ist"

hat er noch vertrauen zu mir? glauben sie, dass seine liebe zu mir aufgehört hat? aber das wichtigste: wie kann ich ihm in dieser situation helfen, und zwar so, dasss es nicht so aussieht, als würde er meine hilfe brauchen, ich möchte ihm nicht das gefühl geben, er scahfft es nicht alleine, möchte eben nur, dass ihm ein licht aufgeht.

danke für ihre unterstützung,

mfg,

... 

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

 

vielleicht können Sie ihm am besten dadurch helfen, dass Sie ihm per Brief mitteilen, dass Sie seine Hilfe brauchen, aber nicht glauben, dass er dass kann und sie wollen ihm im übrigen auch nicht mit Ihren Sorgen belasten. Außerdem stimmen Sie seiner geäßerten Ansicht zu: "wir können nicht über das vorgefallene reden, er würde ansonsten sachen sagen, die er später bereuen würde...und: "es ist doch schon alles gesagt, ich möchte nicht darüber reden".

Und Sie finden es gut, die Vergangenheit Vergangenheit sein zu lassen und besser in der Gegenwart zu leben.

So bekommt Ihr Freund eine neue Orientierung und Aufgabe gestellt, die ihn in eine aktive und machtvolle Position bringen kann und nicht in die Position eines Menschen, der hilflos ist und dem es vielleicht unangenehm ist, sich dies einzugestehen und um Hilfe zu bitten.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ...

Gesendet: Dienstag, 10. Mai 2005 20:33

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Brauche dringend E-Mail-Beratung

 

hallo Herr Thiel, ich bräuchte mal einen Rat zu einem vielleicht klassischen Problem.

Hier Die Geschichte in Kürze:

ich bin 40  Jahre und bin oder war in einer Beziehung mit einer 38 jährigen Frau.

Wir kennen uns zwar schon seit 18 Jahren hatten aber eigentlich nie eine feste Beziehung.

Es war damals eine unglückliche sexuelle Teeniebeziehung. Sie war verliebt und ich noch zu jung für die Liebe. Danach hatten wir Jahre später hin und wieder Kontakt. Mit und ohne Sex. Aber immer noch keine Beziehung. Jedes mal wenn ich sie sah empfand ich starke Zuneigung zu ihr.  Nun sind wir seit zwei Jahren ein Paar.

Als vor eineinhalb Monaten für zwei Wochen ins Ausland ...  fuhr ... , passierte. Ich kam zurück und meine Freundin hatte sich in einen anderen Mann verliebt.

Mich traf der Schlag. Ich wollte natürlich Wissen was es war. bekam aber "für einen Mann" keine wirkliche Erklärung.

Dann kam erstmal hartes Leid wie ich es in der Form noch nie kannte. physisch und psychisch!

Gefolgt von den herkömmlichen Rückeroberungsversuchen. Bitten, hoffen, Trennungsdrohung, schmeicheln, etc.

Nach zwei Wochen hatten wir noch mal ein Gespräch. Uns ist beiden klar geworden das wir uns nicht genug Vertrauen geschenkt hatten und dieses Misstrauen uns gegenseitlich versteckt oder nicht, zuspielten.

Dieses vermeintliche Vertrauen sagt sie gibt ihr der Neue.

Ich wollte natürlich nicht mehr leiden und fragte sie ob ich den nun die Beziehung als beendet sehen sollte.

Sie sagte sie muss sich erst im klaren sein was sie will. Der Neue sei zwar nicht intellektuell und nicht hübsch, aber offen. Nun möchte sie sich nachdem ich angerufen hatte doch noch einmal mit mir treffen, aber auf keinen Fall eine Entscheidung treffen (Morgen Abend 19:00).

Nun meine Frage: was will sie? kann sie sich zwischen dem bequemen und dem unbequemen nicht entscheiden?

Ist es eine hinhalte Taktik? Wie soll ich mich verhalten? Ich bin total nervös. ich möchte sie zurückhaben.

Meine Gefühle kennt sie.

Ich weiss das ein Neustart schwierig ist.

ich freu mich über jede Antwort Danke

und Gruß ... 

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

Liebe kann man nicht erzwingen. Sie können Ihrer Freundin sagen, dass Sie sie gerne haben und auch gerne wieder mit ihr zusammen sein wollen.

Wie sie sich dann und wann entscheidet, das müssen Sie sehen und aushalten.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: 

Gesendet: Mittwoch, 27. April 2005 16:26

An: info@maennerberatung.de

Betreff: 'Weiberlist'

 

 

Hallo

Männerberatung

 

Meine Anfrage:

Genau genommen wurde ich am Montag das dritte Mal in meinem Leben von einer Frau „beraubt“. Dies im Zusammenhang mit der Haushaltsauflösung bei einer Trennung.

Unter einem Gewand aus Lügen organisierte sie ihren Auszug am Montag, während ich auf Arbeit ‚manngerecht’ ackern war. Ausdrücklich hatte ich sie gebeten, dass ich beim Einpacken mit bei sein wolle/ helfen. ‚Nein ich will meine Sachen alleine packen.’ ihre Antwort. Ich begründete die Notwendigkeit meines Beiseins damit, dass alles was ich später vermissen werde, auch wenn es nur verlegt sein sollte, sofort sich der Gedanke - sie habe es sich genommen – aufdrängen werde. Natürlich geschah was erwartet.

Nun hat sie mehrere Dinge des Haushalts natürlich eingepackt, die alleinig mein Eigentum waren, so sicher auch ihr Ansinnen.

Währe eine ‚größere Sache’ (wie Fernseher etc.) dabei gewesen, hätte ich neben der Quittungssuche, sofort die Polizei eingeschaltet und eine Diebstahlanzeige aufgegeben. Was sie sich nun unrechtmäßig aneignete entzieht sich logischer Weise meinem Überblick. Jedoch begann ich eine Liste der vermissten Gegenstände anzulegen und siehe da sie hat sich schon gut gefüllt. Selbst die Dinge die sie als ihres betrachtet, währen genau genommen schon zu teilen, weil sie fast ausschließlich von meinen finanziellen Mitteln angeschafft wurden (sie seit je her arbeitslos).

Wie angedeutet geschieht mir dies das dritte mal und ich sehe diesmal nicht mehr ein, einer Frau, die scheinbar nur so lange bei mir blieb, bis ich ‚ausgeblutet’ und nicht mehr bereit war, ihre teils sinnlosen Ausgaben weiter zu bestreiten.

Die banale, sich selbst stellende Frage: Was kann ich tun?

 

Danke im Voraus für Euer bemühen

& auch dafür, dass ihr dass erschuft (Männerhilfe in der Not), was leider

mehr als nötig ist

...

 

 

 

 

Hallo Herr ... ,

 

was Sie machen können, ich würde vorschlagen, Sie räumen den Scherbenhaufen beiseite und überlegen, wie Sie weitermachen wollen.

Falls Sie dazu fachliche Unterstützung brauchen.

 

Kompetente Ansprechpartner können Sie sicher hier finden:

 

...

 

 

Beste Grüße

 

 

Peter Thiel, systemischer Berater, systemischer und Therapeut/Familientherapeut (DGSF)

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von:

Gesendet: Donnerstag, 21. April 2005

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Trennungsschmerz

 

Hallo,

leider werd ich nicht so leicht mit der Tatsache fertig, dass sich mein Freund nach über einem Jahr glücklicher Partnerschaft (von beiden Seiten aus) vor einer Woche von mir getrennt hat.

Er ist selbstständig u berufl. sehr engagiert.

Er hat sich damals unter der Vorraussetzung für mich entschieden, dass ich ihn nicht einenge und nicht klammere.

Dass wir getrennte Wohnungen haben, ich auch 100%ig arbeite, sehr zeitraubende Hobbies und einen sehr grossen Freundes- u Bekanntenkreis habe (der auch am Wo Ende viel Freizeit verschlingt) hat ihm sehr imponiert u er sagt, aus diesem Grund hätt er sich für mich entschieden.

Nach einem Jahr wollten wir zusammenziehn (er wollte dass ich zu ihm zieh). Ich hätt meine Wohnung gekündigt, aber plötzlich wollt er von heut auf morgen nichts mehr vom zusammenziehn wissen.

Meine Enttäuschung war natürlich gross, woraufhin er mir vorschlug, dass wir uns für ca einen Monat trennen sollten. Er meinte, er hätt im Moment keine Zeit u Lust auf Beziehung, er sei eben ein schwieriger u komplizierter Mensch u er wolle jetzt einfach für nen Monat seine Ruhe.

Gesagt, getan.

Ich habe meine Enttäuschung mit Fortgehn (am Wochenende mit den Freundinnen in die Disko, feiern, wandern, schifahren, usw..............................) übertaucht.

Nach diesem Monat ist er wieder zu mir zurückgekommen, doch von Zusammenziehn wollt er plötzlich nichts mehr wissen.

Und plötzlich sagte er, ich sei ihm zu viel fort, meine Hobbies u meine Freundinnen sind mir wichtiger als er, plötzlich konnt ich ihm nichts mehr recht machen.

Er wollte, dass ich meine Hobbies aufgebe, am WoEnde nicht mehr fortgeh, kurz: er wollte dass ich nach der Arbeit immer gleich zu ihm nach Haus komm u einfach immer da bin wenn er heimkommt.

Und ich dacht mir, da mach ich nicht mit, denn er tut ja auch was er will und zusammenziehn will er auch nicht mehr mit mir, warum also soll ich mir von ihm Vorschriften machen lassen?

Da hat er die Beziehung kurzerhand beendet. Ganz feige per sms. Jetzt redet er nicht mal mehr mit mir, sondern schickt einen Kollegen von ihm zu mir, der seine restlichen Sachen vom ihm holt.

Frage: Warum springt er so mit mir um? Zuerst sagt er er liebt mich, weil ich ihm alle Freiheiten lasse u nicht klammere, und plötzlich macht er genau aus diesem Grund Schluss mit mir.

Leider lieb ich ihn immer noch, aber es ist aus-fertig-und vorbei.

Was kann ich tun um meinen Schmerz zu lindern?

 

 

Mit freundlichen Gruessen: ...

 

 

 

 

Hallo ...,

 

"Frage: Warum springt er so mit mir um? Zuerst sagt er er liebt mich, weil ich ihm alle Freiheiten lasse u nicht klammere, und plötzlich macht er genau aus diesem Grund Schluss mit mir."

 

Darauf kann ihnen wohl nur Ihr (Ex-)freund antworten. Denn er ist der einzige, der es wissen kann. Alle anderen können nur vermuten. Doch wozu sollten Vermutungen gut sein?

 

"Was kann ich tun um meinen Schmerz zu lindern?"

Wahrscheinlich können Sie nur sehr wenig zur Linderung tun. Der Schmerz ist notwendig, um so schneller Sie bereit sind ihn zuzulassen, um so eher wird er nachlassen.

 

"Leiden aber und Konflikt sind weder bedeutungslos noch unnötig: Sie zeigen die Zerstörung an, die in jeder Figur/Hintergrund-Struktur eintritt, damit die neue Figur auftauchen kann. Dies bedeutet nicht das Verschwinden des alten Problems, sondern seine Lösung; geraden die mit dem Problem verbundenen Schwierigkeiten bereichern die Lösung, und neues Material wird mit eingebaut - genau wie ein großer Forscher vor den seiner Theorie unangenehm zuwiderlaufenden Tatsachen nicht die Augen verschließt, sondern sie vielmehr aufsucht, um seine Theorie zu erweitern und zu vertiefen. Der Patient wird nicht dadurch geschützt, daß seine Schwierigkeiten verringert werden, sondern dadurch, daß sie für ihn in einer Umgebung fühlbar werden, in der seine Fähigkeiten und der kreative Elan ebenso fühlbar sind.

Perls, Frederick S.; Hefferline, Ralph F.; Goodman, Paul: Gestalttherapie Grundlagen. dtv, 1979

 

Das Leiden und damit wohl auch der Schmerz, sind zu Ende, wenn Sie losgelassen haben von der Idee wie es sein sollte, aber nicht ist und wenn sie den ihnen gemäßen "guten Weg" gefunden haben.

Bis dahin ist es vielleicht noch ein gutes Stück Weg, auf dem ich Ihnen Kraft und Gelassenheit wünsche.

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


 

 

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: ....

Gesendet: Mittwoch, 22. Februar 2005 17:17

An: info@maennerberatung.de

Betreff: Mein Mann hat sich getrennt

 

Hallo,

mein Mann hat sich nach über 7jähriger Beziehung, davon 4 Jahre verheiratet, von mir getrennt. Er hat im Juni des vergangenen Jahres nach seinen Worten "die Liebe auf den ersten Blick" erlebt, sich darauf eingelassen und eine Affäre begonnen. Ich war zu der Zeit in der 22. Woche mit unserem Wunschkind schwanger, wir waren Ostern in unser neues Haus gezogen, welches wir über 2 ausgebaut und renoviert haben. Ich habe sehr früh gespürt, dass eine Distanz enstand, die ich mir zunächst nicht erklären konnte - es war ja auch einfach das auf die Veränderungen während der Schwangerschaft zu schieben. Außerdem war mein Mann weiterhin zärtlich und aufmerksam (auch was die körperliche Zuwendung angeht), hat kleine Zettel mit Liebesnachrichten geschrieben, die ich nie erwartet habe, also auch nicht irritiert gewesen wäre, wenn er es nicht getan hätte. Wir haben uns diese Zettel und SMS immer geschrieben, wenn wir es meinten, um dem anderen zu zeigen, dass man ihn liebt - es war schon ein Ritual aber kein regelmäßiges. Im September habe ich ihn gefragt, warum er nicht mehr mit mir redet und habe ihn direkt darauf angesprochen, ob es jemand anderen gibt. Er ist zusammen gebrochen und hat gestanden. Er hätte sich neu verliebt, wäre nicht auf der Suche gewesen - es wäre einfach so passiert. Ich war wie vor den Kopf geschlagen - alles stellte er auf einmal in Frage - unsere Liebe, unsere Zukunft, unsere Träume, unsere Vergangenheit. Und ich hatte Angst, alles zu verlieren, was mir wichtig war - meinen Mann, unser Kind, unser gemeinsames Leben. Ich war bereit, uns/ihm eine Chance zu geben - über eine Paartherapie. Aber er wollte erst einmal alleine zu einer Therapie gehen, um für sich heraus zu finden, warum ihm das passiert war. Ich war von beginn an der Meinung, dass wir es gemeinsam tun sollten, aber dagegen war er strikt.

Er entschied sich nicht, meine Ängste wurden immer größer, unser Kind kam im November zur Welt - immer noch keine Entscheidung. Zwie Wochen nach der Entbindung bin ich mit unserem Sohn zu meinen Eltern. Mein Mann blieb noch eine Woche Zuhause, dann ist er zu ihr (die Wochen zu der Geburt hatten die zwei angeblich nur telefonischen Kontakt). Für ihn war mein Weggang die Trennung. Ich hatte deutlich zum Ausdruck gebracht, dass ich diese Unentschiedenheit nicht mehr aushalte, die immer wieder in Streitereien endete und uns Ruhe geben wollte - außerdem glaubte ich immer noch an uns und unsere Familie. Im Dezember bat ich ihn auszuziehen. Er redete nicht mit mir - erklärte mir nicht warum. Warum wir glücklich waren bis zum Tag X und er danach alles in Frage stellte. So waren wir beispielsweise an unserem Hochzeitstag noch essen und haben uns ca. 3 - 4 Stunden so gut unterhalten - wie glücklich wir sind, dass wir uns auf unser Kind freuen etc. 4 Tage später ist das alles nicht mehr wahr. Er ist ausgezogen - sofort zu ihr. Ich hätte mir gewünscht, dass er sic Zeit für sich nimmt. Wenn wir uns sehen, dann kommen natürlich immer wieder die Fragen nach dem Warum und ob da gar keine Liebe mehr wäre - die Antworten auf das Warum sind Dinge, die erklärbar sind,an denen man hätte arbeiten können. Auf die Frage nach der Liebe sagt er, dass uns noch sehr sehr viel verbindet, dass da noch viele Gefühle sind - aber es würde nicht mehr reichen. Nun wollen wir gemeinsame Gespräche führen - damit wir endlich miteinander reden, ohne Endlosschleifen zu drehen, verletzend zu werden etc. Ich weiß nicht, ob man das als Paartherapie bezeichnen kann - denn wir sind ja schon getrennt. Besteht die Möglichkeit aus Ihrer Erfahrung, dass trotz seiner neuen Beziehung, eine Annäherung zwischen uns stattfindet? Ich meine, dass ich noch ganz viel Gefühl bei ihm spüre, aber das wird natürlich im direkten Vergleich mit seiner momentanen Verliebtheit total überstrahlt. Er konnte und wollte mir nie sagen, dass er mich nicht mehr liebt. Ich lasse jeden Tag ein Stück mehr los, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und ich würde mir so sehr eine Chance für uns wünschen. Mit seiner Freundin zeigt er sich übrigens nicht in der Öffentlichkeit, er erzählt seinen Kollegen nichts. Es ist alles sehr komisch. Und wenn es für ihn die große Liebe ist, hätte er dann nocht im September gehen müssen, wenn er sich so sicher wäre?

Ich weiß, dass ist lang. Ich würde mich trotzdem über eine Antwort freuen.

Viele Grüße

...

 

 

 

 

 

Hallo ... ,

Sie fragen:

 

"Besteht die Möglichkeit aus Ihrer Erfahrung, dass trotz seiner neuen Beziehung, eine Annäherung zwischen uns stattfindet?"

 

Meine Antwort lautet Ja. Aber das nützt Ihnen vielleicht nicht viel, weil es nicht gleichbedeutend damit ist, dass ich wüsste, wie es ausgehen wird. Die Zukunft ist offen, es ist alles möglich. Aber was sein wird, weiß man prinzipiell immer erst hinterher.

 

 

Gruß Peter Thiel

 

 

 


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